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BAB 81, Gemarkung Steinheim-Höpfigheim: Verkehrsunfallflucht mit Zeugenaufruf
Am frühen Samstagmorgen, gegen 05:30 Uhr, fuhr ein 37-Jähriger mit seinem Klein-Lkw der Marke Mercedes samt Anhänger, die BAB 81 von Heilbronn kommend in Richtung Stuttgart auf der rechten Spur. Kurz vor dem Parkplatz Kälbling-West zog plötzlich eine schwarze Limousine von links kommend in die Einfahrt des Parkplatzes. Um eine Kollision mit dem Fahrzeug zu vermeiden lenkte der Lkw-Fahrer nach rechts, prallte dort gegen einen Fahrbahnteiler und dann gegen eine Schutzplanke. Der Fahrer der schwarzen Limousine setzte seine Fahrt durch den Parkplatz fort ohne seine Personalien zu hinterlassen. Durch den Unfall entstand ein Gesamtschaden von circa 44.000 Euro. Der Lkw und dessen Anhänger mussten von der Unfallstelle durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Zeugen, die in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg unter der Telefonnummer 0711/6869-0 in Verbindung zu setzen.

B 10/Gemarkung Korntal-Münchingen: Vier Verletzte nach Unfall
Am Samstagnachmittag gegen 12.15 Uhr ereignet sich auf der B10 zwischen den Anschlussstellen Münchingen-Nord und Münchingen ein schwerer Unfall. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr ein 36-jähriger Honda-Fahrer die B10 in Fahrtrichtung Stuttgart und wollte nach links in einen Feldweg abbiegen. Eine dahinterfahrende 37-jährige Opel-Fahrerin erkannte dies, bremste ab und versuchte mit ihrem Pkw nach links ausweichen. Eine weitere dahinterfahrende 49-jährige Pkw-Fahrerin eines Renault erkannte dies zu spät und fuhr auf den Opel Corsa auf. Dieser wurde wiederum auf den Honda geschoben. Die 37-jährige Opel-Fahrerin kam durch den Unfall mit ihrem Pkw in den Gegenverkehr und kollidierte dort mit dem entgegenkommenden Motorrad der Marke Harley-Davidson eines 54-jährigen Mannes. Der Opel der 37-jährigen kam auf dem Dach liegend zum Stehen. Bei dem Unfall zogen sich sowohl der 54-jährige Motorradfahrer als auch seine 50-jährige Beifahrerin schwere Verletzungen zu. Die 37-jährige Opel-Fahrerin und der 36-jährige Honda-Fahrer wurden leicht verletzt. Alle Verletzten wurden mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Zudem war ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Alle Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden von etwa 30.000 Euro. Die B 10 wurde während der Unfallaufnahme für die Dauer von etwa vier Stunden gesperrt.

Remseck-Neckarrems: Tageswohnungseinbruch
Am Freitagvormittag kam es im Stadtteil Neckarrems zu einem Tageswohnungseinbruch. Durch bislang unbekannte Täterschaft wurde die Eingangstür eines Einfamilienhauses gewaltsam geöffnet. Im Anschluss wurden Wertgegenstände im unteren vierstelligen Bereich entwendet.

Remseck, K 1666: Tödlicher Verkehrsunfall
Eine tödlich verletzte Person, eine schwer verletzte Person und 50.000 Euro Schaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Freitagabend gegen 20:15 Uhr. Ein 41-jähriger Fahrer eines roten Lotus Cabrio befuhr das sogenannte Soldatensträßchen von der Landesstraße 1140 in Richtung Landesstraße 1100. Aus bisher unbekannter Ursache übersteuerte das Fahrzeug in einer Linkskurve, schleuderte über die Gegenfahrbahn, überschlug sich und kam im Grünstreifen auf dem Dach zum Liegen. Mehrere Ersthelfer hielten sofort an, bargen beide Insassen aus dem verunfallten Fahrzeug und begannen mit der Reanimation bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Der Fahrer und sein 18-jähriger Beifahrer wurden mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser verbracht. Der 41-jährige Fahrer erlag im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Beide Insassen waren angegurtet. Der verunfallte Lotus war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die K1666 bis 00:50 Uhr voll gesperrt. Eine örtliche Umleitung war eingerichtet, zu nennenswerten Verkehrsbehinderungen kam es nicht. Der Rettungsdienst hatte neben einem Rettungshubschrauber einen Notarzt und zwei Rettungswagen mit insgesamt sechs Kräften eingesetzt. Die Feuerwehren aus Remseck am Neckar, Ludwigsburg und Kornwestheim waren mit 14 Fahrzeugen und 77 Einsatzkräften vor Ort. Vor Ort waren ebenfalls der Kreisbrandmeister Dorch und sein Stellvertreter Peifer. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg hatte zur Verkehrsregelung und Unfallaufnahme insgesamt sechs Streifenbesatzungen eingesetzt.

Murr: Mehrere Verletzte nach Brand in Jugendwohnheim für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
Insgesamt sieben leicht verletzte Personen und rund 500.000 Euro Schaden sind die Bilanz eines Brandes in einem betreuten Jugendwohnheim in der Raiffeisenstraße in Murr. Nach bisherigen Erkenntnissen schlief ein 21-jähriger Bewohner mit einer glimmenden Zigarette in seinem Zimmer ein. Durch die herunterfallende Zigarette geriet die Matratze in Brand, das Feuer griff auf das Inventar über. Der Zimmerbrand entwickelte sich schnell zu einem Vollbrand des Gebäudes. Der 21-Jährige wurde rechtzeitig wach und konnte die übrigen Bewohner warnen. Die vor Ort befindliche Betreuerin veranlasste, dass alle acht Bewohner das Gebäude verließen. Während sechs Personen vor Ort aufgrund den eingeatmeten Rauchgase ambulant behandelt wurden, musste ein weiterer 21-Jähriger vorsorglich in einem Krankenhaus untersucht werden. Er konnte das Krankenhaus zwischenzeitlich wieder verlassen. Das Wohngebäude ist derzeit unbewohnbar. Die Bewohner wurden in anderen Gebäuden untergebracht. Die Feuerwehren aus Murr, Pleidelsheim und Marbach, welche mit insgesamt neun Fahrzeugen und 43 Wehrleuten ausgerückt waren, konnten den Brand bis 15:45 Uhr unter Kontrolle bringen. Der Rettungsdienst hatte einen Leitenden Notarzt, zwei Rettungswagen, einen Krankentransportwagen sowie zwei Fahrzeuge des Bevölkerungsschutzes mit insgesamt 16 Einsatzkräften eingesetzt. Herr Bürgermeister Bartzsch befand sich ebenfalls vor Ort und koordinierte die Unterbringung. Vom Polizeipräsidium Ludwigsburg waren zwei Streifenbesatzungen eingesetzt.

Ludwigsburg: Tatverdächtiger nach Unfallflucht ermittelt
Nachdem ein Zeuge am Freitag gegen 8:10 Uhr einen Unfall beim Ausparken auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Schwieberdinger Straße in Ludwigsburg beobachtet hatte, konnte die Polizei den Unfallverursacher schnell ermitteln. Den bisherigen Ermittlungen nach hatte ein 70-Jähriger in seinem Audi beim Ausparken einen dort abgestellten Opel beschädigt. Der 70-Jährige konnte dann von Polizeibeamten an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Die Sachschäden wurden beim Opel auf etwa 5.000 Euro und beim Audi auf etwa 1.000 Euro geschätzt.

