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Leonberg: Schleuderfahrt endet an der Hauswand
Ein abruptes Ende nahm die Fahrt eines 35-jährigen Mercedeslenkers am frühen Sonntagmorgen gegen 03:20 Uhr. Als er die abschüssige Strecke von der Grabenstraße in Richtung der Kreuzung zur Bahnhofstraße/Seestraße befuhr, geriet der Unfallverursacher aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf der schneeglatten Straße ins Rutschen. Er verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam hierbei im weiteren Verlauf von der Fahrbahn ab. Schließlich kollidierte er dann seitlich mit der Hauswand eines dortigen Gebäudes, wobei sich der Fahrer leichte Verletzungen zuzog. Er wurde von einem Rettungswagen zur Behandlung in ein Krankenhaus verbracht. Der Pkw musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von über 1000 Euro.

Weil der Stadt: Heizstrahler setzt Wohnung in Brand
Am Freitag gegen 23:45 Uhr kam es, mutmaßlich aufgrund eines unsachgemäß aufgestellten Heizstrahlers, zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus im Kolpingweg. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr konnten Einsatzkräfte der Polizei das Gebäude evakuieren. Die 26 Personen wurden in der Stadthalle versorgt und betreut. Die Feuerwehr Weil der Stadt, die mit elf Fahrzeugen und 53 Wehrleuten im Einsatz war, bekam den Brand schnell unter Kontrolle, sodass das Feuer nicht auf die angrenzenden Wohnungen übergreifen konnte. Die beiden 52 und 24 Jahre alten Bewohnerinnen der betroffenen Wohnung wurden durch den Brand leicht verletzt, eine von ihnen musste durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht werden. Zudem erlitten zwei Polizeibeamte eine leichte Rauchgasintoxikation, auch sie wurden ambulant im Klinikum behandelt und mussten ihren Dienst frühzeitig beenden. Die Wohnung war nach den Löscharbeiten nicht mehr bewohnbar. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 150.000 Euro geschätzt. Neben der Feuerwehr und vier Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Leonberg waren zehn Fahrzeuge und 16 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes am Einsatzort.

Nufringen: Motorbrand bei Testfahrt
Auf einer Testfahrt nach einer Motorreparatur hat sich am Freitag gegen 11:20 Uhr auf der K 1068 zwischen Kuppingen und Nufringen im Motorraum eines Smart ein Brand entwickelt. Der Fahrer verließ das Fahrzeug unverletzt und der Brand konnte mit einem Feuerlöscher gelöscht werden. Die Feuerwehr war mit 12 Einsatzkräften am Brandort. Für den Einsatz war die Kreisstraße bis gegen 12:05 Uhr gesperrt. Der entstandene Sachschaden steht derzeit nicht fest.

Sindelfingen: Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte
Ohne Mund-Nasen-Bedeckung hielten sich am Donnerstagabend gegen 18:25 Uhr zwei 37 und 57 Jahre alte Frauen am ZOB in der Mercedesstraße in Sindelfingen auf. Von einer Polizeistreife darauf angesprochen wurden sie sofort laut und zeigten keinerlei Einsicht. Nachdem sie der wiederholten Aufforderung, sich auszuweisen, nicht nachgekommen waren, sollte die 37-Jährige von einer Polizeibeamtin nach Ausweispapieren durchsucht werden. Sie riss sich jedoch los und ihre 57-Jährige Begleiterin holte zu einem Schlag gegen die Polizistin aus. Diese erkannte jedoch die Absicht und konnte sie zurückstoßen. Unter lautstarkem Protest händigten die Frauen schließlich doch ihre Ausweise aus. Beide werden wegen Verstoßes gegen die Corona-Verordnung und die 57-Jährige zudem wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte angezeigt.

Holzgerlingen: Fußgänger stirbt nach Sturz auf Eisglätte
Ein 58 Jahre alter Mann, der am Dienstag gegen 06.25 Uhr zu Fuß im Bereich der Böblinger Straße in Holzgerlingen unterwegs war und vermutlich auf Eisglätte ausrutschte, zog sich beim Sturz so schwere Verletzungen zu, dass er wenig später im Krankenhaus starb. Der Gestürzte war von einem Passanten kurz vor dem Bahnhof „Hülben“ auf Höhe eines Parkplatzes aufgefunden worden. Der Passant alarmierte Polizei und Rettungsdienst. Nach einer ersten vom Notarzt durchgeführten Reanimation wurde der 58-Jährige in ein Krankenhaus gebracht, wo er verstarb. Die Ermittlungen zur Todesursache dauern an. Es wurde eine Obduktion beantragt. Zeugen werden gebeten, sich unter Tel. 0711 6869-0 mit der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg in Verbindung zu setzen.

