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Erstes Euro-Heimspiel in der Vereinsgeschichte

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Ludwigsburg.| Die Bundesligawasserballer des SVL stehen vor einer Premiere: Am Dienstagabend um 19.30 Uhr wird das erste internationale Heim-Pflichtspiel des Clubs überhaupt angepfiffen. Im Challenger Cup ist das spanische Top-Team aus Terrassa zu Gast.

Für Sergio Prieto Hernandez vom SVL wird das Heimspiel im europäischen Challenger Cup am Dienstagabend im neuen Sportbad in Stuttgart zu einem Wiedersehen mit seinen alten Kollegen. Der Goalgetter trifft mit Ludwigsburg auf den spanischen Top-Verein Club Natacio Terrassa, bei dem er drei Jahre lang bis zum Sommer 202 2 gespielt hat.

Der CN Terrassa ist derzeit die Nummer drei in der Tabelle der starken ersten spanischen Liga. Bei Terrassa stehen mehrere spanische Nationalspieler im Kader. Ludwigsburg ist momentan Fünfter in der Gruppe A der deutschen Bundesliga. Sergio warnt seine SVL-Kollegen: die Terrassa Spieler seien sehr schnelle Schwimmer, „wir müssen aufpassen auf ihre Konter“.

Einer ihrer Spieler sei der beste Torschütze in der spanischen Liga, einer die Nummer drei. Wenn es gelinge, diese zwei zu kontrollieren, dann sei einiges möglich. Der SVL ist also vorgewarnt. Aber alle wissen ohnehin: Der CN ist der Favorit in dem Spiel, das um 19.30 Uhr angepfiffen wird.

Der SVL-Vizepräsident Matthias Nagel sagt: „Wir freuen uns sehr auf diese historische Partie“, auf das erste internationale Heim-Pflichtspiel des Clubs aus der Barockstadt überhaupt. In den vergangenen Jahren hätten die Ludwigsburger Spieler viel bei internationalen Auswärtsturnieren erleben und lernen dürfen, „jetzt freuen wir uns, dass wir zuhause ein internationales Spiel austragen dürfen“.

Die Vorfreude sei groß, „wir werden ein guter Gastgeber sein und im Spiel alles geben“. Ludwigsburg sei eins von lediglich drei deutschen Teams, die in dieser Runde noch international spielen. Allein diese Tatsache sei schon ein enormer Erfolg für den SVL. Nagel ist sicher: Die Mannschaft werde sich nach dem tollen Erfolg im DSV-Pokal in der Vorwoche gegen Esslingen auch in der Partie gegen den CN Terrassa „gut präsentieren“.

Der neue Ludwigsburger Trainer Marko Curic sagt, „wir können es kaum erwarten, endlich wieder spielen zu dürfen“ im Challenger Cup. Der SVL hatte bei einem Vorrundenturnier im Herbst 2022 in Slowenien zwei tolle Spiele gemacht und sich mit dieser Leistung für das nun anstehende Viertelfinale qualifiziert. Auch Curic weiß: „Terrassa ist der Favorit“, aber alle SVL-Wasserballer würden sich top vorbereiten und vor dem heimischen Publikum „den bestmöglichen Widerstand“ gegen die spielstarken Spanier leisten. Curic verspricht, das Team werde eine gute Partie abliefern – und er hofft, dass möglichst viele Ludwigsburger Fans ins Sportbad kommen. Denn jubelnde Anhänger könnten zu „einem extra Spieler für uns“ werden.

Der SVL-Torwart Josip Katusa war auch im Pokalspiel gegen Esslingen wiedermal einer der besten Ludwigsburger, er sagt, alle SVL-Spieler seien hoch motiviert. Die Partie gegen Terrassa werde ein hartes Spiel, „der Schlüssel zum Sieg ist eine gute Defensive“. Josip ist also überzeugt: Ludwigsburg kann Terrassa schlagen, „wenn wir immer als Team spielen, konzentriert und geduldig sind“ – falls das gelinge, werde das Ergebnis schon stimmen.

Der zweite Torwart Ivan Pisk allerdings sagt: „Wir müssen 200 Prozent geben, um Terrassa zu schlagen.“ Jeder müsse für jeden spielen und über alle vier Viertel die Ruhe bewahren. Ein gut gelaunter SVL-Betreuer Dieter Gscheidle erklärt, für Ludwigsburg gelte es, den tollen Teamspirit aus dem Esslingen-Spiel in die Eurocup-Begegnung mitzunehmen. „Wir haben nichts zu verlieren.“

Die Partie am Dienstagabend wird in einem SVL-Livestream im Internet übertragen. Das Rückspiel in Spanien findet am 8. Februar statt.


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