A 81/Pleidelsheim: Lkw-Fahrer fährt in die Leitplanken
Vermutlich aufgrund eines akuten medizinischen Notfalls ist der Fahrer eines polnischen Sattelzuges am Freitagvormittag gegen 10:15 Uhr auf der A 81 Stuttgart-Heilbronn auf Höhe der Anschlussstelle Pleidelsheim in die Leitplanken links der Fahrbahn gefahren. Das Fahrzeug stand anschließend schräg auf dem linken und mittleren Fahrstreifen. Der Fahrer wurde an der Unfallstelle notärztlich versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Der Sattelzug konnte von der Feuerwehr im Anschluss weggefahren werden. Die Feuerwehren aus Möglingen, Ludwigsburg und Freiberg waren mit insgesamt 23 Einsatzkräften vor Ort. Um 12:00 Uhr war die Fahrbahn wieder frei. Dazwischen Staute sich der Verkehr auf etwa fünf Kilometern.

Freiberg-Beihingen: Jugendlicher beschädigt Pkw – Zeugen gesucht
Am Donnerstag beschädigte ein Jugendlicher gegen 16:15 Uhr einen Pkw in der Heutingsheimer Straße in Freiberg am Neckar – Beihingen und entfernte sich vom Tatort ohne nach dem verursachten Schaden zu schauen. Ein 47-Jähriger fuhr in Beihingen mit seinem Dacia über die Heutingsheimer Straße in Richtung der Memelstraße, als ihm aus der Gegenrichtung auf seiner Seite der Jugendliche mit einem Fahrrad entgegenkam. Nachdem der 47-Jährige angehalten hatte, fuhr der Jugendliche zwischen dem Dacia und einer Gartenmauer hindurch, beschädigte den Außenspiegel und die Lackierung und stützte sich zudem mit einem Schuh an dem Dacia ab. Anschließend setzte er seine Fahrt fort. Der Jugendliche wird als etwa 13 bis 15 Jahre alt mit dunklem Teint beschrieben. Er ist etwa 140 bis 150 Zentimeter groß, hat schwarze, kurze und glatte Haare und trug ein T-Shirt, eine graue Jogginghose und Turnschuhe. Er fuhr mit einem Mountainbike mit rundem Vorderlicht und Schutzblechen. Das Polizeirevier Marbach am Neckar bittet Zeugen, die Angaben zu dem Jugendlichen machen können, sich unter Tel. 07144 900 0 zu melden.

L1127 / Affalterbach: Unfall beim Überholen – 40.000 Euro Sachschaden
40.000 Euro Sachschaden forderte am Donnertagabend gegen 23:15 Uhr ein Überholvorgang auf der Landesstraße 1127 bei Affalterbach. Der 28-jährige Fahrer eines BMW wollte aus Richtung Affalterbach kommend nach einem Kreisverkehr noch im Überholverbot zwei vorausfahrende Fahrzeuge überholen. Den Überholvorgang musste er dann wegen des Gegenverkehrs abbrechen. In der Folge stieß er mit dem Opel einer 27-Jährigen zusammen und verlor die Kontrolle über seinen Wagen. Beide Fahrzeuge landeten im Grünstreifen. Am BMW entstand ein Sachschaden von etwa 36.000 Euro. Der Schaden am Opel wurde auf etwa 4.000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Ludwigsburg: Motorradfahrer schwer verletzt
Schwere Verletzungen hat sich ein 21-jähriger Motorradfahrer am Donnerstag gegen 17:45 Uhr bei einem Unfall in der Martin-Luther-Straße zugezogen. Beim Abbiegen von der Hoferstraße beschleunigte seine Maschine aus noch ungeklärter Ursache plötzlich stark, so dass er nach rechts von der Fahrbahn abkam und gegen die schmiedeeiserne Tür eines Hauseingangs prallte. Der 21-Jährige wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. An der Harley-Davidson entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 8.000 Euro. Zur Feststellung möglicher technischer Mängel wurde die Maschine von der Polizei sichergestellt. Ein Sachverständiger wird die Harley-Davidson untersuchen.

Ludwigsburg: Brand in Lagerraum eines Autohauses
Ein mutmaßlich durch Selbstentzündung von ausgelaufenem Bremsenreiniger entstandene Brand in einem Lagerraum eines Autohauses in der Schwieberdinger Straße hat am Freitagnachmittag für einen größeren Feuerwehreinsatz gesorgt. Mitarbeiter entdeckten den Brand gegen 12:30 Uhr und alarmierten sofort die Feuerwehr.Alle Mitarbeitenden verließen daraufhin unverletzt das Gebäude. Die Feuerwehr Ludwigsburg, die mit acht Fahrzeugen und 34 Einsatzkräften vor Ort war, hatte den Brand schnell gelöscht, lüftete den betroffenen Bereich und die Mitarbeiter des Autohauses konnten ihre Arbeit gegen 13:30 Uhr wieder aufnehmen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich schätzungsweise auf etwa 20.000 Euro.

Vaihingen/Enz: 58-jährige Frau wird Opfer von Betrügern
Einer angeblichen Wahrsagerin ist eine 58-jährige Frau aus Vaihingen/Enz aufgesessen. Über einen osteuropäischen Fernsehsender war sie Anfang Mai auf die Betrügerin aufmerksam geworden, die in der Folge eine ganze Reihe telefonischer „Heilbehandlungen“ durchführte. Diese „Behandlungen“ wurden sowohl per Internet-Überweisung in die Ukraine als auch durch direkte Geldübergaben an Komplizen der Wahrsagerin bezahlt, die jeweils mit einem Auto mit tschechischem Kennzeichen vorfuhren und denen die 58-Jährige den polizeilichen Ermittlungen zufolge mehrere Zehntausend Euro aushändigte. Am 29. Mai wurden Angehörige auf den bandenmäßigen Betrug aufmerksam und verständigten die Polizei.

Ludwigsburg: Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr
Wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt die Polizei in Ludwigsburg gegen zwei 23 und 27 Jahre alte Männer. Am frühen Freitagmorgen gegen 03:35 Uhr waren sie von einem Zeugen beobachtet worden, wie sie in der Wilhelmstraße Elemente eines Bauzauns aus der Körnerstraße quer über die gesamte Fahrbahn aufbauten. Polizeibeamte trafen die alkoholisierten Tatverdächtigen vor Ort an.

Ludwigsburg: Beim Kochen eingeschlafen
Eine Anwohnerin der Neckarstraße in der Oststadt ist am Donnerstagabend beim Kochen eingeschlafen und auf dem Herd stehendes Essen sorgte gegen 20:15 Uhr für einen Feuerwehreinsatz. Nachbarn hatten Rauchentwicklung bemerkt und die alarmierte Feuerwehr kam mit 22 Einsatzkräften zum Brandort. Größere Schäden sind jedoch nicht entstanden und das Haus war nach Durchlüftung wieder bewohnbar. Personen kamen nicht zu Schaden.