Böblingen: 20-Jähriger verletzt 54-Jährige – Widerstand bei Festnahme
Ein 20-Jähriger verletzte am Mittwoch gegen 09:45 Uhr im Rahmen einer privaten Streitigkeit eine 54-Jährige in der Landhausstraße in Böblingen. Den bisherigen Erkenntnissen nach soll der Tatverdächtige die 54-Jährige zu Boden gestoßen, getreten und körperlich misshandelt haben. Der 20-Jährige konnte im Zuge der Fahndung durch Polizeibeamte in der Kopernikusstraße angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Er leistete hierbei Widerstand und wurde leicht verletzt. Der Rettungsdienst versorgte den Tatverdächtigen vor Ort und brachte die verletzte Frau zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Die Hintergründe für die Auseinandersetzung sind bislang nicht bekannt.

Leonberg: Auseinandersetzung zwischen Jogger und PKW-Lenker – Polizei sucht Zeugen
Am Mittwochmorgen soll es gegen 07:30 Uhr in der Mühlstraße in Leonberg zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 58-jährigen Autofahrer und einem Jogger gekommen sein. Der VW-Fahrer kam aus Richtung der Rutesheimer Straße, als sich vor ihm der noch unbekannte Jogger befand. Nach derzeitigem Erkenntnisstand hupte der 58-Jährige kurz bevor er zum Überholen des Läufers ansetzte, um diesen auf sich aufmerksam zu machen. Als dieser mit einer beleidigenden Geste reagierte, hielt der VW-Lenker an, um den Jogger zur Rede zu stellen. Der Jogger habe den PKW-Lenker hierauf bespuckt, den VW beschädigt und den 58-Jährigen im weiteren Verlauf sogar in den Schwitzkasten genommen. Nachdem sich der VW-Fahrer befreien konnte, trennte sich die beiden Kontrahenten. Der Sachschaden am Fahrzeug beläuft sich auf etwa 1.500 Euro. Das Polizeirevier Leonberg, Tel. 07152 605-0, sucht nun nach Zeugen die Angaben zum Vorfall oder zum Täter machen können. Der 30-35 Jahre alte Mann hat braune kurze Haare und ist etwa 185 cm groß. Er trug eine schwarze Jacke mit Kapuze, eine schwarze kurze Sporthose und schwarze Turnschuhe mit weißer Sohle.

Polizeipräsidium registriert über 20 Glatteisunfälle von Dienstag auf Mittwoch
Kälte, Schnee und Wind führten von Dienstag bis Mittwochmorgen zu einer größeren Anzahl von Glätteunfällen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Ludwigsburg (zusätzlich zu den bereits am Dienstag gemeldeten).
Im Landkreis Böblingen kam es am Dienstag zu vier Unfälle. Zwei davon ereigneten sich bereits mittags in Herrenberg auf Landesstraße 1184. Zwei Autofahrer rutschten bei glatter Fahrbahn in den Straßengraben und es entstand Blechschaden. Einem weiteren Autofahrer der die Kreiststraße 1059 zwischen Rutesheim und Leonberg-Gebersheim befuhr, erging es gleichermaßen. Der Fahrer eines Renault und dessen Beifahrer hatten nicht so viel Glück. Sie erlitten leichte Verletzungen, als sie von der vereisten Fahrbahn der K 1050 bei Waldenbuch in den Grünstreifen rutschten. Der Gesamtsachschaden wurde auf insgesamt mehr als 20.000 Euro geschätzt. Zwischen 00.00 Uhr und 06.00 Uhr kamen weitere fünf Unfälle hinzu. Diese ereigneten sich in Sindelfingen in der Leonberger Straße, bei Renningen auf der K 1015 und bei Leonberg auf der L 1137. Auch in diesen Fällen entstanden lediglich Sachschäden, die sich auf insgesamt mehrere tausend Euro belaufen. Den fünften Unfall dürften man jedoch als außergewöhnlich beschreiben, denn ein Streufahrzeug war beteiligt. Gegen 03.15 Uhr wollte der Fahrer seiner Arbeit nachkommen und befuhr hierzu die Bundesstraße 464, als sich der LKW auf Höhe Böblingen-Hulb auf der spiegelglatten Fahrbahn zu drehen begann und in den Grünstreifen rutschte. Das Streufahrzeug wurde hierbei beschädigt. Die genaue Sachschadenshöhe steht derzeit noch nicht fest. Verletzt wurde auch in diesem Fall niemand.
Zwischen Dienstag 22.30 Uhr und Mittwoch 03.40 Uhr nahm die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg drei Unfälle im Zusammenhang mit Glatteis auf den Autobahnen ihres Zuständigkeitsbereichs auf. Ein LKW-Lenker rutschte bei Neuhausen auf den Fildern von der BAB 8. Bei Rutesheim schleuderte ein Autofahrer von der Fahrbahn in den Wildschutzzaun und auch die Anschlussstelle Böblingen-Hulb sorgte für einen Glatteisunfall. Es gab keine Verletzte. Die Blechschäden dürften sich auf über 10.000 Euro belaufen.

