Quelle: ots

A8 Stuttgart – Leonberg: 14 Kilometer als Falschfahrer unterwegs
Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten am frühen Sonntagmorgen gegen 03.45 Uhr einen Kleintransporter als Falschfahrer auf der Autobahn 8 bei der Anschlussstelle Stuttgart-Degerloch. Der Falschfahrer fuhr auf dem linken Fahrstreifen der Richtungsfahrbahn München entgegen in Richtung Karlsruhe. Durch die veranlasste Verkehrswarnmeldung und den Einsatz mehrerer Streifenwagenbesatzungen der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg kam es glücklicherweise zu keinem Verkehrsunfall und der Falschfahrer konnte am Autobahndreieck Leonberg zum Anhalten gebracht werden. Der 41-jährige Fahrer aus Montenegro wurde vorläufig festgenommen. Zur Klärung ob dieser unter dem Einfluss berauschender Mittel stand wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt und der Kleintransporter auf der Tank- und Rastanlage Sindelfinger Wald abgestellt. Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg bittet Zeugen und Verkehrsteilnehmer, welche gefährdet wurden und sich noch nicht gemeldet haben, sich unter Tel.: 0711 6869-0 zu melden.

A8 Rutesheim: Fahrzeug gerät in Brand
Auf Grund eines technischen Defektes geriet am Samstag gegen 15.20 Uhr ein VW Golf auf der Autobahn 8 in Fahrtrichtung Karlsruhe, zwischen den Anschlussstellen Leonberg-West und Rutesheim, in Brand. Der 60-jährige Fahrzeuglenker konnte sein Auto noch auf dem Seitenstreifen abstellen und unverletzt verlassen. Die Feuerwehr Leonberg war mit vier Fahrzeugen und 14 Einsatzkräften zum Löschen ausgerückt. Hierfür musste die Richtungsfahrbahn Karlsruhe teilweise voll gesperrt werden. Zu größeren Verkehrsbeeinträchtigungen kam es dabei nicht. Am VW Golf entstand ein Sachschaden von rund 8.000 Euro und wurde anschließend abgeschleppt.

A8 AS Leonberg-Ost: Auffahrunfall am Stauende
Drei beschädigte Fahrzeuge und ein Gesamtschaden von 12.000 Euro lautet die Bilanz eines Verkehrsunfalls, welcher sich am Freitagnachmittag gegen 16.15 Uhr auf der Bundesautobahn 8 zwischen den Anschlussstellen Leonberg-Ost und dem Autobahnkreuz Stuttgart ereignet hat. Eine 30-jährige Fahrzeuglenkerin musste aufgrund Staus ihren Audi bis zum Stillstand abbremsen. Der dahinterfahrende 21-jährige Lenker eines Peugeot erkannte die Situation zu spät und fuhr in der Folge auf den Audi der 30-Jährigen auf. Ein 20-jähriger Fordlenker nahm das Stauende im weiteren Verlauf ebenfalls zu spät wahr, weshalb dieser auf den Peugeot des 21-Jährigen auffuhr. Trotz Kollision blieben alle Fahrzeuge fahrbereit und mussten nicht abgeschleppt werden.

Böblingen: Wahlplakatebrand führt zu Feuerwehreinsatz
Gegen 00.10 Uhr rückte die Freiwillige Feuerwehr Böblingen in die Schönaicher Straße in Böblingen aus, nachdem es dort zu einem Brand von Wahlplakaten gekommen war. An einer Bushaltestelle brannte ein Plakat der Freien Wähler. Das darüber hängende Plakat der FDP wurde dadurch ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Die Feuerwehr befand sich mit zwei Fahrzeugen und vier Einsatzkräften vor Ort und löschte die Flammen. Zeugen, die Hinweise zu dem Brand geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0800 1100225 mit der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg in Verbindung zu setzen.

