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Ostfildern: Nach heftigem Aufprall geflüchtet (Zeugenaufruf)
Am Samstagabend ist es im Zeitraum von 19.45 Uhr bis 20.30 Uhr in Ruit zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem sich der Verursacher unerkannt entfernt hat. In diesem Zeitraum war in der Scharnhauser Straße ein Opel Astra ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand geparkt. Der Unfallverursacher prallte so heftig auf das Heck des geparkten Fahrzeugs, dass dieses circa ein Meter weit nach vorne versetzt wurde. Selbst Fahrzeugteile im Inneren des Pkw wurden in Mitleidenschaft gezogen und beschädigt. Der entstandene Sachschaden kann bislang nicht genau beziffert werden, es entstand jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit ein wirtschaftlicher Totalschaden. Der Verursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern. Aufgrund des Schadenbildes muss davon ausgegangen werden, dass der Frontbereich des geflüchteten Fahrzeuges erheblich beschädigt sein muss. Das Polizeirevier Filderstadt bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfall oder dem Verursacher geben können, sich unter Telefon 0711/70913 zu melden.

Kirchheim: Gefährliche Körperverletzung
Eine gefährliche Körperverletzung unter Anwendung eines Messers hat am frühen Samstagmorgen die Polizei in Kirchheim beschäftigt. Kurz nach 01.00 Uhr meldete ein 27-Jähriger über Notruf, dass er in seiner Wohnung in der Hermann-Hesse-Straße einen Besucher mit einem Messer verletzt habe. Beim Betreten der Wohnung konnten von der Polizei mehrere Personen angetroffen werden. Bei einem stark alkoholisierten 25-Jährigen konnten Blutantragungen an der Kleidung festgestellt werden. Da er sich gegenüber den eingesetzten Kräften aggressiv verhielt und seine Verletzungen nicht behandeln lassen wollte, musste er zunächst zu Boden gebracht und fixiert werden. Durch den Rettungsdienst wurden zwei Stichverletzungen festgestellt, die im Krankenhaus ambulant versorgt werden mussten. Ein in der Wohnung befindlicher 22-jähriger Zeuge, der unter dem Einfluss von Alkohol und sonstigen berauschenden Mitteln stand, wurde aufgrund seiner Aggressivität in Gewahrsam genommen. Ein Alkoholtest beim Beschuldigten ergab einen Wert von knapp einem Promille, beim Geschädigten mehr als 1,5 Promille. Zudem räumte der Beschuldigte vorherigen Drogenkonsum ein. Das Polizeirevier in Kirchheim hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Dettingen/Teck und Owen/Teck: Gartenhütten beschädigt (Zeugenaufruf)
Im Zeitraum von Dienstag bis Freitag sind zwischen Guckenrain und Teck-Hörnle im Gewann Vorsberg, Berg und Nachtigall, sowie am Owener Maienwasen mehrere Gartenhütten von Unbekannten beschädigt worden. Die Täter brachen eine Vielzahl von Gartenhütten auf und hinterließen einen Vandalismus-Schaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Des Weiteren wurden vereinzelt kleinere Gartengeräte entwendet und Feuerlöscher versprüht. Das Polizeirevier Kirchheim hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht unter Tel. 07021/501-0 Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können.

Ostfildern: Bei Diebstahl erwischt
In der Nacht zum Samstag sind in Ruit zwei Jugendliche beim Diebstahl auf frischer Tat ertappt worden. Die 15- und 16 Jahre alten Jungen brachen gegen 02.40 Uhr im Gewerbegebiet eine an der Firmenrückseite abgestellte, verschlossene Gitterbox zur Sammlung von Elektroschrott auf und entwendeten mehrere Gegenstände. Anwohner verständigten die Polizei. Diese konnte beide widerstandslos vorläufig festnehmen und nach Durchführung der erforderlichen Maßnahmen den Eltern übergeben.