Bietigheim-Bissingen: Versuchte räuberische Erpressung durch Jugendliche in der Unterführung Farbstraße/Pforzheimer Straße
Wegen versuchter räuberischer Erpressung ermittelt die Kriminalpolizei Ludwigsburg gegen drei noch unbekannte Jugendliche. Sie waren am Donnerstag gegen 18:15 Uhr einem 16-Jährigen vom Japangarten aus durch die Unterführung der Farbstraße in Richtung Pforzheimer Straße gefolgt, wo sie ihn zur Herausgabe von Bargeld aufforderten. Als sich ein Mann der Situation näherte, bat ihn der 16-Jährige um Hilfe. Der noch unbekannte Zeuge ging jedoch zunächst weiter und einer der Jugendlichen drohte dem 16-Jährigen nunmehr einen Messerstich an, ohne jedoch eine entsprechende Waffe zu zeigen. Als der Zeuge dann aber stehenblieb und sich umdrehte, ergriff das Trio die Flucht.
Die Täter wurden der Polizei wie folgt beschrieben:
1. 15-16 Jahre alt, 180cm groß und schlank, kurze hellblonde Haare. Trug ein weißes T-Shirt, eine kurze schwarze Hose und eine Sonnenbrille
2. Gleiches Alter, 175 cm groß, dunklerer Teint, Trug eine blaue Adidas-Fischermütze, eine dunkelblaue Bomberjacke, ein dunkelblaues T-Shirt und eine dunkle Jogginghose.
3. Gleiches Alter, ca. 170 cm groß. Trug eine braune Fischermütze, eine braune Stoffjacke und eine braune lange Hose.
Der beschriebene Zeuge und Personen, die Hinweise zur Identität der Jugendlichen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Ludwigsburg, Tel. 07141 18-9, zu melden.

Remseck am Neckar: Widerstandshandlungen, Steinwürfe und Beleidigungen bei Corona-Kontrollen am Neckarstrand
Insgesamt acht Streifenbesatzungen und zwei Diensthunde musste die Polizei am Donnerstagabend in Remseck am Neckar einsetzen, nachdem es dort bei Corona-Kontrollen zu Aggressionen gegen Polizeibeamte gekommen war.
Zunächst hatte eine Streifenbesatzung gegen 21:20 Uhr bei den Parkbänken oberhalb des Neckarstrandes eine achtköpfige Personengruppe angetroffen. Während vier Personen bei Erkennen der Polizei die Flucht ergriffen, wurden die anderen vier überprüft und im Anschluss zum Verlassen des Platzes aufgefordert. Eine halbe Stunde später hatte sich die gesamte Gruppe wieder am Neckarstrand niedergelassen und bei einer erneuten Kontrolle mit Unterstützung von Beamten der Polizeihundeführerstaffel konnten auch die zuvor Geflüchteten nicht mehr davonlaufen. Jetzt mussten sie die eingesetzten Beamten von einem 28-Jährigen als „Hurensöhne“ und „verfickte Nazis“ beschimpfen lassen.
Bei einer weiteren Kontrolle gegen 23.00 Uhr wurden wiederum Mitglieder dieser Gruppe angetroffen und ein 21-Jähriger verhielt sich derart aggressiv, dass er zunächst Boden gebracht werden musste. Nachdem ein 24-Jähriger dabei die polizeilichen Einsatzmaßnahmen mit seinem Handy gefilmt hatte und von den Beamten darauf angesprochen wurde, griff sie der 21-Jährige erneut von hinten an und flüchtete dann in Richtung der Fußgängerbrücke über den Neckar. Dort konnte er letztlich überwältigt und mit einer Handschließe gefesselt werden. Während die Polizisten mit dem Festgenommenen auf Verstärkung warteten, wurden sie von Unbekannten aus einem Gebüsch heraus mit größeren Steinen beworfen. Einer der Steine verfehlte den Kopf eines Polizisten nur knapp, ein weiterer traf den 21-Jährigen am Rücken. Die Steinewerfer flüchteten unerkannt.
Die Tatverdächtigen werden sich wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte und Beleidigung verantworten müssen. Daneben würden acht Verstöße gegen die Corona-Verordnung angezeigt.

BAB 81 AS Ludwigsburg-Süd: Überholvorgang hat zwei Leichtverletzte und hohen Sachschaden zur Folge
Am Donnerstag gegen 14.27 Uhr fuhr ein 50-jähriger Fahrer eines Audi an der Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd auf die Bundesautobahn 81 Richtung Heilbronn auf. Der Audi folgte danach einem Sattelzug, der auf dem rechten Fahrstreifen fuhr und von einem 42-Jährigen gelenkt wurde. Kurz danach setzte der 50-Jährige zum Überholen des Sattelzugs an. Dabei übersah er einen auf dem mittleren Fahrstreifen fahrenden BMW X3 eines 54-Jährigen, wobei es zur Berührung der Fahrzeuge kam, obwohl der Audi-Fahrer sofort wieder nach rechts gelenkt hatte, um eigentlich eine Kollision zu vermeiden. Der Audi drehte sich und stieß mit dem Heck gegen den Auflieger des Sattelzugs. Schließlich kam der Audi entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Der 54-Jährige wollte eine erneute Kollision mit dem sich zuvor gedrehten Audi und dem Sattelzug verhindern und wich nach links aus. Dort stieß der BMW X3 mit einem weiteren Audi Q3 eines 34-Jährigen zusammen, der auf dem linken Fahrstreifen fuhr. Sowohl der 50-Jährige als auch der 54-Jährige wurden leicht verletzt und vom Rettungsdienst versorgt. Die Fahrzeuge der beiden Verletzten waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf 26.000 Euro. Die Feuerwehren Möglingen und Asperg waren mit sieben Fahrzeugen und 21 Einsatzkräften an der Unfallstelle. Ebenso war die Autobahnmeisterei zur Unterstützung im Einsatz. Während der Verkehrsunfallaufnahme waren zunächst alle drei Fahrstreifen blockiert. Der Durchgangsverkehr wurde zu Beginn an der Unfallstelle über den Standstreifen vorbeigeleitet. Nachdem der Sattelzug auf den mittleren Fahrstreifen verlegt werden konnte, konnte der Verkehr für die Dauer der weiteren Unfallaufnahme auf dem rechten Fahrstreifen vorbeifahren. Währenddessen kam es zeitweise zu mehreren Kilometern Rückstau. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg hatte drei Streifenbesatzungen im Einsatz.

Ditzingen: Auseinandersetzung wegen Parkverstoß
Ein 56 Jahre alter Mitarbeiter der Stadt Ditzingen bekam es am Donnerstag gegen 09.40 Uhr in der Gröninger Straße in Ditzingen mit einem äußerst uneinsichtigen 34 Jahre alten Mann zu tun. Der 34-Jährige hatte zuvor einen PKW im absoluten Halteverbot geparkt. Dies wollten der 56-Jährige gemeinsam mit seiner Kollegin ahnden. Der 34-Jährige protestierte lautstark hiergegen und es entstand ein Streit zwischen ihm und dem 56-Jährigen. Im Laufe der Auseinandersetzung habe der Tatverdächtige dem Mitarbeiter der Stadt Ditzingen das dienstliche Smartphone aus der Hand geschlagen, mit dem der 56-Jährige zu Beweiszwecken ein Bild fertigen wollte. Das Smartphone fiel auf den Boden und wurde hierdurch beschädigt. Die Kollegin des 56-Jährigen alarmierte die Polizei. Der 34 Jahre alte Mann wird sich wegen tätlichen Angriffs auf einen Vollstreckungsbeamten und Sachbeschädigung verantworten müssen.

Besigheim: 24-Jähriger bedroht Mitbewohner vor Flüchtlingsunterkunft
Am Mittwoch kurz nach 22.00 Uhr rückten mehrere Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen sowie die Polizeihundeführerstaffel des Polizeipräsidiums Ludwigsburg zu einer Flüchtlingsunterkunft in die Straße „Im Wasen“ in Besigheim aus. Ein 24 Jahre alter Bewohner hatte wohl zuvor bei seinen Mitbewohnern mehrfach um Zigaretten gebettelt. Schließlich wollte ihm keiner mehr eine abgeben, worauf der 24-Jährige ausrastete. Er ging hierauf in die Unterkunft hinein und kam mit einem Buttermesser in der Hand wieder heraus. Mit diesem Messer bedrohte er einen 32 Jahre alten Mitbewohner. Der 32-Jährige flüchtete in sein Zimmer. Die alarmierten Beamten nahmen den Tatverdächtigen vor der Unterkunft vorläufig fest. Der Mann verhielt sich äußerst aggressiv und schrie umher. Mutmaßlich stand er unter Alkoholeinfluss. Er wurde zum Polizeirevier Bietigheim-Bissingen gebracht und musste den Rest der Nacht in der Gewahrsamseinrichtung verbringen.

