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McDonalds, Starbucks und Pizza Hut haben eines gemeinsam: sie sind sogenannte Franchisesysteme. Wer sich als Startup für ein Franchisesystem entscheidet, der hat es in seiner neuen Selbstständigkeit leichter. Denn als Franchisenehmer verringert sich das Startrisiko. Schließlich wird auf ein altbewährtes Geschäftsmodell zurückgegriffen. Allerdings ist bei der Suche nach dem passenden Franchisegeber eine intensive Recherche erforderlich.

Nicht immer klappt es mit der Franchise
Die Multiplikation einer Geschäftsidee funktioniert nicht immer so reibungslos wie gewünscht. Schließlich ist der Wettbewerb in den letzten Jahren deutlich härter geworden und auch die Franchisegeber stehen unter Erfolgsdruck. Ein Grund, um die Aussagen von Franchisesystemen zu hinterfragen. Der DFV (Deutscher Franchise Verband) definiert Franchise als „auf Partnerschaft basierendes Vertriebskonzept“. Der Franchisegeber kann sein Geschäft mit den Franchisenehmern multiplizieren. Tatsächlich ist dadurch Franchise für den Franchisegeber ein reines Geschäftskonzept. Diesem sollte sich der Franchisenehmer stets bewusst sein, denn er ist Teil des Vertriebs und der Absatzförderung.

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Geschäftskonzept ist etabliert und Markt erprobt
Starbucks, McDonalds und Pizza Hut sind bekannte Marken – der Erfolg eines Franchisesystems steht und fällt auch durch den Bekanntheitsgrad. Andere Franchisesysteme, wie zum Beispiel der Scheibenreparateur Carglass, haben sich in Deutschland durch intensives Marketing eine gute Positionierung erschaffen. Mit steigendem Bekanntheitsgrad sinkt die Arbeit für Kundenakquise und Geschäftsaufbau. Daher sollte der Gründer den Bekanntheitsgrad näher unter die Lupe nehmen, bevor er sich für ein bestimmtes System entscheidet.

Vereinfachung für den Gründer
Wer sich als Kunde für ein Franchisesystem entscheidet, der legt seine Zukunft in die Hände des Franchisegebers. Hier ist es nicht wie bei einem Arbeitsverhältnis möglich, eine Fehlentscheidung einfach kurzfristig zu revidieren und sich stattdessen für ein anderes System zu entscheiden. Denn für die Übernahme eines Franchisesystems werden teilweise hohe Gebühren fällig. Franchisenehmer sind eng an vertragliche Vorgaben des Franchisegebers gebunden. Dies hat individuelle Vor- und Nachteile. Zwar muss sich der Franchisenehmer in der Regel nicht eigenständig um das Marketing kümmern – dies schränkt den Franchisenehmer gleichzeitig aber auch in seiner Freiheit ein. Darum sollte vor Vertragsunterschrift eine entsprechende Recherche erfolgen, denn die Bindung an ein bestimmtes System ist langjährig!

Tipp:
Mehr Informationen über Franchisesysteme gibt es auf der Webseite von DUB: https://www.dub.de/franchise/franchisenehmer-werden/