Lenningen: Nach Unfall geflüchtet (Zeugenaufruf)
In der Nacht zum Samstag ist es in der Oberlenninger Marktstraße zu einem Unfall gekommen, bei dem der Fahrer die Flucht ergriffen hat. Gegen 03.30 Uhr prallte ein Peugeot-Fahrer, der offensichtlich mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war, zunächst gegen ein Geländer am Lauterufer, bevor sich das Fahrzeug drehte, eine Straßenlaterne überfuhr und in die Mauer unterhalb der evangelischen Martinskirche krachte. Während das ältere Fahrzeug total beschädigt an der Unfallstelle zurückblieb, flüchtete der Fahrer zu Fuß. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Bei dem Unfall entstand insgesamt ein Sachschaden in Höhe von mindestens 10.000 Euro. Das Polizeirevier Kirchheim hat die Ermittlungen aufgenommen und geht ersten Hinweisen nach. Zeugen, die Angaben zum flüchtigen Fahrer machen können, werden gebeten sich unter Tel. 07021/501-0 zu melden.

Wendlingen am Neckar: Auseinandersetzung am Bahnhof
Zu einer handfesten Auseinandersetzung ist es am Freitagabend gegen 21.00 Uhr am Bahnhof Wendlingen gekommen. Ein 21-Jähriger traf am Bahnhof auf drei, ihm flüchtige Bekannte, ging auf die Personen los und versuchte sie zu schlagen. Hierbei entwendete er eine Halskette sowie eine Geldbörse. Als sich die Geschädigten in ein Taxi flüchteten, um mit diesem die Örtlichkeit zu verlassen, wollte der 21-Jährige auch auf den Taxifahrer losgehen, was aber durch einen anderen Taxifahrer verhindert wurde. Im Rahmen der Anzeigenaufnahme wurden bei dem 21-Jährigen auch Betäubungsmittel aufgefunden. Er muss sich nun wegen mehrerer Delikte verantworten.

Esslingen: Wenig kooperative Beteiligte
Auf wenig kooperative, mutmaßliche Beteiligte einer gemeldeten Schlägerei sind Beamte des Polizeireviers Esslingen am Mittwochabend gestoßen. Gegen 20.10 Uhr hatte ein Zeuge über Notruf eine handfeste Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen an der Bushaltestelle Am Schönen Rain gemeldet, weshalb die Polizei ausrückte. An dem besagten Ort hielt sich jedoch niemand auf und auch eine Personengruppe im Bereich des nahegelegenen Friedhofs machte sich daran, davonzurennen. Teilweise konnten die Personen angehalten und befragt werden. Sie waren jedoch wenig daran interessiert, der Polizei die notwendigen Auskünfte zu geben. Ein 32-Jähriger wies eine leichte Verletzung am Kopf auf, die von der Auseinandersetzung mit zwei Kontrahenten stammen soll. Bei dem Streit soll auch Pfefferspray zum Einsatz gekommen sein. Eine medizinische Versorgung des 32-Jährigen vor Ort war jedoch nicht notwendig. Die Ermittlungen zu den teilweise bekannten Tatverdächtigen dauern an.

Altbach: Brand durch eingeschalteten Herd
In der Altbacher Wilhelmstraße ist am Donnerstagmorgen in der Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses ein Feuer ausgebrochen. Den ersten polizeilichen Ermittlungen zufolge dürfte der Brand durch einen unabsichtlich eingeschalteten Herd, auf dem ein Radio abgestellt war, entstanden sein. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückten gegen 6.45 Uhr aus, nachdem das Feuer gemeldet worden war. Durch einen 53 Jahre alten Bewohner des Hauses konnte das in Flammen stehende Radio noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden. Der Mann, der dabei auch Rauch eingeatmet hatte, wurde anschließend vom Rettungsdienst mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Der Gesamtschaden an der bis auf Weiteres nicht mehr nutzbaren Wohnung dürfte nach ersten Schätzungen zirka 18.000 Euro betragen. Durch die Rauchgase wurde auch das Inventar der Wohnung in Mitleidenschaft gezogen.