Ludwigsburg: Zu schnell unterwegs
Etwa 6.000 Euro Sachschaden forderte ein Verkehrsunfall am Mittwochabend in der Hoferstraße. Der 24-jährige Fahrer eines Audi war gegen 19:55 Uhr auf der Schillerstraße in Richtung Hoferstraße unterwegs. Auf Höhe der Unterführung in der Hoferstraße verlor er vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam ins Schleudern, rutschte über die Mittelinsel und kam auf der linken Fahrbahnseite zum Stehen. Sein Auto war anschließend nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Ludwigsburg: Radfahrerin attackiert – Polizei sucht Zeugen
Noch Zeugen sucht die Polizei zu einem Vorfall, der sich am Mittwochabend gegen 22.45 Uhr auf dem Fußweg zwischen den Sportplätzen an der Bebenhäuser Straße in der Oststadt ereignet hat. Eine 26-jährige Radfahrerin war dort in Richtung Ossweil unterwegs. Vor ihr ging ein Fußgänger auf der linken Seite und wechselte dann nach rechts. Als die 26-jährige den Mann erreicht hatte, drehe der sich plötzlich um und versetzte ihr einen Ellenbogenstoß. Bei dem Unbekannten handelte es sich um einen etwa 180 cm großen Mann mit Oberlippenbart, der eine rot-schwarze Basecap und eine Trainingsjacke trug. Er führte einen Rucksack mit. Mögliche Zeugen, insbesondere ein Mann, den die Radfahrerin kurz zuvor aus einem Gebüsch kommen sah, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, zu melden.

Asperg: Jugendliche schlagen 13-Jährige und besprühen sie mit Pfefferspray
Vier bislang unbekannte Mädchen attackierten am Dienstag gegen 17.00 Uhr in der Bahnhofstraße in Asperg eine 13-Jährige, die leicht verletzt wurde und anschließend vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Die 13-Jährige war demnach gemeinsam mit ihrer 14 Jahre alten Freundin zu Fuß in der Bahnhofstraße unterwegs, als die vier Jugendlichen ihnen entgegenkamen. Während eine der Täterinnen die 13-Jährige an den Haaren gezogen, mit der Faust ins Gesicht geschlagen und ihr Pfefferspray in die Augen gesprüht haben soll, sei sie von einer zweiten Täterin beleidigt worden. Das dritte Mädchen habe sie geschubst und die vierte Jugendliche habe die Situation mit dem Handy gefilmt. Schließlich machten sich die vier Täterinnen, die zwischen 14 und 17 Jahre alt sein dürften, aus dem Staub. Die 14 Jahre alte Begleitung des Opfers alarmierte hierauf die Polizei. Das Opfer und die vier Jugendlichen kennen sich wohl seit ein paar Monaten. Der Polizeiposten Asperg, Tel. 07141/68033, bittet Zeugen sich zu melden.

Ludwigsburg: Unbekannter entblößt sich vor Kindern im Linienbus zwischen Ludwigsburg und Bietigheim-Bissingen – Kriminalpolizei sucht Zeugen
Am Dienstagnachmittag entblößte sich ein bislang unbekannter Täter gegenüber zwei 13-Jahre alten Mädchen in einem Linienbus zwischen Ludwigsburg und Bietigheim-Bissingen. Die beiden Kinder waren in den Bus der Linie 551 beim IKEA im Industriegebiet „Tammerfeld“ eingestiegen. Der Bus war unterwegs in Richtung Bietigheim, als gegen 16:35 Uhr bei der nächsten Haltestelle im Bereich des dortigen Einkaufszentrums ein Mann zustieg. Dieser setzte sich gegenüber den beiden Mädchen hin, legte eine schwarze Lederjacke auf seinen Schoß und nahm unter der Jacke mutmaßlich sexuelle Handlungen an sich vor.
Am Ortseingang von Bietigheim hob der Unbekannte dann unvermittelt die Jacke an und zeigte den Kindern sein entblößtes Geschlechtsteil. Die Mädchen standen sofort auf und begaben sich in den hinteren Teil des Linienbus. An der nächsten Haltestelle in der Berliner Straße in Bietigheim verließen sie das Fahrzeug. Die Mädchen verständigten zwar sofort eine Angehörige, der Mann konnte jedoch am Bahnhof in Bietigheim nicht mehr im Bus angetroffen werden.
Die Kriminalpolizei Ludwigsburg hat die Ermittlungen wegen des sexuellen Missbrauchs von Kindern aufgenommen. Da sich außer den Mädchen noch andere Fahrgäste im Bus befanden, werden Zeugen gebeten sich mit der Kriminalpolizei unter Tel. 07141 18 9 in Verbindung zu setzen.
Der Unbekannte wird als circa 50 Jahre oder älter beschrieben, habe eine Glatze und ein südländisches Erscheinungsbild gehabt. Auffällig waren dunkle bis schwarze Augenbrauen und eine große Nase. Er trug eine mintgrüne Schutzmaske, die nicht selbst gefertigt war. Er soll eine Jeans und eine schwarze Lederjacke getragen haben.

Ludwigsburg-West: 16-Jähriger ohne Fahrerlaubnis unterwegs
Ein Leichtverletzter und ein Sachschaden von rund 2.500 Euro forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Dienstag gegen 19.15 Uhr in der Wernerstraße in Ludwigsburg ereignete. Ein 16-jähriger Motorrollerfahrer war auf der Wernerstraße in Richtung Jenischstraße unterwegs. Zu diesem Zeitpunkt kam ihm ein 53 Jahre alter Ford-Lenker entgegen. Als der Autofahrer bemerkte, dass der Rollerfahrer mittig der Fahrbahn fuhr und nach unten schaute, hielt er an. Der 16-Jährige bemerkte diesen Umstand vermutlich zu spät und krachte frontal gegen die Motorhaube des Ford. Der Jugendliche stürzte in der Folge und erlitt leichte Verletzungen. Wie sich später herausstellte, war der Rollerfahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Zudem hatte das Zweirad, das dem Vater des Jungen gehört, keinen Versicherungsschutz.

Ludwigsburg: Schwerverletzte Person aufgefunden
Im Rahmen einer Streifenfahrt waren am Dienstag gegen 23.35 Uhr zwei Beamte in Ludwigsburg unterwegs. Als der Fahrer von der Schorndorfer Straße, auf Höhe des „Blühenden Barocks“, mit dem Streifenwagen auf einen Fußweg des „Bärenwiese-Parks“ einbog, sah die Streife unmittelbar nach dem Einbiegen eine Person auf dem Boden liegen. Hierbei handelte es sich um einen 27-jährigen Mann, der augenscheinlich deutlich alkoholisiert war und nicht unerhebliche Gesichtsverletzungen aufwies. Aufgrund dieser Feststellung wurde ein Rettungsdienst hinzugezogen und der schwerverletzte Mann in ein Krankenhaus gebracht. Derzeit geht die Polizei von einem tätlichen Angriff auf den 27-Jährigen aus. Die Täter sind allerdings noch unbekannt. Diesbezüglich bittet das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, Personen, die etwas beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise geben können, sich zu melden.

