Es geht doppelt in den Westen

Die Bundesligawasserballer des SV Ludwigsburg sind an diesem Wochenende beim Duisburger SV 1898 (Samstag, 16 Uhr) und bei der SGW Rhenania/BW Poseidon Köln (Sonntag, 12:30 Uhr) gleich doppelt in der Aufstiegsrunde in die Pro A gefordert.

Nach der 9:10-Niederlage im Prestigeduell gegen White Sharks Hannover ist für die Ludwigsburger Wasserballer Wiedergutmachung in der Aufstiegsrunde um die Pro A angesagt. Vier Punkte aus zwei Spielen sollen an diesem Wochenende her.

„Wir wolle die maximale Punkteausbeute aus den beiden Auswärtsspielen gegen Duisburg und Köln mitnehmen“, sagt SVL-Kapitän Adrian Jakovcev. Die Vorbereitung verlief allerdings nicht optimal. Domagoj Mijatovic, Nikolaos Prosiniklis und Pavle Vukicevic haben aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen gefehlt.

Dennoch: Gegen beide Konkurrenten weißen die Barockstädter eine bisher positive Bilanz vor. Zum Auftakt der Aufstiegsrunde gewann der SVL gegen den Pro A-Siebten Duisburger SV 98 überraschend deutlich mit 14:7 und gegen Köln behielt man seit Erst-Liga Zugehörigkeit 2017 eine weiße Weste (drei Siege und ein Unentschieden). Zudem spielen beide Gegner eine eher durchwachsene Aufstiegsrunde.

Besonders die Duisburger Wasserballer wurden ihren Ansprüchen als Pro A-Siebter bisher noch nicht gerecht: Nach fünf Spielen sind es vier Niederlagen – drei davon gegen die Pro B Teams SV Ludwigsburg (7:14), White Sharks Hannover (9:18) und Bayer Uerdingen (8:10) – und ein Sieg gegen Köln (8:6). Heißt am Ende Platz fünf.

Unwesentlich schlechter läuft es bei den Kölner Wasserballern. Bei vier Niederlagen nach vier Spielen steht aktuell der letzte Platz (6.) zu Buche. Beide Teams scheinen sich mit den Verbleib in der Pro B abgefunden zu haben. Dagegen entwickelt sich in der Tabellenspitze ein Dreikampf um die heiß begehrten Aufstiegsplätze, der aber mit der Entscheidung des Rundenleiters in dieser Woche etwas an Intensität verloren hat. Mit dem nun amtlichen Rückzug des SVV Plauens aus der Pro A, wird es nunmehr drei Aufsteiger geben.

Es gilt also zu punkten, wenn man seine gute Position nicht abgeben und für eine Vorentscheidung zu Gunsten der Schwarz-Gelben sorgen möchte.