BW-Bank unterstützt als stella-Partner

Stuttgart.| Die Stadtwerke Stuttgart verdoppeln die Flotte ihres E-Roller-Mietprojekts stella-sharing. Nach erfolgreichem Abschluss der Pilotphase werden in der neuen Saison künftig 200 E-Roller in Stuttgart unterwegs sein. Ermöglicht hat die Flottenvergrößerung eine Kooperation mit der BW-Bank.

„Die BW-Bank ist erster offizieller Partner von stella-sharing. Unsere Unternehmen passen gut zusammen: Die Stadtwerke sind ein noch junges kommunales Unternehmen und freuen sich über einen starken, in Stuttgart tief verwurzelten Partner bei diesem wichtigen Mobilitätsprojekt“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Olaf Kieser.

„Wir stehen als BW-Bank zu unserer gesellschaftlichen Verantwortung und möchten deshalb einen spürbaren Beitrag für mehr Lebensqualität in Stuttgart leisten“, sagt Thomas Rosenfeld, Vorstandsmitglied der BW-Bank. „Nachhaltige Verkehrskonzepte sind für unsere Stadt immens wichtig. Deshalb unterstützen wir dieses Projekt, welches die Energiewende verkörpert und einen mühelosen Einstieg in nachhaltige Mobilität bietet.“ Die neue Kooperation wird sichtbar sein: Ab der neuen Saison prangt auf der linken Seite sämtlicher stella-E-Roller auch das BW-Bank-Logo.

stella-sharing sei inzwischen in Stuttgart angekommen, betont Kieser. „Die stella-Community ist seit unserem Start im Sommer 2016 auf über 11.000 Nutzer angewachsen. Mit der Flottenerweiterung wollen wir das Angebot nun fest in Stuttgart etablieren und wachsen.“

Bisher legten die stella-Nutzer mit den Ökostrom-betriebenen E-Rollern mehr als 560.000 Kilometer ohne CO2-Emissionen zurück. Sie vermieden damit über 14 Tonnen klimaschädliches CO2 im Vergleich zu konventionell betriebenen Rollern.

Seit dem Projektstart 2017 haben die Stadtwerke kontinuierlich Technik und Betriebsabläufe der E-Roller an die Bedürfnisse des Sharing-Konzepts in einer anspruchsvollen Stadttopografie angepasst. Die Besonderheit liegt dabei im sogenannten Free-Floating-Prinzip: Die hellblauen E-Roller haben keine festen Stationen, sondern können mittels App überall in einem definierten Gebiet von 48 Quadratkilometern Fläche angemietet und abgestellt werden. „Das macht den Akkutausch und die Wartung der Flotte aufwendig, da jeder E-Roller einzeln angefahren werden muss“, erläutert Kieser. „Der Betriebsaufwand wächst entsprechend bei Verdopplung der Flotte. Deshalb werden wir zum 1. Mai das stella-Preismodell anpassen.“

Statt kilometerweise wird, wie bei anderen Sharing-Anbietern, künftig nur noch minutenweise in einem einheitlichen Fahr- und Parktarif abgerechnet. Die Minute kostet künftig 24 Cent. Für stella-Nutzer, die sich auch durch Bezug von Stadtwerke-Ökostrom für die Energiewende einsetzen, gilt automatisch ein vergünstigter Minutenpreis von 19 Cent. Eine monatliche oder jährliche Grundgebühr fällt auch künftig nicht an. Die einmalige Registrierungsgebühr beträgt weiterhin 19 Euro, die mit 15 Freiminuten verrechnet werden und auch die Tagespauschale bleibt bei 23 Euro. Die stella-Saison wird am 2. April 2019 gestartet.

Mehr unter www.stella-sharing.de oder www.stadtwerke-stuttgart.de.