Marbach am Neckar: Einbrecher verlieren bei Flucht einen Schuh und werden beim Fahrraddiebstahl erwischt
Zwei junge Männer versuchten sich am Mittwochfrüh gegen 2:45 Uhr in Marbach am Neckar erst als Einbrecher und danach als Fahrraddiebe. Die beiden Tatverdächtigen im Alter von jeweils 20 Jahren begaben sich zunächst auf die Gebäuderückseite eines Dreifamilienhauses in der Poppenweilerstraße. Dort verschafften sie sich über die Terrasse Zugang zur Erdgeschosswohnung. In der Wohnung durchwühlten sie die Einrichtung und nahmen zwei Tablets, ein Smartphone und einen Geldbeutel an sich. Dabei wachten die 30 und 32 Jahre alten Bewohner auf und als die beiden Einbrecher im Flur auf den 32-Jährigen trafen, flüchteten sie umgehend aus der Wohnung in den Garten, wobei einer der Täter seinen rechten Schuh verlor. Im Rahmen der polizeilichen Fahndung entdeckten Polizeibeamte dann zwei junge Männer am Friedrich-Schiller-Gymnasium. Die beiden waren gerade mit dem Fahrradschloss eines dort abgestellten Mountainbikes beschäftigt. Nachdem die Personenbeschreibung passte und einer der Tatverdächtigen keine Schuhe trug, war der Fall klar. Die Beamten fanden bei der anschließenden Durchsuchung das Diebesgut vom Einbruch und später in der Schulstraße in einer Mülltonne den fehlenden linken Schuh.

Bietigheim-Bissingen: Rasenmäher abgebrannt
Ein ferngesteuerter Rasenmäher brannte am Dienstag gegen 14:20 Uhr in Bietigheim-Bissingen aus. Das neue Gerät wurde in der Wobachstraße verwendet und fing vermutlich aufgrund eines technischen Defekts Feuer. Ein Anwohner konnte den Brand mit einem Feuerlöscher löschen. Die Feuerwehr Bietigheim-Bissingen kam mit zwei Fahrzeugen und neun Einsatzkräften vor Ort. Der Sachschaden wird auf circa 30.000 Euro geschätzt.

Vaihingen an der Enz: Jugendlicher Kleinkraftradfahrer bei Sturz schwer verletzt
Der 17-jährige Fahrer eines Kleinkraftrades stürzte am Dienstag in Vaihingen an der Enz in der Stuttgarter Straße und verletzte sich dabei schwer. Der Jugendliche fuhr mit seinem Kleinkraftrad der Marke Fantic hinter einem Pkw in Richtung Bundesstraße 10. Als der Pkw verkehrsbedingt langsamer wurde, musste der junge Mann vermutlich aufgrund fehlendem Sicherheitsabstandes und nicht angepasster Geschwindigkeit seinen Roller sehr stark abbremsen. Hierbei stürzte er auf die Fahrbahn und verletzte sich schwer. Der 17-Jährige wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden am Kleinkraftrad belief sich auf circa 500 Euro. Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg bittet Zeugen des Unfalls sich unter Tel. 0711 6869 0 zu melden.

Bietigheim-Bissingen-Kammgarnspinnerei: BMW in die Enz gestürzt
Eine schwer und eine leicht verletzte Person sind die Bilanz eines Unfalls, der sich am Dienstag gegen 12.00 Uhr im Wohngebiet Kammgarnspinnerei in Bietigheim-Bissingen ereignete. Ein 70 Jahre alter BMW-Lenker, der gemeinsam mit einer 52 Jahre alten Beifahrerin unterwegs war, wollte vermutlich eine kleine Pause einlegen und verließ im Zuge dessen die Bundesstraße 27, die er in Richtung Besigheim befuhr. Am Beginn der „Kammgarnspinnerei“ bog er nach rechts auf einen geteerten, abschüssig verlaufenden Weg ab und hielt an. Als der 70-Jährige aussteigen wollte, bemerkte er, dass sich der BMW selbstständig in Bewegung setzte. Der Mann stieg sofort wieder in das Fahrzeug ein. Er konnte den BMW jedoch nicht anhalten, da der Motor ausgeschaltet und das Lenkradschloss arretiert waren. In der Folge rollte der Wagen mitsamt den Insassen über eine Grünfläche einen Abhang hinab. Der BMW überschlug sich schlussendlich und kam auf dem Dach halb im Uferbereich, halb in der angrenzenden Enz zum Liegen. Die Freiwillige Feuerwehr Bietigheim-Bissingen befand sich mit insgesamt 31 Wehrleuten und sieben Fahrzeugen im Einsatz. Die Einsatzkräfte befreiten den 70 Jahre alten Fahrer und die 52-jährige Beifahrerin aus dem PKW. Der schwer verletzte Fahrer und die leicht verletztet Beifahrerin wurden durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht. Der BMW wurden durch ein Abschleppunternehmen aus dem Fluss gezogen und anschließend abgeschleppt. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 10.000 Euro beziffert. Während der Unfallaufnahme war die Bundesstraße 27 zwischen der „Kammgarnspinnerei“ und der Kläranlage Bietigheim-Bissingen voll gesperrt. Gegen 12.50 Uhr konnte die Sperrung aufgehoben werden.

Benningen am Neckar: Polizei sucht Zeugen und Geschädigte nach Straßenverkehrsgefährdung
Noch Zeugen und mögliche weitere Geschädigte sucht das Polizeirevier Marbach, Tel. 07144 900-0, nach einer Straßenverkehrsgefährdung am vergangenen Freitagabend gegen 19:40 Uhr in der Beethovenstraße in Benningen.
Die 58-jährige Fahrerin eines VW Golf fuhr dort zunächst zwischen der Shell-Tankstelle und der L 1100 auf einen noch unbekannten, etwa 30-jährigen, dunkelhäutigen Mann mit orangefarbenem Pullover zu, der sich mit einem Sprung auf die dortige Randbebauung in Sicherheit bringen musste. Im Anschluss wendete die 58-Jährige und fuhr in Richtung eines 44-jährigen Fußgängers, den sie mit dem Außenspiegel an einer Hand berührte und leicht verletzte. Daraufhin setzte sie ihre Fahrt über das Tankstellengelände, die Beethovenstraße und den Hirschmann-Ring fort und beleidigte und bedrohte zwei weitere Passanten. Polizeibeamte machten die 58-Jährige im Rahmen der Fahndung in Benningen ausfindig und nahmen sie vorläufig fest. Die Tatverdächtige, die sich augenscheinlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand und unter Alkoholeinwirkung stand, musste sich einer Blutentnahme unterziehen und ihr Führerschein wurde beschlagnahmt. Sie wurde nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.

Bietigheim-Bissingen: Skoda gestohlen
Zwischen Montag 22.30 Uhr und Dienstag 06.45 Uhr schlug ein noch unbekannter Täter in der Bahnhofstraße in Bietigheim-Bissingen zu. Der Dieb machte sich an einen am Fahrbahnrand abgestellten silbernen Skoda, Typ Kodiaq, heran und stahl diesen im weiteren Verlauf. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Neuwagen im Wert von rund 47.000 Euro, der mit dem Keyless-Go-System ausgestattet ist. An dem Fahrzeug befanden sich Kennzeichen des Landkreises Schweinfurt (SW-). Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 07141/18-9, bittet Zeugen, die Hinweise zu dem Fahrzeug geben können, sich zu melden.

