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Sindelfingen: Sturz von Fußgängerbrücke
Aufgrund übermäßigem Alkoholgenusses kam es in der Nacht zum Samstag gegen 01.00 Uhr zu einem schmerzhaften Unglück im Bereich der Fußgängerbrücke über die Konrad-Adenauer-Straße, unmittelbar vor dem Kreisverkehr zur Stuttgarter Straße. Ein 31-jähriger Mann aus Weil im Schönbuch lief hierbei über die besagte Brücke und stürzte aufgrund seines benommenen Zustandes ohne Fremdeinwirkung über das Geländer sieben Meter in die Tiefe. Glück im Unglück hatte er, dass er nicht auf der asphaltierten Fahrbahn der Straße, sondern im unbefestigten Grünstreifen daneben landete, wodurch sein Aufschlag etwas weicher ausfiel. Dennoch zog er sich schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen zu. Er konnte noch selbstständig den Notruf der Polizei wählen, sodass er schließlich durch eine Streifenwagenbesatzung aufgefunden und ihm sofort Hilfe geleistet werden konnte. Der Rettungsdienst, welcher mit einem Rettungswagen und einem Notarztfahrzeug anrückte, versorgte den Verletzten und brachte ihn in ein Krankenhaus.

Holzgerlingen: Pkw mit auffälliger Fahrweise verursacht Frontalzusammenstoß
Am 17.01.2019 gegen 09:30 Uhr teilte ein Verkehrsteilnehmer der Polizei per Notruf mit, dass ein BMW X5 unsicher und in Schlangenlinien durch Holzgerlingen fahren würde. Ein weiterer Anrufer meldete kurze Zeit später, dass besagtes Fahrzeug in der Ahornstraße ein geparktes Fahrzeug beschädigt habe und seine Fahrt weiter in Richtung Ortsausgang fortsetzen würde. Der BMW fuhr daraufhin weiter in Richtung Weil im Schönbuch, bis er schließlich auf der K1048 kurz vor Breitenstein mit einem entgegenkommenden VW Bus zusammenstieß. Bei der Kollision blieben beide Beteiligten unverletzt. Die Fahruntüchtigkeit des 54-jährigen BMW Fahrers ist vermutlich auf die Einnahme diverser Medikamente zurückzuführen, weswegen bei ihm eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Zur Unfallaufnahme musste die K1048 zwischen Breitenstein und der K1074 für ungefähr 90 Minuten gesperrt werden. Beide Fahrzeuge waren durch den Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf insgesamt ca. 20.000 Euro.

Gärtringen: versuchter schwerer Raub auf Fahrradgeschäft
Am Freitagvormittag kam es in Gärtringen zu einem größeren Polizeieinsatz. Gegen 10:00 Uhr betrat eine bislang unbekannte weibliche Person ein Fahrradgeschäft in der Arndtstraße. Unter Vorhalt einer Schusswaffe forderte sie von dem 50-jährigen Mitarbeiter Bargeld. Als dieser sofort nach der Waffe zu greifen versuchte und die Täterin direkt und laut ansprach, flüchtet sie zu Fuß ohne Beute in Richtung Bahnhof. Beschrieben wurde sie als sehr schlank mit einer Körpergröße von ca. 160 cm. Ihr Alter wurde auf 15 bis 18 Jahre geschätzt. Sie war komplett dunkel gekleidet und hatte die Kapuze ihres Oberteils ins Gesicht gezogen. Bei der mitgeführten Waffe soll es sich um eine silberne Pistole gehandelt haben. Vermutlich handelt es sich bei der Täterin um dieselbe Person, die gestern bereits einen versuchten schweren Rauch auf einen Gebrauchtwagenhandel in Herrenberg verübte. Zeugen, die Hinweise zur Person oder zum Vorfall geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizeidirektion Böblingen unter der Tel. 07031 1300 zu melden.

