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Vaihingen an der Enz: Scheune brennt in der Nacht völlig aus
In der Nacht zum Sonntag wurde der Integrierten Leitstelle des Landkreises Ludwigsburg um kurz nach 02.00 Uhr eine im Bereich der Schrebergartenanlage, nahe der Auricher Straße, brennende Scheune gemeldet. Beim Eintreffen von Kräften der Feuerwehr und der Polizei stand diese bereits in Vollbrand. Zudem wurden angrenzende Bäume durch die Flammen in Mitleidenschaft gezogen. Zu keiner Zeit bestand die Gefahr, dass das Feuer auf umliegende Gebäude oder Grundstücke übergreifen könnte. Personen wurden durch den Brand nicht gefährdet. Die Löscharbeiten dauerten circa vierzig Minuten an. Der entstandene Sachschaden wird vorläufig auf 1.000 Euro geschätzt. Die Brandursache ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt und Gegenstand laufender Ermittlungen. Die Feuerwehren Vaihingen/Enz und Kleinglattbach waren mit neun Fahrzeugen und 42 Einsatzkräften vor Ort. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg hatte zwei Streifenwagenbesatzungen im Einsatz.

Möglingen: unbekannter E-Bike-Lenker beschädigt PKW
Das Polizeirevier Kornwestheim, Tel. 07154 1313-0, sucht Zeugen, die Hinweise zu einem Fahrradfahrer geben können, der am Donnerstag gegen 17.30 Uhr auf einem asphaltierten Feldweg parallel der Straße „Im Bornrain“ in Möglingen eine Sachbeschädigung beging. Auf dem Weg war ein 20 Jahre alter Citroen-Fahrer unterwegs, der dort nach derzeitigen Ermittlungen berechtigterweise fuhr. Diesem kam der E-Bike-Fahrer entgegen. Der Unbekannte blieb vor dem Citroen stehen und schlug dann gegen beide Außenspiegel des Fahrzeugs. Hierbei habe er etwas Unverständliches gebrüllt. Anschließend radelte er davon. Am PKW entstand ein Sachschaden von etwa 300 Euro. Der E-Bike-Fahrer wurde als etwa 25 Jahre alt beschrieben und es soll sich um einen südländisch aussehenden Mann gehandelt haben. Er hat schwarze, längere Haare, die eventuell zu einem Zopf zusammengebunden waren. Er trug schwarze Kleidung und hatte einen schwarzen Rucksack mit roten Nähten dabei. Das E-Bike dürfte ebenfalls schwarz mit roten Akzenten gewesen sein.

Ditzingen: Linienbusfahrer von alkoholisiertem 67-Jährigen beleidigt
Mit einem unangenehmen Fahrgast bekam es ein 52 Jahre alter Linienbusfahrer am Donnerstag gegen 20.00 Uhr in Ditzingen zu tun. Im Bus der Linie 623 hielt sich ein 67-Jähriger auf, der aufgrund seiner starken Alkoholisierung kaum fähig war sicher zu stehen und gehen. Trotzdem stand er während der Fahrt mehrfach auf und beleidigte auch den Busfahrer. Dieser alarmierte die Polizei. Am Bahnhof in Ditzingen wartete die Streifenwagenbesatzung auf den Bus. Als der Fahrer die Tür öffnete, konnten die Beamten mithören, wie der 67-Jährige den 52 Jahre alten Mann beleidigte. Ein Atemalkoholtest, den der Tatverdächtige durchführte, verlief positiv und ergab einen Wert von mehr als zwei Promille. Der Mann muss nun mit einer Anzeige wegen Beleidigung rechnen.