Ludwigsburg: Raser-Führerschein beschlagnahmt
Mit der sofortigen Beschlagnahme seines Führerscheins endete am späten Freitagabend für den 21-jährigen Fahrer eines BMW X5 seine Fahrt auf der B 27 von Ludwigsburg nach Bietigheim-Bissingen. Er war gegen 23.30 Uhr auf der Frankfurter Straße in Richtung der Autobahn-Anschlussstelle Ludwigsburg-Nord mit 180 km/h unterwegs und verringerte seine Geschwindigkeit auch in dem auf zunächst 80 km/h und letztlich 60 km/h begrenzten Streckenabschnitt im Bereich der Anschlussstelle nicht. Im weiteren Verlauf überholte er zwei vorausfahrenden Pkw verbotswidrig rechts. Mit immer noch 150 km/h fuhr er in Bietigheim-Bissingen auf der Stuttgarter Straße, um dort stark abzubremsen und in die Berliner Straße abzubiegen. Eine ihn verfolgende Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion hielt ihn schließlich in der Breslauer Straße an. Der 21-Jährige wird sich nun wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens verantworten müssen.

Tamm: Nötigung auf der B 27
Wegen Nötigung im Straßenverkehr ermittelt das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen gegen einen noch unbekannten Lenker eines Volvo, der am Montag gegen 12.50 Uhr auf der Bundesstraße 27 zwischen Bietigheim-Bissingen und der Autobahnanschlussstelle Ludwigsburg-Nord unterwegs war. Eine 30 Jahre alte Opel-Lenkerin befuhr zunächst die linke Spur der B 27, da hohes Verkehrsaufkommen herrschte. Der Volvo-Lenker, der sich hinter dem Opel befand, sei im weiteren Verlauf sehr dicht aufgefahren. Die 30-Jährige im Opel wechselte schließlich nach rechts. Auf Höhe einer Fußgängerbrücke, die im Bereich Tamm die B 27 überspannt, habe sich der Unbekannte neben den Opel gesetzt und zog seinen Volvo wohl mehrfach nach rechts, so dass die 30-Jährige nach rechts ausweichen musste, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Im Bereich der Autobahnanschlussstelle sprach die Frau den Mann im Volvo auf sein Verhalten an. Dieser reagierte wohl verständnislos und fuhr schließlich auf die Autobahn 81 in Richtung Stuttgart auf. Der Unbekannte wurde als etwa 40 bis 50 Jahre alt beschrieben. Er hat eine kräftigere Statur, kurze dunkelblonde bzw. hellbraune Haare und trug eine Sonnenbrille. Zeugen, die die auffällige Fahrweise beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142/405-0, zu melden.

Remseck-Aldingen: Leicht verletztes Kind und 30.000 Euro Sachschaden nach Verkehrsunfall
Ein Auffahrunfall an der Kreuzung Cannstatter Straße und der Straße „Am Holzbach“ in Remseck am Neckar – Aldingen forderte am Montag gegen 15:45 Uhr ein leicht verletztes Kind und circa 30.000 Euro Sachschaden. Eine 31-Jährige fuhr mit ihrem BMW und ihrer 5-jährigen Tochter an Bord über die Cannstatter Straße in Fahrtrichtung Remseck am Neckar und bremste vor dem Kreuzungsbereich auf Höhe eines Baumarktes aufgrund einer roten Ampel. Während der BMW verkehrsbedingt an der Ampel stand, kam es zum Verkehrsunfall, da ein 32-Jähriger mit seinem Mercedes Sprinter aus bislang unbekannten Gründen die Rotphase offensichtlich nicht realisierte. Trotz Bremsvorgang kollidierten die beiden Fahrzeuge miteinander, wobei das 5-jährige Mädchen im BMW leicht verletzt wurde. Der Rettungsdienst versorgte das Kind vor Ort.

Ditzingen: Unbekannter Hundehalter und Zeugin nach Vorfall gesucht
Am Montag kam es gegen 7:20 Uhr in der Gröninger Straße in Ditzingen zu einem Vorfall im Bereich Glemsaue und einer dortigen Minigolfanlage. Ein 51-Jähriger führte seinen Labrador aus, als ihm eine bislang unbekannte Person mit zwei Hunden entgegengekommen sein soll. Einer der beiden Hunde sei aggressiv auf den Hund des 51-Jährigen losgegangen sein, so dass dessen Labrador stark an der Leine gezogen habe, der Mann umgefallen sei und sich in der Folge verletzt habe. Im weiteren Verlauf hätte der Hund des Unbekannten in den Hals des Labrador gebissen, der dabei dann auch verletzt wurde. Der Unbekannte habe sich nicht um den Gestürzten oder den Labrador gekümmert und sei weitergegangen. Die Polizeihundeführerstaffel des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat nun die Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen und sucht diesen Unbekannten und eine Radfahrerin, die den Vorfall beobachtet haben soll. Der Unbekannte wird als circa 55 Jahre alt beschrieben. Er sei etwa 180 Zentimeter groß und von kräftiger Statur gewesen. Das Haar wäre grau meliert und lockig, er habe einen Bart getragen und einen osteuropäischen Akzent. Der aggressive Hund wäre ein etwa kniehoher Staffordshire Mischling mit dunklem und weißem Fell gewesen. Der andere Hund war unbekannter Rasse, etwa kniehoch und hätte langes, zotteliges und graues Fell gehabt. Zu der Zeugin auf dem Fahrrad konnte der 51-Jährige keine weiteren Angaben machen. Zeugenhinweise werden unter Tel. 07141 18 9 entgegengenommen.

Gerlingen: Streit in der Elektroabteilung über Garantiefall
Ein Streit über einen Garantiefall in der Elektroabteilung eines Einkaufsmarktes in der Weilimdorfer Straße in Gerlingen hat nun strafrechtliche Konsequenzen. Ein 47-Jähriger Kunde wollte am Montag gegen 18.20 Uhr einen Garantiefall geltend machen, der durch einen 33-jährigen Mitarbeiter des Einkaufsmarktes jedoch abgelehnt wurde. Damit soll sich der 47-Jährige Kunde nicht zufriedengegeben haben und wäre dem 33-Jährigen so lange quer durch die Verkaufsabteilung gefolgt, bis es diesem zu viel wurde und er den Kunden von sich gestoßen habe. Dabei wären beide aber übereinander und zu Boden gefallen. Der 47-Jährige verletzte sich bei dem Sturz und musste vor Ort durch einen Rettungswagen versorgt werden. Der Polizeiposten Gerlingen hat die Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen.

Gerlingen: Tatverdächtiger nach sexuellem Übergriff in Haft
Nach einem Übergriff auf eine 56-jährige Frau am Samstag gegen 21:30 Uhr ist ein 25-jähriger Mann in Untersuchungshaft. Den bisherigen Erkenntnissen nach soll der Tatverdächtige sein späteres Opfer zunächst in der Hauptstraße in Gerlingen nach dem Weg gefragt haben. Da die Frau gerade zur U-Bahn-Haltestelle unterwegs war, soll sie ihm angeboten haben, ihn dorthin zu begleiten. Die beiden liefen zunächst gemeinsam in Richtung Ortsmitte, als der Mann sie dann unvermittelt in eine Garagenhauseinfahrt geschoben und auf eine kleine Mauer gestoßen haben soll. In der Folge habe der 25-Jährige dann versucht seine Hose zu öffnen. Auf die Hilferufe der Frau reagierten drei junge Männer und überwältigten den Mann. Gemeinsam konnten sie den Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der durch Anwohner verständigten Polizei festhalten. Er ließ sich durch die Polizisten widerstandslos festnehmen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart führten Kriminalbeamte den 25-jährigen Somalier am Sonntag einem Bereitschaftsrichter beim Amtsgericht Waiblingen vor. Dieser setzte den beantragten Haftbefehl in Vollzug und der 25-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Ludwigsburg dauern noch an.