Ehningen: Polizei sucht Zeugen zu Vorfall in der Bahnhofstraße
Das Polizeirevier Böblingen ermittelt wegen eines Vorfalls am Mittwoch gegen 12:20 Uhr an der S-Bahn-Haltestelle in der Bahnhofstraße in Ehningen. Dem bisherigen Ermittlungsstand nach soll ein bislang unbekannter Tatverdächtiger im Rahmen eines lautstarken Streitgesprächs eine 48-Jährige körperlich angegangen und ihren Regenschirm zerbrochen haben. Anschließend entfernte sich der Tatverdächtige mit einer S-Bahn der Linie S1 in Fahrtrichtung Böblingen. Die 48-Jährige erlitt bei dem Übergriff leichte Verletzungen.
Der Unbekannte wurde wie folgt beschrieben: männlich, mittelgroße und normale Statur, schwarze Arbeitskleidung, rote Baseballkappe, schwarzer Rucksack mit einem silberfarbenen Anhänger in der Form einer Eidechse, trug einen silbernen Ring.
Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und sachdienliche Angaben zu dem Unbekannten machen können, werden gebeten sich unter Tel. 07031 13 2500 mit dem Polizeirevier Böblingen in Verbindung zu setzen.

Böblingen: Kind in Bustüren eingeklemmt – Polizei sucht Zeugen zu Vorfall am Bahnhof
Das Polizeirevier Böblingen sucht Zeugen zu einem Vorfall am Dienstag gegen 14:50 Uhr am Bahnhof in Böblingen. Dort soll beim Verlassen eines Buses der Linie 701 ein zweijähriges Kind zwischen den Türen eingeklemmt worden sein. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten sich unter Tel. 07031 13 2500 beim Polizeirevier Böblingen melden.

Sindelfingen: Schäferhund beißt Jack-Russel-Terrier tot
Während eine 53 Jahre alte Frau am Dienstag gegen 18.35 Uhr ihre beiden Schäferhunde in der Turmgasse in Sindelfingen in ein Taxi setzen wollte, um mit ihnen zu einem Gartengrundstück zu fahren, riss sich einer der Hunde los. Der Schäferhund rannte in die Lange Gasse, wo sich eine 21 Jahre alte Frau mit ihrem Jack-Russel-Terrier aufhielt. Unvermittelt schnappte der Schäferhund nach dem Terrier und biss diesen tot. Das 21 Jahre alte Frauchen erlitt leichte Verletzungen, als sie versuchte ihrem Hund zu helfen. Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen vor Ort wurden beide Schäferhunde beschlagnahmt und in einem Tierheim untergebracht. Die Ermittlungen gegen die 53 Jahre alte Hundehalterin hat die Polizeihundeführerstaffel des Polizeipräsidiums Ludwigsburg übernommen.

Böblingen: handfester Streit in der Max-Eyth-Straße
Am Dienstag gerieten zwei 28 und 50 Jahre alte Männer in der Max-Eyth-Straße in Böblingen in einen handfesten Streit. Bei dem 50-Jährigen handelt es sich um den Fahrer eines Müllfahrzeugs, der seiner Arbeit nachging und von der Straße „Am Hirnach“ nach links in die Max-Eyth-Straße abbiegen wollte. Im dortigen Kreuzungsbereich kam es zu einem Disput mit dem 28-jährigen PKW-Lenker, der das Müllfahrzeug mit seinem PKW blockiert haben soll. Im weiteren Verlauf konnte der 50-Jährige seine Fahrt fortsetzen und stieß einige hundert Meter weiter in der Max-Eyth-Straße erneut auf den 28-Jährigen. Dort kam es, vermutlich nach Beleidigungen seitens des 28-Jährigen, zu beiderseitigen Handgreiflichkeiten. Die beiden Streitenden wurden letztlich von Zeugen getrennt. Der 50-Jährige erlitt eine leichte Verletzung. Die Ermittlungen dauern an.

