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Hemmingen: Zu schnell auf nasser Fahrbahn – Totalschaden
Wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 30.000 Euro entstand bei einem Verkehrsunfall welcher sich am Samstag, gegen 08.30 Uhr, auf der Kreisstraße 1690 zwischen Hemmingen und Korntal-Münchingen ereignete. Ein 27-jähriger Mercedes-Fahrer war auf nasser Fahrbahn zu schnell unterwegs und verlor in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Mercedes kam dabei nach links von der Fahrbahn ab und blieb an einer steilen Böschung zwischen Bäumen stecken. Der 27-jährige Fahrer sowie sein 26-jähriger Mitfahrer blieben unverletzt. Zur Bergung des Unfallfahrzeuges mussten insgesamt drei Abschleppfahrzeuge eingesetzt werden.

Ludwigsburg: Rotlicht missachtet – Verkehrsunfall mit leicht verletzter Person
Weil ein 49-jähriger Skoda-Fahrer am Samstag gegen 15.40 Uhr an der Kreuzung Friedrichstraße / Alt-Württemberg-Allee das Rotlicht der Lichtzeichenanlage nicht beachtete, stieß er mit einem 56-jährigen Mercedes-Fahrer zusammen, welcher dabei leicht verletzt wurde. Der Skoda Fahrer hatte die Friedrichstraße in Richtung Oßweil befahren und war nach Zeugenaussagen bei Rot in die Kreuzung eingefahren. Hier stieß er mit dem von rechts von der Alt-Württemberg-Allee kommenden Mercedes des 56-Jährigen zusammen. Dieser wurde hierbei leicht verletzt und mit einem Rettungswagen zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Am Mercedes entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 8.000 Euro. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden am Skoda wurde mit rund 5.000 Euro beziffert.

Sachsenheim: Drei Verletzte nach Schlägerei vor Gaststätte
Am Sonntag, gegen 02.30 Uhr, kam es aus noch ungeklärten Gründen vor einer Gaststätte in der Von-König-Straße zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Hierbei ging eine größere Personengruppe auf zwei 26 und 21 Jahre alte Brüder los und attackierte diese mit Bierflaschen. Noch vor dem Eintreffen der ersten Streifenwagenbesatzungen war die Personengruppe bereits geflüchtet. Nach einem Hinweis konnte in der nahegelegenen Bahnunterführung der 53-jährige Vater der Brüder verletzt am Boden liegend aufgefunden werden. Dieser gab an, dass er von einer Personengruppe angegriffen und mit einem unbekannten Gegenstand auf den Kopf geschlagen wurde. Der Vater und seine ebenfalls verletzten Söhne wurden vom alarmierten Rettungsdienst vor Ort versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den flüchtigen Personen verlief ohne Erfolg. Das Polizeirevier Vaihingen/Enz sucht daher Zeugen der Auseinandersetzung und bittet diese, sich unter Telefon 07042 9410 zu melden.

Ludwigsburg-Neckarweihingen: Fußgängerin schwer verletzt
Mit schweren Verletzungen musste der Rettungsdienst am Donnerstag eine 85 Jahre alte Fußgängerin in ein Krankenhaus bringen, nachdem sie gegen 14:55 Uhr in der Lechtstraße in Ludwigsburg-Neckarweihingen in einen Verkehrsunfall verwickelt war. Mit einem BMW war eine 54-jährige Frau auf der Lechtstraße in Richtung Poppenweiler unterwegs. Kurz vor der Einmündung zur Austraße wollte sie nach rechts in ein Grundstück einbiegen. Da die Zufahrt zu diesem Zeitpunkt allerdings durch ein Fahrzeug blockiert war, leitete sie kurz danach auf Höhe eines Fußgängerüberwegs ein Wendemanöver ein, um im Anschluss doch noch in das Grundstück einfahren zu können. Im Zuge des Wendemanövers fuhr die Autofahrerin rückwärts und übersah hierbei vermutlich aus Unachtsamkeit die 85-jährige Fußgängerin, die zeitgleich den Fußgängerüberweg überquerte. Die ältere Dame wurde vom Fahrzeugheck erfasst, stürzte auf den Asphalt und erlitt schwere Verletzungen.