Unterensingen: Unfall auf der B 313
Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am frühen Donnerstagmorgen auf der B 313 ereignet. Ein 22-Jähriger befuhr gegen 02.40 Uhr mit einem VW Multivan die Bundesstraße von Nürtingen herkommend in Richtung Plochingen. Etwa 200 Meter vor der baustellenbedingten Fahrbahnverengung von zwei auf eine Fahrspur kollidierte der Fahrer aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem Fahrzeug mit der Mittelleitplanke. Im Anschluss kam der Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr eine Böschung hinunter und durchbrach einen Tierschutzzaun. Auf einem angrenzenden Acker überschlug sich der Multivan und blieb auf der Beifahrerseite liegen. Der Fahrer konnte sich selbstständig aus seinem Fahrzeug befreien. Er zog sich Verletzungen bislang unbekannten Ausmaßes zu und musste vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden. Der VW musste geborgen und im Anschluss abgeschleppt werden. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 22-Jährige das Fahrzeug unbefugt in Gebrach genommen hatte. Zudem ist er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Weiterhin bemerkten die Polizeibeamten eine Alkoholfahne bei dem jungen Mann, so dass eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Durch den Aufprall in die Mittelleitplanke flogen Teile seines Wagens auf die Gegenfahrbahn. Der Ford Transit eines in Richtung Nürtingen fahrenden, 49 Jahre alten Mannes wurde hierdurch so stark beschädigt, dass der Kastenwagen ebenfalls abgeschleppt werden musste. Der Gesamtschaden an den beiden Fahrzeugen, der Leitplanke sowie 50 Meter Zaun wird auf über 30.000 Euro geschätzt.

Deizisau: Verpuffung in Kanalisation
Eine Verpuffung in der unterirdischen Ölabscheideanlage hat am Mittwochmittag im Herrenlandweg für Aufregung gesorgt. Gegen 12.15 wurden die Einsatzleitstellen von Feuerwehr und Rettungsdienst alarmiert, nachdem auf dem Gelände der Straßenmeisterei mehrere Kanaldeckel nach oben geschleudert wurden. Messwerte der Feuerwehr, die mit drei Fahrzeugen und 14 Feuerwehrleuten im Einsatz war, ergaben wenig später keinerlei kritischen Gaskonzentrationen. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand dürfte eine brennbare Flüssigkeit in den Ölabscheider auf dem Gelände gelangt sein, der eine zündfähige Gaskonzentration erzeugt hatte. Eine statische Entladung oder eine andere unbekannte Zündquelle könnte dann zu der Verpuffung in der Kanalisation geführt haben. Verletzt wurde niemand, es entstand auch kein Sachschaden.