Ludwigsburg: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte
Eine Streife der Hundeführerstaffel des Polizeipräsidiums Ludwigsburg wollte am Mittwoch gegen 22:30 Uhr im Bereich der Stuttgarter Straße in Ludwigsburg einen 23-Jährigen kontrollieren. Dieser kam zuvor aus einem Hauseingang heraus und schaute sich verdächtig um. Anschließend rannte er in Richtung Hindenburgstraße. Aufgrund seines Verhaltens nahmen die Beamten umgehend die Verfolgung auf. Beim Erblicken der ihm hinterherlaufenden Streife rannte der Flüchtende über die Königsallee hinter das Jobcenter. Dort sprang der 23-Jährige von einer erhöhten Grünfläche auf einen Parkplatz und verletzte sich hierbei leicht. Im Anschluss stand er sofort wieder auf, holte eine Tüte mit Cannabis aus seiner Hosentasche und warf diese neben eine Hecke. Ein Beamter konnte zwischenzeitlich zu dem Flüchtenden aufschließen und ihm Handschließen anlegen. Hier zeigte sich der 23-Jährige äußerst unkooperativ, sperrte sich und ging auf den zweiten Polizisten in einer aggressiven Haltung zu. Im weiteren Verlauf wurde der Querulant durchsucht. Die Durchsuchung brachte letztendlich zwei Mobiltelefone, eine Feinwaage und Bargeld ans Licht. Nachdem auf Anordnung der Staatsanwaltschaft die Tüte Cannabis sowie die aufgefundenen Gegenstände beschlagnahmt werden sollten, rastete der 23-Jährige aus und verhielt sich erneut aggressiv. Die Einsatzkräfte mussten den aufgebrachten Mann schließlich zu Boden bringen. Hier zog sich ein Beamter ebenfalls leichte Verletzungen zu. Er konnte seinen Dienst jedoch fortsetzten. Dem 23-Jährigen wurde aufgrund seiner sich selbst zugezogenen Verletzung die Hinzuziehung eines Rettungsdienstes angeboten. Nachdem er eine medizinische Versorgung mehrfach abgelehnt hatte, wurde die Wohnung des jungen Mannes noch durchsucht. Dies führte allerdings nicht zum Auffinden von weiteren Betäubungsmitteln. Schlussendlich wurde der 23-Jährige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Ludwigsburg-Eglosheim: Softairwaffe beschlagnahmt
Am Mittwoch gegen 17:30 Uhr befand sich ein 13 Jahre alter Junge in Ludwigsburg-Eglosheim auf dem Sportplatzgelände im Bereich der Weinsberger Straße. Dort hielt er sich zusammen mit zwei gleichaltrigen Buben im Alter von zwölf Jahren und einem siebenjährigen Jungen auf, die sich allesamt kannten. Während des Aufenthalts soll der 13-Jährige mit einer Pistole die drei Buben beschossen und einen der beiden Zwölfjährigen leicht verletzt haben. Da der 13-Jährige nicht aufhörte, die drei Personen zu beschießen, alarmierte der leichtverletzte Zwölfjährige die Polizei. Hinzugezogene Polizeibeamte trafen die vier Jungs letztendlich vor Ort an. Der 13-Jährige wurde anschließend durchsucht. Hierbei konnte eine Softairwaffe mit Magazinen und Patronen festgestellt werden. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt und der 13-Jährige zum Polizeiposten-Eglosheim gebracht. Dort wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in die Obhut eines Familienangehörigen gegeben. Woher die Softairwaffe stammt, konnte abschließend noch nicht geklärt werden. Dies bedarf weiterer Ermittlungen.

Besigheim: Unbekannter belästigt 57-Jährige
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg ermittelt gegen einen noch Unbekannten, der am Mittwoch gegen 21.45 Uhr auf einem Fußweg parallel der Riedstraße in Besigheim in exhibitionistischer Weise auftrat. Eine 57 Jahre alte Frau war mit ihrem Hund dort in Richtung der Lutzstraße unterwegs und sah den Unbekannten auf einem Stein sitzen. Zunächst ging sie davon aus, dass die Person eine Flasche in der Hand halten würde. Als sie jedoch an dem Mann vorbeiging, stellte sie fest, dass er an seinem entblößten Geschlechtsteil manipulierte. Schließlich stand der Täter auf und ging der Frau hinterher. Die 57-Jährige bemerkte dies und floh im Laufschritt. Letztlich stellte sie fest, dass der Mann sich nicht mehr hinter ihr befand. Der Täter wird als etwa 35 Jahre alt, schlank und circa 180 cm groß beschrieben. Er hat helle Haare und trug eine graue Hose und ein helles Oberteil mit Streifen. Zeugen, die weitere Hinweise zu dem Täter geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei, Tel. 0800 1100225, in Verbindung zu setzen.