Sindelfingen: Kind bei Unfall verletzt
Beim Ausfahren aus dem Kreisverkehr Berliner Straße in die Schwenniger Straße in Sindelfingen, übersah eine 49-Jährige am Dienstagabend, gegen 18:10 Uhr, mutmaßlich einen zwölfjährigen Radfahrer. Dieser fuhr gerade über einen dortigen Radweg und kollidierte daraufhin mit der rechten Seite des VW der 49-Jährigen. Der Junge stützte und wurde dabei verletzt. Er kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 1.550 Euro.

Böblingen: Unbekannter geht 22-Jährige an
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg ermittelt gegen einen noch unbekannten Täter, der am Dienstag gegen 20.20 Uhr an der Haltestelle „Goldberg“ in Böblingen eine 22 Jahre alte Frau anging. Der Unbekannte, der die Treppen der Haltestellte auf und ab joggte, regte sich wohl darüber auf, dass die Frau ein Video mit ihrem Handy abspielte und der Ton zu hören war. Es entwickelte sich ein Streitgespräch zwischen den beiden. Der Unbekannte beleidigte die Frau, worauf diese ihn darauf hinwies, die Polizei zu alarmieren. Als sie, in Absprache mit einem Beamten den Täter zur Beweissicherung mit dem Handy filmte, rannte dieser auf sie zu. Er stieß die Frau und entriss ihr das Smartphone. Anschließend ergriff er die Flucht. Mehrere Passanten wurden auf die Schreie der 22-Jährigen aufmerksam und verfolgten den Flüchtenden, der das Smartphone schließlich wegwarf. Der Täter konnte letztlich entkommen. Polizeiliche Fahndungsmaßnahmen erbrachten kein Ergebnis. Der Unbekannte dürfte Ende 20 bzw. Anfang 30 Jahre alt und rund 185 cm groß sein. Er hat kurzes, mittelbraunes Haar und eine sehr sportliche Figur. Er war mit einer schwarzen, kurzen Hose und einem weißen, ärmellosen Shirt bekleidet. Am linken Unterarm soll er einen Verband getragen haben. Zeugen, die Hinweise zum Täter geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0800 1100225 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Weil im Schönbuch: Unfall zwischen PKW-Lenker und zwölfjährigem Kind
Am Dienstag ereignete sich gegen 13.00 Uhr in der Hauptstraße in Weil im Schönbuch ein Unfall, bei dem ein Kind Verletzungen erlitt. Während ein 51 Jahre alter Peugeot-Lenker die Hauptstraße entlang fuhr, betrat ein zwölf Jahre altes Mädchen vermutlich unvermittelt die Straße, um diese zu überqueren. Dem Peugeot-Fahrer war es den derzeitigen Ermittlungen entsprechend nicht mehr möglich zu reagieren, so dass es zu einem Zusammenstoß zwischen dem PKW und dem Kind kam. Das Mädchen wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand kein Sachschaden.

Herrenberg-Gültstein: Tatverdächtiger nach mutmaßlicher versuchter Vergewaltigung und sexueller Belästigung in Untersuchungshaft
Am Sonntagmorgen soll es zwischen 08:25 Uhr und 08:35 Uhr in einem als Schienenersatzverkehr genutzten Reisebus im Bereich von Gültstein zu einer sexuellen Belästigung gekommen sein. Nach derzeitigen Erkenntnissen soll ein junger Mann eine 16-Jährige angesprochen haben, die sich allein im oberen Deck des Doppeldeckerbusses aufhielt. Im weiteren Verlauf soll der Mann verbal zudringlicher geworden sein und versucht haben, die Jugendliche zu sexuellen Handlungen zu überreden. Dabei soll er mehrfach den Schambereich der Jugendlichen berührt und ihr den Mund-Nasen-Schutz vom Gesicht gezogen haben. Im Nachgang stieg der zunächst Unbekannte an einer Bushaltestelle aus und ging davon.
Einige Stunden später, gegen 14:00 Uhr, alarmierte eine 19 Jahre alte Frau über den Notruf die Polizei. Die ersten polizeilichen Ermittlungen in der Wohnung der jungen Frau in Gültstein ergaben, dass der ebenfalls 19 Jahre alte Ex-Freund versucht haben soll, sie zu vergewaltigen. Die 19-Jährige soll sich hiergegen gewehrt haben, worauf der Tatverdächtige sie gewürgt haben soll. Der junge Mann wurde noch vor Ort vorläufig festgenommen.
Im Zuge der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 19-Jährige auch dringend tatverdächtig hinsichtlich der Begehung der mutmaßlichen sexuellen Belästigung im Bus ist. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde der afghanische Staatsangehörige am Montag einem Haftrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl wegen des Verdachts der versuchten Vergewaltigung und sexuellen Belästigung erließ, diesen in Vollzug setzte und den Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt einwies. Die Ermittlungen dauern an.