BAB 81 / Möglingen: Mehrere Unfälle führen zu Stau
Am Donnerstag gegen 14:40 Uhr musste ein 45 Jahre alter Sattelzuglenker auf der BAB 81 zwischen den Anschlussstellen Ludwigsburg-Süd und Ludwigsburg-Nord verkehrsbedingt abbremsen. Der nachfolgende 49-jährige Lkw-Fahrer, der ebenfalls in Richtung Heilbronn unterwegs war, erkannte dies mutmaßlich zu spät und fuhr auf dem rechten von insgesamt drei Fahrstreifen auf seinen Vordermann auf. Durch den Aufprall erlitt der 49-jährige Mann leichte Verletzungen. Sein Lkw war in der Folge nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Darüber hinaus entstand ein Gesamtschaden von etwa 15.000 Euro.

Im Laufe der Unfallaufnahme kam es zu zwei weiteren Kollisionen an der Unfallörtlichkeit, wodurch ein Stau von etwa acht Kilometern entstand. Gegen 15:20 Uhr war aufgrund des vorangegangenen Unfalls die rechte Spur mittels einer Absperrwand der Autobahnmeisterei Ludwigsburg gesperrt. Diesbezüglich wollte ein 32-jähriger Fiat-Lenker nach links auf den mittleren Fahrstreifen wechseln. Hierbei übersah er vermutlich aus Unachtsamkeit einen Sattelzug, dessen 54-jähriger Fahrer zum Zeitpunkt des Wechselns die mittlere Spur befuhr. Es kam schließlich zum Zusammenstoß der beiden Verkehrsteilnehmer, wodurch ein Sachschaden von etwa 9.000 Euro entstand.

Im weiteren Verlauf ereignete sich gegen 15:50 Uhr nochmals ein Unfall mit zwei Beteiligten. Ein 62-Jähriger, der mit einem Ford Transit auf der rechten Spur unterwegs war, wollte ebenfalls aufgrund der Absperrwand im stockenden Verkehr einen Fahrstreifenwechsel durchführen. Vermutlich bemerkte der Ford-Lenker auf dem mittleren Fahrstreifen einen 36-jährigen Sattelzuglenker zu spät und stieß mit ihm zusammen. Hierdurch entstand ein Sachschaden von etwa 1.700 Euro.

Pleidelsheim: Unfall im Begegnungsverkehr fordert drei Verletzte
Drei Verletzte und ein Sachschaden von rund 20.000 Euro forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Donnerstag gegen 11:50 Uhr auf der Landesstraße 1129 zwischen Freiberg am Neckar und Pleidelsheim ereignete. Ein 36-Jähriger war mit einem Lkw mit Anhänger auf der Landesstraße in Richtung Pleidelsheim unterwegs. Kurz vor dem Kreisverkehr zur Osttangente scherte der Lkw-Anhänger in einer Rechtskurve, vermutlich infolge nicht angepasster Geschwindigkeit, auf der regennassen Fahrbahn nach links aus. Dort prallte der Anhänger schließlich mit einem entgegenkommenden VW Touran zusammen. Durch den Zusammenstoß wurden der 58-jährige VW-Lenker, seine 40-jährige Beifahrerin sowie ein sechs Jahre altes Kind leicht verletzt. Ein hinzugezogener Rettungsdienst brachte die Verletzten anschließend in umliegende Krankenhäuser. Um festzustellen, ob an dem Lkw-Anhänger möglicherweise technische Mängel vorhanden sind, wurde seitens der Staatsanwaltschaft Stuttgart ein Gutachten in Auftrag gegeben und ein Sachverständiger an den Unfallort bestellt. Der sichergestellte Anhänger, bei dem es sich um ein Fahrgestell handelt, wird sich nun einer technischen Prüfung unterziehen müssen. Hierzu musste der Anhänger abgeschleppt werden. Der nicht mehr fahrbereite VW wurde ebenfalls abgeschleppt. Im Rahmen der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme war die Landesstraße zwischen Freiberg am Neckar und dem Kreisverkehr / Osttangente bis etwa 16:25 Uhr voll gesperrt. Zudem kümmerten sich Mitarbeiter der Straßenmeisterei Ludwigsburg vor Ort um Reinigungsarbeiten.