Böblingen: 30-Jähriger wegen räuberischer Erpressung in Untersuchungshaft
Wegen besonders schwerer räuberischer Erpressung sitzt ein 30 Jahre alter Mann seit Donnerstagnachmittag in Untersuchungshaft. Kurz nach 02.00 Uhr kam er mit einem Taxi am Bahnhof in Böblingen an. Doch die Dienste des Taxi-Fahrer wollte der 30-Jährige wohl nicht bezahlen. Vermutlich um diesen Umstand zu bekräftigen, habe er während er noch im Taxi saß, ein Messer aus seiner Hosentasche gezogen. Der Taxi-Fahrer verließ hierauf fluchtartig seinen PKW, worauf auch der Tatverdächtige ausgestiegen sein soll. Zügig setzte sich das Opfer nun wieder in sein Taxi ein, verriegelte es und alarmierte die Polizei. Als die Streifenwagenbesatzungen am Bahnhof ankamen, stellten die Beamten den 30-jährigen Tatverdächtigen fest, der das aufgeklappte Klappmesser noch in seiner Hand hielt. Mehrfach wurde der Mann durch die Polizisten aufgefordert, das Messer fallen zu lassen. Doch er ignorierte die Anweisungen, so dass er schlussendlich von den Beamten überwältigt werden musste. Im weiteren Verlauf leistete er Widerstand gegen die Polizeibeamten, sperrte und schlug wild um sich. Währenddessen beleidigte und bedrohte er die Beamten ohne Unterlass. Da seine Aggression nicht nachließ, mussten dem Mann nicht nur Handschließen, sondern auch Fußfessel angelegt werden und er wurde vorläufig festgenommen. Auch im Zuge der sich anschließenden Maßnahmen wehrte er sich vehement und immer wieder gegen die Polizisten, die ihn schlussendlich in die Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Böblingen brachten. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde der deutsche Tatverdächtige am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen erließ, diesen in Vollzug setzte und den Mann in eine Justizvollzugsanstalt einwies.

Herrenberg-Mönchberg: Enkeltrick – Senior um fünfstellige Summe betrogen
Unbekannte Täter schlugen am Donnerstag in Herrenberg-Mönchberg zu und betrogen einen Senior um mehrere tausend Euro. Am Nachmittag erhielt der Mann einen Anruf von einer jungen Frau, die sich als seine Enkelin ausgab. Anhand der Stimme ging der Mann davon aus, mit seiner Enkelin zu sprechen. Tatsächlich war er jedoch mit einer Betrügerin verbunden, die nun vorgab, einen Unfall gehabt zu haben. Sie wolle die Polizei raushalten und habe sich mit dem Unfallgegner geeinigt. Sie würde dem Unfallgegner eine fünfstellige Summe ausbezahlen und so den entstandenen Schaden, der deutlich höher liegen würde, als die geforderte Summe, direkt begleichen. Außerdem stehe sie mit einem Anwalt in Kontakt. Im weiteren Verlauf meldete sich dann ein angeblicher Anwalt telefonisch bei dem Senior, der seine Enkelin natürlich unterstützen wollte. Der Anwalt setzte den Opa nun unter Zeitdruck, da der Unfallgegner ein „Herr Grün“ dringend weiterfahren wolle und das Geld zügig übergeben werden müsse. Der Senior machte sich auf zu seiner Bankfiliale und hob die geforderte Summe ab. Noch in der Bank kontaktierte der vermeintliche Anwalt sein Opfer erneut und gab Anweisung, wie die Summe zu verpacken sei. Gegen 17.00 Uhr, als sich der Senior zuhause befand, ging ein weiterer Anruf der Betrüger ein. Der Senior wurde aufgefordert sich direkt mit „Herrn Grün“ zu treffen und diesem das Bargeld zu übergeben. In der Schönbuchstraße wurde der Mann dann von einem unbekannten Täter angesprochen, wortlos wurde das Geld schließlich übergeben. Anschließend ging der Täter die Schönbuchstraße in Richtung der Bundesstraße 296 davon. Der Unbekannte ist etwa 160 cm groß, schmal und dunkelhaarig gewesen. Er trug eine Jacke mit Kapuze, die er über den Kopf gezogen hatte. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 07031/13-00, bittet Zeugen, die Verdächtiges in der Schönbuchstraße und Umgebung beobachtet haben, sich zu melden.

