Quelle: ots

Herrenberg-Kayh: Eine leichtverletzte Person und 17.000 Euro Sachschaden nach Vorfahrtsunfall
Am Freitagnachmittag, gegen 13.15 Uhr, befuhr der 47-jährige Fahrer eines Audi die Gipswerkstraße aus Altingen kommend. An der Kreuzung zur Herrenberg Straße missachtete er die Vorfahrt eines aus Kayh kommenden 32-jährigen Audi Lenkers und die beiden Fahrzeuge stießen zusammen. Aufgrund der Kollision wurde der Lenker des Audi leicht verletzt und durch eine hinzugerufene Rettungswagenbesatzung vorsorglich in ein Krankenhaus verbracht. An beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von circa 17.000 Euro.

Magstadt: Fünf Verletzte bei Frontalzusammenstoß
Drei Schwer- und zwei Leichtverletzte sowie rund 30.000 Euro Sachschaden forderte am Freitagnachmittag ein Verkehrsunfall an der Einmündung K 1065 / L 1189 zwischen Maichingen und Magstadt. Die 64-jährige Fahrerin eines BMW war gegen 14:00 Uhr von Maichingen kommend auf der Kreisstraße unterwegs und wollte an der Einmündung in die L 1189 nach links abbiegen. Dabei stieß sie mit dem entgegenkommenden Mercedes eines 77-Jährigen frontal zusammen. Beim Zusammenstoß zogen sich die 64-Jährige und ein im BMW mitfahrendes achtjähriges Kind leichte Verletzungen zu. Im Mercedes wurden sowohl der Fahrer als auch zwei Mitfahrende im Alter von 85-Jahren schwer verletzt. Alle Verletzten wurden vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht. Die L 1189 von Magstadt in Richtung Maichingen ist derzeit noch für die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten gesperrt. Der Verkehr wird örtlich umgeleitet.

Weil der Stadt: Bankmitarbeiterin verhindert Vermögensschaden von mehreren tausend Euro
Beinahe hätte ein falscher Microsoft-Mitarbeiter am Donnerstag mehrere tausend Euro erbeutet, doch er hatte nicht mit einer aufmerksamen Bankmitarbeiterin gerechnet, die die Tat letztlich vereitelte. Der falsche Microsoft-Mitarbeiter kontaktierte am Donnerstag telefonisch einen 67-Jährigen aus Weil der Stadt. Indem er angab, dass es zu einem Hacker-Angriff auf den Computer des Mannes gekommen sei, konnte er den 67-Jährigen davon überzeugen, dass ein Fernzugriff notwendig sei. Dies ermöglichte dem Täter auch den Zugriff auf das Onlinebanking seines Opfers. Noch während des Telefonats veranlasste der Anrufer mehrere Überweisungen vom Konto Mannes ins Ausland. Diese ungewöhnlichen Kontobewegungen fielen der Bankmitarbeiterin auf, die im weiteren Verlauf Kontakt zu dem 67-Jährigen aufnahm und die Beträge komplett wieder zurückbuchen konnte.

Böblingen: 48-Jährigen angegriffen und bedroht
Nach einer Körperverletzung am Freitag gegen 4.30 Uhr am Bahnhofsvorplatz in der Talstraße in Böblingen, haben Polizeibeamte einen 39-jährigen Tatverdächtigen in Gewahrsam genommen. Er hatte zuvor einen 48-Jährigen angesprochen und ihn gefragt, ob er ihn mit Covid19 anstecken wolle. Unvermittelt trat er daraufhin plötzlich zwei bis dreimal auf den 48-Jährigen ein. Zwei Zeugen erkannten die Situation und kamen ihm zur Hilfe. Der Angreifer flüchtete daraufhin in Richtung Busbahnhof. Beamte des Polizeireviers Böblingen nahmen den Tatverdächtigen kurz darauf vorläufig fest. Dabei leistete der 38-Jährige Widerstand und beleidigte die Polizisten. Er musste den Vormittag in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers verbringen.