Faschingsbilanz
Eine trotz zahlreicher Einsätze und hoher Besucherzahlen im Gesamtergebnis positive Bilanz verzeichnet das Polizeipräsidium Reutlingen über die diesjährige Faschingszeit vom 4. Februar bis zum Faschingsdienstag in den Landkreisen Reutlingen, Esslingen, Tübingen und Zollernalbkreis.
Die Polizei hatte in der Fasnetszeit und insbesondere in der Hochzeit des Faschings, am letzten Wochenende vor Faschingsdienstag bei den Veranstaltungen wieder verstärkt Präsenz gezeigt. Die überwiegende Mehrzahl der teils gut besuchten Faschingsveranstaltungen verlief friedlich und ohne nennenswerte Vorkommnisse. Sofern ein Einschreiten erforderlich war, beschränkten sich Einsätze überwiegend auf Ruhestörungen oder die Schlichtung kleinerer Streitigkeiten. Allerdings wurden auch vereinzelt betrunkene Streithähne oder Randalierer in Gewahrsam genommen und mussten teilweise die Nacht im Gewahrsam verbringen. Wiederholt mussten die Beamten wegen einzelner Körperverletzungsdelikte oder anderen veranstaltungstypischen Straftaten einschreiten. So ermittelt das Polizeirevier Münsingen, wie bereits berichtet, gegen einen 27-Jährigen, der bei einer Faschingsveranstaltung am Sonntagabend in Zwiefalten zunächst einen 58-Jährigen bewusstlos geschlagen haben und nachfolgend die eingesetzten Polizeibeamten attackiert und verletzt haben soll. In Rottenburg konnte am Sonntagabend nach dem Umzug eine sich anbahnende Schlägerei auf dem Eugen-Bolz-Platz durch die schnelle polizeiliche Präsenz unterbunden werden.
Die angekündigten, vermehrten Verkehrskontrollen im Umfeld der verschiedenen Veranstaltungen dürften den einen oder anderen Fahrer davon abgehalten haben, sich alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss ans Steuer zu setzten. Trotzdem mussten im Präsidiumsbereich 39 Verkehrsteilnehmer ihren Führerschein abgeben, weil sie zu tief ins Glas geschaut hatten. Hierbei entfielen elf auf den Landkreis Reutlingen, 16 auf den Landkreis Esslingen, drei auf den Landkreis Tübingen sowie neun auf den Zollernalbkreis. Zudem wurden im Präsidiumsbereich gegen 18 Fahrer Bußgeldverfahren eingeleitet, weil sie alkoholisiert am Steuer ertappt wurden. Alle müssen mit einem mindestens vierwöchigen Fahrverbot rechnen. 36 Autofahrer wurden über die Faschingszeit unter Drogeneinfluss am Steuer ertappt. Davon entfallen auf die Landkreise Reutlingen acht, Esslingen 17, Tübingen acht und den Zollernalbkreis drei. Die Zahl der Verkehrsunfälle, bei denen Alkohol als Unfallursache festgestellt wurde, ging deutlich zurück. Mussten im Jahr 2019 in den drei Landkreisen Reutlingen, Esslingen und Tübingen 17 Unfälle und fünf Verletzte registriert werden, verringerten sich die Zahlen in den nun vier Landkreisen des Polizeipräsidiums Reutlingen auf fünf Unfälle und zwei Verletzte. Hiervon wurden im Landkreis Esslingen zwei Unfälle mit einem Verletzten, im Landkreis Tübingen ein Unfall und im Zollernalbkreis zwei Unfälle mit einem Verletzten registriert. Zudem ereignete sich im Landkreis Esslingen ein Verkehrsunfall, bei dem der Fahrer unter Drogeneinfluss stand.

Esslingen: Nach versuchtem Tötungsdelikt  in Haft
Der 31-Jährige, der in der Nacht zum Dienstag nach einem versuchten Tötungsdelikt in Esslingen von der Polizei vorläufig festgenommen worden ist, befindet sich zwischenzeitlich in Untersuchungshaft.
Wie bereits berichtet, steht der Mann unter dringendem Verdacht, gegen 0.15 Uhr im Bereich des Rathausplatzes auf einen 34 Jahre alten Bekannten eingestochen und diesen schwer verletzt zu haben.
Der Tatverdächtige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart am Mittwochnachmittag beim Amtsgericht Esslingen der Haftrichterin vorgeführt. Diese erließ den beantragten Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug.

Esslingen: Betrunken auf dem Dach gelandet
Erheblich betrunken war ein 33-Jähriger, der am späten Dienstagabend auf der B 10 im Bereich der Anschlussstelle Oberesslingen einen schadensträchtigen Verkehrsunfall verursacht hat. Der Mann war gegen 23 Uhr mit seinem Mercedes auf der linken Fahrspur der Bundesstraße von Göppingen in Richtung Stuttgart unterwegs. Beim Überholen eines VW Golfs einer 24-Jährigen kam er mit seinem Wagen zu weit nach rechts, wodurch es zur seitlichen Kollision der beiden Fahrzeuge kam. Dabei kam der Mercedes ins Schleudern, knallte in die Leitplanken, überschlug sich und rutschte auf dem Dach etwa 180 Meter weiter, bevor er auf dem Seitenstreifen zum Liegen kam. Während die Golf-Fahrerin unverletzt blieb, musste der Unfallverursacher mit schweren Verletzungen vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Bei der Kontrolle der Verkehrstüchtigkeit des 33-Jährigen stellten die Polizeibeamten einen starken Alkoholgeruch fest. Eine entsprechende Überprüfung ergab einen vorläufigen Wert von über zwei Promille, weshalb eine Blutentnahme angeordnet werden musste. Sein Führerschein wurde noch am Unfallort beschlagnahmt. Beide Autos waren nach dem Unfall so schwer beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Der entstandene Sachschaden fiel mit etwa 55.000 Euro beträchtlich aus. Zur Reinigung der Fahrbahn musste anschließend eine Kehrmaschine eingesetzt werden, weshalb die linke Fahrspur bis etwa zwei Uhr gesperrt werden musste.