BAB 8/Magstadt: Lkw-Gespann mit erheblichen Mängeln stillgelegt
Auf einen rumänischen Lkw mit Anhänger wurde die Verkehrspolizeiinspektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg am Mittwoch gegen 13 Uhr auf der Bundesautobahn 8 aufmerksam. Der 38-jährige Lkw-Fahrer war mit seinem Zuggespann im Bereich des Autobahnkreuzes Stuttgart in Richtung Karlsruhe unterwegs. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle fiel den Beamten das unsachgemäß geschweißte Fahrgestell des auflaufgebremsten Anhängers auf. Ein Gutachter bei einer Prüfstelle stellte zudem zahlreiche weitere Mängel fest, unter anderem an der gesamten Bremsanlage und den Reifen. Das verkehrsunsichere Gespann wurde stillgelegt. Auf den Zustand der Fahrzeuge angesprochen, zeigte sich der Fahrer sehr uneinsichtig, weshalb zur Verhinderung der Weiterfahrt das Gefährt gesichert wurde und die Fahrzeugpapiere sowie die Kennzeichen bis zur vollständigen Reparatur einbehalten wurden.

Herrenberg: versuchter schwerer Raub auf Gebrauchtwagenhandel
Zu einem größeren Polizeieinsatz mit zahlreichen Streifen kam es am Donnerstag in Herrenberg. Eine bislang unbekannte weibliche Person betrat gegen 08.00 Uhr das Gelände eines Gebrauchtwagenhandels in der Straße „Schießtäle“ und forderte unter Vorhalt einer Schusswaffe Bargeld von dem anwesenden 32-jährigen Mitarbeiter. Nachdem der Mann lauthals um Hilfe rief, entfernte sich die Täterin ohne Beute zu Fuß. Bereits vor der Tat soll sie in unmittelbarer Nähe des Autohandels gewartet haben. Beschrieben wurde sie als sehr schlank. Ihr Alter wurde auf 15 bis 19 Jahre geschätzt. Bekleidet war sie mit weißen Sneakers, hellen Jeans, einer dunklen Jacke sowie einer Mütze. Die mitgeführte Waffe soll silbern gewesen sein. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zur Person oder zum Vorfall geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizeidirektion Böblingen unter der Tel. 07031 1300 zu melden.

Herrenberg-Kayh: Diebstahl hochwertiger Landschaftsgeräte aus Schuppen
Zwischen Dienstag 16:30 Uhr und Mittwoch 10:15 Uhr wurden in Herrenberg-Kayh im Gewann „Rote Halde“ insgesamt acht Geräteschuppen aufgebrochen. Die bislang unbekannten Täter entwendeten hochwertige Landwirtschaftsgeräte im Gesamtwert von ca. 41.000 Euro und waren vermutlich mit einem Fahrzeug unterwegs. Sie hinterließen zudem einen Sachschaden von etwa 5.000 Euro. Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier Herrenberg unter der Tel. 07032 2708 0 zu melden.