Tamm: Körperverletzung wegen Mund-Nase-Schutz
Ein 51 Jahre alter Mann wird sich wegen Körperverletzung verantworten müssen, nachdem er am Mittwoch zwei Mädchen geschlagen haben soll. Zwischen dem Mann, seiner 48-jährigen Begleitung und vier Mädchen, drei 17- und einer 13-Jährigen, war es in einer S-Bahn zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen. Aufgrund eines vorliegenden Attests ist die Jüngste vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes befreit. Dies führte jedoch zu dem Disput mit den Erwachsenen. Nachdem alle Beteiligten am Bahnhof in Tamm ausgestiegen waren, spitzte sich der Streit zu. Eine 17-Jährige soll den 51 Jahre alten Mann beleidigt haben, der im Anschluss sie und eine ihrer Freundinnen ins Gesicht geschlagen haben soll. Der Mann ergriff hierauf zu Fuß die Flucht. Die Mädchen nahmen die Verfolgung auf und baten einen 48 Jahre alten Passanten um Hilfe. Als dieser den Tatverdächtigen im Bereich der Straße „Am Egelsee“ stoppte, wehrte sich der 51-Jährige. Er hielt dem 48-Jährigen ein Pfefferspray vor das Gesicht. Ob er ihn damit auch besprühte, steht abschließend noch nicht fest. Der 48-Jährige brachte den Tatverdächtigen zu Boden und hielt ihn bis zum Eintreffen der Polizei vor Ort fest. Die Ermittlungen dauern an.

Ludwigsburg-West: Verkehrsunfall mit 12.500 Euro Sachschaden
Ein Sachschaden von etwa 12.500 Euro ist das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am Mittwoch gegen 16:20 Uhr auf der Keplerstraße in Ludwigsburg ereignete. Ein 69 Jahre alter Mann war mit einem Lkw und Anhänger auf der zweispurigen Keplerstraße in Richtung Stuttgarter Straße unterwegs. An einer baustellenbedingten Fahrbahnverengung wollte der Lkw-Fahrer einen Fahrstreifenwechsel nach rechts durchführen. Hierbei übersah er mutmaßlich einen dort fahrenden 73-jährigen Ford-Lenker, der sich offenbar im toten Winkel befand. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Verkehrsteilnehmer und der Ford wurde in der Folge mitgeschleift, ehe dieser gegen einen am Fahrbahnrand abgestellten Toyota prallte. Durch den Aufprall wurde der Toyota noch auf einen geparkten Renault geschoben. Der Ford und der Toyota waren anschließend nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Bietigheim-Bissingen: Mädchen randalieren in Kaufhaus-Toilette
Mit einer Anzeige wegen Sachbeschädigung müssen zwei Mädchen im Alter von 13 und 15 Jahren rechnen, die am Mittwoch gegen 18.35 Uhr in der Damentoilette eines Kaufhauses in der Talstraße randaliert haben. Zunächst hatte eine Zeugin gemeldet, dass sie zwei Mädchen beobachtet habe, die vor einem Fitnessstudio in der Mühlwiesenstraße in eine Schlägerei verwickelt gewesen seien. Die ersten Fahndungsmaßnahmen verliefen jedoch erfolglos. Weitere Passanten teilten den beiden eingesetzten Streifewagenbesatzung des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen mit, dass zwei Mädchen in Richtung der Talstraße gerannt seien. Schließlich wurde die Polizei informiert, dass es in der Damentoilette eines Einkaufszentrums zu Randale kommen würden. Als die Polizisten dort eintrafen, hatten eine 15- und eine 13-Jährige die Toilette gerade verlassen. Im Innern konnten die Beamten feststellen, dass der Spiegel aus seiner Halterung gerissen und auf dem Boden zerschmettert worden war. Bei der Kontrolle der Mädchen stellte eine Polizistin fest, dass die 15-Jährige eine Scherbe griffbereit im Hosenbund stecken hatte. Die beiden Mädchen wurden vorläufig festgenommen. Ihnen wurden Handschließen angelegt und sie wurden zum Polizeirevier Bietigheim-Bissingen gebracht. Dort wurden sie Erziehungsberechtigten übergeben. Die Höhe des entstandenen Sachschadens steht noch nicht fest.