Schwieberdingen: Fahrzeugbrand in der Robert-Bosch-Straße
Die Freiwilligen Feuerwehren Markgröningen und Schwieberdingen rückten am Donnerstagnachmittag mit insgesamt 22 Einsatzkräften in die Robert-Bosch-Straße in Schwieberdingen aus, da es auf einem Firmenparkplatz zu einem Fahrzeugbrand gekommen war. Der Fahrer eines BMW hatten den PKW kurz nach 14.00 Uhr auf dem Parkplatz abgestellt und war zur Arbeit gegangen. Wenige Minuten später entdeckten seine Kollegen, dass aus dem Motorraum Rauch aufstieg. Sie alarmierten Feuerwehr und Polizei. Kurz darauf stand der BMW im Vollbrand. Die Feuerwehr brachte die Flammen schnell unter Kontrolle, so dass das Feuer gegen 14.30 Uhr gelöscht war. Der Einsatzbereich war während der Löschmaßnahmen weiträumig abgesperrt. Eine nahegelegene Tankstelle stellte ihren Betrieb für die Dauer des Einsatzes ein. Gegen 14.45 Uhr waren alle Maßnahmen abgeschlossen und auch der Tankstellenbetrieb konnte wieder anlaufen. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf mehrere tausend Euro belaufen. Mutmaßlich entstand der Brand aufgrund eines technischen Defekts.

Ludwigsburg: Unbekannter randaliert in der Albrechtstraße
Kurz nach 00.00 Uhr wurden mehrere Anwohner der Albrechtstraße in der Nacht zum Donnerstag unsanft durch laute Geräusche von der Straße her geweckt. Die Zeugen konnten, als sie nach draußen sahen, einen bislang unbekannten Täter dabei beobachten, wie er auf der Straße randalierte. Er warf ein Fahrrad, das von einem der Häuser stand, sowie ebenfalls an einem Haus abgestellte Mülltonnen umher. Der Täter bewegte sich schließlich weiter in Richtung der Kreuzung mit der Osterholzallee, wo er versuchte einen festinstallierten, städtischen Abfalleimer aus der Verankerung zu reißen. Allerdings scheiterte er. Dann ging der Unbekannte weiter in Richtung Asperg davon. Der entstandene Sachschaden blieb gering. Der Täter soll etwa 25 Jahre alt sein und trug eine kurze Hose, ein schwarzes T-Shirt sowie eine schwarze Schirmmütze. Zeugen und weitere Geschädigte werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141/18-5353, zu melden.