Landkreise Böblingen und Ludwigsburg: „Sextortion“ – organisierte Erpressung auf sexueller Grundlage; Warnung vor Cyberkriminellen
Eine neue Freundschaftsanfrage über Facebook. Augenscheinlich handelt es sich um eine junge hübsche Frau. Der 44-jährige Herr M. nimmt die Anfrage an. Zunächst wird gechattet und im weiteren Verlauf schlägt die Frau vor, auf einen Videochat umzusteigen. Während des weiteren Kontakts fordert sie Herrn M. auf, sich auszuziehen und sexuelle Handlungen an sich selbst durchzuführen. Im Gegenzug sichert sie zu, Selbiges zu tun. Dazu kommt es aber nicht. Nachdem Herr M. der Aufforderung nachgekommen ist, stellt er fest, dass er gefilmt wurde – der Chat wird abgebrochen. Einen Tag später wird Herr M. erneut kontaktiert. Er wird aufgefordert, Geld zu transferieren, ansonsten würden die kompromittierenden Aufnahmen auf diversen sozialen Medien veröffentlicht. Die Angst vor der Veröffentlichung der intimen Aufnahmen treibt Herrn M. dazu, zweimal knapp 100 Euro zu überweisen. Die Transaktionen gehen an eine Adresse in Afrika. Nach einem weiteren Tag werden erneut 250 Euro von Herrn M. gefordert, der sich nun zur Anzeige entscheidet.
So wie Herrn M. ergeht es vielen. Dieses Kriminalitätsphänomen nennt sich „Sextortion“. Der Begriff setzt sich aus den englischen Wörtern Sex und Extortion – Erpressung – zusammen und beschreibt demnach eine Erpressung auf sexueller Grundlage.
Vor allem zwei Varianten dieser Masche werden häufig zur Anzeige gebracht:
Bei der „Klassischen Variante“ lernt der Betroffene, wie im Fallbeispiel, zunächst eine fremde Person über ein soziales Netzwerk wie Twitter, Snapchat, Instagram oder Facebook kennen. Der Betroffene und die fremde Person kommunizieren miteinander. Mit dem Ziel, das potenzielle Opfer dazu zu überreden, sich vor seiner Webcam auszuziehen und sexuelle Handlungen an sich selbst vorzunehmen, lenken die Täter die Kommunikation schnell auf eine Video-Telefonie um. Dabei zeichnen sie diese sexuellen Handlungen auf und drohen im Anschluss daran, dieses Video oder Bild im Internet zu veröffentlichen, falls der geforderte Geldbetrag nicht gezahlt würde.
Bei der sogenannten „Spam-Variante“ verschicken die Täter an ihre Opfer per E-Mail ein Erpresserschreiben, in dem sie behaupten, von ihrem Opfer kompromittierende Sexvideos aufgenommen zu haben und dann Geldbeträge fordern, damit diese dann nicht veröffentlicht werden. Häufig werden derartige E-Mails massenweise ohne konkretes Ziel als Spam-Mails verschickt.
Das Phänomen „Sextortion“ betrifft mehrheitlich zwar Männer, aber auch Frauen können davon betroffen sein.
Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, der die Landkreise Böblingen und Ludwigsburg umfasst, ist ein Anstieg der angezeigten Fälle zu verzeichnen.
Die Aufklärungsquote der Sextortion-Fälle ist gering. Meistens sind die Drahtzieher in Banden organisiert, operieren vom Ausland aus oder nutzen sogenannte Bots* , um ihre Erpresserschreiben per Mail zu verteilen.
Die steigenden Fallzahlen zeigen, dass es sich um ein anwachsendes Problem handelt. Die Kriminalpolizei geht zudem von einer gewaltigen Dunkelziffer aus. Scham dürfte viele Opfer, die bereits Geld an die Erpresser gezahlt haben, von einer Anzeigenerstattung abhalten.
Um nicht Opfer dieser Erpressungsmasche „Sextorsion“ zu werden, gibt die Polizei folgende Empfehlungen:
– Nehmen Sie nie Freundschaftsanfragen von fremden Personen an.
– Prüfen Sie regelmäßig Ihre Account- und Privatsphäre-Einstellungen.
– Seien Sie zurückhaltend mit der Veröffentlichung persönlicher Daten wie Anschrift, Geburtsdatum oder Arbeitgeber.
– Stimmen Sie nicht vorschnell einem Videochat zu. Im Zweifel: kleben Sie die Chatkamera zunächst ab, um lediglich verbal zu kommunizieren und das Geschehen zu beobachten.
– Stimmen Sie keinen Entblößungen oder intimen Handlungen in Videochats zu, wenn Sie die Person erst seit kurzem kennen.
– Halten Sie Betriebs- sowie Virenschutzsysteme auf Ihren online-genutzten Endgeräten wie Smartphone, Laptop, Tablet oder Computer immer auf dem aktuellen Stand, um sich vor Schadsoftware, sogenannter Malware, zu schützen. Es gibt Malware, die Ihre Webcam problemlos aktiviert und Sie damit jederzeit filmen kann.
Sollte es bereits dennoch zu einer Erpressung gekommen sein, wird folgendes Handlungsmuster empfohlen:
– Überweisen Sie kein Geld. Die Erpressung hört nach der Zahlung meist nicht auf.
– Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
– Kontaktieren Sie den Betreiber der Seite und veranlassen Sie, dass das Bildmaterial gelöscht wird. Nicht angemessene Inhalte kann man dem Seitenbetreiber über eigens hierfür eingerichtete Buttons melden.
– Brechen Sie den Kontakt zu der anonymen Person sofort ab, reagieren Sie nicht auf Nachrichten.
– Sichern Sie die Chatverläufe und Nachrichten mittels Screenshot.

