• Mehrtages-Genießer-Tour mit ÖPNV-Anbindung durch Schluchten, Weinberge und Streuobstwiesen
  • Karte mit aktuellen Fahrplänen, Höhenprofil und Navigation fürs Smartphone

Rems-Murr-Kreis.| Zum Saisonauftakt bringt der Landkreistourismus die neu überarbeitete Wanderkarte zum traditionellen „Rems-Murr-Wanderweg“ heraus. Die 50 Kilometer lange Strecke war bisher als Gesamttour konzipiert. Nun wurde die Strecke von Endersbach über Winnenden nach Murrhardt in drei Tagesetappen aufgeteilt.

„Über Stock und Stein, durch Wald und Wein“ geht es mit der ersten Etappe von Endersbach hinauf auf den Korber Kopf über Hanweiler nach Winnenden. Der gut ausgebaute Weg verläuft 16 km durch Weinberge, Streuobstwiesen und Wald. Immer wieder wird man mit einem beeindruckenden Blick ins Remstal belohnt. Ist die Strecke geschafft, geht es mit dem ÖPNV erst mal nach Hause oder man übernachtet vor Ort, um am nächsten Tag sofort los laufen zu können: über Höfen nach Rettersburg bis zum zweiten Etappenziel nach Rudersberg, unter dem Motto „Zu Besuch bei Maja, Willi und den Apfelbäumen“. Diese Tagesstrecke liegt hier bei gut zu schaffenden 13 Kilometern. Der dritte Streckenabschnitt „Geheimnisvoller Pfad zum Herzen des Waldes“ liegt meist im Wald. Über 20 Kilometer führt er zur Hörschbachschlucht über Althütte und Sechselberg hinunter in die ehemalige Klosterstadt Murrhardt mit ihrem Naturparkzentrum Schwäbisch Fränkischer Wald. Am Ziel angekommen, ist man rund 50 Kilometer auf schön geteerten oder gut ausgebauten Waldwegen gelaufen.

„Den Rems-Murr-Kreis durchzieht inzwischen ein dichtes Netz an vielfältigen und attraktiven Wanderwegen. Ich freue mich, dass wir für die Mehrtages-Genießer-Tour vom Remstal rauf in den Schwäbischen Wald eine neu gestaltete, auch auf den ÖPNV abgestimmte Wanderkarte hinzubekommen. Im Hinblick auf den im nächsten Jahr im Remstal stattfindenden Deutschen Wandertag ist die überarbeitete Karte ein willkommener Vorbote, die den Landkreis ein weiteres Mal als Wanderregion ausweist“, so Landrat Dr. Richard Sigel.

Auf der Karte werden die drei neuen Teilstrecken mit einem Höhenprofil dargestellt, so dass jeder gut abschätzen kann, ob die eigene Kondition dafür ausreicht. Die Routennavigation kann problemlos auf das Smartphone geladen werden. Zudem ist die gesamte Strecke gut mit dem ÖPNV erschlossen, man braucht also kein Auto für die Anfahrt. An den Standorten, an denen es eine VVS-Haltestelle gibt, ist auf der Karte ein aktueller QR-Code hinterlegt, der den Fahrplan widergibt. Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten findet man ebenfalls auf der Karte.

Die Strecken sind kurz mit ihren Besonderheiten beschrieben. Darüber hinaus gibt die Karte zahlreiche Informationen über Sehenswürdigkeiten, kulturelle und Freizeiteinrichtungen. Für alle, die für ein paar Tage in die Natur abtauchen und Neues entdecken wollen, ist die Dreitagestour ideal, um abzuschalten. Die Strecke ist durchaus auch familienfreundlich. Neben der Karte braucht es nur noch festes Schuhwerk, einen Wanderstock und dann kann es losgehen.