Bietigheim-Bissingen: BMW-Fahrer will flüchten und verursacht Unfall
Mit einem Totalschaden endete die Flucht eines 20 Jahre alten BMW-Lenkers am Mittwochabend in Bietigheim-Bissingen. Der junge Mann war einer Streifenwagenbesatzung gegen 19.00 Uhr in der Stuttgarter Straße aufgefallen, da sein Fahrzeug vollbesetzt war. Aufgrund der derzeit geltenden Corona-Verordnung sollten dieser Umstand weiter überprüft werden. Als der Fahrer dies bemerkte, gab er Gas und bog nach rechts auf die Auwiesenbrücke ab. Die Streifenwagenbesatzung nahm die Verfolgung auf. Die Polizisten konnten jedoch nur mit Mühe an dem BMW dran bleiben, da der 20-jährige Fahrer mit sehr hoher Geschwindigkeit davon raste und hierbei gefährliche Überholmanöver durchführte, so dass entgegenkommende Fahrzeuge ausweichen mussten. Diese rücksichtslose Fahrweise behielt er auch in der Farbstraße bei, bis er im Kreuzungsbereich mit der Metterzimmerer Straße nach rechts abbiegen wollte. Hierbei verlor er die Kontrolle über den BMW. Der PKW kam nach links von der Fahrbahn ab und schanzte über eine Verkehrsinsel, wobei ein Verkehrszeichen aus der Verankerung gerissen wurde. Letztlich endete die Fahrt dort. Der Fahrer und die vier Insassen, zwei 15-, ein 16- und ein 17-Jähriger, blieben glücklicherweise unverletzt. Der entstandene Sachschaden wurde auf rund 15.000 Euro geschätzt. Die fünf jungen Männer müssen alle mit einer Anzeige wegen Verstoßes gegen die Corona-Verordnung rechnen. Darüber hinaus wurden der Führerschein des 20-Jährigen sowie sein BMW beschlagnahmt. Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg führt die Ermittlungen gegen den 20-Jährigen und bittet Zeugen sowie insbesondere Verkehrsteilnehmer, die durch dessen Fahrweise gefährdet oder gar geschädigt wurden, sich unter Tel. 0711 6869-0 zu melden.

B 295 Ditzingen: Verkehrsunfall mit drei Beteiligten
Vermutlich aufgrund eines plötzlich auftretenden gesundheitlichen Problems verlor am Mittwoch gegen 10:10 Uhr ein 71 Jahre alter Volvo-Lenker die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der 71-Jährige befuhr die Bundesstraße 295 von Stuttgart kommend in Richtung Ditzingen und kam auf Höhe der Autobahnanschlussstelle Stuttgart-Feuerbach nach links von der Fahrbahn ab. Dort prallte er zunächst gegen die Leitplanke und stieß dann gegen einen VW, dessen 81-jähriger Fahrer an einer roten Ampel auf der linken der beiden Abbiegespuren auf die BAB 81 in Richtung Autobahndreieck Leonberg stand. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der VW noch auf den Mercedes eines 40-Jährigen geschoben. Hierdurch wurden der 81- und 40-Jährige leicht verletzt. Ein Rettungsdienst brachte den 40-Jährigen zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus. Darüber hinaus wurde der 71-jährige Mann aufgrund seiner gesundheitlichen Probleme ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Abschließend konnte noch nicht geklärt werden, ob er durch den Unfall auch Verletzungen davongetragen hat. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 60.000 Euro. Während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten waren beide Linksabbiegerspuren gesperrt. Den Verkehrsteilnehmern war es allerdings möglich auf die BAB 81 in Richtung Leonberg aufzufahren. Diesbezüglich kam es zu keinen nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen. Durch den Zusammenstoß hatten sich der Volvo und der VW verkeilt, sodass ein Kran notwendig war, um die beiden Fahrzeuge voneinander zu trennen. Nachdem dies erfolgreich durchgeführt werden konnte, musste der nicht mehr fahrbereite Volvo abgeschleppt werden. Schlussendlich war die Bergung gegen 13:30 Uhr beendet und die Sperrung wurde aufgehoben.

Böblingen/Ludwigsburg: Täter überziehen beide Landkreise mit betrügerischen Anrufen
Eine Vielzahl betrügerischer Anrufe registrierte das Polizeipräsidium Ludwigsburg am Dienstag in den Revierbereichen beider Landkreise. Die Opfer wurden entweder direkt vom falschen Polizeibeamten oder von einem weinenden „Familienmitglied“ kontaktiert. Die Anrufenden gaben vor, dass es zu einem schrecklichen Autounfall mit mehreren Toten gekommen sei, den das Familienmitglied verschuldet habe. Teilweise wurde das Szenario verschärft, indem die Anrufenden zusätzlich mitteilten, dass auch das in den Unfall verwickelte Familienmitglied schwer verletzt worden sei. Anschließend forderten die Betrüger von ihrem zumeist älteren Opfer einen fünfstelligen Geldbetrag. Die Angerufenen bemerkten jedoch ausnahmslos, dass es sich um einen Betrugsversuch handelte und legten auf.