BAB 8/Stuttgart: Kontrollaktionen gegen Drogen im Straßenverkehr
An zwei aufeinanderfolgenden Montagen (06. und 13.09.) führten die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg sowie Beamte verschiedener Polizeirevier des Polizeipräsidiums Ludwigsburg im Bereich der Raststätte „Sindelfinger Wald“ Verkehrskontrollen mit der Zielrichtung der Bekämpfung von Drogen im Straßenverkehr durch. Beide Kontrollen fanden nachmittags statt. Insgesamt wurden an den beiden Tagen 155 Fahrzeuge und 188 Personen kontrolliert. Bei fünf Fahrzeuglenkern ergab sich der Verdacht, dass sie unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln standen, als sie am Straßenverkehr teilnahmen. In drei dieser Fälle wurden bei der anschließenden Durchsuchung der Fahrzeuge auch Betäubungsmittel aufgefunden. Es werden in der Folge auch Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzt eingeleitet. Des Weiteren stellten die Beamten bei vier kontrollierten Fahrzeugen, drei PKW und ein Motorrad, Veränderungen wie beispielsweise Rad-Reifen-Kombinationen, getönte Scheiben oder bestimmte Seitenspiegeln fest, die zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führten. Insgesamt wurden acht Gurtverstöße und ein sogenannter „Handyverstoß“ registriert. Darüber hinaus hatten drei Fahrzeuge mangelhafte Bremsen und ein Fahrzeuglenker war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Auch Verstöße gegen die Landungssicherung wurden angezeigt. Vor Ort überprüften die eingesetzten Beamten außerdem 296 Dokumente auf ihre Echtheit.

