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Das Weihnachtsfest ist für viele Deutsche – so wie für Millionen Menschen weltweit – der vielleicht schönste Anlass des Jahres. Dass 2020 besondere Bedingungen gelten, kann eine Herausforderung sein, aber kein Grund für Traurigkeit.

Mehr denn je: Online-Welt als Basis für Weihnachtseinkäufe
Deutschlands Großstädte lieferten über das Jahr stets anschauliche Bilder zum Verlauf der Pandemie. Völlige Leere und Stillstand im März, ein lebendiger, fast schon befreiter Sommer und ein ruhiger, aber immer noch aktiver Herbst – dieses Wechselbad zeigte sich auch in Stuttgart mehr als deutlich. Ebenfalls unterstrichen wurde die Bedeutung des Internets, dank dem die lokale Wirtschaft in Krisenzeiten immerhin einen Teil ihrer Umsatzverluste auffangen konnte.

Hinsichtlich der kommenden Weihnachtszeit setzt sich dies fort. Zu verdanken ist dies dem Fundament, das in den letzten Jahren so rasant gewachsen ist. Neu sind die Möglichkeiten der Online-Welt schließlich keineswegs und das betrifft praktisch alle Lebens- und Geschäftsbereiche: Ob für Arbeit, Shopping, Essensbestellungen, Unterhaltung oder Kommunikation, ist die digitale Welt längst fest im Leben verankert. Und da die coronabedingten Beschränkungen auch im Dezember Bestand haben werden, ist der Fokus auf das Online-Geschäft für Verbraucher und Handel beinahe alternativlos.

Darum sind die kommenden Wochen langfristig wichtig
Dies zeigt sich auch bei Themen, die einen größeren Zeithorizont erfassen. Dinge, die aktuell noch nicht möglich sind, können nämlich bereits jetzt arrangiert werden, und das aufgrund der Situation zu teils besonders attraktiven Konditionen. Beispiele dafür gibt es viele: Unternehmen, die für nächstes Jahr ein Tagungshotel in Stuttgart suchen, können dies weiterhin online tun und wichtige Termine bereits abdecken. Auch Fachmessen werden bereits eifrig geplant und die Gastronomie rechnet damit, im Laufe von 2021 endlich wieder richtig hochfahren zu können.

Damit dies gelingt, wird die Bevölkerung gebeten, während der Weihnachtszeit mit Bedacht vorzugehen. So soll das Fest für niemanden vollständig ausfallen; nach Möglichkeit soll der Kreis jedoch klein gehalten werden, allen voran wegen älteren Familienmitgliedern, die zur Risikogruppe gehören. Ergänzend dazu wird eine freiwillige Selbstquarantäne vor dem Fest empfohlen – diese soll dabei helfen, selbst bei Feiern mit der zulässigen Gesamtzahl von zehn Personen keine neue Infektionswelle zu verursachen. Kinder bis 14 Jahre fallen übrigens nicht unter diese Vorgabe.

Weitere Maßnahmen wie die AHA-Regel (Abstand halten, Hygiene beachten und Alltagsmaske tragen) bleiben ergänzend dazu bestehen. Daraus entsteht ein Gesamtpaket, aus dem in absehbarer Zeit Besserung folgen soll. Ob dies gelingt, wird sich kurz nach dem Jahreswechsel zeigen.