Vaihingen an der Enz-Horrheim: Feuer im Gewann „Baiselsberg“
Im Gewann „Baiselsberg“, das sich nördlich von Horrheim zwischen den Weinbergen und der Klosterruine befindet, kam es am Dienstag gegen 13:50 Uhr zu einem Brand, zu dem die Freiwillige Feuerwehr Vaihingen an der Enz mit acht Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften ausrückte. Unterhalb eines unwegsamen Ziehweges hatte sich dort eine Waldfläche auf einer Fläche von etwa 30 x 10 Metern aus noch unbekannter Ursache entzündet. Durch den Wind wurden die Glutnester immer wieder angefacht und großflächig verteilt. Den Wehrleuten gelang es schließlich, nachdem eine Wasserversorgung eingerichtet worden war, die Flammen zu löschen. Durch das Feuer wurde der Waldboden in Mitleidenschaft gezogen. Der Baumbestand blieb mutmaßlich unversehrt. Nach derzeitigen Erkenntnissen wird eine Selbstentzündung eher ausgeschlossen. Möglicherweise könnte eine weggeworfene Zigarette ursächlich für den Brand gewesen sein. Personen kamen nicht zu Schaden.

Asperg: 26-Jähriger flüchtet alkoholisiert
Für einen 26 Jahre alten VW-Lenker endete seine Fahrt durch Asperg am Dienstagabend mit der Beschlagnahme seines Führerscheins und einer Blutentnahme. Der Mann zog die Aufmerksamkeit der Beamten des Polizeireviers Kornwestheim auf sich, da er gegen 23.30 Uhr trotz geltender Ausgangsbeschränkungen mit seinem Fahrzeug die Bahnhofstraße entlangfuhr. Darüber hinaus war er augenscheinlich mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Als die Polizisten ihn einer Kontrolle unterziehen wollten, gab er weiter Gas und fuhr im Kreuzungsbereich mit Königstraße über eine rote Ampel. Die Streifenwagenbesatzung nahm hierauf unter Zuhilfenahme des Blaulichts die Verfolgung auf und signalisierte dem VW-Lenker, dass er anzuhalten habe. In der Markgröninger Straße kam der 26 Jahre alter Fahrer dem nach. Als einer der Beamten den Fahrer ansprach, bemerkte er Alkoholgeruch, der aus dem Fahrgastinnenraum nach außen strömte. Ein durchgeführter Atemalkoholtest verlief positiv. Es folgte eine Blutentnahme und der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt.

Vaihingen an der Enz: E-Bike-Lenkerin fährt gegen Metallpoller
Mit schweren Verletzungen musste der Rettungsdienst am Dienstagabend eine 28-jährige Radfahrerin in ein Krankenhaus bringen, nachdem sie gegen 20:20 Uhr in Vaihingen an der Enz in einen Verkehrsunfall verwickelt war. Die junge Frau fuhr mit einem E-Bike vom REWE-Einkaufsmarkt kommend auf einem Fuß- und Radweg in Richtung Zeppelinstraße. Als sich die Radfahrerin kurz vor der Überquerung der Heiligkreuzstraße befand, stieß sie aus noch ungeklärter Ursache mit einem Metallpoller zusammen. Dieser befindet sich mittig auf dem Fuß- und Radweg. In der Folge wurde die 28-Jährige nach rechts abgewiesen, prallte dort gegen einen angrenzenden Stein und blieb dann auf dem Fuß- und Radweg schwer verletzt liegen.