Hildrizhausen: Randale im Linienbus – Junge Männer bedrohen und beleidigen Busfahrer
Drei junge Männer im Alter von 18, 19 und 20 Jahren bedrohten und beleidigten am Montag gegen 20:55 Uhr einen Busfahrer in Hildrizhausen. Der 19-Jährige geriet bei dem Vorfall so in Rage, dass er sogar den Bus beschädigte.
Die drei Tatverdächtigen wollten mit dem Bus der Linie 752 von Hildrizhausen in Richtung Holzgerlingen fahren und stiegen an der Haltestelle „Altdorfer Straße“ in Hildrizhausen in den Bus ein. Da keiner der drei Männer eine gültige Fahrkarte hatte, sollten sie Fahrscheine lösen. Der 19-Jährige verhielt sich daraufhin sehr aggressiv, beleidigte und bedrohte den Busfahrer. Auch seine beiden Begleiter beleidigten den 53-Jährigen mit Kraftausdrücken. Der 19-Jährige schlug sogar gegen eine Trennscheibe und spuckte dagegen.
Als der 19-Jährige immer aggressiver wurde, zogen seine Freunde ihn aus dem Bus. Der 53-Jährige schloß daraufhin die Türen und wollte losfahren, als der 19-Jährige die Türen wieder gewaltsam öffnete, den Bus betrat und den 53-Jährigen lauthals anschrie. Wieder außerhalb des Fahrzeuges trat er mehrfach gegen den Bus, warf eine Flasche dagegen und zerbrach die Abdeckung eines Rücklichts. Als der Bus losfuhr, begab sich der 19-Jährige auf die gegenüberliegende Straßenseite und trat dort mehrfach gegen Mülltonnen und eine Glasscheibe.
Alle drei Tatverdächtigen konnte im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung zwischen Hildrizhausen und Altdorf vorläufig festgenommen werden. Sie müssen sich nun wegen Sachbeschädigung und Beleidigung verantworten.

Sindelfingen: Unfallflucht – Opel Corsa beschädigt
In einem Firmenparkhaus in der Sindelfinger Benzstraße wurde am Freitag zwischen 13:00 Uhr und 21:30 Uhr ein Opel beschädigt. Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker streifte den Opel mutmaßlich beim Ein- oder Ausparken. Er kümmerte sich jedoch nicht um den entstandenen Sachschaden in Höhe von etwa 3.500 Euro, sondern verließ die Unfallörtlichkeit. Der Opel blieb fahrbereit, jedoch wurde die rechte hintere Fahrzeugtür sowie die hintere Stoßstange in Mitleidenschaft gezogen. Das ermittelnde Polizeirevier Sindelfingen, Tel. 07031 697-0, bittet Zeugen sich zu melden.

A81 Sindelfingen: mit rund 2,4 Promille auf der Autobahn unterwegs
Am Montagmorgen, gegen 08:50 Uhr, fiel einem Verkehrsteilnehmer ein auf der Bundesautobahn 81 in Fahrtrichtung Stuttgart fahrender Smart auf, weil dieser schlangenlinienartig die rechte Spur nutzte und dicht auf seinen Vordermann auffuhr. Der 32-jährige Smartfahrer konnte im Bereich der Anschlussstelle Sindelfingen-Ost von einer Streifenwagenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg gesichtet werden. Bei der anschließenden Kontrolle ergab ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest einen Wert von etwa 2,4 Promille. Dem Mann wurde die Weiterfahrt untersagt und er musste sich einer Blutentnahme im Krankenhaus unterziehen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Der 32-Jährige muss nun mit einer Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr rechnen.