Esslingen: Vor Polizeikontrolle geflüchtet
Wegen Straßenverkehrsgefährdung und Beleidigung ermittelt das Polizeirevier Esslingen gegen einen psychisch auffälligen 52-Jährigen, der am späten Dienstagabend die Anhaltesignale eines Streifenwagens ignoriert und versucht hat, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen. Ein Zeuge hatte über Notruf kurz vor 22.30 Uhr in der Krummhardter Straße in Schanbach einen randalierenden und möglicherweise alkoholisierten Mann gemeldet, der zuvor mit einem roten Kleinwagen hergefahren war. Auf der L 1150 kam den hinzugerufenen Polizeibeamten ein entsprechendes Fahrzeug entgegen, weshalb dieses zur Kontrolle angehalten werden sollte. Der Fahrer, der zeitweise mit deutlichen Schlangenlinien unterwegs war, ignorierte jedoch die Anhaltesignale des Streifenwagens und beleidigte die hinterherfahrenden Beamten mit aus dem Fahrerfenster gezeigten Handzeichen. Die Beamten setzten sich daher neben den Kleinwagen und forderten den Fahrer erneut auf, anzuhalten. Daraufhin beschleunigte dieser, überholte ein vorausfahrendes Fahrzeug und schnitt dabei gefährlich den Fahrweg des Streifenwagens, dessen Fahrer eine Kollision nur durch eine starke Bremsung verhindern konnte. Der Toyota Yaris beschleunigte im Stadtgebiet auf über 100 km/h, ehe er im Bereich Ulmer Straße / Katharinenstraße stoppte. Zu einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer war es offenbar nicht gekommen. Trotz mehrfacher Aufforderungen durch die Polizeibeamten öffnete der Mann die verschlossenen Fahrzeugtüren oder Fenster nicht, weshalb die Beifahrerscheibe nach vorheriger Androhung eingeschlagen werden musste. Hierauf öffnete der 52-Jährige die Fahrertür und wurde vorläufig festgenommen. Der psychisch auffällige Mann, bei dem keine Anzeichen auf eine Beeinflussung durch Alkohol oder Drogen festgestellt werden konnte, wurde anschließend vom Rettungsdienst in eine Klinik für Psychiatrie eingeliefert. Seinen Führerschein behielten die Beamten ein.

Esslingen: Kleiner Junge als „Polizist“ im Streifenwagen unterwegs
Unverhofft dürfte am Dienstagnachmittag ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen sein. Ein aufmerksamer Bewohner der Neuffenstraße im Stadtteil Zollberg sah einen kleinen Jungen hilflos auf der Straße stehen und kümmerte sich um ihn. Weiterhin verständigte der Mann gegen 17.30 Uhr die Polizei. Wie sich herausstellte, war das sieben Jahre alte Kind anlässlich Fasching in der nahegelegenen Jugendfarm und aufgrund eines Missverständnisses nicht abgeholt worden. Nachdem die Polizeibeamten den Wohnort des Kleinen recherchiert hatten, durfte der Bub im Streifenwagen mit nach Hause fahren. Das passende Outfit hatte der Siebenjährige an, denn er war als Polizist verkleidet unterwegs. Kurz nach 18 Uhr konnte der Junge wohlbehalten seinen Eltern übergeben werden. Er hatte die Fahrt nach Berkheim mit den richtigen Polizisten im Streifenwagen sichtlich genossen.

