Der Arbeitsalltag vieler Menschen hat sich im vergangenen Jahr durch den Ausbruch der Corona-Pandemie stark verändert. Während früher Meetings und weitere Geschäftstermine im direkten Miteinander stattfanden, werden diese nun regelmäßig durch Video-Konferenzen ersetzt. Die zusätzliche Bildschirmbelastung für das Auge kann dabei zum gesundheitlichen Risiko werden.

Wir haben im Rahmen des Tages für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz – welcher am 28. April stattfindet – für Sie fünf Tipps zusammengetragen, wie Sie Ihre Augen vor überflüssiger Belastung im Home-Office schützen können.

Regelmäßige Bildschirmpausen einlegen
Auch wenn wir es zunächst selbst oft nicht merken, so strengt es unsere Augen überdurchschnittlich stark an, wenn wir für einen längeren Zeitraum auf den Bildschirm schauen. Deswegen werden pro Stunde Bildschirmnutzung nicht nur fünf bis zehn Minuten Pause empfohlen – diese Zeit ist sogar gesetzlich festgelegt. Zögern Sie also bei dauerhafter Arbeit am Monitor nicht, Ihren Augen etwas Entspannung zu gönnen. Wenn Sie ein Fenster in der Nähe Ihres Arbeitsplatzes haben, eignet sich frische Luft, um Ihre Augen bei der Regeneration zu unterstützen. Genauso kann es auch helfen, wenn Sie durch das Fenster für einige Sekunden einen entfernten Punkt fokussieren, um Ihren Augen einen Ausgleich zum stets gleichweit entfernten Computerbildschirm zu geben.

Auch am Schreibtisch gilt: Den richtigen Abstand halten
Ob Sie während Ihrer täglichen Arbeit am Monitor den richtigen Abstand einhalten, können Sie durch einen einfachen Test herausfinden. Lehnen Sie Ihren Rücken an die Stuhllehne und strecken Sie die Arme nach vorne aus. Wenn Sie nun mit Ihren Fingerspitzen den Bildschirm berühren oder dieser sogar noch einige Zentimeter von Ihren Händen entfernt ist, haben Sie den richtigen Abstand. Sie sollten im Optimalfall außerdem leicht nach unten schauen müssen, wenn Sie die Mitte Ihres Bildschirmes ansehen. Durch Einhaltung dieser Faustregeln tragen Sie zur Entlastung Ihrer Augen bei und fördern außerdem die eigene Arbeitsproduktivität.

Augentropfen zur Linderung von Augenstress
Wenn sich ein anstrengender Arbeitstag vor dem Monitor zu Ende neigt, ist häufig nicht nur Ihr Geist ausgelaugt. Auch die Augen arbeiten dann am Rande ihrer Kapazität und können anfangen zu jucken, brennen oder röten sich leicht. Was viele als reine Müdigkeit interpretieren, wird von Medizinern Office-Eye-Syndrom genannt. Durch die regelmäßige Nutzung von gut verträglichen, konservierungsmittelfreien Augentropfen wie etwa HYLO CARE® wirken Sie dem Austrocknen effektiv entgegen und schützen Ihre empfindlichen Sehorgane.

Arbeitsplatzbrillen können vom Arbeitgeber bezuschusst werden
Jeder, der gelegentlich zu einer Lesebrille greifen muss, sollte darüber nachdenken, sich eine Arbeitsplatzbrille anzuschaffen. Die auch Bildschirmbrillen genannten Sehhilfen erleichtern das Sehen auf einem Abstand von 30 bis 80 Zentimetern und sind damit ideal für Ihre Arbeit im Home-Office geeignet. Oft nehmen wir die deutliche Verbesserung des Sehens erst wahr, nachdem wir sie durch das Aufsetzen einer Brille buchstäblich vor Augen gehalten bekommen. Viele Arbeitgeber bezuschussen nach der Vorlage eines Sehtests übrigens eine Arbeitsplatzbrille – einige übernehmen die Kosten sogar komplett.

Raum- und Bildschirmhelligkeit spielen eine entscheidende Rolle
Schaffen Sie sich die besten Voraussetzungen für ein gesundes Arbeitsumfeld. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Position Ihres Arbeitsplatzes. So sollten Sie wenn möglich nicht zentral vor oder hinter, sondern immer seitlich zu Fenstern sitzen. So verhindern Sie, geblendet zu werden, und Ihr Auge lässt sich durch äußere Einflüsse weniger ablenken. Zudem verringern Sie so Spiegelungen des hellen Sonnenlichts auf dem Monitor. Auch die Voreinstellungen Ihres Bildschirmes können zu einem entspannten Arbeitstag beitragen. Ihre optimale Bildschirmhelligkeit ist dabei abhängig von Ihrer Umgebung und sollte entsprechend individuell angepasst werden.