Spitzenreiter kommt ins Stadionbad Ludwigsburg

Ludwigsburg.| Der SV Ludwigsburg empfängt den Tabellenersten White Sharks Hannover in der Pro B der Wasserball-Bundesliga am Samstag um 18.30 Uhr im Stadionbad. Beide Mannschaften wollen sich vorzeitig für die Play Offs absetzen.

Wenn der SV Ludwigsburg auf die White Sharks Hannover trifft, dann steht potentiell ein großes Wasserball-Spektakel an diesem Samstag im Stadionbad ins Haus. Beide Mannschaften dominieren von Beginn an das Ligageschehen in der Pro B. Der SV Ludwigsburg ist aktuell Zweiter mit 12:2 Punkten, während die White Sharks mit 15:1 Punkten ungeschlagen Erster sind und hegen Ambitionen für den ganz großen Wurf: den Aufstieg in die Pro A.

Ein Sieg würde für das jeweilige Team einen vorentscheiden Schritt Richtung Saisonziel Quali für die Playoffs im April, wenn die besten vier Mannschaften der Pro B in einer neuen Spielrunde auf die zwei letzten der Pro A aufeinander treffen, bedeuten.

„Hannover ist Favorit, sie sind aus der A-Gruppe abgestiegen. Doch wir wollen wie gewohnt erfolgreich sein“, sagt Robert Bleich, sportlicher Leiter beim SVL. Motivation genug sei das letzte Spiel beim SC Wedding Berlin, als der SVL nach einem 3:8-Rückstand „große Moral“ (Bleich) bewiesen hat und das Spiel am Ende für sich entscheiden konnte.

Zudem haben die Ludwigsburger Wasserballer mit den Niedersachsen noch eine Rechnung offen: Die einzige Saisonniederlage für den SVL resultierte aus der Hinrunde gegen die White Sharks. Mit 9:10 verlor man nach einem lange sichergeglaubten Sieg. Die Zeit für eine Wiedergutmachung kommt damit wie bestellt.

„Wir haben uns gezielt auf dieses Spiel vorbereitet und den Gegner analysiert“, sagt Bleich im Vorfeld der Begegnung. Besonders auf die Konter muss der SVL aufpassen: Die junge Hannover Mannschaft (Durchschnittsalter 22 Jahre) erzielte bereits 113 Tore nach 8 Spielen, was überdurchschnittliche 14 Tore pro Spiel ergeben.

Doch auch der SVL braucht sich nicht zu verstecken: 111 Tore nach 7 Spielen weißt die Mannschaft um SVL-Trainer Milosav Aleksic vor (16 Tore pro Spiel). Es verspricht also ein großer Wasserball-Kampf auf Augenhöhe zu werden, bei dem sicherlich Kleinigkeiten entscheiden werden.