Freiberg-Heutingsheim: Unbekannter entblößt sich vor Elfjähriger
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg ermittelt derzeit gegen einen bislang unbekannten Täter, der am Dienstagabend gegen 20.35 Uhr in der Arndtstraße im Bereich eines Kindergartens als Exhibitionist auftrat. Der Mann entblößte sich vor einer 21 Jahre alten Frau, die gemeinsam mit einem elfjährigen Mädchen einen Hund Gassi führte. Als die Frau hierauf ihr Handy hervorholte, ging der Mann zunächst auf die 21-Jährige, die das Kind bereits von dem Mann weggedreht hatte, zu. Als der Täter bemerkte, dass die Frau den Notruf gewählt hatte, ergriff er zu Fuß die Flucht. Mehrere Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Marbach am Neckar und die Polizeihundeführer nahmen die Verfolgung auf. Anhand einiger Hinweise von Passanten konnte sein Weg bis zum Spielplatz beim Roßweinweg verfolgt werden. Die Beamten konnten im weiteren Verlauf jedoch keinen Tatverdächtigen antreffen. Der Mann wurde als etwa 50 Jahre alt und circa 170 cm groß beschrieben. Er hat eine normale Statur und graue, lange Haare. Er trug eine schwarze, kurze Hose, eine schwarze Lederjacke und schwarze Stiefel. Weitere Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter Tel. 0800 1100225 entgegen.

B 10 Vaihingen-Enzweihingen: Polizei sucht Lkw-Fahrer nach Verkehrsunfall mit Motorradfahrer
Am Dienstag gegen 17:55 Uhr fuhr ein 67-jähriger Motorradfahrer auf der Kreisstraße 1685 von Oberriexingen kommend in Richtung Enzweihingen. Von dort aus wollte der Motorradfahrer nach links auf die Bundesstraße 10 in Richtung Stuttgart einbiegen. Hierbei nahm er die Kurve vermutlich zu weit, überfuhr eine durchgezogene Linie und stieß mit einem unbekannten Lkw, dessen Fahrer zeitgleich auf der B 10 in Richtung Stuttgart unterwegs war, zusammen. Hierauf kam der Motorradfahrer zum Sturz und verletzte sich leicht. Der Lkw-Fahrer hielt daraufhin an, erkundigte sich nach dem Wohlbefinden des Motorradfahrers und wollte zudem die Polizei verständigen. Nachdem der 67-Jährige die Hilfe abgelehnt hatte, fuhr der unbekannte ältere Mann auf der B 10 in Richtung Stuttgart fort. Möglicherweise saß er am Steuer eines weißen 12 t – Lkw mit weißem Planenaufbau. Durch einen weiteren Verkehrsteilnehmer wurde schlussendlich die Polizei alarmiert. Ein ebenfalls hinzugezogener Rettungsdienst kümmerte sich dann vor Ort um den leichtverletzten 67-Jährigen. An seinem Motorrad, das noch fahrbereit war, entstand ein Sachschaden von etwa 500 Euro. Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042 941-0, sucht Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können und bittet den Lkw-Fahrer, sich ebenfalls zu melden.

Kornwestheim: 24-Jähriger leistet Widerstand
Wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte muss sich ein 24-Jähriger Mann verantworten, der am Dienstag gegen 08:00 Uhr im Salamanderpark Passanten angesprochen und belästigt hatte. Nachdem er kurz darauf in der Bahnhofstraße eine Frau verfolgt hatte, machten ihn Polizeibeamte aufgrund der abgegebenen Personenbeschreibung kurz darauf vor einem Geschäft im dortigen Bereich ausfindig. Bei der anstehenden Personenkontrolle bedrängte er einen der Beamten und ließ sich auch durch Androhung von Zwangsmaßnahmen nicht davon abbringen. Schließlich musste er mit Unterstützung einer zweiten Streifenwagenbesatzung zu Boden gebracht und gefesselt werden. Bei der Widerstandshandlung zog sich der junge Mann Schürfwunden zu und war sichtlich erschöpft. Die Polizisten verständigten daraufhin den Rettungsdienst und der 24-Jährige wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Zuvor entschuldigte er sich aber für sein Verhalten. Auch zwei Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz leicht verletzt, konnten ihren Dienst aber fortsetzen.

Hemmingen: Verkehrsunfall mit schwer verletztem Radfahrer
Mit einem Rettungshubschrauber musste am Montag ein 65 Jahre alter Radfahrer in ein Krankenhaus gebracht werden, nachdem er gegen 15:45 Uhr in der Hochdorfer Straße in Hemmingen in einen Verkehrsunfall verwickelt war. Zur genannten Zeit wollte eine 28-jährige VW-Lenkerin von der Hochdorfer Straße nach links in die Bahnhofstraße einbiegen. Hierbei übersah sie mutmaßlich den entgegenkommenden Radfahrer, der auf der Hochdorfer Straße in Richtung Stadtmitte fuhr. Im weiteren Verlauf prallte der 65-jährige Rennradfahrer gegen die Beifahrerseite des VW und erlitt schwere Verletzungen. Der Gesamtschaden wurde auf etwa 9.500 Euro geschätzt.

