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Tamm/Bissingen: Polizei sucht Zeugen nach Vorfall zwischen Radfahrer und Fußgängerin
Nach einem Vorfall, der sich am Montagvormittag im Bereich Tamm/Bissingen ereignet haben soll, sucht die Polizei nach Zeugen. Den derzeitigen Ermittlungen zufolge war eine 39-jährige Frau zusammen mit vier kleinen Hunden spazieren. Hierzu benutzte sie den Verbindungsweg zwischen der Robert-Bosch-Straße und der Fritz-Lieken-Straße. Gegen 10:30 Uhr soll sich ihr auf Höhe der dortigen Brücke, die über die Bahngleise führt, ein noch unbekannter Radfahrer von hinten genähert haben. Der Unbekannte war ebenfalls in Begleitung von zwei angeleinten Hunden, die mutmaßlich in Richtung der Spaziergängerin zogen. Offenbar so stark, dass der Radfahrer fast zu Fall kam. Er soll sich gerade so noch auf den Beinen gehalten haben. Anschließend ging der Mann und kurz darauf die Frau über die Brücke. Im weiteren Verlauf soll es dann zwischen den beiden Personen zu einem verbalen Disput gekommen sein, in deren Verlauf der Unbekannte die 39-Jährige beleidigt und bedroht haben soll. Daraufhin verließ die Frau die Örtlichkeit und alarmierte die Polizei. Bei dem unbekannten Radfahrer soll es sich um einen Mann im Alter Ende 20 bis Mitte 30 handeln, der ein südländisches Erscheinungsbild hat und etwa 170 bis 180 cm groß ist. Zudem hat er eine kräftige Statur, kurze schwarze Haare, trug einen Drei-Tage-Bart und sprach gebrochen Deutsch. Die beiden Hunde die er mitführte sind weiß, kniehoch und eventuell Pitbull-Mischlinge. Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben oder Angaben zu dem unbekannten Mann machen können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 405-0, in Verbindung zu setzen.

Ditzingen: Motorradfahrerin schwer verletzt
Mit schweren Verletzungen musste am Montag eine 50-jährige Motorrad-Fahrschülerin nach einem Verkehrsunfall auf der L 1177 ins Krankenhaus gebracht werden. Sie war gegen 13:05 Uhr auf der Landesstraße von der A 81 in Richtung Weissach unterwegs. In entgegengesetzter Richtung fuhr ein 60-Jähriger mit seinem Bus ohne Fahrgäste. Beim Befahren des Kreisverkehrs an der Einmündung der L 1137 verwechselte die 50-Jährige vermutlich den Kupplungs- mit dem Gashebel, überfuhr daraufhin die dortige Verkehrsinsel und prallte gegen die linke Seite des an der Wartelinie stehenden Busses. An den Fahrzeugen entstand rund 20.000 Euro Sachschaden. Während der Unfallaufnahme musste der Verkehr örtlich umgeleitet werden. Es kam jedoch nicht zu größeren Behinderungen.

Bietigheim-Bissingen: Führerloser VW rollt gegen Streifenwagen
Eine Streifenwagenbesatzung befand sich am Sonntag gegen 23:25 Uhr auf einem Schotterparkplatz in der Gartenstraße in Bietigheim-Bissingen. Die Beamten sahen sich aufgrund von Anwohnerbeschwerden auf dem Parkplatz um und hatten ihren Wagen zur Ausleuchtung des Bereichs mitten auf der Fläche stehen. Auf einmal rollte ein VW auf den Parkplatz und direkt auf den Streifenwagen zu. Das Fahrzeug war unbesetzt und hatte bei laufendem Motor keinen Gang eingelegt. Der Wagen kollidierte in der Folge mit dem Streifenwagen und beschädigte die Fahrertür. Vermutlich waren der Fahrer und ein mutmaßlicher Beifahrer bei Erkennen der Polizeibeamten aus dem noch fahrenden Fahrzeug gesprungen und zu Fuß geflüchtet. Im Fahrzeug fanden die Beamten typische Dealer-Utensilien wie Feinwaagen, Plastiktütchen und auch Restantragungen von Marihuana. Im Zuge der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass das Fahrzeug seit Anfang Juni diesen Jahres außer Betrieb gesetzt worden war. Der Zulassungsstempel auf den Kennzeichen war gefälscht und mit Klarsichtfolie aufgeklebt. Die Ermittlungen dauern noch an.