Sindelfingen: Unfallflucht mit Verletzten auf der B 464
Am Mittwoch gegen 9.30 Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße 464 zwischen der Anschlussstelle Maichingen und der Anschlussstelle Sindelfingen, auf die Landesstraße 1183, eine Unfallflucht mit zwei leicht verletzten Personen. Ein noch unbekannter Fahrzeuglenker befuhr zunächst den dort eingerichteten, abgesperrten Baustellenbereich. Vermutlich um einen Bagger zu umfahren, bog er entgegengesetzt auf die Fahrbahn in Richtung Böblingen ein. Ein 83-jähriger Mercedes-Fahrer, der den Fahrstreifen Richtung Böblingen befuhr, musste, um eine Kollision zu verhindern, eine Vollbremsung durchführen. Gleichzeitig bog der Unbekannte ruckartig wieder in den Baustellenbereich ein. Ein hinter dem Mercedes fahrender 57-jähriger Toyota-Lenker konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr dem Mercedes auf. Der 83-Jährige und seine gleichaltrige Beifahrerin wurden leicht verletzt. Der Unfall forderte einen Sachschaden von rund 25.000 Euro. Der bislang Unbekannte machte sich durch die Baustelle in Richtung Renningen davon. Es soll sich hierbei um einen weißen Kleinwagen mit roten, reflektierenden Aufklebern auf der Motorhaube und einer Aufschrift gehandelt haben. Zeugen, die Hinweise zu dem flüchtigen Pkw geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Sindelfingen unter Tel. 07031 697-0 in Verbindung zu setzen.

Sindelfingen: Kleintransporter fährt Frau an
Der bislang unbekannter Fahrer eines weißen Kleintransporters mit Böblinger Kennzeichen streifte am Dienstag gegen 13.00 Uhr auf der Vaihingen Straße in Sindelfingen Mitte eine Frau. Die 46-Jährige stand neben ihrem geparkten PKW am Straßenrand und wurde dort von dem Transporter erfasst. Der Unbekannte hielt an und erklärte der Geschädigten, dass der Unfall auch ohne Polizei geregelt werden könne. Daraufhin sammelte er das beim Streifvorgang beschädigte Spiegelgehäuse seines Fahrzeugs ein und fuhr ohne seine Personalien zu hinterlassen davon. Die Betroffene wurde bei dem Unfall leicht verletzt und begab sich in ärztliche Behandlung. Sachdienliche Hinweise werden unter Tel. 07031 697-0 vom Polizeirevier Sindelfingen entgegengenommen.

Leonberg-Eltingen: Unliebsamer Gast in Bar
Mit einem aggressiven 38-Jährigen, der vermutlich alkoholisiert war, bekamen es drei Personen sowie die Polizei am Dienstag in der Brennerstraße in Leonberg-Eltingen zu tun. Gegen 15:30 Uhr soll der 38-Jährige eine Bar betreten und aus unbekannten Gründen eine 21 Jahre alte Mitarbeiterin mehrfach beleidigt haben. Nachdem er hierauf die Örtlichkeit wieder verlassen hatte, kehrte er gegen 17:30 Uhr erneut zurück und verlangte von einer 19-jährigen Mitarbeiterin bedient zu werden. Als dies verwehrt wurde, soll auch die junge Frau seitens des Störenfrieds mehrmals beleidigt worden sein. Im Anschluss verließ er das Lokal, um kurz darauf wieder zurückzukehren. Im weiteren Verlauf ging er auf einen 45-jährigen Gast zu und soll ihn unvermittelt mit der Hand ins Gesicht geschlagen, beleidigt und bedroht haben. Obendrein versuchte der 38-Jährige den Geschädigten, der durch den Schlag mutmaßlich leicht verletzt wurde, noch aus der Bar zu verbringen. Nach dem Handgemenge zwischen den beiden Männern forderte eine Mitarbeiterin den Querulanten auf, die Räumlichkeit zu verlassen. Dieser Aufforderung kam der Mann nach und ging in Richtung der Friedensstraße davon. Alarmierte Polizeibeamte nahmen ihn kurz darauf widerstandslos fest und brachten ihn zum Polizeirevier Leonberg. Auf dem Weg zur Dienststelle und während der anschließenden erkennungsdienstlichen Behandlung verhielt er sich äußerst unkooperativ sowie respektlos gegenüber den Beamten. Der 38-Jährige muss nun mit einer Anzeige wegen Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung rechnen. Darüber hinaus erhielt er für die Bar einen vorübergehenden Platzverweis. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der Mann das Polizeirevier wieder verlassen.

Jettingen-Oberjettingen: zwölfjähriger Radfahrer bei Unfall schwer verletzt
Schwere Verletzungen erlitt ein zwölfjähriger Radfahrer, der am Montag gegen 19.30 Uhr auf der Kreisstraße 1030 bei Oberjettingen in einen Unfall verwickelt war. Das Kind wollte von der Herrenberger Straße nach links auf die K 1030 in Fahrtrichtung Nagold abbiegen. Am Fahrrad war kein Licht eingeschaltet. Als der Junge abbog, kam in Richtung Nagold eine 60 Jahre alte VW-Lenkerin angefahren. Möglicherweise hatte das Kind den PKW übersehen. Es wurde von dem Fahrzeug erfasst und stürzte anschließend auf die Fahrbahn. Der Rettungsdienst brachte den Zwölfjährigen, der keinen Helm getragen hatte, in ein Krankenhaus. Der Gesamtsachschaden dürfte sich auf etwa 5.000 Euro belaufen. Der VW war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Die Freiwillige Feuerwehr Jettingen befand sich mit zwei Fahrzeugen und neun Einsatzkräften an der Unfallstelle und leuchtete diese aus.