Murr: 82-Jährige unter Lieferwagen eingeklemmt und lebensbedrohlich verletzt
Bei einem Verkehrsunfall in der Heerstraße in Murr wurde am Montag eine 82-jährige Fußgängerin unter dem Lieferwagen eines Paketzustellers eingeklemmt und lebensbedrohlich verletzt.
Der 26-jährige Fahrer eines Renault Masters war gegen 12:30 Uhr dabei in der Heerstraße ein Paket zuzustellen und hatte auf der Fahrbahn angehalten, um die 82-Jährige nach einer Hausnummer zu fragen. Nachdem die Seniorin ihm Auskunft erteilte, habe er noch kurz seine Lieferliste abgeglichen und wollte dann mit seinem Fahrzeug zurücksetzen. In diesem Moment passierte die 82-Jährige wohl hinter ihm die Fahrbahn, so dass der Paketzusteller sie mit dem rechten Fahrzeugheck erfasste.
Obwohl der 26-Jährige sofort das Fahrzeug angehalten haben soll, wurde die Dame unter der Hinterachse eingeklemmt und zog sich lebensbedrohliche Verletzungen zu.
Die Feuerwehren Murr und Pleidelsheim, die mit drei Fahrzeugen und 27 Einsatzkräften vor Ort waren, hoben den Renault Master an und befreiten die 82-Jährige. Der Rettungsdienst und ein Notarzt brachten die Verletzte in ein Krankenhaus.
Für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme sperrte die Polizei die Straße. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.
Die Verkehrspolizeiinspektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben, sich unter Tel. 0711 6869 0 zu melden.

Ludwigsburg-Hoheneck: Defekter Strommast – Funkenflug löst Feuer aus
Am Montag wurde gegen 20:00 Uhr der Brand eines Strommastes bei der Kläranlage im Bangertsweg in Ludwigsburg-Hoheneck gemeldet. Die Einsatzkräfte stellten vor Ort ein Kabel fest, aus dem ein Funkenflug die Wiese unterhalb des Strommastes in Brand gesetzt hatte. Die Feuerwehr Ludwigsburg war mit drei Fahrzeugen und siebzehn Einsatzkräften vor Ort und löschte das Feuer.
Mitarbeiter der Stadtwerke Ludwigsburg vermuteten eine defekte Muffe als Auslöser des Funkenflugs. Eine Reparatur soll im Verlauf des Dienstags erfolgen. Bis dahin wurde der Strom abgestellt.

Ludwigsburg-Ost: Vier Verletzte bei Personalienfeststellung
Am Sonntag gegen 04:00 Uhr fiel einer Streifenwagenbesatzung in der Schorndorfer Straße in Ludwigsburg-Ost ein frei laufender Hund auf. Beim Versuch, das Tier einzufangen, lief dieser nach Hause. Bei der darauffolgenden Kontaktaufnahme zu der Hundebesitzerin war die Frau allerdings nicht erfreut über die Anwesenheit der Beamten und verweigerte die Herausgabe ihrer Personalien. Darüber hinaus hielt sie den Arm eines Polizisten fest und wollte diesen auch auf Ansprache nicht loslassen. Eine Beamtin wollte dann den Griff lösen, woraufhin sich die 41-Jährige sperrte und dauerhaft schrie. Aufgrund dessen wurde ihr 53-jähriger Lebensgefährte auf die Geschehnisse aufmerksam. Er eilte herbei, störte die Kontrollmaßnahme und warf sich gegen den Körper eines Beamten. Zuvor soll er gegenüber den Einsatzkräften mehrere Beleidigungen geäußert haben und sei sie angegangen. Mit der Unterstützung mehrerer Streifen gelang es schließlich, das Pärchen mit Handschließen zu fesseln und vorläufig festzunehmen. Sie erlitten während der Auseinandersetzung leichte Verletzungen. Zudem wurden zwei Beamte ebenfalls leicht verletzt. Nachdem die Personalien festgestellt werden konnten, wurden die 41- sowie der 53-Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt und sie durften in ihre Wohnung zurückkehren. Die Polizei ermittelt nun wegen tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung. Obendrein noch wegen Sachbeschädigung, da während des Einsatzes zwei Gegenstände von Polizeibeamten beschädigt worden sind.