Esslingen: Nach versuchtem Tötungsdelikt festgenommen
Wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermitteln die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Kriminalpolizeidirektion Esslingen gegen einen 31-jährigen Mann, der unter dringendem Verdacht steht, in der Nacht zum Dienstag im Bereich des Rathausplatzes auf einen 34 Jahre alten Bekannten eingestochen und diesen schwer verletzt zu haben. Der Tatverdächtige wurde kurze Zeit später von der Polizei festgenommen.
Das spätere Opfer war zusammen mit zwei Begleitern gegen 0.15 Uhr zu Fuß in der Stadtmitte unterwegs, als es von hinten von einer maskierten Person angegriffen und durch Stiche in den Oberkörper verletzt wurde. Der Angreifer flüchtete anschließend.
Durch die Angaben des ansprechbaren und nach derzeitigem Kenntnisstand nicht lebensgefährlich verletzten Geschädigten, der in der Folge vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht werden musste, kamen die zwischenzeitlich alarmierten Polizeibeamten rasch auf die Spur des 31 Jahre alten Tatverdächtigen. Dieser wurde im Zuge der unverzüglich eingeleiteten Fahndung, an der neben mehreren Streifenwagenbesatzungen auch Polizeihundeführer sowie ein Polizeihubschrauber beteiligt waren, bereits kurz nach ein Uhr in seiner Esslinger Wohnung vorläufig festgenommen.
Der 31-jährige türkische Staatsangehörige, der bereits mehrfach wegen Gewalt- und Eigentumsdelikten in Erscheinung getreten ist, soll nun dem Haftrichter vorgeführt werden.
Die Hintergründe der Tat dürften den bisherigen polizeilichen Ermittlungen zufolge in vorausgegangenen Streitigkeiten zwischen dem Geschädigten und dem Tatverdächtigen zu suchen sein. Dabei soll der Beschuldigte bereits Drohungen ausgesprochen haben.

Esslingen: Auf jungen Mann eingeschlagen
Mehrere Täter haben am Montagnachmittag im Stadtteil Hohenkreuz auf einen 18-Jährigen eingeschlagen und hierbei leicht verletzt. Um 15.49 Uhr ging der Notruf über eine Schlägerei mit mehreren Beteiligten in einem Hinterhof in der Straße Krebenwiesenhof bei der Polizei ein. Nach derzeitigem Ermittlungsstand sollen zwei oder drei bislang unbekannte Schläger auf den Heranwachsenden losgegangen sein. Im Anschluss rannten sie in Richtung Sportplatz Wäldenbronn davon. Der 18-Jährige zog sich leichte Verletzungen zu, die vom Rettungsdienst versorgt wurden. Von den Tätern liegt eine vage Beschreibung vor. Sie sind etwa 170 cm groß, waren dunkel bekleidet und trugen zur Tatzeit Basecaps. Das Polizeirevier Esslingen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Plochingen: Betrunkener verursachte Verkehrsunfall
Ein betrunkener Autofahrer hat am Montagabend einen Verkehrsunfall in Plochingen verursacht. Der 77-Jährige war um 18.30 Uhr mit einem Mercedes vom Parkplatz eines Discounters nach rechts auf die Neckarstraße eingefahren. Hierbei holte er zu weit aus und kollidierte frontal mit dem Mercedes eines 75 Jahre alten Mannes, der mit seiner E-Klasse den Linksabbiegestreifen zum Parkplatz befuhr. Durch die Kollision wurden beide Beteiligte leicht verletzt und mussten vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Da der Unfallverursacher unter Alkoholeinfluss stand, ein Test ergab einen Wert von über 1,5 Promille, musste er nach einer Blutentnahme seinen Führerschein abgeben. An den Fahrzeugen war ein Schaden in Höhe von etwa 20.000 Euro entstanden.

Neuhausen/Fildern: EC-Karte und Schlüsselbund geraubt (Zeugenaufruf)
Zeugen und Hinweise zu einem Vorfall, der sich am Montagmittag im Fliederweg ereignet hat, sucht die Kriminalpolizeidirektion Esslingen. Ein 23-Jähriger war den bisherigen Ermittlungen zufolge gegen 14.20 Uhr zu Fuß im Fliederweg unterwegs, als plötzlich ein dunkelgrauer VW Golf GTI mit Stuttgarter Kennzeichen neben ihm anhielt. Der Beifahrer stieg aus und forderte Geld von dem jungen Mann. Als dieser nachfragte, wer er denn sei, schlug ihn der Unbekannte nieder und zog ihm Schlüsselbund und Geldbörse aus der Hosentasche. Aus der Geldbörse entnahm er die EC-Karte. Anschließend stieg er wieder ins Auto, das in Richtung Gartenstraße davonfuhr. Der Täter wird als etwa 20 bis 25 Jahre alt, etwa 185 Zentimeter groß, von schlanker Figur und dunklem Hauttyp beschrieben. Bekleidet war er mit einer blauen Jeanshose, schwarzer Gucci-Jacke, braunen Schuhen und einem goldfarbenen Gucci-Basecap. Er sprach Deutsch ohne Akzent. Der Fahrer des dunkelgrauen Golfs soll etwa 26 bis 27 Jahre alt und dunkelhäutig gewesen sein. Er hatte schwarze Haare, die seitlich rasiert und oben lockig waren. Kriminalpolizeidirektion Esslingen, Telefon 0711/3990-0.