Ludwigsburg-Eglosheim: Schulgebäude beschädigt
Vermutlich mit einem Stein wurde zwischen Sonntag 19.30 Uhr und Montag 07.45 Uhr ein Schulgebäude in der Tammer Straße in Eglosheim beschädigt. Ein noch unbekannter Täter bewarf ein Fenster des Gebäudes D der Hirschbergschule, wodurch die äußere Scheibe zu Bruch ging. Der Sachschaden wurde auf rund 1.000 Euro geschätzt. Der Polizeiposten Eglosheim, Tel. 07141/22150-0, bittet Zeugen, die Hinweise geben können, sich zu melden.

Ditzingen-Hirschlanden: drei Fahrzeuge aufgebrochen
Zwischen Samstag 19.00 Uhr und Montag 09.00 Uhr trieb ein noch unbekannter Täter in Hirschlanden sein Unwesen. Der Dieb brach in insgesamt drei Fahrzeuge ein. In der Brühlstraße schlug er ein Dreiecksfenster eines Citroen, Typ Jumper, ein. Entwendet wurde aus dem LKW wohl nichts. Des Weiteren brach der Unbekannte auf gleiche Weise einen Peugeot, Typ 206, auf. Aus diesem Fahrzeug stahl er Kleingeld in Höhe von etwa drei Euro. Weitere drei Euro erlangte der Täter indem er in der Bert-Brecht-Straße ein Dreiecksfenster eines VW, Typ Touran, einschlug und das Bargeld mitgehen ließ. Der hinterlassene Sachschaden dürfte sich auf etwa 2.100 Euro belaufen. Das Polizeirevier Ditzingen, Tel. 07156/4352-0, sucht Zeugen, die Hinweise geben können.

Sachsenheim: Mercedes umgekippt
Vermutlich weil ein Reifen platzte, war ein 32 Jahre alter Mercedes Sprinter-Fahrer am Montag gegen 05.50 Uhr auf der Landesstraße 1110 zwischen Hohenhaslach und Ochsenbach in einen Unfall verwickelt. Der 32-Jährige verlor, nachdem der Reifen geplatzt war, die Kontrolle über den PKW und kam von der Fahrbahn ab. Hierauf kippte das Fahrzeug auf die Seite. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Der entstandene Sachschaden wurde auf rund 12.000 Euro geschätzt. Der Sprinter war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Markgröningen: Renitenter 22-Jähriger
Mit einem renitenten 22-Jährigen bekamen es Mitarbeiter eines Supermarktes am Samstagabend in der Bahnhofstraße in Markgröningen zu tun. Gegen 19:55 Uhr beabsichtigte der 22-Jährige ein Erfrischungsgetränk an der Kasse zu bezahlen. Da sich in seinem mitgeführten Rucksack offensichtlich noch weitere Waren im Wert von über 38 Euro befanden, wurde der 22-Jährige vom Kassierer aufgefordert, den Inhalt des Rucksacks vorzuzeigen. Hierauf ging der junge Mann zurück in den Einkaufsbereich und versuchte die Produkte unbemerkt in verschiedenen Regalen zu verteilen. Aufgrund dieser Feststellung führten Sicherheitsdienstmitarbeiter ihn in die Geschäftsräume des Marktes, da ihm dort ein Hausverbot ausgesprochen werden sollte. Den Rucksack hatten sie ihm zu diesem Zeitpunkt bereits abgenommen. Aus noch unbekannten Gründen soll der 22-Jährige, der sich sehr aggressiv verhalten hatte, im Lagerbereich mit einem Einkaufswagen gegen das Bein des 34 Jahre alten Sicherheitsdienstmitarbeiter gerammt und ihn mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Im Zuge dieser Auseinandersetzung soll auch sein 38-jähriger Sicherheitsdienstkollege, durch den renitenten Mann, am Hals gekratzt worden sein. Beim Eintreffen der hinzugerufenen Streifenwagenbesatzung schrie der Querulant lautstark umher. Mehrere Mitarbeiter des Einkaufsmarktes versuchten ihn vergebens zu beruhigen. Nachdem die Beamten ihn aufgefordert hatten sich auszuweisen, verweigerte er die Herausgabe eines Ausweisdokuments. Stattdessen drehte er sich vor der angekündigten Personendurchsuchung schlagartig um, baute sich gegenüber einem Polizisten bedrohlich auf und spuckte ihn an. Daraufhin wurde der Mann zu Boden gebracht und mittels Handschließen gefesselt. Der 22-Jährige wehrte sich heftig gegen diese Handlung und trat gegen das Bein einer Beamtin. Um weitere Tritte und Spuck-Attacken zu vermeiden, wurden die Füße des 22-Jährigen fixiert und ihm ein Mund/Nasen-Schutz übergezogen. Anschließend brachte ihn eine Streife zum Polizeirevier Vaihingen an der Enz. Während des gesamten Einsatzes beleidigte der 22-Jährige die Beamten nahezu durchgehend. Zudem verspürte die Polizistin durch den Tritt einen leichten Druckschmerz. Die beiden Sicherheitsdienstmitarbeiter erlitten durch die Auseinandersetzung ebenfalls leichte Verletzungen. Der 22-Jährige wurde nach Feststellung seiner Identität und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Er muss nun mit einer Anzeige wegen versuchten Diebstahls, Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung rechnen.

Ludwigsburg: Radfahrerin von Drohne gestreift – Zeugen gesucht
Bevor die Drohne die junge Frau am Sonntag gegen 13:20 Uhr an Hüfte und Oberarm streifte, hörte sie noch ein Summen oder Brummen. Die 21-Jährige war mit dem Rad im Bereich der Straße „Heckenwiesen“ in Ludwigsburg auf einem Radweg unterwegs, als sie durch den Zusammenstoß mit der Drohne leicht verletzt wurde. Der von ihr befahrene Radweg verläuft entlang der Bundesautobahn 81 und der Vorfall geschah in der Nähe des dortigen IKEA. Die verständigten Polizeibeamten konnten allerdings weder die Drohne noch den dazugehörigen Drohnenlenker antreffen. Die Drohne sei silbern und schwarz gewesen und hätte neben sechs Propellern auch eine Kamera gehabt. Die Größe wurde durch die junge Frau auf circa 20 x 20 Zentimetern geschätzt. Das Polizeirevier Ludwigsburg hat die Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen und bittet Zeugen sich unter Tel. 07141 18 5353 zu melden.

