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Eine gute und perfekt sitzende Jeans zu finden ist gar nicht so leicht. Die Auswahl der optimalen Passform, die Art der Waschung und natürlich die richtige Größe spielen bei der Kaufentscheidung wichtige Rollen.

Die Bestimmung der richtigen Jeansgröße
Jeansgrößen werden meistens in der US-amerikanischen Maßeinheit Inch (Zoll) angegeben. Die erste Zahl beschreibt immer die Weite, die zweite Zahl die Länge. Wer seine eigene Größe nicht kennt, kann sie leicht errechnen. Dafür muss zunächst die Bundweite ermittelt werden: Einfach den Taillenumfang an der schmalsten Stelle messen und das Ergebnis durch 2,54 teilen, damit es nicht mehr in Zentimetern, sondern in Zoll vorliegt. Für die Schrittlänge muss die Innenbeinlänge exakt von der Ferse bis zum Beinende im Schritt gemessen und das Ergebnis ebenfalls wieder durch 2,54 geteilt werden. Natürlich ist es auch möglich, die Maße an einer bereits vorhandenen und gut sitzenden Jeans abzulesen.

Passform und Waschung
Schaut man bei einem renommierten Internetshop in das Sortiment für Herrenjeans, wird schnell deutlich: Die Auswahl an Passformen ist groß. Die beliebteste Schnittform für Herren ist Regular Fit. Der gerade Beinverlauf steht Männern in jedem Alter. Besonders gut eignet sich eine Regular Fit Jeans für schlanke Herren, wobei die Körpergröße keine Rolle spielt. Wer eher kräftige Oberschenkel hat, greift lieber auf die Passform Loose Fit zurück. Sie besitzt eine ganz leichte Karottenform, das heißt, sie läuft zum Saum hin etwas schmaler zu und zeichnet sich generell durch eine bequeme Beinweite aus.
Figurbetont und durchgängig sehr schmal geschnitten sind Slim Fit Jeans, die auch Röhrenjeans oder Skinny Jeans genannt werden. Sie sind vor allem an den Knöcheln sehr eng und fallen nicht über die Schuhe. Slim Fit Jeans richten sich in erster Linie an sehr schlanke jüngere Männer bis zu etwa 35 Jahren.

Bei den Waschungen steht Dark Denim auf der Beliebtheitsskala weit oben. Hier handelt es sich um eine dunkelblaue Jeans mit edler Optik, die auch durchaus bürotauglich ist. Im Alltag oder in der Freizeit bieten sich Stone Washed Jeans an, da sie mit ihrer verwaschenen Optik wunderbar lässig wirken. Ganz Mutige greifen zur Destroyed Jeans, die durch absichtlich erzeugte Abnutzungserscheinungen wie beispielsweise Risse oder Löcher auffällt. Wer Cuttermesser, Schleifpapier und Nagelbürste besitzt, kann sich eine Destroyed Jeans sogar selbst herstellen.

Noch immer werden Jeans übrigens traditionell aus Denim, einem robusten Baumwollstoff, hergestellt. Eine hochwertige Qualitätsjeans zeichnet sich durch sauber verarbeitete Nähte, exakt geschliffene Nieten und Knöpfe sowie einen hohen Tragekomfort aus. Sie darf weder zwicken noch rutschen, auch ohne Gürtel.

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