Ludwigsburg: Gebäudebrand
Am Mittwochabend kam es gegen 20.50 Uhr zum Brand des Dachstuhls eines Wohngebäudes in der Leonberger Straße. Bereits beim Eintreffen der ersten Streifen des Polizeireviers Ludwigsburg befand sich der Dachstuhl in Vollbrand.
Von den Anwohnern, welche das brennende Gebäude bereits verlassen hatten, erhielten die Streifen den Hinweis auf eine 82-jährige Bewohnerin im dritten Obergeschoss. Die Frau konnte in ihrer Wohnung angetroffen werden und wurde von drei Polizisten die Treppen hinunter ins Freie getragen.
Das betroffene Gebäude ist eingerüstet und wird derzeit renoviert. Durch den Brand war auch ein Nebengebäude betroffen. Das Feuer konnte durch die Feuerwehren Ludwigsburg und Freiberg, welche mit 14 Fahrzeugen und 70 Mann im Einsatz waren, gegen 22.15 Uhr gelöscht werden.
Die Brandursache ist bislang nicht bekannt, die Ermittlungen dauern an. Es entstand ein Sachschaden von ca. 300.000 Euro. Es wurde niemand verletzt.
Beide Gebäude, in welchen insgesamt 17 Personen gemeldet sind, sind derzeit nicht mehr bewohnbar. Die meisten Betroffenen kamen bei Freunden und Bekannten unter. Für eine dreiköpfige Familie und die 82-Jährige wurde durch die Stadt Ludwigsburg eine Unterkunft organisiert.
Neben der Feuerwehr waren zwölf Streifen der Polizeireviere Ludwigsburg, Bietigheim, Kornwestheim, Marbach und des Kriminaldauerdienstes, 7 Fahrzeuge des Bevölkerungsschutzes, zwei Rettungswagen und ein Notarzt an der Einsatzstelle.

Ludwigsburg: 34-Jähriger besprüht Sicherheitsdienstmitarbeiter mit Pfefferspray
Wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt das Polizeirevier Ludwigsburg gegen einen 34 Jahre alten Mann, der am Mittwoch gegen 11.30 Uhr vor dem Landratsamt in Ludwigsburg einen Sicherheitsdienstmitarbeiter mit Pfefferspray besprüht haben soll. Der 34-Jährige geriet wohl aufgrund der derzeit geltenden Einschränkungen, die den unangemeldeten Publikumsverkehr betreffen, mit dem Mitarbeiter des Sicherheitsdiensts in einen Streit. Nachdem er diesen mehrfach beleidigt hatte, versuchte der Security den 34-Jährigen vom Gelände zu drängen. Der Sicherheitsdienstmitarbeiter habe hierbei wohl auch in Richtung des 34-Jährigen geschlagen, der diesen daraufhin mit Pfefferspray besprüht habe und anschließend flüchtete. Kurz darauf wurde der Polizei ein ähnlicher Vorfall in einem Einkaufszentrum in der Wilhelmstraße gemeldet. In einer Filiale eines Geldinstituts kam es zunächst wiederum zu einem Streitgespräch zwischen dem 34-Jährigen und dem eingesetzten Sicherheitsdienstpersonal. Mutmaßlich wollte er sich hier einen Gesprächstermin erzwingen. Als der Sicherheitsdienstmitarbeiter bemerkte, dass sein Kontrahent ein Pfefferspray in der Hand hatte, griff er ein, so dass der 34-Jährige ihn nicht besprühen konnte. Die zwischenzeitlich alarmierten Polizeibeamten konnten den Tatverdächtigen im Einkaufszentrum vorläufig festnehmen. Hierzu musste er zu Boden gebracht werden und es wurden ihm anschließend Handschließend angelegt. Für die weiteren Maßnahmen wurde er zum Polizeirevier Ludwigsburg gebracht.

Vaihingen/Enz-Enzweihingen: Friteusenbrand in Mehrfamilienhaus
Eine eingeschaltete und dann vergessene Friteuse in der Küche im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Poststraße in Enzweihingen hat am Mittwoch gegen 13:20 Uhr zum Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei geführt.
Den polizeilichen Ermittlungen zufolge hatte ein 13-Jähriger die Friteuse in Betrieb genommen. Das überhitzte Fett fing Feuer und es entwickelte sich in der Küche ein Brand mit starker Rauchentwicklung. Nachbarn setzten einen Notruf ab und die Feuerwehr Vaihingen/Enz rückte mit 40 Einsatzkräften und acht Fahrzeugen zum Brandort aus. Bei Eintreffen der Rettungskräfte hatten alle Anwohner das Haus verlassen. Zwei Männer im Alter von 22 und 43 Jahren wurden mit Anzeichen von Rauchgasvergiftung vor Ort vom Rettungsdienst versorgt. Die Feuerwehr hatte den Brand binnen weniger Minuten gelöscht. Die betroffene Wohnung ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar. Die Familie kommt zunächst bei Nachbarn unter. Der entstandene Sachschaden wird auf 20.000 bis 30.000 Euro geschätzt.

