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StartSportSVL will sich vorne in der Tabelle festsetzen

SVL will sich vorne in der Tabelle festsetzen

SportSVL will sich vorne in der Tabelle festsetzen

Die Saison in der Zweiten Bundesliga Triathlon hat erst vor rund zwei Wochen begonnen, aber jetzt am Wochenende steht bereits der dritte Wettkampf an. Ein strammes Programm. Am Sonntag im bayerischen Trebgast wollen die SVL-Männer ihren super Start als Aufsteiger bestätigen. Das Team Ludwigsburg belegt Platz zwei in der Tabelle.

Beim Trebgast Triathlon am Sonntag, 26. Juni, wird im Team des SV Ludwigsburg gewechselt. Weil Sebastian Schober am Wochenende bei einem Mitteldistanz-Wettkampf in Dänemark startet, rückt Sven Heinle in die Mannschaft, ei n top Läufer. Nils Friedrichs sagt mit Blick auf das Team: „Ich bin gespannt, wie es diesmal läuft.“ Zugespitzt könnte man sagen: viele besser geht’s kaum. Der Aufsteiger Ludwigsburg steht nach zwei sensationell guten Triathlons in Darmstadt und in Roth auf Platz zwei der Tabelle der Zweiten Bundesliga Süd.

Noch, so Nils, sei nicht ganz klar welche Strecke in Trebgast geschwommen werde – je länger, desto besser für die starken SVL-Krauler. Auf der Internetseite der Veranstalter sei nachzulesen, dass die Kurzdistanzler lediglich 500 Meter schwimmen, es gibt aber auch eine olympische Distanz (1500 Meter Schwimmen). Nun hoffen Nils und seine Kollegen, dass die Zweit-Liga-Starter auf die 750-Meter-Runde der Olympia-Distanz geschickt werden und nicht auf die kürzere Strecke.

„Vielleicht haben wir Glück.“ Aber abwarten. Die 500er-Runde käme indes dem Neuen im Team, Sven, womöglich zu Pass, so Nils. Auf der kürzeren Strecke „bin ich mir ziemlich sicher, dass Sven es in die zweite Gruppe schafft, die nach dem Schwimmen aufs Rad steigt.“ Er selbst freue sich auf diesen Wettkampf mit nicht so extrem hohen Temperaturen wie vor einer Woche in Roth. Die Konkurrenten vom Team Roth haben derzeit gleich viele Punkte wie der SV Ludwigsburg, Darmstadt liegt ganz vorne auf Platz eins. „Es wird spannend. Wir sollten gut abschneiden“, sagt Nils.

Offen ist wieder, ob Cornelius Theus dabei ist, der aktuell schnellste SVL-Mann. Er ist kürzlich Papa geworden und entscheidet – wie vor dem Rennen in Roth – kurz vor knapp, ob er Frau und Tochter allein lassen kann und will. Wenn der „Corni“ allerdings fehlt, dann wird es vermutlich schwer ganz vorne mitzumischen. Fabian Knobelspies sagt, der dritte Start in der dritten Woche sei „ziemlich hart, ziemlich anstrengend.“ Immer eine Stunde Vollgas geben, die Anreise, die Abreise – das gehe an die Substanz. Das Teamergebnis bezeichnet der Hawaiiqualifikant mit dem Worten „erstaunlich, unerwartet gut, sehr gut, fantastisch platziert.“

In Trebgast gelte es nun, zu sehen „ob wir dieses Niveau halten können“. Er hoffe, dass „wir Sven gut platziert auf die Laufstrecke bringen“. Sven sei ein guter Ersatz, aber „der Ausfall von Seb wiegt schwer“. Dass der Corni womöglich pausiert, „können wir alle – als Freunde – gut verstehen, als Teamkollegen hoffen wir aber, dass er dabei ist in Trebgast“.

Mit Blick auf die Kaderdichte sagt Fabian: „Wir können keinen weiteren Ausfall adäquat kompensieren.“ Der Routinier mahnt schon länger, dass der Verein versuchen sollte, einen weiteren Spitzen-Triathleten zum SVL zu holen. Fabian sagt, er rate „allen davon ab, bereits in dieser Saison den Aufstieg in die Erste Bundesliga anzupeilen“ – was bei Platz zwei ja naheliegend sein könnte. Der SVL könne jetzt „komplett ohne Druck an den Start gehen“ – und als Außenseiter die anderen guten Mannschaften weiter ärgern. „Ich selbst bin fit“, so Fabian, aber auch ein bisschen geschlaucht, die Freude auf „ein weiteres Rennen mit den Jungs“ sei trotzdem richtig groß.

Lasse Friedrichs hofft, dass für ihn „bei angenehmeren Temperaturen mehr drin ist als in Roth“, dass er besser läuft – sich möglichst unter den Top 30 platziert. Und er erhofft sich viel vom Newcomer Sven. Dieser sagt, er habe „große Lust“ auf sein Debüt in der Zweiten Bundesliga. Auch Sven betont, wie wichtig für die Mannschaft der Start von Cornelius ist. Falls dieser ausfalle, müssten die vier anderen Ludwigsburger Starter nämlich unbedingt alle gut ins Ziel kommen, denn ein fünfter SVL-Mann fehle als sogenanntes Streichergebnis.

Sven sagt, seine Schwimmform sei so gut wie nie, er habe im Winter viel Zeit im Wasser verbracht. „Hinter meinem Laufen steht aber noch ein großes Fragezeichen“, ausgerechnet – Laufen ist eigentlich seine Top-Disziplin. Er sei wegen einer Verletzung leider erst vor zwei Wochen wieder ins Lauftraining eingestiegen und erklärt trotzdem augenzwinkernd: „Ich hoffe, dass ich am Sonntag ein paar Jungs auf der Laufstrecke ärgern kann.“

Infos zum Triathlon in Trebgast www.triathlon-trebgast.de


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