Ludwigsburg: Personenkontrolle
Während einer angemeldeten Veranstaltung „Aktion-Rathaus – Kinderschuhe und Plakate“, die am Samstag zwischen 09:00 und 14:30 Uhr in der Wilhelmstraße in Ludwigsburg stattgefunden hatte, wurden Polizeibeamte durch mehrere Passanten auf die Aktion angesprochen. Grund hierfür war eine 60-jährige Frau, die entgegen der Veranstaltungsauflage keine Mund-Nasen-Bedeckung trug. Bei einer anschließenden Personenkontrolle zeigte die 60-Jährige eine zum Teil geschwärzte Kopie einer ärztlichen Bescheinigung vor, die die Frau von der Tragepflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung entbinden soll. Hierauf wurde ihr erklärt, dass nur Dokumente im Original als glaubhafter Nachweis anerkannt werden. Zu diesem Zeitpunkt hielt sich noch eine weitere Frau im Alter von 42-Jahren im Bereich des Rathauses bei dieser Veranstaltung auf. Als die Identität der Frau erhoben werden sollte, äußerte sie ihren Unmut über die polizeilichen Maßnahmen und schrie lautstark umher. Letztendlich wurden von den beiden Frauen, die als Veranstalterinnen fungierten, die Personalien erhoben und auf die Einhaltung der Auflagen hingewiesen. Die weiteren Ermittlungen dauern an und zudem erfolgt eine Mitteilung an die Stadt Ludwigsburg, bei der die Veranstaltung angemeldet worden war.

Bönnigheim: Range Rover gestohlen
Einen schwarzen Range Rover Sport LS mit Ludwigsburger Kennzeichen haben unbekannte Täter in der Nacht zum Sonntag in der Goethestraße in Bönnigheim gestohlen. Sie fanden in dem Auto einen Fahrzeugschlüssel vor. Personen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeiposten Kirchheim am Neckar, Tel. 07143 891060, zu melden.

Ottmarsheim: Altöl und Ölfilter entsorgt
Auf einem Waldparkplatz an der K 1621 zwischen Ottmarsheim und den Pfahlhof haben Unbekannte am Samstag einen aufgeschnittenen Kanister mit Altöl, Ölfilter und mit Altöl getränkte Sägespähne illegal entsorgt. Ein Zeuge beobachtete gegen 15:00 Uhr einen mit zwei Personen besetzten, silberfarbenen VW Passat, dessen Insassen sich verdächtig verhielten. Gegen 17:30 Uhr stellte der Zeuge dann die Verunreinigung fest. Sachdienliche Hinweise nimmt der Arbeitsbereich Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 07142 405-0, entgegen.

Remseck: Rauschgifthandel aufgeflogen – zwei Tatverdächtige in Haft
Mit der Festnahme von fünf Männern im Alter von 22 bis 39 Jahren endeten am Mittwoch die kriminalpolizeilichen Ermittlungen gegen einen 22-jährigen Tatverdächtigen wegen Rauschgifthandels. Die Ermittler hatten ihn in der Wohnung eines 29-Jährigen in Remseck am Neckar lokalisiert, der seine Wohnung mutmaßlich als Depot zur Verfügung gestellt hatte. Als zwei mutmaßliche Abnehmer an dem Haus vorfuhren und die Wohnung kurze Zeit später wieder verließen, griffen die Kriminalbeamten zu und nahmen die beiden 32 und 39-Jahre alten Männer fest. In ihrem Fahrzeug wurde ein Kilo Marihuana sichergestellt. In der Folge wurden auch der Wohnungsinhaber sowie der 22-Jährige und sein 25-Jähriger Fahrer festgenommen und die Wohnungen der Tatverdächtigen in Remseck, Stuttgart und im Rems-Murr-Kreis mit Unterstützung der zuständigen Polizeidienststellen durchsucht.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurden der 22-Jährige türkische Staatsangehörige und der 32-Jährige Deutsche am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt, der die beantragten Haftbefehle in Vollzug setzte und die Tatverdächtigen in Justizvollzugsanstalten einwies. Die drei anderen Männer wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.