Schönaich / Böblingen: alkoholisierte 48-Jährige legt sich mit der Polizei an
Mit einer aggressiven 48 Jahre alten Frau bekamen es am Mittwochabend erst Kundinnen eines Discounters in der Waldstraße in Schönaich und anschließend Beamte des Polizeireviers Böblingen in Böblingen zu tun. Die Frau hatte gegen 20.15 Uhr den Discounter betreten und dort eine aus Kamerun stammende 20 Jahre alte Kundin beleidigt und bedroht. Anschließend lud die Tatverdächtige, die laut den Anwesenden bereits dort alkoholisiert gewesen sein soll, ihre gekauften alkoholischen Getränke in ihren VW und fuhr davon. Die alarmierte Polizei fahndete nach der VW-Lenkerin und konnte sie schließlich an ihrer Wohnadresse in Böblingen feststellen. Während der ersten Kontaktaufnahme mit der 48-Jährigen konnten die Polizisten Atemalkoholgeruch wahrnehmen. Im weiteren Gespräch ging die Frau plötzlich in Richtung ihres Wohnzimmers, worauf die Polizisten nachsetzten. Da in der Küche mehrere Messer offen herumlagen, sollte der 48-Jährigen der Zugang in diesen Raum verwehrt werden. Trotzdem versuchte sie sich an dem Beamten vorbeizuschieben. Hierauf hielt der Polizist die Frau fest, die schließlich versuchte ihn zu schlagen. Die Frau führte, nachdem sie sich etwas beruhigt hatte, einen Atemalkoholtest durch, der positiv verlief. Als ihr die weiteren Maßnahmen erklärt wurden, steigerte sich die Aggressivität der Frau erneut und sie beleidigte eine Polizistin. Der 48-Jährigen wurden nun Handschließend angelegt und sie wurde zum Polizeirevier Böblingen gebracht. Im Anschluss musste sie sich einer Blutentnahme unterziehen, an der sie zunächst nicht mitwirken wollte. Als ihr erklärt wurde, dass eine Blutentnahme auch unter Zwang durchgeführt werden könne, ließ sie die Maßnahme zu. Die 48-Jährige muss mit einer Anzeige wegen Beleidigung, Bedrohung, Trunkenheit im Verkehr und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte rechnen.

Böblingen: PKW beschädigt
Ein bislang unbekannter Täter beschädigte zwischen Sonntag 16.00 Uhr und Dienstag 07.10 Uhr einen Ford in der Bunsenstraße in Böblingen. Der Unbekannte trat hierbei den Außenspiegel auf der Beifahrerseite ab und dellte die Beifahrertür ein, wodurch ein Sachschaden von circa 3.000 Euro entstand. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Böblingen. Tel.: 07031/13-2500, entgegen.

Sindelfingen: Unbekannter besprüht 46-Jährigen mit Reizstoff
Nach einer gefährlichen Körperverletzung, die ein noch unbekannter Täter am Dienstag gegen 00.50 Uhr in der Nüssstraße in Sindelfingen verübte, sucht das Polizeirevier Sindelfingen nach Zeugen. Ein 46-jähriger Mann hatte kurz zuvor gemeinsam mit einer 43 Jahre alten Frau ein Lokal verlassen. Nachdem die Frau in ihren Wagen gestiegen und davongefahren war, ging auch der Mann zu seinem in der Nüssstraße abgestellten PKW. Bereits auf dem Weg dorthin fiel ihm eine Person auf, die ihm entgegenkam. Als sich der 46-Jährige an der Fahrertür seines Fahrzeugs befand, trat der Unbekannte vor ihn und besprühte ihn wohl wortlos mit einem Reizstoff, vermutlich mit einer Art Pfefferspray. Der Angegriffene schrie den Täter hierauf an, ließ eine Tragetasche fallen und schlug in Richtung des Unbekannten. Dieser rannte in die Schwertstraße und in Richtung eines Einkaufszentrums davon. Der Täter soll dunkel gekleidet gewesen sein. Mutmaßlich hatte er die Kapuze der Jacke oder eines getragenen Pullovers über den Kopf gezogen und sein Gesicht mit einem Schal oder ähnlichem verdeckt. Die alarmierte Polizei führte Fahndungsmaßnahmen durch, konnte jedoch keinen Tatverdächtigen feststellen. Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Sindelfingen, Tel. 07031/697-0, in Verbindung zu setzen.