Sindelfingen: Porsche im Karlsbader Weg beschädigt
Ein bislang unbekannter Täter beschädigte am Freitag zwischen 14:30 Uhr und 17:00 Uhr einen im Karlsbader Weg in Sindelfingen abgestellten Porsche. Vermutlich wurde mit einem spitzen Gegenstand der Lack zerkratzt. Nach einer ersten Schätzung beläuft sich der Schaden auf etwa 4.000 Euro. Das Polizeirevier Sindelfingen nimmt unter Tel. 07031 697 0 Zeugenhinweise entgegen.

Renningen-Malmsheim: 22 Jahre alter Fußgänger bei Unfall schwer verletzt
Am Sonntag ereignete sich gegen 22.15 Uhr in der Perouser Straße im Bereich des Flugplatzes Malmsheim ein Unfall, bei dem ein 22 Jahre alter Fußgänger schwere Verletzungen erlitt. Der 22-Jährige wollte die Perouser Straße vom Flugplatz kommend überqueren. Nahezu zeitgleich befuhr eine 37 Jahre alter Mercedes-Lenkerin die Perouser Straße aus Richtung Malmsheim kommend. Als der Fußgänger auf die Fahrbahn trat, versuchte die PKW-Fahrerin noch auszuweichen, was ihr jedoch nicht mehr gelang. Es kam zu einem Zusammenstoß zwischen dem Mercedes und dem 22-Jährigen. Die Fahrerin stieg im Anschluss an den Unfall aus und lief in Richtung des Fußgängers, worauf sie allerdings von dessen Begleitern in aggressiver Weise angeschrien und beleidigt wurde. Die Frau und ihre Beifahrerin alarmierten unverzüglich die Polizei und zogen sich in den Mercedes zurück, bis die Polizei vor Ort eintraf. Der 22-Jährige, der möglicherweise alkoholisiert war, wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden von etwa 3.000 Euro.

Sindelfingen: Nachtragsmeldung zu Schusswaffengebrauch – Tatverdächtiger in Berlin festgenommen
Im Rahmen der weiteren polizeilichen Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen konnte der 33-jährige Tatverdächtige am Donnerstag durch Fahnder des Polizeipräsidiums Ludwigsburg in enger Zusammenarbeit mit der Berliner Polizei in Berlin festgenommen werden. Der 33-jährige deutsche Staatsangehörige wurde noch am Freitag einem Ermittlungsrichter in Berlin zur Eröffnung des Haftbefehls vorgeführt. Er macht bislang keine Angaben zur Sache. Die Ermittlungen dauern noch an.

Leonberg: Unfall auf der K 1009
Ein schwer verletzter 32 Jahre alter BMW-Lenker und ein Sachschaden von rund 21.000 Euro sind die Bilanz eines Unfalls, der sich am Sonntagmorgen, gegen 06.50 Uhr, auf der Kreisstraße 1009 vom sogenannten „Warmbronner Ohr“ kommend in Richtung Warmbronn ereignete. Der BMW-Lenker kam vermutlich aufgrund Alkoholeinflusses und da er wohl mit unangepasster Geschwindigkeit unterwegs war, in einer Kurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Mutmaßlich lenkte der 32-Jährige anschließend gegen, so dass er über die gesamte Fahrbahn schleuderte und letztlich nach links in den Grünstreifen abkam, wo er gegen einen Zaun und Bäume prallte. Der 32-Jährige, der die Unfallstelle zunächst verlassen hatte und kurz darauf in Begleitung eines Verwandten wieder zurückkehrte, wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Er musste sich einer Blutentnahme unterziehen und sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Der BMW war nicht mehr fahrbereit und musst abgeschleppt werden.