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StartSportTriathlon Zweite Bundesliga: SVL bleibt vorne in der Tabelle

Triathlon Zweite Bundesliga: SVL bleibt vorne in der Tabelle

SportTriathlon Zweite Bundesliga: SVL bleibt vorne in der Tabelle

Wieder ein tolles Wochenende für die Triathleten des SVL. Die Männer sind in Roth mit einer super Teamleistung auf Platz fünf gelandet. Ludwigsburg setzt sich in der Tabelle der 2. Bundesliga weit vorne fest.

„Es war affenheiß, krasse Temperaturen“, sagt der SVL-Hawiaiiqualifikant Fabian Knobelspies. Der Start des Rothsee-Triathlons am Hitze-Samstag um 15.50 Uhr sei „taff“ gewesen, „grenzwertig“. Die Ludwigsburger ließen davon sich aber nicht weiter beeindrucken. Die Mannschaft landete später auf Platz fünf – was in K ombination mit dem dritten Platz vom vorigen Wochenende beim Triathlon in Darmstadt bedeutet: in der Tabelle der Zweiten Bundesliga bleibt der SVL weiter ganz vorne.

Ob Ludwigsburg Platz drei festigt oder gar auf Platz zwei vorrückt, war am Wettkampftag noch nicht abschließend geklärt. Es ist offenbar kompliziert das zu berechnen. Aber egal, die SVL-Triathleten sind super happy.

Beim Schwimmen, sagt Fabian, „durften wir uns den Startplatz aussuchen“, das Team wurde nämlich früh aufgerufen, wegen des besagten Bronzeplatzes in Darmstadt. Im Wasser sei es zu einer „krasse Klopperei mit viel Körperkontakt“ gekommen. Warum? Keine Ahnung, sagt Fabian. Vielleicht waren noch mehr gute Schwimmer am Start als in Darmstadt.

Das schwimmerische Niveau jedenfalls „war sehr hoch“. Alle Schwimmer seien nahezu „komplett als Pulk“ in die Wechselzone gekommen. Fabien erzählt nach dem Wettkampf, dass sein erster Wechsel „okay“ war. Beim Radfahren sei schnell eine größere Gruppe zusammengekommen, „wir vom SVL waren zu viert in dieser Gruppe“. Cornelius Theus, Lasse Friedrichs und Nils Friedrichs, Fabian Knobelspies.

Ein sehr kurviger Kurs mit drei kleine Runden a 6,5 Kilometer, das hieß: beschleunigen, bremsen, ran sprinten, überholen, überholen lassen, wieder ran sprinten, erneut abbremsen, trotzdem möglichst ruhig fahren. Fabian: „Ein ganz anderes Radfahren als auf der Langdistanz – kurze, intensive Peaks.“ Eigentlich ist Fabian – wie Cornelius – eher Langstreckler, beide starten im Oktober beim Iron Man, der WM auf Hawaii. Dennoch sind die zwei top durch den Wettkampf gekommen, durch die Hitzeschlacht in Bayern. Sein zweiter Wechsel sei auch okay gewesen, erzählt Fabian, „das Laufen war dann sehr, sehr heiß, am Main-Donau-Kanal zu rennen: tough“. Er sei zufrieden und sagt: „Die Richtung stimmt.“ Die Kernmessage aus seiner Sicht: „Mannschaftsleistung wieder super. Wie in der vorigen Woche.“

Der Co-Abteilungsleiter der SVL-Triathlon Abteilung, Jan Cartsburg, ist komplett begeistert: „Aller größter Respekt, ein mega Team.“ Der Aufsteiger Ludwigsburg hat sich ganz vorne in der Liga festgesetzt. Cornelius war wieder der schnellste SVL-Starter, gefolgt von Fabian, Sebastian Schober, Lasse Friedrichs und Nils Friedrichs.

Cornelius sagt, er habe wegen der Geburt seiner Tochter vor ein paar Tagen kaum trainiert und nur sehr wenig geschlafen. Er hatte sich erst kurz vor knapp für den Start entschieden. Schön fürs Team. Mutter und Kind geht es übrigens prächtig. Auch Cornelius spricht wegen der Temperaturen von „abartigen Bedingungen“. Er ist beim Schwimmen gut weggekommen und als zwölfter aus dem Wasser gestiegen. Beim Wechsel habe er leider den Sprung in die schnellste Radgruppe verpasst, war dann im großen Hauptfeld mit den drei SVL-Kollegen. Motto: Reserven sparen fürs Laufen bei diesem Wetter. Ein guter Wechsel, „ich hatte aber nicht die Super-Beine“. Nach einem „ordentlichen Kampf“ ist Cornelius dann auf „einen guten zehnten Platz“ und als schnellster Ludwigsburger ins Ziel gekommen. „Ich bin echt happy“ – auch wegen des Teamergebnisses.

Lasse Friedrichs sagt, er sei „deutlich besser als in Darmstadt“ durch das Rennen gekommen, besser geschwommen, beim Radfahren in der großen Gruppe geblieben und „das Laufen lief besser“. Lasse sagt, er habe „ein gutes Gefühl“ gehabt, trotz der Hitze. Sein Laufen bleibe aber ausbaufähig.

Sebastian erklärt, er habe das Schwimmen ein bisschen verpatzt, sei deshalb wieder in einer hinteren Radgruppe gefahren und wieder – wie in Darmstadt – mit etwa 90 Sekunden Rückstand vom Bike gestiegen. Er konnte dann aber noch ganz gut auflaufen, für eine Patz in der Spitze hat’s dennoch nicht gerecht. Wieder falsche Taktik gewählt, sagt er.

Nils Friedrichs: „Das Rennen war hart und heiß, leistungstechnisch lief es bei mir zumindest beim Laufen etwas besser als letzte Woche“, allerdings habe er „einige ärgerliche Fehler“ gemacht, in beiden Wechselzonen unnötig Zeit verloren, „und beim Radfahren war ich etwas zu oft vorn und hab’ Energie verschwendet“. Da er mit Teamplatz fünf „wieder das Streichergebnis war“, sei das für die Mannschaft nicht weiter schlimm, „aber für mich war es sehr, sehr ärgerlich.

Schon am kommenden Sonntag, 26. Juni, geht es weiter – mit dem Triathlon in Trebgast, Bayern. Danach pausiert die Liga bis Ende August.


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