Bondorf: 33-Jährige und Kleinkind angefahren
Am Montag gegen 17:45 Uhr war eine 33-Jährige mit ihren ein und fünf Jahre alten Kindern in Bondorf in der Boschstraße unterwegs, als ein 32-Jähriger Fahrzeuglenker die Frau und das einjährige Kind mit seinem Honda beim Abbiegen in die Hailfinger Straße erfasste. Die Frau und das Kind wurden von dem Mann vermutlich übersehen und bei dem Zusammenprall über die Motorhaube geschleudert. Der Fünfjährige blieb bei dem Unfall unversehrt, während seine Mutter und seine Schwester sich leichte Verletzungen zuzogen. Ein durch Polizeibeamte des Polizeirevier Herrenberg durchgeführter Atemalkoholtest beim 32-Jährigen verlief positiv. Der Mann musste sich anschließend einer Blutentnahme unterziehen und die Beamten beschlagnahmten seinen Führerschein. Der Mann muss nun mit einer Strafanzeige rechnen.

Leonberg: Betrunkener Autofahrer flüchtet vor Verkehrskontrolle
Ein mutmaßlich betrunkener Fahrzeuglenker wollte sich am Dienstag gegen 1:30 Uhr in Leonberg einer Verkehrskontrolle entziehen. Der 30-Jährige war Polizeibeamten des Polizeirevier Leonberg zunächst in der Leonberger Straße aufgefallen. Vermutlich beim Erkennen des sich hinter ihm befindlichen Streifenwagens bog der Mann mit seinem VW in die Bismarckstraße ab, obwohl an dieser Stelle die Durchfahrt verboten ist. Als die Beamten dem Fahrzeug folgten, beschleunigte der 30-Jährige mit seinem Fahrzeug und versuchte offensichtlich über die Kreuzstraße, Karlstraße, Hindenburgstraße und Wilhelmstraße zu flüchten. In der Wilhelmstraße konnte das Fahrzeug dann angehalten und der 30-Jährige einer Kontrolle unterzogen werden. Im Verlauf der Verkehrskontrolle nahmen die Beamten im Atem Alkoholgeruch wahr. Ein freiwilliger Alkoholtest verlief positiv, weswegen bei dem Tatverdächtigen in der Folge eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Die Beamten beschlagnahmten den Führerschein und behielten die Fahrzeugschlüssel ein. Der 30-Jährige muss nun mit einer Strafanzeige rechnen.

Renningen: 24-Jähriger verursacht Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen
Vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit verursachte ein 24-jähriger Fahrzeuglenker am Montag gegen 16:25 Uhr auf der Bundesstraße 295 bei Renningen einen Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen. Der Mann war mit seinem VW von Leonberg kommend in Richtung Renningen unterwegs, als er auf Höhe des „Warmbronner Ohr“ zunächst mit einem vorausfahrenden Skoda kollidierte. Der Skoda wurde daraufhin nach rechts auf den Beschleunigungsstreifen geschoben, während der 24-Jährige mit seinem Fahrzeug als nächstes auf einen ebenfalls vorausfahrenden Ford prallte. Dieser Ford wurde bei dem Zusammenprall auch nach rechts geschoben. Anschließend stieß er final noch gegen den Ford eines 46-Jährigen. Bei dem Verkehrsunfall wurden die 34-jährige Fahrerin des Skoda, der 43-jährige Fahrer des ersten Fords, sowie der 54-jährige Beifahrer im VW leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt circa 6.000 Euro. Der VW, der Skoda und der erste Ford waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Waldenbuch: 54-Jähriger stört Verkehrskontrolle und leistet Widerstand gegen Polizei
Polizeibeamte des Polizeirevier Böblingen bekamen es am Dienstag gegen 0:30 Uhr in Waldenbuch bei einer Verkehrskontrolle in der Nürtinger Straße zunächst mit einer vermutlich berauschten 21-Jährigen und dann mit ihrem 54-Jährigen Vater zu tun. Bereits in der Stuttgarter Straße fiel die junge Frau mit ihrem BMW auf, weswegen sich die Beamten in der Nürtinger Straße zu einer Kontrolle der Verkehrstüchtigkeit entschlossen. Aufgrund ihres Verhaltens bei der Kontrolle und körperlicher Auffälligkeiten wurde der 21-Jährigen ein freiwilliger Drogenvortest angeboten. Nachdem dieser positiv reagierte, wurde ihr das weitere Vorgehen in Bezug auf eine Blutentnahme erläutert. Hierbei wollte sie jedoch nicht kooperieren und verständigte ihren 54-jährigen Vater, der daraufhin vor Ort kam. Da der Mann in der Folge die Identitätsfeststellung seiner Tochter und die Blutentnahme verhindern wollte, wurde ihm die vorläufige Festnahme erklärt. Gegen diese Maßnahme leistete der Mann dann Widerstand, so dass mehrere Beamte ihn zu Boden bringen mussten, um ihm Handschließen anlegen zu können. Vater und Tochter müssen jetzt mit Strafanzeigen rechnen.