Nürtingen: Tankstelle überfallen (Zeugenaufruf)
Nach dem Überfall auf eine Tankstelle in der Stuttgarter Straße fahndet die Kriminalpolizeidirektion Esslingen nach zwei unbekannten Männern. Den bisherigen Ermittlungen zufolge hatten die beiden maskierten Täter gegen 13.25 Uhr die Tankstelle betreten, zwei Angestellte mit einer Pistole bedroht und die Herausgabe von Bargeld gefordert. Als ein weiterer Mitarbeiter hinzukam, flüchteten beide ohne Beute aus dem Tankstellengebäude. Eine sofort eingeleitete Fahndung, in die neben zahlreichen Streifenwagen auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurde, verlief bislang erfolglos. Beide Täter werden als etwa 180 Zentimeter groß und von normaler bis stabiler Figur beschreiben. Einer der Männer war mit schwarzer Hose und schwarzem Pullover bekleidet. Der Zweite trug eine schwarze Hose und einen schwarzen Kapuzenpullover mit einem breiten, grauen Streifen an den Seiten und über der Brust. Beide waren mit Sturmhauben maskiert und trugen graue Sneakers mit dicken, weißen Sohlen. Im Bereich Mühlsteinweg / Hardtweg ist Passanten ein weißes, kleineres Fahrzeug aufgefallen, dessen Fahrer im Auto saß und nach dem Überfall ebenfalls weggefahren ist. Ob ein Zusammenhang mit dem Verbrechen besteht, ist nicht bekannt. Die Kriminalpolizeidirektion Esslingen sucht nach Zeugen und bittet um Hinweise, insbesondere auch zu dem weißen Auto. Kriminalpolizeidirektion Esslingen, Telefon 0711/3990-0.

Ostfildern: Mit Messer gedroht
Einen 19-Jährigen, der sich aufgrund einer medizinischen Ursache in einem psychischen Ausnahmezustand befand, mussten Beamte des Polizeipräsidiums Einsatz am Montagmittag in der Gerhard-Hauptmann-Straße in Gewahrsam nehmen. Gegen 13.45 Uhr wurde die Einsatzleitstelle der Polizei alarmiert, nachdem der Heranwachsende Angehörige mit einem Messer bedroht und sich anschließend in einem Zimmer verbarrikadiert hatte. Vorsorglich wurden Spezialkräfte angefordert, die den jungen Mann überwältigen konnten. Verletzt wurde niemand. Er wurde anschließend in eine Fachklinik eingeliefert.

Neckartailfingen: Edelstahlrohre und Aluminiumplatten gestohlen (Zeugenaufruf)
Auf Edelmetall abgesehen hatten es Unbekannte, die im Laufe des Wochenendes bei einer Firma im Grienweg Edelstahlrohre und Aluminiumplatten im Wert von mehreren tausend Euro gestohlen haben. Die Täter gelangten zwischen Freitag, 18 Uhr, und Montag, 5.50 Uhr, über ein Rolltor in den Hofraum, wo sie aus einem Außenregal mehrere etwa eineinhalb Meter lange und im Durchmesser bis zu 65 mm messende Stahlrohre entwendeten. Außerdem stahlen die Täter vier etwa 50 x 50 cm messende, quadratische Aluminiumplatten, bei denen es sich um sogenannte Werkstückträger handelt, die zur Befestigung von Werkstücken und deren Transport durch verschiedene Fertigungsstationen Verwendung finden. Die gewichtige Beute dürfte mit einem entsprechenden Fahrzeug abtransportiert worden sein. Der Polizeiposten Neckartenzlingen ermittelt und bittet unter Tel. 07127/32261 um Zeugenhinweise.

