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Oberstenfeld: Frontalzusammenstoß fordert 5 Verletzte
Am Freitagmittag befuhr der 19-jährige Lenker eines Ford Fiesta gegen 15:15 Uhr die Landesstraße 1117 zwischen Gronau und Kurzach. In einer lang gezogenen Linkskurve kam er nach bisherigen Erkenntnissen aufgrund überhöhter Geschwindigkeit auf die Gegenfahrbahn, wo er frontal mit einem entgegenkommenden VW-Bus kollidierte. Durch den Aufprall wurde der Fiesta-Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste im Verlauf der Unfallaufnahme durch die Freiwillige Feuerwehr Oberstenfeld, welche mit 3 Fahrzeugen und 20 Wehrleuten eingesetzt war, aus seinem Pkw herausgeschnitten werden. Die Insassen des VW-Bus, eine vierköpfige Familie, wurde durch den Unfall leicht verletzt. Der 39-jährige Fahrer, seine 38-jährige Frau, die 10-jährige Tochter sowie der 4-jährige Sohn wurden durch Rettungswägen in umliegende Krankenhäuser verbracht, wo sie aber zwischenzeitlich wieder entlassen werden konnten. Insgesamt waren 3 Rettungswägen und zwei Notarzt-Fahrzeuge eingesetzt, der nach bisherigen Erkenntnissen schwer verletzte Unfallverursacher wurde durch einen hinzugerufenen Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die Strecke musste für die Unfallaufnahme, das Abschleppen der beiden Fahrzeuge sowie die abschließende Reinigung der Fahrbahn für dreieinhalb Stunden gesperrt werden.

BAB 81/Steinheim an der Murr: 40-Jähriger wegen Rauschgifthandels in Untersuchungshaft
Einen bedeutenden Fahndungserfolg konnte die Polizei am Mittwoch auf der Bundesautobahn 81 verzeichnen. Beamten des zum Polizeipräsidium Heilbronn gehörenden Verkehrsdienstes Weinsberg war zunächst im Bereich der Autobahnraststätte Wunnenstein-West ein älterer VW Polo aufgefallen. Zur Personen- und Fahrzeugkontrolle wurde der VW durch die Polizeibeamten auf den Parkplatz Kälbling geleitet. Hinter dem Fahrersitz des PKW entdeckten die Beamten einen Müllsack. Mit einer Durchsuchung des PKW war der 40 Jahre alte Fahrer in der Folge einverstanden. Die Beamten förderten nun 50 Plastikdosen und zwei Haschischplatten zutage, die sich im Müllsack befunden hatten. Die Dosen waren mit Marihuana befüllt. Insgesamt befand sich etwa 1 Kilogramm Rauschgift in dem PKW. In den Seitenfächern der Fahrzeugtüren fanden die Polizisten darüber hinaus mehrere Geldscheinbündel im Gesamtwert einer vierstelligen Summe und in der Mittelkonsole zwei Einhandmesser. Die Drogen, das Bargeld sowie die Messer wurden beschlagnahmt. Der 40 Jahre alte Deutsche wurde vorläufig festgenommen und am Donnerstag einem Haftrichter beim Amtsgericht Heilbronn vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl wegen Betäubungsmittelhandels gegen den Tatverdächtigen, setzte diesen in Vollzug und wies ihn in eine Justizvollzugsanstalt ein. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen zwischenzeitlich übernommen.

Ditzingen: Pkw prallt gegen 40-Tonner
Zu einem Unfall zwischen einem VW Caddy und einem 40-Tonner-Sattelzug kam es am Freitag gegen 05.40 Uhr auf der Bundesstraße 295 bei Ditzingen. Ein 34-jähriger VW-Lenker befuhr die B 295 von Ditzingen kommend in Richtung Stuttgart-Weilimdorf. Im Bereich der Autobahnanschlussstelle Stuttgart-Feuerbach übersah er mutmaßlich die für ihn rot zeigende Ampel. In der Folge stieß der VW mit dem Sattelzug eines 49-Jährigen zusammen, der aus Richtung Weilimdorf kam und im Begriff war nach links auf die Autobahn in Fahrtrichtung Stuttgart abzubiegen. Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt. Der Pkw musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf circa 31.000 Euro geschätzt.

Ludwigsburg-Hoheneck: 29-Jähriger versteckt sich vor Polizisten in Gebüsch
Der Versuch eines 29-Jährigen sich vor einer Streifenwagenbesatzung in einem Gebüsch zu verstecken, schlug am frühen Freitagmorgen in Hoheneck fehl. Der Streifenwagenbesatzung war gegen 03.20 Uhr ein BMW aufgefallen, der ihnen in der Bottwartalstraße in Richtung Freiberg am Neckar entgegenkam. Da der BMW recht zügig bei vorgeschriebenen 30 km/h unterwegs war, wollten die Beamten den Fahrer kontrollieren. Nachdem sie gewendet hatten, stellten sie fest, dass der BMW beschleunigt wurde und plötzlich nach links in die Hubertusstraße abbog. Somit verschwand das Fahrzeug für wenige Sekunden aus ihrem Blickfeld. Die Polizisten entdeckten den BMW schließlich in der Römerhofstraße wieder. Er stand schräg, mit eingeschaltetem Licht, aber ohne Fahrer auf dem Gehweg. Als die Beamten sich den PKW näher ansahen, vernahmen sie verdächtige Geräusche aus einem Gebüsch in einem angrenzenden Vorgarten. Nachdem die Polizisten auch eine Person erkennen konnten, forderten sie diese auf heraus zu kommen. Der 29-Jährige, der nach Alkohol roch kam hervor, bestritt jedoch seine Fahrereigenschaft. Er musste im weiteren Verlauf einen Atemalkoholtest durchführen sowie sich einer Blutentnahme unterziehen. Der Fahrzeugschlüssel wurde zunächst beschlagnahmt. Ob der 29-Jährige im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, bedarf weiterer Ermittlungen. Er muss zumindest mit einer Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr rechnen.

Kornwestheim/Ludwigsburg-Grünbühl: Unbekannte schlagen 37-Jährigen nieder
Wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt das Polizeirevier Kornwestheim gegen noch unbekannte Täter, die am Donnerstag gegen 19.00 Uhr einen 37 Jahre alten Mann auf dem Parkplatz eines Cafés im Oßweiler Weg im Bereich Ludwigsburg-Grünbühl niederschlugen. Ein Zeuge konnte beobachten, dass zwei Fahrzeuge auf den Parkplatz fuhren und hinter einem LKW, außerhalb des Sichtfelds des Zeugen, parkten. Anschließend war lautes Geschrei in einer ausländischen Sprache zu hören. Als der Zeuge laut die Frage stellte, was geschehen sei, stiegen Personen in die beiden Fahrzeuge und fuhren in Richtung Grünbühl davon. Auf dem Parkplatz entdeckte der Zeuge einen 37-Jährigen, der offensichtlich niedergeschlagen worden war. Der Mann wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Er erlitt schwere Verletzungen. Bislang konnte ermittelt werden, dass es sich bei den beiden Fahrzeugen um einen roten VW Transport und um einen blauen Kleinwagen handeln soll. Der Fahrer des Transporters dürfte zwischen 40 und 45 Jahren alt sein und hat sehr kurze, dunkle Haare sowie Geheimratsecken. Er hat einen dunklen Drei-Tage-Bart und ein Tattoo am rechten Unterarm. Der Beifahrer im Transporter hat dunkle, lockige Haare. Hintergründe zur Tat stehen derzeit noch nicht fest. Weitere Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 07154/1313-0 an die Polizei zu wenden.

Hemmingen: Unbekannter sticht Reifen ab
Am Donnerstagabend, gegen 23.00 Uhr, beobachtete eine Zeugin eine Sachbeschädigung in der Freiherr-von-Varnbühler-Straße in Hemmingen. Ein noch unbekannter Mann hielt sich direkt an einem geparkten VW Golf auf. Zeitgleich vernahm die Zeugin einen Knall und ein lautes Zischen. Die Frau alarmiert hierauf die Polizei. Die eingetroffenen Beamten stellten fest, dass ein Reifen des PKW eine Einstichstelle aufwies. Vermutlich hatte der Täter ein Messer benutzt. Bei dem Täter soll es sich um einen etwa 170 cm großen, kräftigen, Mitte bis Ende 30 Jahre alten Mann mit kurzen hellen Haaren und dunkler Kleidung handeln. Die Person befand sich mit einem Fahrzeug, vermutlich einem dunklen Kombi, an der Tatörtlichkeit. Die Polizeibeamten konnten keinen Tatverdächtigen mehr vor Ort antreffen. Eine Fahndung verlief ohne Ergebnis. Der Sachschaden dürfte sich auf mehrere hundert Euro belaufen. Der Polizeiposten Hemmingen, Tel. 07150/2092-0, bittet um Hinweise.

Pleidelsheim: Zeugen und Hundehalterin nach Hundebiss gesucht
Am Sonntag kam es zwischen 19:00 Uhr und 19:30 Uhr zu einem Vorfall im Ruhbronnweg in Pleidelsheim. Eine 51-Jährige war zu Fuß unterwegs, als sie auf eine bislang unbekannte Frau traf, die einen Golden Retriever und einen weißen Pudel mit sich geführt haben soll. Die Unbekannte habe dann den Pudel von der Leine genommen, der in der Folge die 51-Jährige wohl in den Oberschenkel biss. Die Polizeihundeführerstaffel des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts einer Körperverletzung übernommen und sucht nun Zeugen und die Hundehalterin. Diese können sich unter Tel. 07141 18 9 an die Polizeihundeführerstaffel wenden.

K1654 / Eberdingen: Unbekannte fällen bis zu 150 Jahre alte Bäume
Im Bereich der Kreisstraße 1654 (K1654) wurden im Gewann Steigwald zwischen Hemmingen und Eberdingen im Zeitraum von Freitag, 12:00 Uhr, bis Samstag, 13:00 Uhr, insgesamt acht Bäume unsachgemäß gefällt. Hiervon waren sechs Buchen, sowie eine Eiche und eine Fichte betroffen. Die Bäume hatten ein Alter von bis zu 150 Jahren. Nach der Fällung fielen die Bäume größtenteils auf einen Waldweg und wurde dort durch den oder die Täter liegen gelassen. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 8.000 Euro. Ungefähr zur gleichen Zeit wurden auch drei Bäume auf der Gemarkung Heimerdingen gefällt. Wir berichteten in einer Pressemitteilung am 08.09.2020 um 11:33 Uhr darüber. Hinweise zur Tat oder Täter nimmt der Polizeiposten Schwieberdingen unter Tel. 07150 31245 entgegen.

Steinheim-Kleinbottwar: Ford-Diebstahl und weitere Straftaten aufgeklärt
Am Mittwoch vergangener Woche, 02.September, war es in Kleinbottwar zu einem Fahrzeugdiebstahl gekommen. Ein Pritschenfahrzeug hatte für kurze Zeit mit steckendem Zündschlüssel auf einem Feldweg zwischen dem Friedhof und dem Wehrbachsee gestanden und war gestohlen worden. Das Fahrzeug konnte im Zuge von Fahndungsmaßnahmen noch am selben Tag nordöstlich der Friedhofstraße im Waldgebiet Benning festgestellt und vom Besitzer abgeholt werden (wir berichteten am 03.September). Bereits während der polizeilichen Fahndung am Mittwochnachmittag ergab sich der Verdacht, dass mehrere Jugendliche in den Fall verstrickt sein könnten. Drei waren beim Erkennen eines Streifenwagens in der Nähe des Tatorts geflüchtet. Zwei Teenager konnten von Polizisten kontrolliert werden. Im weiteren Verlauf gingen beim Polizeiposten Steinheim an der Murr Hinweise ein, dass sich mehrere Jugendliche regelmäßig in einer Hütte aufhalten würden, die sich zwischen einem Weingut und dem Gewann Benning befindet. Der Besitzer der Hütte hatte wenige Wochen zuvor festgestellt, dass das an der Hüttentür angebrachte Vorhängeschloss ausgetauscht worden war. Einem Gartennachbar waren die Jugendlichen bereits aufgefallen. Als die Polizisten die Hütte am Folgetag überprüften, trafen sie auf drei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren sowie einen 19-Jährigen, die offensichtlich in der Hütte hausten. Der 17-Jährige trug das neu angebrachte Vorhängeschloss bei sich. Bei der Durchsuchung der Hütte und der direkten Umgebung konnten Gegenstände aus dem zuvor gestohlenen Ford sowie zwei Fahrräder und diverse Gartenutensilien wie Werkzeuge, Gartengeräte, Sitzpolster und eine Hängematte entdeckt werden. Auch einen Beutel mit Marihuana fanden die Beamten. Die Gegenstände wie auch die Drogen wurden beschlagnahmt. Die Eltern der Minderjährigen wurden verständigt. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass die beiden Fahrräder aus Diebstahlsdelikten in Murr stammten. Die Gartenutensilien konnten drei Gartenhausaufbrüchen in Kleinbottwar zugeordnet werden. Ein Großteil der aufgefundenen Gegenstände konnte bereits an die Besitzer zurückgegeben werden. Mutmaßlich dürfte neben den beiden 16-, dem 17- und dem 19-Jährigen noch ein fünfter Jugendlicher von ebenfalls 16 Jahren an den Taten beteiligt gewesen sein. Dieser war am 02. September gemeinsam mit einem der Tatverdächtigen unterwegs gewesen und während der Fahndung kontrolliert worden. Über die Diebstahlsdelikte und den Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz hinaus, wird den Tatverdächtigen außerdem ein Hausfriedensbruch im Zusammenhang mit der illegalen Übernahme der Hütte sowie Sachbeschädigung vorgeworfen.

Ditzingen-Hirschlanden: Rauchentwicklung im Seniorenheim
Am Mittwoch kam es gegen 11:10 Uhr in einem Seniorenheim in der Hohe Straße in Ditzingen-Hirschlanden zu einer Rauchentwicklung und in Folge zu einem Einsatz der Feuerwehr Ditzingen. Vermutlich wurden Handtücher und eine Plastikbox auf einer eingeschalteten Herdplatte vergessen. Der Rettungsdienst brachte eine Bewohnerin vorsorglich zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus. Außer den Handtüchern und der Plastikbox wurde nichts beschädigt. Es entstand kein offenes Feuer. Neben Rettungsdienst und Polizei war die Feuerwehr Ditzingen mit sieben Fahrzeugen und 38 Einsatzkräften vor Ort.

Ludwigsburg: 39-jähriger Barbesucher greift Polizeibeamte an
Wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung wird sich ein 39 Jahre alter Mann verantworten müssen, der am Mittwoch gegen 23.30 Uhr in einer Bar in der Holzmarktstraße in Ludwigsburg unangenehm auffiel. Der Gast pöbelte fortwährend weitere Gaststättenbesucher und die Wirtin an. Da er sich nicht beruhigen wollte und die 29-jährige Betreiberin beleidigte, setzte diese ihn schließlich vor die Tür. Als er kurze Zeit später die Bar erneut betrat, alarmierte die Frau die Polizei. Auch im Beisein zweier Polizeibeamter unterließ er die Pöbeleien und Beleidigungen nicht. Da er die Örtlichkeit trotz Platzverweises nicht verlassen wollte, sollte er von den Beamten weggeführt werden. Als er hierauf einen unbeteiligten 36-Jährigen trat, brachten die Polizisten den Mann zu Boden. Gemeinsam mit weiteren Beamten, die zur Unterstützung gerufen worden waren, konnten die Polizisten dem kräftig gebauten 39-Jährigen Handschließen anlegen. Während dessen mussten sich die Beamten fortwährend Beleidigungen anhören. Da er auch nach ihnen trat, wurden schließlich auch seine Beine fixiert. Anschließend wurde der Mann, der erheblich unter Alkoholeinwirkung zu stehen schien, in ein Krankenhaus gebracht. Auch während des Transports versuchte er die Polizisten zu treten. Im Krankenhaus angekommen, trat der 39-Jährige eine Krankenschwester, die versuchte ihn zu beruhigen. Der Mann, bei dem ein Alkoholwert von knapp drei Promille gemessen wurde, verblieb vorerst im Krankenhaus.

Ludwigsburg: 20-Jähriger wird Opfer eines Raubes
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 0800/1100225, sucht Zeugen, die am Mittwoch zwischen 21.45 Uhr und 22.10 Uhr einen Raub auf einen 20 Jahre alten Mann in der Karlstraße auf dem Basketballplatz eines Schulgeländes beobachtet haben. Der 20-Jährige, der alleine unterwegs war, soll von zwei noch unbekannten Tätern auf Englisch angesprochen worden sein. Als einer der beiden versuchte ihm in seine Hosentasche zu greifen, entstand wohl ein Gerangel und dann eine Schlägerei zwischen den Männern. Der 20-Jährige sei zu Boden gegangen und wurde weiter von den Tätern attackiert, bis er kurzzeitig das Bewusstsein verloren habe. Als er wieder zu sich kam, bat er zwei Passanten die Polizei zu alarmieren. Beim Opfer konnten leichte Verletzungen festgestellt, worauf er durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht wurde. Bei polizeilichen Fahndungsmaßnahmen konnten keine Tatverdächtigen festgestellt werden. Beide Täter hatten einen dunklen Teint und sollen etwa 175 cm groß sein. Einer der beiden soll schlank sein und gefärbte braune Haare haben. Er trug ein schwarzes T-Shirt. Der Komplize hat schwarze Haare und trug eine schwarze Jacke. Gemäß den derzeitigen Ermittlungen raubten die Täter einen vierstelligen Bargeldbetrag.

Tamm: „Enkeltrick“ fordert hohen Schaden
Eine Seniorin aus Tamm erhielt am Dienstag gegen 13.00 Uhr einen Anruf ihrer angeblichen Nichte. Die Anruferin bediente sich im weiteren der üblichen „Enkeltrick“-Masche und erzählte der Seniorin, dass sie aktuell bei einem Notar in Stuttgart wäre und dringend 30.000 Euro für einen Wohnungskauf benötige. Da die Frau sicher war, dass es sich bei der Anruferin um ihre Nichte handeln würde, fuhr sie zusammen mit ihrem Ehemann zu einer Bank, um den Betrag abzuheben. Dieser wurde nach einem weiteren Anruf der Täterin von einer angeblichen Mitarbeiterin des Notares im Wohngebiet Hohenstange abgeholt. Im Anschluss rief die Frau ihre real existierende Nichte an, diese erklärte, dass sie keine Wohnung kaufen wolle. Die Abholerin des Geldes wird folgendermaßen beschrieben: circa 30 Jahre alt, circa 160 cm groß, kräftige Statur, südosteuropäisches Aussehen (dunklerer Teint), dunkle Haare, bekleidet mit grauer Wollmütze, weißer Jogginghose und dunklem Sweat-Shirt. Die Frau hatte eine Umhängetasche dabei. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg unter Tel. 0800 1100225 entgegen.

Kornwestheim: Dieb stiehlt Paketdienst-LKW mit Ladung
Ein kurioser Fall ereignete sich am Dienstag gegen 10.00 Uhr in der Bolzstraße in Kornwestheim. Ein 34-jähriger Paketbote stellte seinen Lieferwagen, ein VW Crafter, in der Bolzstraße ab, um ein Paket zuzustellen. Er ließ den Fahrzeugschlüssel stecken und den Motor laufen. Ein bislang unbekannter Täter nutzte die Gelegenheit und setzte sich in das Fahrzeug. Der Paketbote klopfte noch an die Fahrertür, um den Dieb aufzuhalten, dieser gab jedoch Gas und flüchtete mit offenen Hecktüren in Richtung Stammheimer Straße. Im Rahmen der polizeilichen Fahndung wurde der entwendete VW auf einem Firmengelände in der Albert-Einstein-Straße festgestellt. Der Täter entwendete hieraus drei Pakete, zwei Mobiltelefone und eine Tasche. Bei der weiteren Suche im Bereich des Fundortes des Fahrzeuges konnte Bekleidung des Täters sowie Teile des Diebesgutes festgestellt werden. Der noch flüchtige Täter wird als klein, 35-40 Jahre alt mit ungepflegtem Bart beschrieben. Er trug zur Tatzeit eine weiße Sweatshirt-Jacke und eine dunkle Baseballkappe sowie eine Brille mit Metallgestellt. Hinweise zum Täter nimmt das Polizeirevier Kornwestheim, Tel. 07154 1313-0, entgegen.

Ludwigsburg: Auseinandersetzung auf dem Markplatz
Nach einem Streit unter zwei zehnjährigen Jungen und einer Rauferei am Dienstag gegen 19.30 Uhr auf dem Ludwigsburger Marktplatz, stellte eine Mutter der beiden Streithähne den anderen Jungen zur Rede. Dieser schlug der Frau unvermittelt ins Gesicht und beleidigte sie zudem. Die Frau setzte sich zur Wehr, schlug den Zehnjährigen ebenfalls und stieß ihn um. Die beiden mussten von Passanten getrennt werden. Die Mutter entfernte sich schließlich mit ihrem Sohn. Die Polizei nahm die Ermittlung wegen Körperverletzung vor Ort auf. Diese dauern derzeit noch an.

Kirchheim am Neckar: Motorradfahrer bei Unfall leicht verletzt
Mit leichten Verletzungen musste der Rettungsdienst am Mittwoch einen 63-jährigen Motorradfahrer in ein Krankenhaus bringen, nachdem er gegen 09:10 Uhr auf der Bundesstraße 27 in einen Verkehrsunfall verwickelt war. Der 63-Jährige fuhr zunächst auf der Landesstraße 2254 aus Richtung Bönnigheim kommend und wollte im weiteren Verlauf auf die B 27 einfahren. Hierbei achtete er mutmaßlich nicht auf eine von links herannahende, vorfahrtsberechtigte 24-Jährige, die mit einem VW Polo auf der B 27 von Lauffen am Neckar kommend in Richtung Kirchheim am Neckar unterwegs war. In der Folge stießen beide Verkehrsteilnehmer zusammen, sodass der 63-Jährige auf die Fahrzeugfront des VW aufgeladen wurde und gegen die Frontscheibe prallte. Durch den Unfall entstand ein Sachschaden von rund 4.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Darüber hinaus befanden sich Mitarbeiter der Straßenmeisterei Besigheim zur Beseitigung von Betriebsstoffen vor Ort. Im Zuge der Unfallaufnahme, der Bergungsmaßnahmen und der Reinigungsarbeiten war die B 27 im Bereich der Unfallstelle bis etwa 12:30 Uhr voll gesperrt.

Ludwigsburg: Unfall beim Abbiegen
Zwei Leichtverletzte und etwa 25.000 Euro Sachschaden forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Mittwoch gegen 08:05 Uhr auf der Landestraße 1129 zwischen Freiberg am Neckar und Ludwigsburg-Hoheneck ereignete. Eine 73-jährige Frau war zur genannten Zeit mit einem Citroen auf der Landesstraße in Richtung Ludwigsburg-Hoheneck unterwegs und wollte im weiteren Verlauf nach links auf die Kreisstraße 1663 (Heimengasse) abbiegen. Beim Abbiegemanöver stieß sie vermutlich aus Unachtsamkeit im Einmündungsbereich mit einer entgegenkommenden 53-jährigen Audi-Lenkerin zusammen, die in Richtung Freiberg am Neckar fuhr. Beide Frauen erlitten hierdurch leichte Verletzungen und mussten durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Ihre Fahrzeuge waren infolge des Unfalls nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt.

Gerlingen: Gasaustritt bei Bauarbeiten
Die Freiwillige Feuerwehr Gerlingen befand sich am Dienstag gegen 15.35 Uhr in der Robert-Koch-Straße in Gerlingen im Einsatz. Bei Bauarbeiten war eine Gasleitung beschädigt worden. Die Feuerwehr sperrte die Straße und räumte ein Wohnhaus. Von der Räumung waren acht Personen betroffen. Der zuständige Energieversorger konnte das Leck, das durch Einsatzkräfte der Feuerwehr provisorisch verschlossen worden war, schließlich vollständig abdichten. Gegen 17.00 Uhr durften die Personen wieder in das Mehrfamilienhaus zurückkehren.

Sachsenheim / Vaihingen an der Enz: Katalysatoren gestohlen
Auf Katalysatoren hatten es noch unbekannte Täter abgesehen, die am Dienstag in Großsachsenheim und in Vaihingen an der Enz ihr Unwesen trieben. Zwischen 05.00 Uhr und 13.15 Uhr schlugen sie auf dem Park-and-Ride-Parkplatz am Bahnhof in Großsachsenheim zu. Vermutlich mit einer pneumatischen Schere trennten die Täter den Katalysator eines geparkten Mercedes SLK ab und stahlen das Fahrzeugteil. In der Hertzstraße in Vaihingen an der Enz, auf einem Parkplatz zwischen einem Drogeriemarkt und einem Betrieb, gingen die Täter in gleicher Weise vor und ließen die Katalysatoren eines VW Polo und eines Lupo mitgehen. Gegen 13.30 Uhr konnten die unbekannten Täter auf dem Parkplatz eines Baumarkts in der Stuttgarter Straße beobachtete werden. Mittels eines Luftkissens hoben sie einen weiteren VW Lupo an, trennten den Katalysator ab und machten sich damit aus dem Staub. Die Täter selbst waren mit einem schwarzen, älteren VW Polo mit vermutlich Berliner Kennzeichen (B-) unterwegs. Sie flüchteten vom Baumarktparkplatz in Richtung der Bundesstraße 10. Der Fahrer des VW dürfte etwa 30 Jahre alt, zwischen 175 und 180 cm groß und schmächtig sein. Er hat schwarzes Haar. Der Beifahrer wurde auf zwischen 30 und 40 Jahren geschätzt. Er ist rund 170 cm groß und eher dicklich. Er hat ebenfalls schwarze Haare, trug eine schwarze Hose und ein schwarzes T-Shirt. Der Wert des Diebesguts dürfte sich insgesamt auf eine vierstellige Summe belaufen. Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042/941-0, bittet weitere Zeugen sich zu melden.

BAB 81 Steinheim an der Murr: Rettungshubschrauber nach Verkehrsunfall im Einsatz
Ein Schwerverletzter und ein Sachschaden von etwa 15.000 Euro forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Dienstag gegen 08:15 Uhr auf der BAB 81 ereignete. Zwischen den Anschlussstellen Mundelsheim und Pleidelsheim führte in Fahrtrichtung Stuttgart ein 49-jähriger Motorradfahrer ein Überholvorgang auf dem linken Fahrstreifen der dreispurigen Autobahn durch. Zeitgleich wollte eine 25-jährige Mercedes-Lenkerin, die den mittleren Fahrstreifen befuhr, ebenfalls überholen. Als sie hierzu nach links ausscherte, übersah sie vermutlich aus Unachtsamkeit den Motorradfahrer und stieß mit ihm zusammen. Das Zweirad wurde in der Folge nach links abgewiesen und der Fahrer stürzte auf den Asphalt. Der schwerverletzte 49-Jährige musste im weiteren Verlauf durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Ein hinzugezogener Rettungshubschrauber landete im Bereich der Autobahn, kam jedoch schlussendlich nicht zum Einsatz. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abschleppt werden. Während der Landung des Hubschraubers und der Erstversorgung des Verletzten musste die Autobahn voll gesperrt und der übrige Verkehr an der Anschlussstelle Mundelsheim ausgeleitet werden. Ab 09:30 Uhr wurde ein Fahrstreifen freigegeben und die Verkehrsteilnehmer an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Letztendlich konnten die Unfallaufnahme sowie die Bergungsarbeiten gegen 10:45 Uhr abgeschlossen werden. Durch den Unfall bildete sich ein Rückstau von mehreren Kilometern.

Korntal-Münchingen: Auffahrunfall mit schwerverletzter Person
Ein Auffahrunfall mit einer schwerverletzten Person ereignete sich am Montag gegen 14.00 Uhr auf der Landesstraße 1141 an der Einmündung mit der Markgröninger Straße bei Münchingen. Hierbei fuhr eine 27-jährige Dacia-Lenkerin, mutmaßlich da sie von ihrem Kleinkind abgelenkt war, ungebremst auf einen an der dortigen Ampel gerade anfahrenden ebenfalls 27-jährigen VW-Fahrer auf. Der VW-Lenker wurde schwer verletzt durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden von circa 12.000 Euro. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Ditzingen-Heimerdingen: Unbekannte fällen drei Bäume
Bislang unbekannte Täter haben zwischen Freitag 16.00 Uhr und Montag 12.00 Uhr drei Bäume in einem städtischen Waldstück am Alemannenweg in Heimerdingen gefällt. Hierbei gingen sie unfachmännisch vor und mussten teilweise vermutlich mit einer Kettensäge mehrfach ansetzen. Anschließend entfernten sie sich vom Tatort und ließen die Bäume zurück. Bereits vor einigen Wochen wurde circa 500 Meter entfernt bereits unberechtigt ein Baum gefällt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 5.000 Euro. Hinweise zur Tat oder den Tätern nimmt das Polizeirevier Ditzingen, Tel. 07156 4352-0, entgegen.

Ludwigsburg-Eglosheim: 44-Jähriger in psychischem Ausnahmezustand
Zu einem größeren Einsatz von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr kam es Montag gegen 11.30 Uhr in der Peter-Eichert-Straße in Eglosheim. Ein 44 Jahre alter Mann war vermutlich unter dem Eindruck einer psychischen Ausnahmesituation in Zusammenhang mit einer Drogenbeeinflussung von einem Balkon im vierten Obergeschoss auf einen darunterliegenden Balkon geklettert und dann in eine fremde Wohnung eingedrungen. Dort schloss er sich schreiend und randalierend in einem der Zimmer ein. Kurz nachdem die alarmierte Polizei eingetroffen war, verließ der Mann die Wohnung und konnte von Polizisten vorläufig festgenommen werden. Ein Notarzt und der Rettungsdienst kümmerten sich um den 44-Jährigen, der mutmaßlich im Zusammenhang mit dem Betäubungsmittelkonsum körperliche Reaktionen zeigte und nicht ansprechbar war. Der Mann wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr konnte wieder abrücken. Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass der 44-Jährige bei einem Bewohner des Mehrfamilienhauses im vierten Obergeschoss zu Besuch war. Noch während der Einsatzmaßnahmen entfernte sich dieser Mann. Aufgrund des Verdachts, dass die beiden in der Wohnung Drogen konsumiert haben könnten, wurden die Räume auf Anordnung eines Richters durchsucht. Es konnten jedoch keine verdächtigen Gegenstände festgestellt werden.

Besigheim: Unfall fordert zwei Verletzte
Eine Leichtverletzte und ein Schwerverletzter forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Sonntag gegen 16:30 Uhr auf dem Enztal-Radweg, unterhalb von Besigheim, ereignete. Zum genannten Zeitpunkt war ein 63-jähriger Pedelec-Fahrer auf dem Radweg von Bietigheim-Bissingen kommend in Richtung Besigheim unterwegs. Im Bereich einer Bahnunterführung führte der 63-Jährige mutmaßlich einen Schulterblick durch. Hierbei geriet er offenbar zu weit nach links und stieß mit einer entgegenkommenden 47-jährigen Handbike-Fahrerin zusammen. Durch die Kollision mit dem Handbike (Adaptivbike mit Rollstuhl) verlor der 63-jährige Mann die Kontrolle über sein Zweirad und überschlug sich. Während die Frau leichte Verletzungen erlitt, musste der Mann aufgrund schwerer Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Durch den Unfall entstand ein Gesamtschaden von etwa 1.500 Euro.

Bietigheim-Bissingen: Räuberischer Diebstahl in Lebensmittelfiliale
Am Samstag gegen 16:40 Uhr betraten eine 18-jährige Frau und ein 30 Jahre alter Mann eine Lebensmittelfiliale in der Prinz-Eugen-Straße in Bissingen. Das Duo, bei dem es sich vermutlich um ein Pärchen handelt, hielt sich im Kassenbereich auf. Dort beobachtete ein Ladendetektiv, dass der 30-Jährige eine Packung Tabak in seine Kleidung steckte und seine Begleitung offenbar versuchte, mit ihrem Körper die Sicht zu verdecken. Während die junge Frau an der Kasse stehen blieb, um die restlichen Einkäufe zu zahlen, verließ ihr Partner samt Beute den Einkaufsmarkt. Nachdem der Ladendetektiv die 18-Jährige hierauf angesprochen und in sein Büro gebeten hatte, weigerte sie sich mitzugehen. Aufgrund dessen hielt der Detektiv sie an der Kleidung fest. Daraufhin soll sie ihn mit dem Ellenbogen in den Bauch gestoßen und leicht verletzt haben. Im weiteren Verlauf riss sie sich los und rannte in Richtung Ausgang. Dort konnte der Detektiv sie ein zweites Mal festhalten. Bei einem erneuten Losreißen stieß die Frau gegen die Ausgangstür, die dadurch beschädigt wurde. Im Anschluss flüchtete die 18-Jährige aus der Filiale. Der Detektiv nahm umgehend die Verfolgung der beiden Personen auf und alarmierte die Polizei. Hinzugezogene Einsatzkräfte trafen den 30-jährigen Mann letztendlich im „Overland Park Garten“ an und nahmen in vorläufig fest. Zuvor hielt er sich in einem Gebüsch auf und versuchte das Diebesgut zu verstecken. Mit Handschließen fixiert schrie der 30-Jährige daraufhin lautstark umher und versuchte sich vehement aus den Griffen der Polizisten zu lösen. Im Rahmen dieser Widerstandshandlung wurde er und ein Polizist leicht verletzt. Nachdem eine Unterstützungsstreife eingetroffen war, tauchte plötzlich auch die 18-jährige Komplizin wutentbrannt an der Örtlichkeit auf und forderte die Freilassung ihres Partners. Auch sie wurde mit Handschließen gefesselt und schlussendlich zusammen mit dem 30-jährigen Querulanten zum Polizeirevier Bietigheim-Bissingen gebracht. Nachdem sich beide wieder beruhigt hatten und die polizeilichen Maßnahmen abgeschlossen waren, wurden das Duo wieder auf freien Fuß gesetzt. Sie müssen nun mit einer Anzeige wegen räuberischen Diebstahls rechnen. Obendrein wird sich die 18-jährige wegen Körperverletzung und der 30-Jährige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

Bietigheim-Bissingen: Ruhestörung durch Personengruppen
Am Samstag kurz nach 22:00 Uhr meldete sich ein Anrufer bei der Polizei und teilte eine Ruhestörung zwischen Metterzimmern und Löchgau mit. Eine Streife begab sich daraufhin zur genannten Örtlichkeit und traf an dem Grillplatz „Eselshütte“ etwa 15 friedlich gestimmte Personen an. Sie wurden zunächst zur Ruhe ermahnt und über die weiteren Konsequenzen bei einer erneuten Anfahrt aufgeklärt. Im weiteren Verlauf des Abends meldete sich der Anrufer nochmals bei der Polizei und beschwerte sich über eine erneute Lärmbelästigung. Nachdem Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes den Grillplatz aufgesucht hatten und auf verbal aggressive sowie unkooperative Personen gestoßen waren, baten sie die Polizei ebenfalls um Hilfe. Mittlerweile befanden sich drei größere Gruppen zwischen jeweils etwa 10 bis 15 Personen vor Ort. Beim Eintreffen einer Streifenwagenbesatzung wurden die Beamten sehr massiv verbal attackiert. Aufgrund der Überzahl der Personen sah die Streife erstmal von einer Kontrollaktion ab und zog sich zurück. Am Sonntag gegen 01:20 Uhr suchten mehrere Streifenwagenbesatzungen des Polizeipräsidiums Ludwigsburg den Grillplatz auf. Bereits bei der Anfahrt zur „Eselshütte“ flüchteten zahlreiche Personen in Richtung der angrenzenden Wälder. Lediglich von elf Personen im Alter von 17 bis 37 Jahren konnten die Personalien erhoben werden. Bis auf einen 21-Jährigen, der zwei Beamten eine beleidigende Geste zeigte, verhielten sich die anderen Personen kooperativ. Im weiteren Verlauf wurde die Musik ausgeschaltet, seitens der kontrollierten Personen der Müll weggeräumt und von mehreren Jugendlichen die Eltern kontaktiert. Darüber hinaus wurde noch ein Platzverweis ausgesprochen. Nachdem die Ruhe wiederhergestellt war, rückten die Beamten wieder ab. Der 21-Jährige muss nun mit einer Anzeige wegen Beleidigung rechnen.

Ludwigsburg-Eglosheim: Rindenmulch auf Spielplatz in Brand geraten
Am Sonntag geriet gegen 14:55 Uhr der Rindenmulch eines Spielplatzes in der Hirschbergstraße in Ludwigsburg-Eglosheim in Brand. Polizeibeamte des Polizeireviers Ludwigsburg fanden Reste einer Shisha-Kohle unterhalb einer hölzernen Spielerhöhung. Diese hatte vermutlich den Rindenmulch entzündet. Das Feuer wurde durch die Feuerwehr Ludwigsburg gelöscht. Die Ermittlungen wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung dauern an. Das Polizeirevier Ludwigsburg nimmt unter Tel. 07141 18 5353 Zeugenhinweise entgegen.

Gerlingen: Polizei räumt Rathausplatz
Rund ein Dutzend Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 18 Jahren sorgten am Samstag gegen 22.00 Uhr für einen Einsatz der Polizei auf dem Rathausplatz in Gerlingen. Nachdem ein Zeuge in der Rathaustiefgarage erst einen lauten Knall und anschließend eine beschädigte Notausgangsleuchte sowie eine größere Personenansammlung festgestellt hatte, alarmierte er die Polizei. Mehrere Polizeibeamte führten hierauf Personenkontrollen durch. Ein 16- und ein 17-Jähriger verhielten sich aggressiv gegenüber den Beamten und stellten die durchgeführten Maßnahmen in Frage. Insbesondere der 17-Jährige versuchte während der Kontrollmaßnahmen auch weitere Personen aus der Gruppe, die größtenteils unter Alkoholeinfluss zu stehen schienen, gegen die Polizei aufzustacheln. Nachdem die Gruppe ihren Müll beseitigt hatte, wurden sie von den Beamten des Platzes verwiesen. Der Platzverweis wurde über den Rathausplatz hinaus auch auf das Gelände der Brückentorhalle und auf das Schulgelände ausgedehnt und galt bis Sonntagmittag. Bis auf den 17-Jährigen, der erst auf Nachdruck dem Platzverweis Folge leistete, kamen alle anderen der Aufforderung den Rathausplatz zu verlassen ohne weitere Zwischenfälle nach. Der Sachschaden, der in der Tiefgarage entstand, wurde auf etwa 300 Euro geschätzt. Die Örtlichkeiten wurden am Abend und in der Nacht noch mehrfach bestreift. Es konnten keine Personen mehr angetroffen werden. Am frühen Sonntagmorgen jedoch, gegen 03.20 Uhr, mussten Beamte des Polizeireviers Ditzingen erneut Platzverweise gegen Personen aussprechen, die sich im Bereich rund um den Rathausplatz aufhielten. Nachdem eine Ruhestörung gemeldet worden war, trafen die Polizisten insgesamt etwa 25 Personen an, die kontrolliert wurden und anschließend den Platz räumen mussten.