Weil der Stadt: Mercedes landet fast auf den Gleisen
Vermutlich waren gesundheitliche Probleme ausschlaggebend für einen ungewöhnlichen Unfall, der sich am Montag gegen 10.15 Uhr im Kreuzungsbereich der Max-Caspar-Straße und der Merklinger Straße in Weil der Stadt ereignete. Ein Senior befuhr mit seinem Mercedes zunächst die Max-Caspar-Straße, wobei er wohl aufgrund körperlicher Beschwerden die Kontrolle über den PKW verlor. In der Folge kam er auf die Gegenfahrbahn der Max-Caspar-Straße, überfuhr anschließend die Mittelinsel und überquerte dann die Merklinger Straße. Nachdem das Auto den Gehweg passiert hatte, prallte es im Grünstreifen auf einen massiven Findling. Dies führte dazu, dass der PKW sich der Länge nach überschlug und etwa 15 Meter tief Böschung in Richtung der Bahngleise hinunter stürzte. Der Mercedes kam schließlich auf den Rädern direkt am Gleisbett zum Stehen. Ersthelfer reagierten unverzüglich und betreuten den verletzten Fahrer des Wagens, der im weiteren Verlauf durch Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Weil der Stadt aus dem Fahrzeug geholt wurde. Anschließend brachte ihn der Rettungsdienst in ein Krankenhaus. Der nicht mehr fahrbereite Mercedes wurde im weiteren Verlauf durch einen Abschleppdienst geborgen. Während der Maßnahmen war die Bahnstrecke bis gegen 12.35 Uhr gesperrt. Der entstandene Sachschaden wurde auf eine fünfstellige Summe geschätzt. Neben der Freiwilligen Feuerwehr Weil der Stadt, die mit 30 Wehrleuten und sechs Fahrzeugen vor Ort waren, befanden sich auch ein Notfallmanager der Deutschen Bahn, die Straßenmeisterei der Stadt Leonberg und Mitarbeiter des Bauhofs Weil der Stadt im Einsatz. Kurz nach 13.00 Uhr konnten die polizeilichen Maßnahmen vor Ort beendet werden.

Mötzingen: Metallteil beschädigt PKW; weitere Geschädigte gesucht
Die Polizei sucht weitere geschädigte Fahrzeuglenker, nachdem am Samstag gegen 18:00 Uhr auf der Landesstraße 1361 bei Mötzingen ein PKW beim Überfahren eines Metallteils beschädigt worden war. Eine 26-Jährige fuhr mit ihrem Peugeot auf der Landesstraße von der BAB-Anschlussstelle in Fahrtrichtung Nagold, als sie im Bereich Mötzingen nach dem ersten Kilometer einen metallenen Anhängerbeschlag überfuhr. Der Peugeot wurde dabei im Front- und Unterbodenbereich beschädigt. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf circa 2.000 Euro. Zuvor soll ein weiterer PKW ebenfalls über das Metallteil gefahren sein. Die Ermittlungen zur Herkunft des Gegenstands dauern noch an. Das Polizeirevier Herrenberg bittet nun Zeugen und auch Geschädigte, deren Fahrzeuge ebenfalls durch das Metallteil beschädigt wurden, sich unter Tel. 07032 2708 0 zu melden.