Unterensingen: Polizeibeamter von randalierender Person schwer verletzt
Bei einem Einsatz wegen einer randalierenden Person ist am Montagmorgen ein Polizeibeamter schwer verletzt worden. Gegen 8.15 Uhr war der Polizei über Notruf mitgeteilt worden, dass sich ein 17-Jähriger im Keller eines Wohnhauses verbarrikadiert habe und randaliere. Gegen die erforderliche Ingewahrsamnahme durch die eingesetzten Polizeibeamten wehrte sich der 17-Jährige heftig. Nur unter erheblichem, körperlichem Einsatz von vier Beamten konnte der mutmaßlich unter Drogeneinfluss stehende und sich in einem psychischen Ausnahmezustand befindliche Jugendliche überwältigt werden. Ein Beamter erlitt hierbei eine schwere Handverletzung, die in einem Krankenhaus behandelt werden musste. Zwar konnte er am selben Tag noch aus der Klinik entlassen werden, wird aber voraussichtlich für mehrere Wochen dienstunfähig sein. Gegen den 17-Jährigen wird wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Verschiedene Drogen, die er in seinem Besitz hatte, darunter LSD-Trips, Marihuana sowie psychoaktive Pilze wurden beschlagnahmt. Der Beschuldigte wurde in eine psychiatrische Klinik eingeliefert.

Dettingen unter Teck: Betrunken und ohne Führerschein unterwegs
Erheblich alkoholisiert war ein Autofahrer, der am frühen Montagmorgen, gegen zwei Uhr, in der Weinbergstraße in Fahrtrichtung Mühlstraße unterwegs war und mit seinem Wagen nach rechts von der Straße abkam. Beim Eintreffen der Polizeibeamten konnten sie starken Alkoholgeruch beim unverletzten VW-Lenker feststellen. Ein Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von über zwei Promille, weshalb bei dem 29-Jährigen eine Blutentnahme veranlasst wurde. Der Führerschein konnte nicht beschlagnahmt werden, da der Fahrer gar nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Er wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahren ohne Fahrerlaubnis bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Das Fahrzeug musste im Anschluss durch einen Abschleppdienst geborgen werden.

Deizisau: Tresor gestohlen
Unbekannte sind am vergangenen Wochenende in eine Firma im Schießhausweg eingebrochen und haben dort einen Tresor gestohlen. Zwischen Freitag, 22 Uhr, und Sonntag, 14.15 Uhr, verschafften sich die Einbrecher über ein Fenster gewaltsam Zutritt zum Gebäude. Im Gebäude durchbrachen sie eine Wand, um in einen Büroraum zu gelangen, aus dem sie den Tresor mitgehen ließen, den sie aus dem Gebäude transportierten und anschließend vermutlich mit einem Fahrzeug wegschafften. Ob sonst noch etwas gestohlen wurde, ist noch nicht bekannt. Das Polizeirevier Esslingen hat mit Unterstützung der Spurensicherungsspezialisten der Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

Esslingen: Betrunken aufgefahren
Ganz erheblich betrunken war ein 41-Jähriger, der am Sonntagmittag an der Einmündung Hanns-Martin-Schleyer-Brücke/Weilstraße einen Verkehrsunfall verursacht hat. Der Mann war gegen 15 Uhr mit seinem Audi A6 auf der Brücke in Richtung Weilstraße unterwegs. Dabei erkannte er zu spät, dass an der roten Ampel an der Einmündung zur Weilstraße ein Hyundai stand und krachte diesem ins Heck. Der 75 Jahre alte Fahrer und die 74-jährige Beifahrerin im Hyundai bleiben zum Glück unverletzt. Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten bei dem 41-Jährigen starken Alkoholgeruch fest. Eine entsprechende Überprüfung seiner Verkehrstüchtigkeit ergab einen vorläufigen Wert von über zwei Promille. Sein Führerschein wurde noch an Ort und Stelle beschlagnahmt und er musste nachfolgend einer Blutentnahme über sich ergehen lassen. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt.