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StartLokalesStuttgartInfektionsgeschehen beim Stuttgarter Frühlingsfest

Infektionsgeschehen beim Stuttgarter Frühlingsfest

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Alle Lebensmittel im betroffenen Festzelt negativ getestet

Stuttgart.| Die Infektionserkrankungen vom vergangenen Wochenende sind nicht auf die im betroffenen Festzelt servierten Lebensmittel zurückzuführen. Alle von der Lebensmittelüberwachung entnommenen Proben wurden negativ auf das Norovirus getestet. Die Landeshauptstadt Stuttgart geht davon aus, dass die Übertragung von Mensch zu Mensch erfolgt ist.

Die Lebensmittelüberwachung und das Gesundheitsamt waren unmittelbar nach Eintreffen der ersten Krankheitsmeldungen vor Ort, um die Hygiene zu überprüfen und Proben der Lebensmittel zu nehmen. Die Probeergebnisse sowohl bei den Tupferproben als auch bei den beprobten Lebensmitteln waren negativ. Endgültige mikrobiologische Probeergebnisse folgen am Ende dieser Woche.

Die Behörden hatten nach Bekanntwerden der Erkrankungen in Absprache mit dem Betreiber des betroffenen Festzelts die ohnehin hohen Hygienemaßnahmen weiter forciert. Dazu zählt auch die Untersuchung von Mitarbeitenden mit Symptomen und ohne Symptome. Bei elf Mitarbeitenden ohne Symptome liegen bereits negative Untersuchungsergebnisse vor, bei acht Mitarbeitenden mit Symptomen wurden Untersuchungen veranlasst, die Ergebnisse liegen noch nicht vor.

Die gemeldeten Erkrankungszahlen sprechen dafür, dass die ergriffenen Maßnahmen wirksam sind. Das Infektionsgeschehen im Festzelt konzentrierte sich nach den bisherigen Erkenntnissen auf das Wochenende. Es ist allerdings möglich, dass es im privaten Umfeld von erkrankten Festzeltbesuchern noch zu Folgeerkrankungen kommen kann.

Die Anzahl der bekannten Erkrankungen ist am Donnerstag, 25. April 2024, 16.20 Uhr, auf 727 angestiegen, davon sind bisher fünf Fälle des Norovirus labordiagnostisch bestätigt.

Das Gesundheitsamt rät Erkrankten, die Empfehlungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu beachten: https://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/noroviren/


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