Ludwigsburg-Neckarweihingen: Berauschtes Pärchen sorgt für Aufregung
Der erste Anruf erreichte die Polizei am Sonntag gegen 7:55 Uhr, nachdem sich ein offensichtlich berauschtes Pärchen im Alter von 20 und 21 Jahren derart in der Pfarrstraße in Ludwigsburg-Neckarweihingen gestritten haben soll, dass ein 50-Jähriger es für geboten hielt einzuschreiten. Und im Zuge dessen soll der 20-Jährige dann den Helfer noch beleidigt haben. Um 8:10 Uhr kam dann ein weiterer Anruf, weil sich jetzt in der Pfarrstraße und der Spiegelstraße eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen abspielen würde. Vor Ort trafen die Polizeibeamten dann auf den 20-Jährigen und seine 21-jährige Begleiterin, die beide sehr aufgebracht waren und berauscht wirkten. Der junge Mann wies oberflächliche Verletzungen auf und seine Oberbekleidung war zerrissen. Nach einem freiwilligen Atemalkoholtest bestätigte sich der Verdacht auf eine deutliche Alkoholisierung. Den bisherigen Ermittlungen nach begab sich das Pärchen wohl nach dem Zusammentreffen mit dem 50-jährigen in der Pfarrstraße von dort in die Austraße, wo es zu einem erneuten Streit zwischen den Beiden kam, in dessen Verlauf der 20-Jährige auf ein Grundstück urinieren wollte. Der 50-jährige Anwohner sprach die beiden dann auf ihr Benehmen an, woraufhin auch er von dem 20-jährigen beleidigt worden sein soll. Als der Streit zwischen dem jungen Mann und seiner Begleiterin dann zu eskalieren drohte, wollte der 50-jährige Anwohner die zwei trennen, woraufhin er dabei dann durch die 21-Jährige leicht verletzt wurde. Danach ging es dann offensichtlich weiter in den Bereich der Pfarrstraße und Spiegelstraße, wo es zu einer Auseinandersetzung mit einer unklaren Anzahl nicht bekannter Personen gekommen sein muss. Noch während der Anzeigenaufnahme sprach ein 29-Jähriger die Beamten an und teilte mit, dass sein Audi beschädigt worden war. Das Fahrzeug wies eine Delle auf und stand an der Örtlichkeit der Auseinandersetzung. Der Sachschaden wurde auf circa 1.000 Euro geschätzt. Damit war es aber noch nicht genug, denn der 20-Jährige beleidigte die Polizisten noch vor Ort mehrfach. Der Polizeiposten Oststadt hat die Ermittlungen wegen Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung übernommen.

Vaihingen an der Enz: Polizeikontrolle entzogen
Ohne Helm waren ein 14-jähriges Mädchen und ein gleichaltriger Junge am Sonntag gegen 17:40 Uhr im Einmündungsbereich Hauffstraße/Steinbeisstraße in Vaihingen an der Enz auf einem Motorroller unterwegs. Dabei fielen sie einer Streifenwagenbesatzung auf. Als sie daraufhin unter Verwendung von Sondersignalen angehalten und kontrolliert werden sollten, verringerte die junge Fahrerin ihre Geschwindigkeit nicht und bog von der Jauerniger Straße nach links in die Marienburger Straße ein. Zusammen mit ihrem Sozius führte die Fahrt weiter über die Schlossbergstraße und „Alter Postweg“. Am Ende der Straße „Alter Postweg“ nutzte die Rollerfahrerin einen Fuß- und Radweg, der in die Straße „Im Mühlkanal“ mündete. Die Streife, die dem Zweirad trotz des schmalen Weges folgen konnte, konnte im weiteren Verlauf beobachten, dass die 14-Jährige von der Straße „Im Mühlkanal“ nach rechts auf die Bundesstraße 10 in Richtung Mühlacker eingebogen war. Hierbei missachtete sie an der ampelgeregelten Kreuzung das Rotlicht. Aufgrund dieser Feststellung wurde der Motorroller überholt und der Streifenwagen quer über die Fahrbahn gestellt. Somit sollte eine Weiterfahrt des Duos verhindert werden. Anstatt anzuhalten, fuhr die Rollerfahrerin am Polizeifahrzeug vorbei und bog nach rechts auf ein Tankstellengelände ein. Als die 14-Jährige ihre Fahrt über das Gelände fortgesetzt hatte, fuhr sie im hinteren Bereich des Tankstellengeländes in einen Waldweg. Dieser Weg war für das Dienstfahrzeug allerdings nicht mehr befahrbar, weshalb der Roller kurzzeitig aus den Augen verloren wurde. Eine weitere Streifenwagenbesatzung, die sich zu diesem Zeitpunkt in Vaihingen an der Enz am Ende des Waldweges befand, konnte den Motorroller im Bereich einer Gedenkstätte sichten. Darüber hinaus wurde beobachtet, dass der 14-jährige Junge nun den Motorroller lenkte und alleine auf dem Fahrzeug saß. Die beiden Jugendlichen hatten auf dem Waldweg zuvor einen Fahrerwechsel vorgenommen. Bei Erkennen der Streife wendete der Rollerfahrer. Aufgrund eines Tores musste er allerdings abbremsen. Hierauf stieg er ab und kippte den Motorroller zu Seite, wodurch ein Sachschaden von rund 200 Euro entstand. Anschließend machte sich der Bub zu Fuß aus dem Staub. Als der 14-Jährige einen Abhang hochkletterte, nahm ein Beamter fußläufig die Verfolgung auf und kletterte dem Flüchtenden hinterher. Hierbei zog sich der Polizist eine Handverletzung zu, die zu einem späteren Zeitpunkt vor Ort durch einen hinzugezogenen Rettungsdienst versorgt wurde. Oben angekommen, konnte der Junge nicht mehr angetroffen werden. Bei der Absuche des näheren Umfelds konnte eine Polizistin die 14-jährige Jugendliche im Bereich des Motorrollers sitzend im Wald feststellen. Dort hatte sich das Mädchen offensichtlich versteckt. Sie wurde vorläufig festgenommen und dann zum Polizeirevier Vaihingen an der Enz gebracht. Der Motorroller, der von Freitag auf Samstag in Illingen mutmaßlich durch die beiden 14-Jährigen entwendet wurde, wurde zur Eigentumssicherung sichergestellt. Über ein manipuliertes Zündschloss hatten die Jugendlichen das Zweirad in Betrieb genommen. Der rechtmäßige Besitzer wurde im weiteren Verlauf über das Auffinden des Rollers informiert. Im Nachgang konnte der 14-jährige Junge ermittelt werden. Er begab sich ebenfalls zur Erhebung seiner Personendaten auf die Dienststelle. Die beiden Tatverdächtigen, die sich wegen Diebstahls, Fahren ohne Fahrerlaubnis, unbefugter Gebrauch eines Fahrzeugs, Missachtung des Rotlichts, Verstoß gegen die Helmpflicht und Sachbeschädigung verantworten müssen, wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in die Obhut einer Sorgeberechtigten übergeben.

Sachsenheim: Verfolgungsfahrt – Kleinwagen-Fahrer flüchtet vor Polizei
Eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei lieferte sich ein noch unbekannter Fahrer eines Kleinwagens am Sonntagabend in den Bereichen Vaihingen an der Enz und Sachsenheim. Gegen 22.15 Uhr wollte eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Vaihingen an der Enz einen grünen bzw. blauen, älteren Kleinwagen mit Heilbronner Kennzeichen (HN-) in der Hohenhaslacher Straße in Vaihingen an der Enz-Horrheim einer Verkehrskontrolle unterziehen. Der Lenker des Fahrzeugs hatte die Aufmerksamkeit der Beamten auf sich gezogen, da er sehr langsam fuhr und die Fahrzeugbeleuchtung nicht eingeschaltet war. Als die Beamten dem Fahrer mittels Leuchtzeichen „Stopp Polizei“ anhalten wollten, ignorierte dieser das Signal, umrundete den Kreisverkehr am Ende der Hohenhaslacher Straße einmal und gab schließlich in Richtung Sachsenheim-Hohenhaslach Gas. Die Streifenwagenbesatzung nahm unter Einsatz von Sondersignal die Verfolgung auf. Auf der Landesstraße 1106 überholte der Unbekannte mehrere Fahrzeuge. Schließlich setzte er seine Fahrt in Hohenhaslach in Richtung Ochsenbach fort. In Hohenhaslach verloren die Beamten den Kleinwagen, der außerhalb wie innerhalb von geschlossenen Ortschaften mit mehr als 100 km/h unterwegs war, aus den Augen. Eine Fahndung, die durch die Polizeipräsidien Heilbronn und Pforzheim unterstützt wurde, verlief ohne Ergebnis. Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042/941-0, bittet Personen, die durch die Fahrweise des Unbekannten gefährdet wurden oder weitere HInweise geben können, sich zu melden.