BAB 81/Sindelfingen: 35-jähriger Falschfahrer – vermutlich psychischer Ausnahmezustand ursächlich
Am frühen Montagmorgen, kurz vor 04.00 Uhr, rückten mehrere Streifenwagenbesatzungen des Polizeipräsidiums Ludwigsburg auf die Bundesautobahn 81 aus, nachdem Verkehrsteilnehmer einen Falschfahrer zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und der Anschlussstelle Sindelfingen-Ost gemeldet hatten. Der 35-jährige Falschfahrer war an der Anschlussstelle Sindelfingen-Ost auf die Autobahn aufgefahren, allerdings fuhr er anschließend nicht wie vorgeschrieben in Richtung Singen, sondern entgegengesetzt in Richtung Stuttgart. Kurz danach kam es zu einem seitlichen Zusammenstoß mit einem 53 Jahre alten LKW-Lenker. Der hatte den Falschfahrer bemerkt und auf dem rechten Fahrtstreifen angehalten. Als der 35-Jährige, der einen Ford lenkte, an dem LKW vorbeifuhr, touchiert er das Fahrzeug. Anschließend hielt er an und bedrohte einen weiteren 61 Jahre alten LKW-Fahrer vermutlich mit einer Schusswaffe. Dann rannte der 35-Jährige zur Mittelschutzplanke, kletterte darüber und lief auf die Fahrbahn in Richtung Stuttgart. Beamte des Polizeipräsidiums Stuttgart, die unterstützten, konnten ihn vorläufig festnehmen. Sie mussten jedoch ein Reizstoffsprühgerät einsetzen. Aufgrund dessen zogen die Polizisten einen Rettungswagen hinzu, um den Mann behandeln zu lassen. Der 35-Jährige musste sich im weiteren Verlauf einer Blutentnahme unterziehen. Es besteht der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Medikamenten stand. Sein Verhalten und seine Äußerungen deuteten darauf hin, dass er sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Ein Atemalkoholtest verlief negativ. Während des Einsatze war die BAB 81 zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und der Anschlussstellte Sindelfingen-Ost sowie in die Gegenrichtung für etwa eine Stunde voll gesperrt. Es kam jeweils zu Rückstaus von mehreren Kilometern. Durch den Unfall entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 1.500 Euro. Der Ford des 35-Jährigen wurde sichergestellt und abgeschleppt. Im Zuge der ersten Einsatzmaßnahmen konnte weder bei dem 35-Jährigen noch in seinem Fahrzeug eine Waffe aufgefunden werden. Weitere Ermittlungen und Maßnahmen hierzu folgen. Mutmaßlich verübte der Ford-Fahrer in der vergangenen Nacht bereits zwei Unfallfluchten, eine im Bereich der Autobahnanschlussstelle Böblingen-Ost und eine bei Leinfelden-Echterdingen. Gegen den 35-Jährigen, der zwischenzeitlich in eine psychiatrische Einrichtung gebracht wurde, wird wegen Unfallflucht, Gefährdung des Straßenverkehrs und Bedrohung ermittelt. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

BAB 81/Sindelfingen: nach Unfall und Körperverletzung auf der Autobahn Zeugen gesucht
Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg sucht Zeugen, die am Sonntag gegen 14.35 Uhr auf der Bundesautobahn 81 zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und der Anschlussstelle Sindelfingen-Ost einen Unfall und eine darauffolgende Körperverletzung beobachtet haben. Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass es zwischen dem unbekannten Fahrer eines Toyota mit Wohnanhänger und vermutlich Schweizer Kennzeichen und einem ebenfalls unbekannten Lenker eines silbernen Kombi zu einem Unfall gekommen war. Anschließend blieb der Toyota-Fahrer auf dem rechten Fahrstreifen stehen, während der Kombi in der Mitte anhielt. Verkehrsteilnehmer konnten dann beobachten, dass der Toyota-Fahrer mehrfach durch das geöffnete Fenster oder die Tür auf den Kombi-Fahrer einschlug. Als ein Zeuge eingriff, machte sich der Toyota-Fahrer davon. Bis zum Eintreffen der alarmierten Polizeibeamten waren der Zeuge sowie der Fahrer des silbernen Kombi bereits weitergefahren. Eine Fahndung verlief ohne Ergebnis. Beim Fahrer des Kombi soll es sich um einen älteren Mann handeln, der eine ältere Frau an Bord hatte. Insbesondere bittet die Polizei den Zeugen, der eingriff, sowie die Insassen des silbernen Kombi sich unter Tel. 0711/6869-0 zu melden.