Tamm: 48-Jähriger randaliert und landet im Polizeigewahrsam
Nachdem es wegen Streitigkeiten in der Nacht bereits zu einem polizeilichen Einsatz gekommen war, randalierte am Sonntag gegen 13:30 Uhr ein 48-Jähriger in der Ulmer Straße in Tamm und landete danach im Polizeigewahrsam. Der Mann hatte nach dem nächtlichen Einsatz die Wohnung freiwillig verlassen, als er sich wieder bei seiner 46-jährigen Lebensgefährtin meldete. Diese sollte ihm in eine Tiefgarage eine Tasche mit seiner Kleidung bringen. In Begleitung einer 21-Jährigen begab sich die Frau in die Tiefgarage um den 48-Jährigen zu treffen. Dieser soll dort gerade damit beschäftigt gewesen sein den Motor des automatischen Garagentors von der Decke zu reißen. Als die Frau ihn aufforderte dies zu unterlassen entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung, bei der der Tatverdächtige die 46-Jährige zunächst gestoßen und dann geschlagen haben soll. Als die 21-Jährige drohte die Polizei zu rufen, habe der Mann sie zu Boden gebracht und ihr das Smartphone weggenommen. Diesen Moment nutzte die 46-Jährige um ihrerseits einen Notruf abzusetzen. Als der Tatverdächtige dies mitbekam, soll er das Motorrad der 46-Jährigen umgestoßen und dann das Zugseil des Garagenmotors abgerissen haben. Beim Verlassen der Garage hätte er noch das Tor unvermittelt heruntergezogen, so dass die 21-Jährige davon am Kopf getroffen wurde. Durch die eintreffenden Polizisten konnte der Mann in seinem VW sitzend vor dem Wohngebäude angetroffen werden. Er hatte sich im Fahrzeug eingeschlossen und wollte nicht öffnen. Da der Mann einem normalen Gespräch nicht zugänglich war und sich weigerte das Fahrzeug zu verlassen, wurde ihm gegenüber ein Platzverweis ausgesprochen. Nachdem er diesem nicht nachkam, öffneten die Beamten den Wagen, mussten den 48-Jährigen gewaltsam aus dem Fahrzeug holen und ihm Handschließen anlegen. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht einer Alkoholisierung bei ihm. Er wurde bis Montagmorgen im polizeilichen Gewahrsam behalten und muss nun mit mehreren Strafanzeigen rechnen.

Ludwigsburg: 18-Jähriger flüchtet auf gestohlenem Roller
Ein 18-Jähriger beschäftigte am Sonntagmorgen in Ludwigsburg gleich mehrere Polizeibeamte. Das erste Mal begegnete eine Streifenbesatzung dem jungen Mann gegen 6:20 Uhr auf dem Marktplatz. Hierbei fiel er den Polizisten auf, weil er ohne Helm mit einem Roller vorbeifuhr. Trotz der Anhaltezeichen der Beamten setzte er seine Fahrt in Richtung Holzmarkt fort. Die Polizisten verfolgten ihn bis zur Abelstraße. Aufgrund einer dort befindlichen Baustelle konnte der junge Mann mit seinem Roller über einen Gehweg zunächst davonfahren. Kurze Zeit später entdeckten ihn andere Polizeibeamte zu Fuß im Bereich der Bismarckstraße und unterzogen den 18-Jährigen einer Kontrolle. Einige Meter entfernt fanden sie auch die vom Tatverdächtigen auf dem Roller getragene Oberbekleidung. Im Zuge der weiteren Ermittlungen stießen die Polizisten in der Landhausstraße auf den Roller. Hierbei stellte sich dann heraus, dass der Roller gestohlen worden war. Da ein Atemalkoholtest den Verdacht einer Alkoholisierung bei dem 18-Jährigen bestätigte, musste er sich in der Folge einer Blutentnahme unterziehen. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen dauern noch an.

Steinheim an der Murr: Mit Haftbefehl gesuchter 39-Jähriger in Verkehrsunfall verwickelt
Ein 39-Jähriger war am Sonntagmorgen zwischen 8:00 Uhr und 8:30 Uhr mit einem Ford auf der Murrer Straße (L1126) in Steinheim an der Murr unterwegs und wollte auf die Landesstraße 1100 (L1100) auffahren. Vermutlich aufgrund einer später festgestellten Alkoholisierung verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam in einer scharfen Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr einen Grünstreifen und eine Böschung und kam in einem angrenzenden Maisacker zum Stillstand. Gegen 8:30 Uhr kam ein 50-Jähriger mit seinem Hund vorbei und stellte hierbei den verunfallten Wagen fest. Im Fahrzeug traf er den 39-Jährigen schlafend an. Da er kein Telefon dabei hatte, begab er sich nach Hause und verständigte von dort die Polizei. Seine Frau eilte zwischenzeitlich zur Unfallstelle um nötigenfalls Erste Hilfe zu leisten. Nach mehrmaliger Ansprache habe der 39-Jährige dann die Augen geöffnet und sei aus dem Unfallwagen gestiegen. Der Mann wäre dann ums Fahrzeug herum zur Beifahrerseite gegangen und hätte sich dort mit einer Pistole bewaffnet. Unter Drohung mit der Waffe habe der Mann dann die 43-Jährige gezwungen die Kennzeichen am Unfallwagen abzumontieren und ihm zu übergeben. Mit diesen sei der Mann dann entlang des Maisfeldes in die Büsche geflüchtet. Im Zuge der polizeilichen Fahndungsmaßnahmen machten Polizeibeamte den Mann in unmittelbarer Nähe in einem Busch ausfindig. Als dieser die Polizisten bemerkte, versuchte er noch zu flüchten, konnte aber durch die Beamten zu Boden gebracht und mit Handschließen geschlossen werden. Der 39-Jährige ließ sich anschließend widerstandslos festnehmen. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen stellte sich dann heraus, dass der 39-Jährige nicht nur nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war, sondern auch von der Staatsanwaltschaft Stuttgart seit November 2019 mit einem Haftbefehl wegen Diebstahls und einer offenen mehrmonatigen Freiheitsstrafe gesucht wurde. Da der Verdacht einer Alkoholisierung oder Betäubungsmittelbeeinflussung bestand, musste sich der Tatverdächtige in einem Krankenhaus einer Blutentnahme unterziehen. Anschließend wurde er in eine Justizvollzugsanstalt überführt. Der Unfallwagen wurde vor Ort abgeschleppt. Im weiteren Umfeld fanden die Beamten weitere Beweismittel wie die zuvor abmontierten Kennzeichen. Die Ermittlungen zu den Gesamtumständen dauern noch an.