B464/Böblingen: Unfall auf eisglatter Fahrbahn mit hohen Sachschaden
Sachschaden in Höhe von etwa 50.000 Euro ist die Bilanz eines Verkehrsunfalles, der sich gegen 01.20 Uhr auf der B464 in Fahrtrichtung Holzgerlingen zwischen den Anschlussstellen Sindelfingen und Böblingen ereignet hat. Ein 36-jähriger Lkw-Fahrer kam auf eisglatter Fahrbahn mit seinem Gespann ins Schleudern, hierdurch stellte sich der Anhänger quer zur Fahrtrichtung, durchbrach am Fahrbahnteiler eine Leitplanke und kam komplett auf der Leitplanke zum Stehen. Während der Unfallaufnahme und für die Bergung des Lkw ist die Fahrbahn zur Ausfahrt Böblingen und zur Autobahnanschlussstelle Böblingen-Hulb noch aktuell gesperrt. Der Fahrer wurde durch den Unfall nicht verletzt. Im Einsatz befindet sich noch eine Streifenwagenbesatzung vom Polizeirevier Böblingen und die Straßenmeisterei Leonberg.

Herrenberg: Ins Schleudern geraten
Vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit ist der 22-jährige Fahrer eines Opel am Dienstag gegen 13:25 Uhr beim Überqueren des Reinhold-Schick-Platzes von der Hindenburgstraße in Richtung Nagolder Straße ins Schleudern geraten. In der Folge drehte sich der Opel, rutschte über den befestigten Mittelstreifen auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit dem auf dem mittleren Fahrstreifen fahrenden BMW eines 60-Jährigen zusammen. Der BMW-Fahrer zog sich dabei leichte Verletzungen zu. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von etwa 11.000 Euro. Sie waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Mitarbeitende der Technischen Dienste Herrenberg reinigten die Fahrbahn von ausgelaufenen Betriebsstoffen.

Aidlingen: Größerer Wasserschaden in Mehrfamilienhaus
Am Dienstagvormittag erwartete die Bewohner eines alten Fachwerkhauses in der Bachgasse in Aidlingen eine böse Überraschung: Durch einen Defekt an einem Boiler in einer Dachgeschosswohnung kam es zum Austritt mehrerer tausend Liter Wasser. Bemerkt wurde der Vorgang gegen 10:30 Uhr durch eine Bewohnerin, die sich zunächst über Tropfen an ihrer Decke wunderte. Die Wasserlast ergoss sich schließlich in den Wohn- und Küchenbereich und machte neben der Dachgeschosswohnung selbst, auch die darunterliegende Wohneinheit bis auf Weiteres unbewohnbar. Die beiden betroffenen Anwohner kommen anderweitig unter. Die Feuerwehren aus Aidlingen und Ehningen waren mit 34 Einsatzkräften vor Ort. Die Schäden am Gebäude wurden durch einen Baukontrolleur des Landratsamtes und den Fachgebietsleiter Elektrik begutachtet. Der durch den Wasseraustritt entstandene Sachschaden lässt sich derzeit noch nicht genau beziffern. Für die Dauer des Einsatzes war die Bachstraße bis gegen 12:50 Uhr gesperrt.

A 81 Böblingen: Von der Fahrbahn abgekommen
Noch glimpflich verlaufen ist für einen 20-jährigen Autofahrer am Dienstagvormittag ein Verkehrsunfall auf dem Zubringer von der B 464 zur A 81/Anschlussstelle Böblingen-Hulb. Er verlor aufgrund seiner witterungsbedingt nicht angepassten Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen Skoda, kollidierte zunächst mit der rechtsseitigen und kurz darauf mit der linksseitigen Schutzplanke. Der junge Mann blieb dabei unverletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 5.000 Euro.

