Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich heute im Bundeskanzleramt mit vier Vertreterinnen von Fridays for Future getroffen, Greta Thunberg, Luisa Neubauer, Anuna de Wever und Adélaïde Charliér.

Zentrales Thema waren die klimapolitischen Schwerpunkte in der laufenden EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands, also die angestrebte EU-Klimaneutralität bis 2050 sowie die Konkretisierung eines verschärften Zwischenziels für die Treibhausgas-Emissionen bis 2030.

Die Bundeskanzlerin und die Vertreterinnen von Fridays for Future diskutierten auch über die Bedeutung der CO2-Bepreisung sowie über nationale Maßnahmen der Klimapolitik wie den Ausstieg aus der Kohleverstromung.

Beide Seiten waren sich einig, dass die Erderwärmung eine globale Herausforderung ist, bei deren Bewältigung den Industriestaaten eine besondere Verantwortung zukommt. Basis dafür ist die konsequente Umsetzung des Pariser Klimaabkommens.