Vaihingen an der Enz: Rettungshubschrauber im Einsatz
Mit leichten Verletzungen musste ein Rettungsdienst am Sonntag einen 53-Jährigen in ein Krankenhaus bringen, nachdem er gegen 16:50 Uhr auf der Kreisstraße 1644 zwischen Gündelbach und Häfnerhaslach in einen Verkehrsunfall verwickelt war. In einer Linkskurve kam der 53-jährige Motorradfahrer, der in Richtung Häfnerhaslach fuhr, aus noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort fuhr er eine Böschung hinunter und über verschiedene Streuobstwiesen, bis er nach etwa 200 Meter gegen einen Weidenzaun prallte. Der Fahrer verfing sich zunächst in dem Zaun, stürzte dann und blieb auf der Weide leichtverletzt liegen. Eine Verkehrsteilnehmerin wurde auf das Unfallgeschehen aufmerksam und alarmierte die Polizei. Im Einsatz war ein Rettungshubschrauber sowie ein Notarzt. Der Transport des leicht verletzten Mannes fand anschließend jedoch mit einem Rettungswagen statt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 1.600 Euro. Das Zweirad war infolge des Unfalls nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Ludwigsburg: Alkoholisierter Randalierer leistet Widerstand
In der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers endete für einen 48-Jährigen am Sonntagnachmittag der Besuch bei einer Bekannten. Diese hatte die Polizei verständigt, nachdem der alkoholisierte Mann aggressiv geworden war. Als eine Streifenbesatzung vor Ort eintraf, wollte der 48-Jährige auf seine Bekannte losgehen und musste zu Boden gebracht werden. Dabei schlug er einem der Polizisten ins Gesicht und verletzte ihn leicht. Mit Handschließen gefesselt wurde er letztlich zum Polizeirevier gebracht, wo auf richterliche Anordnung bis Montagmorgen bleiben musste.

Benningen am Neckar: Auseinandersetzung und Sachbeschädigung
Jugendliche Teilnehmer einer Geburtstagsparty haben in der zum Sonntag die Polizei in Benningen beschäftigt. Kurz vor 01:00 Uhr hatten Anwohner im Seelach eine Auseinandersetzung zwischen zwei Mädchen und einem Jungen beobachtet, bei dem der Junge von den Mädchen mehrfach ins Gesicht geschlagen worden sein soll. Er wandte sich anschließend ab und zertrümmerte die Heckscheibe eines geparkten Mercedes und richtete dabei etwa 800 Euro Sachschaden an, bevor er zu Fuß flüchtete. Ein Zeuge sprach daraufhin die beiden unbekannten Mädchen an und bekam von einem hinzukommenden Jugendlichen Schläge angedroht, als er die Polizei verständigen wollte. Im Zuge von Fahndungsmaßnahmen kontrollierten Polizeibeamte einen 16-Jährigen, an dessen Kleidung sich Glassplitter fanden. Er wurde nach Abschluss er polizeilichen Maßnahmen seiner Mutter überstellt. Die Ermittlungen dauern an.

Kornwestheim: Schlägerei am Bahnhofsplatz
Nach intensivem Alkoholkonsum in einer Bahnhofsgaststätte wurde am Sonntagmorgen gegen 09:00 Uhr eine fünfköpfige Personengruppe von der Gaststättenbetreiberin des Lokals verwiesen. Damit war ein 31-Jähriger nicht einverstanden und warf vor der Gaststätte eine Bierflasche und einen Stuhl nach der 38-Jährigen, die dadurch leicht verletzt wurde. Als weitere Gäste zur Hilfe kamen, flüchtete die Fünfergruppe auf den Bahnhofsvorplatz. Dort kam es zu einer weiteren Auseinandersetzung, bei der sich der 31-Jährige selbst eine blutige Nase holte. Auch die 38-Jährige, die sich in die Auseinandersetzung einmischte, erhielt einen Schlag ins Gesicht. Bei der Feststellung der Personalien der durchgängig deutlich alkoholisierten Beteiligten mussten sich die eingesetzten Polizeibeamten Beleidigungen anhören.