Renningen: Straßenverkehrsgefährdung – Polizei sucht Zeugen
Am Sonntag kam es gegen 17:15 Uhr auf der B295 bei Renningen zu einem gefährlichen Manöver durch den Fahrer eines Audi, der trotz Gegenverkehr einen Überholvorgang einleitete. Die Polizei sucht nun nach dem Autofahrer, dem der Audi auf seiner Fahrspur entgegenkam und der durch den Vorgang gezwungen war, stark abzubremsen. Er und mögliche Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich beim Polizeirevier Leonberg, Tel. 07152 605-0, zu melden.

Renningen: Pkw kracht gegen Straßenlaterne
Ein 23-Jähriger war am Dienstag gegen 02.35 Uhr mit einem VW Polo auf der Rutesheimer Straße in Renningen unterwegs. Als der Mann in Richtung eines Industriegebiets fuhr, kam er vermutlich infolge eines sogenannten Sekundenschlafs nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort prallte der Wagen gegen eine Straßenlaterne, die daraufhin brach und auf einen angrenzenden Gartenzaun sowie Absperrzaun kippte. Nach bisherigen Erkenntnissen beläuft sich der Gesamtschaden auf etwa 11.000 Euro. Der VW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Nachdem der Notdienst des Baubetriebshofes verständigt wurde, kümmerten sich Mitarbeiter um die beschädigte Straßenlaterne.

Herrenberg: Mögliches Raubdelikt – Kriminalpolizei sucht Zeugen
Am Sonntagabend soll es an der Haslacher Kreuzung, die sich zwischen Herrenberg und Jettingen an der Landesstraße 1362 / Kreisstraße 1029 befindet, auf dem dortigen Wanderparkplatz „Schulmeisterbuche“ möglicherweise zu einem Raub auf einen 57-Jährigen gekommen sein.
Nach den Angaben des 57-jährigen Mannes war er mit einem silbernen Mercedes (C-Klasse) mit Böblinger Zulassung zunächst in Herrenberg auf der Nagolder Straße unterwegs. Kurz vor dem Ortsausgang Herrenberg soll er an der Bushaltestelle „Berliner Straße“ zwei männliche Anhalter mitgenommen haben. Als der 57-Jährige im Anschluss in Richtung Jettingen fuhr, delegierte einer der beiden Mitfahrer ihn auf den Wanderparkplatz. Dort sollen sie ihn gefesselt und sein mitgeführtes Bargeld entwendet haben. Nachdem die Unbekannten daraufhin das Weite gesucht hatten, aktivierte der Geschädigte gegen 20.55 Uhr das Auto-Notrufsystem. Schlussendlich wurde die Polizei durch einen Mitarbeiter der Notrufzentrale über den Vorfall informiert. Hinzugezogene Polizeibeamte trafen den 57-jährigen Mann letztlich auf dem Parkplatz in dem Mercedes an. Er wurde aus seiner misslichen Lage befreit und aufgrund von zugezogenen Verletzungen mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen, in die auch ein Polizeihubschrauber eingebunden war, führten nicht zum Erfolg. Bei den Unbekannten soll es sich um zwei dunkel gekleidete Männer mit südländischem Aussehen handeln. Sie trugen offenbar dunkle Handschuhe, sprachen mit südländischem Akzent und einer von ihnen hatte einen Bart.
Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg geführt. Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben oder denen die beiden Anhalter sowie auch der silberne Mercedes am Sonntag zwischen 20.00 Uhr und 21.00 Uhr aufgefallen sind, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei über das zentrale Hinweistelefon 0800 1100225 in Verbindung zu setzen.

Leonberg: Vierköpfige Bande nach Einbruch in Schnellrestaurant festgenommen
Am frühen Sonntagmorgen gegen 02:10 Uhr sind zunächst unbekannte Täter in ein Schnellrestaurant in der Neuen Ramtelstraße in Leonberg-Ramtel eingedrungen. Vermutlich mit einem vorgefundenen Hubwagen schafften sie einen größeren Tresor mit mehreren tausend Euro Bargeld aus einem Büroraum durch den Hintereingang ins Freie, wuchteten ihn in ein Transportfahrzeug und flüchteten. Ein Zeuge bemerkte das flüchtende Fahrzeug und alarmierte die Polizei. Das Polizeirevier Leonberg leitete mit Unterstützung benachbarter Polizeireviere umgehend umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein, in deren Verlauf eine Streifenbesatzung das mögliche Fluchtfahrzeug im nahegelegenen Industriegebiet „Hertich“ entdeckte. Nachdem in dem Fahrzeug mutmaßliches Tatwerkzeug festgestellt worden war, erkannte die Besatzung eines Polizeihubschraubers mit der Wärmebildkamera einen Flüchtenden, der sich zu verstecken versuchte. Er wurde daraufhin von Einsatzkräften am Boden vorläufig festgenommen. In der Folge fanden die Beamten in einem Werkstattraum den zuvor gestohlenen Tresor und nahmen bei der Durchsuchung des Gebäudekomplexes drei weitere Tatverdächtige fest. Die vier Männer im Alter zwischen 24 und 37 Jahren wurden noch am Sonntag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Während die beantragten Haftbefehle gegen drei von ihnen in Vollzug gesetzt und die 26, 31 und 37 Jahre alten Tatverdächtigen in Justizvollzugsanstalten eingewiesen wurden, kam der 24-Jährige gegen Auflagen wieder auf freien Fuß.