Bietigheim-Bissingen: 16-Jähriger mit dem Fahrzeug der Mutter auf Spritztour
Mit einem nicht alltäglichen Fall sahen sich Beamte des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen in der Nacht zum Mittwoch konfrontiert, als sie im Gröninger Weg in Bietigheim-Bissingen Verkehrskontrollen durchführten. Gegen 02.10 Uhr bemerkten die Polizisten ein Fahrzeug, das offensichtlich recht zügig unterwegs war. Eine Geschwindigkeitsmessung erbrachte ein Ergebnis von 75 km/h, statt den innerorts erlaubten 50 km/h. Der Fahrer sollte folglich kontrolliert werden. Als ihn ein Beamter in die Kontrollstelle dirigierte, war es dem Lenker nicht möglich den Chrysler kontrolliert anzuhalten. Es kam zu einem Auffahrunfall mit einem Mazda, dessen Fahrer gerade ebenfalls einer Kontrolle unterzogen wurde. Hierbei entstand ein Sachschaden von rund 800 Euro. Während der weiteren Kontrolle des Chevrolet stellte sich schließlich heraus, dass es sich bei dem Fahrer des PKW um einen 16 Jahre alten Jugendlichen handelt, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Die Mutter des Teenagers wurde informiert und er wurde in ihre Obhut übergeben. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Korntal-Münchingen: junge Männer bei Parfum-Diebstahl erwischt
Zwei 20 und 21 Jahre alte Männer wurden am Dienstagnachmittag nach einem Diebstahl in einem Drogeriemarkt in der Johannes-Daur-Straße in Korntal auf frischer Tat verfolgt und vorläufig festgenommen. Die beiden Tatverdächtigen wurden gegen 14.50 Uhr beobachtet, wie sie insgesamt vier Flakons Parfum im Wert von rund 350 Euro aus den Regalen nahmen und diese an der Kasse nicht bezahlten. Das Personal sprach die beiden Männer auf diesen Umstand an, worauf diese samt der Beute in Richtung des Bahnhofs Korntal flüchteten. Im Zuge polizeilicher Fahndungsmaßnahmen stellte eine Streifenwagenbesatzung des Polizeipostens Korntal-Münchingen zwei Personen im Bereich der Fußgängerbrücke am Bahnhof Korntal fest, die der Beschreibung der Täter ähnelten. Die beiden Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen und durchsucht. In einer mitgeführten Tasche entdeckten die Beamten das Diebesgut. Der 20- und der 21- Jährige wurden hierauf zum Polizeiposten Korntal-Münchingen gebracht und nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß entlassen. Die Männer werden sich wegen Diebstahls verantworten müssen.

Ludwigsburg-Neckarweihingen: 29-Jähriger randaliert in der Neckartalstraße
Mutmaßlich unter dem Eindruck eines psychischen Ausnahmezustands randalierte ein 29 Jahre alter Mann am Dienstag gegen 22.35 Uhr in der Neckartalstraße in Neckarweihingen. Der Mann zerschlug einen Holz- und einen Glastisch, die im Außenbereich eines Fitnessstudios standen. Eine Zeugin alarmierte hierauf den Besitzer des Sportstudios. Der 50-Jährige versuchte, nachdem er gemeinsam mit einer 37 Jahre alten Begleiterin vor Ort eingetroffen war, den 29-Jährigen, den er kennt, zu beruhigen. Doch es kam schließlich zu einem Gerangel zwischen den beiden Männern. Hierbei erlitten sie jeweils leichte Verletzungen. Der 50-Jährige und die 37 Jahre alte Frau wollten sich im weiteren Verlauf vor dem äußerst aggressiven Bekannten schützen und begaben sich in das Fitnessstudio. Der Besitzer stemmte sich von innen gegen die Eingangstür, während der Tatverdächtige von außen dagegen sprang. Schließlich ging die in die Tür eingesetzte Glasscheibe zu Bruch und die 37-Jährige wurde durch Glassplitter leicht verletzt. Im weiteren Verlauf wurde das Polizeirevier Ludwigsburg alarmiert, worauf mehrere Streifenwagenbesatzungen nach dem 29-Jährigen fahndeten. Auf einem Spielplatz in der Hermann-Hesse-Straße konnten Polizeibeamten den Tatverdächtigen schließlich feststellen und vorläufig festnehmen. Nachdem er ärztlich untersucht worden war, wurde ein Platzverweis für das Fitnessstudio ausgesprochen. Anschließend wurde der Tatverdächtige auf freien Fuß entlassen. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf rund 500 Euro belaufen. Der Mann muss nun mit einer Anzeige wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung rechnen.