Böblingen: Polizei sucht Zeugen nach Vorfall auf Parkplatz
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg ermittelt nach einem Vorfall am Freitag gegen 11:20 Uhr auf einem Parkplatz in der Rudolf-Diesel-Straße in Böblingen und sucht Zeugen. Dem bisherigen Ermittlungsstand nach rangierte ein 20-Jähriger mit seinem VW Transporter eines Logistikunternehmens auf dem Parkplatz und übersah dabei einen Passanten, der hinter dem Fahrzeug vorbeilief. Mit einer sofortigen Bremsung konnte der 20-Jährige einen Unfall vermeiden. Als der junge Mann sich bei dem Passanten durch das offene Fahrerfenster entschuldigte, soll der Unbekannte ihn mit einer Geste beleidigt und ein Messer gezogen haben. Als der unbekannte Tatverdächtige dann auch noch die Herausgabe seiner Sachen gefordert haben soll, sei der 20-Jährige schnell mit seinem Transporter davon gefahren. Der Unbekannte hätte sich dann in Richtung Stadtgarten entfernt.
Personenbeschreibung: männlich, etwa 20 Jahre alt, etwa 170 Zentimeter groß, auffallend dünne Beine und blasser Teint, rundes Gesicht; trug eine dunkelgraue und schwarze Jogginghose, einen weißen Pullover, eine schwarze Daunenjacke mit Kapuze und eine schwarze Strickmütze. Er führte eine schwarze Sporttasche mit sich.
Zeugen können sich unter der zentralen Rufnummer 0800 1100225 bei der Kriminalpolizei melden.

Hildrizhausen: 22.000 Sachschaden bei Auffahrunfall
Ein Sachschaden von etwa 22.000 Euro ist das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am Sonntag gegen 19.10 Uhr auf der Landesstraße 1184 zwischen Hildrizhausen und Herrenberg ereignete. Vermutlich aufgrund einer querenden Wildschweinrotte musste ein 36-jähriger Mercedes-Lenker, der in Richtung Herrenberg unterwegs war, abbremsen. Dies erkannte ein nachfolgender 22-jähriger Audi-Lenker mutmaßlich zu spät und fuhr auf den Mercedes auf. Zu einem Zusammenstoß mit den Tieren kam es nicht. Durch den starken Aufprall wurde bei dem Mercedes der Gastank aus dem Motorblock gerissen. Diesbezüglich wurde die Freiwillige Feuerwehr Hildrizhausen hinzugezogen. Die Wehrleute leuchteten die Unfallstelle aus, reinigten die Fahrbahn und überprüften den Gastank. Darüber hinaus kümmerte sich ein Rettungsdienst vor Ort um die beiden Autofahrer, die nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt blieben. Ihre Fahrzeuge waren allerdings nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten war die Landesstraße 1184 bis 21.05 Uhr voll gesperrt.

Herrenberg: 46-Jähriger nach Panne bei Unfall verletzt
Schwere Verletzungen erlitt ein 46 Jahre alter Mann, der am Sonntag gegen 19.15 Uhr auf der Kreisstraße 1081 kurz vor dem Kreisverkehr mit der Bundesstraße 296 in einen Unfall verwickelt wurde. Aufgrund einer Panne war der 46-Jährige mit seinem Opel auf der Strecke zwischen Herrenberg und Kuppingen liegen geblieben. Als er sich zum Kofferraum seines Fahrzeugs begab, um das Warndreieck heraus zu holen, fuhr von hinten ein 43-jähriger VW-Lenker heran. Dieser konnte den 46-Jährigen und dessen Opel vermutlich aufgrund der Dunkelheit und der dortigen Rechtskurve erst spät erkennen. Er versuchte noch abzubremsen und nach rechts auszuweichen. Der 46-Jährige versuchte sich durch einen Sprung in dieselbe Richtung aus der Gefahrenlinie bringen. In der Folge wurde er jedoch von dem VW erfasst. Der Rettungsdienst brachte den Mann in ein Krankenhaus. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 2.500 Euro geschätzt.