Ludwigsburg: Tatverdächtiger zu sexuellem Übergriff in der S-Bahn in Marbach am Neckar ermittelt und in Haft
Nach einem sexuellen Übergriff durch einen zunächst unbekannten, dunkelhäutigen Mann am 13. Mai 2020 in der S4 zwischen Marbach am Neckar und Erdmannhausen (wir berichteten) hat die Kriminalpolizei Ludwigsburg einen 22-jährigen Tatverdächtigen ermittelt. Der Nigerianer befindet sich mittlerweile in Haft.
Nach der Tat hatte die Polizei Fotos der Videoüberwachungsanlage der Bahn veröffentlicht und in der Folge waren zahlreiche Hinweise bei den Ermittlern eingegangen, die zur Identifizierung des 22-Jährigen führten. Der als gewalttätig geltende und bei der Polizei als Mehrfach- und Intensivtäter geführte Tatverdächtige wurde festgenommen und am 29. Mai 2020 dem Haftrichter beim Amtsgericht Heilbronn vorgeführt. Der von der Staatsanwaltschaft Heilbronn gegen ihn beantragte Haftbefehl wurde dabei in Vollzug gesetzt und der 22-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt eingewiesen.

Remseck am Neckar-Aldingen: Unfall zwischen Streifenwagen und Chevrolet
Am Dienstag gegen 10.15 Uhr ereignete sich im Kreuzungsbereich der Landesstraßen 1144 und 1100 auf Höhe Aldingen ein Unfall zwischen einem Streifenwagen und einer 48 Jahre alten Chevrolet-Lenkerin. Die Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Kornwestheim befand sich auf der Anfahrt zu einem Unfall mit einer verletzten Person. Die Polizisten befuhren die L 1144 von Kornwestheim kommend. Das Martinshorn und das Blaulicht waren eingeschaltet. Der 29 Jahre alte Polizist, der den Streifenwagen fuhr, wollte im Kreuzungsbereich nach links auf die L 1100 abbiegen. Die für ihn geltende Ampel zeigte rot. Der Fahrer des Streifenwagens tastete sich langsam in den Kreuzungsbereich vor. Währenddessen bildeten die Fahrzeuge auf der L 1144 eine Rettungsgasse. Die Fahrzeuge, die sich auf der L 1100 befanden und „grün“ hatten, schienen das Einsatzfahrzeug bemerkt zu haben und verlangsamten ihre Geschwindigkeit bzw. hielten an. Eine 48 Jahre alte Chevrolet-Lenkerin, die in Richtung Stuttgart unterwegs war, übersah den abbiegenden Streifenwagen mutmaßlich. In der Folge kam es zu einem Zusammenstoß zwischen den beiden PKW. Das neun Jahre alte Kind, das auf dem Beifahrersitz des Chevrolet saß, wurde leicht verletzt. Das sechsjährige Geschwister, die Mutter sowie die Polizeibeamten blieben unverletzt. Das verletzte Kind wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden wurde auf insgesamt etwa 50.000 Euro beziffert. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Unfallaufnahme dauerte bis gegen 13.30 Uhr an.

Benningen am Neckar: Wellenschlag von Tankmotorschiff verursacht mehrere Schäden
Ein Tankmotorschiff mit dem Namen „Intruder“ war am 29.05.2020 auf dem Neckar zu Tal unterwegs. Zwischen 19.30 und 19.45 Uhr befuhr es die Bereiche bei Neckar-Kilometer 155,000 (Motorbootclub Benningen) und Neckar-Kilometer 157,400 (Schleuse Marbach).
Aufgrund einer möglicherweise überhöhten Geschwindigkeit, in Zusammenhang mit dem Fahrverhalten des Schiffsführers und dem daraus resultierenden Wellenschlag, wurden einige beim Motorbootclub Benningen festgemachte Sportboote erheblich angehoben.
Beim Versuch, das Boot seiner Mutter vom Steg wegzudrücken und so vor möglichen Beschädigungen zu schützen, stützte ein 22-jähriger und verletzte sich dabei am Knie. Eine weitere Bootseigentümerin machte einen Schaden an ihrem Boot geltend.
Die Wasserschutzpolizeistation Stuttgart hat die Ermittlungen aufgenommen.
Zeugen, die sich im oben genannten Zeitraum an den besagten Örtlichkeiten aufhielten und Angaben über das Tankmotorschiff „Intruder“ machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden (Telefon 0711 / 21805010).

Bietigheim-Bissingen: Drei Verletzte Personen bei Verkehrsunfall
Drei verletzte Personen, zwei beschädigte Fahrzeuge und ein Gesamtschaden von 10.000 EUR ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls, welcher sich am Sonntagabend gegen 19:30 Uhr im Kreuzungsbereich der Geisinger Straße / Moltkestraße in Bietigheim-Bissingen ereignete. Der 19-Jährige VW-Lenker befuhr die Geisinger Straße in Fahrtrichtung Poststräßle und wollte auf Höhe der Moltkestraße nach links abbiegen. Bei dem Abbiegevorgang übersah der Fahrer des VW Polo den entgegenkommenden Skodalenker. Der 36-Jährige Skodafahrer konnte, trotz eines eingeleiteten Bremsvorgangs, einen Zusammenstoß nicht verhindern. Aufgrund der Kollision wurden der Unfallverursacher, der Skodalenker sowie dessen 36-Jährige Beifahrerin leicht verletzt. Der 19-Jährige Pololenker wurde durch die anwesenden Rettungskräfte in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Beide Fahrzeuge waren aufgrund der Kollision nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es kam zu keinen nennenswerten Verkehrsstörungen.

Steinheim: Mehrere Verletzte nach Balkoneinsturz
Fünf verletzte Personen und ein eingestürzter Balkon lautet die Bilanz eines Ereignisses, welches sich am Pfingstsonntag um 16.15 Uhr in der Stettiner Straße in Steinheim ereignet hat. Vier Männer im Alter zwischen 47 und 58 Jahren befanden sich zum Unglückszeitpunkt auf einem Balkon im ersten Obergeschoss und waren gerade dabei ein Sofa mit einem Seil herunter zu lassen, als dieser plötzlich zur Hauswand wegklappte. Durch den Sturz wurden die Personen verletzt und mussten durch die anwesenden Rettungskräfte in umliegende Krankenhäuser verbracht werden. Eine auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindliche Frau wurde ebenso leicht verletzt, konnte aber nach einer Erstversorgung durch die Rettungskräfte vor Ort entlassen werden. Die Ursache des Balkoneinsturzes sowie die Schadenshöhe sind zum jetzigen Zeitpunkt noch Gegenstand der Ermittlungen. Neben der Feuerwehr Steinheim waren mehrere Rettungsfahrzeuge, ein Notarzt, ein Rettungshubschrauber und ein Einsatzfahrzeug der Polizei im Einsatz. Steinheims Bürgermeister, Thomas Winterhalter, kam ebenfalls zum Unglücksort und verschaffte sich einen Überblick.