Nachwuchsbühne beim Bürgerfest geplant

Freiberg a. N.| Über eine Spende von insgesamt 3.000 Euro fürs Glaskonzert und damit für den musikalischen Nachwuchs in Freiberg freute sich Alex Krämer, der Ende 2018 nach fünfjähriger Pause wieder ein „Glaskonzert reloaded“ in der Freiberger Kelter auf die Beine gestellt hat. Wolfgang Eggerl vom Freiberger Unternehmerforum und Marc Reinhardt von der Kreissparkasse Ludwigsburg überreichten die Spende jetzt im Beisein von Dr. Thomas Baum, der sich zusammen mit Krämer um die Sponsorenakquise für das Traditionsevent  gekümmert hat. Ein wesentlicher Teil des Gesamterlöses soll für eine Nachwuchsbühne auf dem Freiberger Bürgerfest genutzt werden.

„Es war nicht so schwer wie sonst, Sponsoren zu finden“, sagte Thomas Baum, „man hat gleich gemerkt, dass das Glaskonzert trotz langer Pause zu einer echten Marke in Freiberg geworden ist. Und der Alex mit seiner Band Krämer’s Kit ist in Freiberg und Umgebung ja inzwischen selbst zu einer Marke geworden – ein Cleverle eben“, so Baum in Anspielung auf den von Krämer jetzt als möglicherweise neue Baden-Württemberg-Hymne komponierten Song „Simply Cleverle“.

Und die „Cleverles“ aus Freiberg und Umgebung sollen sich künftig nicht nur beim Glaskonzert präsentieren können, sondern auch alle zwei Jahre auf dem Freiberger Bürgerfest. Die Ausschreibung wird demnächst zusammen mit der Stadt Freiberg publiziert.

„Wir haben das Benefizkonzert für den künstlerischen Nachwuchs in Freiberg gerne unterstützt – und Sie dürfen im nächsten Jahr gerne erneut anfragen“, sagte der 1.Vorsitzende des Freiberger Unternehmerforums (FUF), Wolfgang Eggerl. Es sei doch schon eine klare Ansage der Freiberger, wenn zwei Konzerte innerhalb einer halben Stunde restlos ausverkauft seien, sagte auch der für Freiberg zuständige stellvertretende Regionaldirektor der Kreissparkasse, Marc Reinhardt. In eine größere „Location“ wechseln möchte Alex Krämer trotz des enormen Andrangs nicht. „Das Glaskonzert und die Kelter gehören zusammen –mit der Bühne mitten im Saal. Nirgends sonst können die Besucher so hautnah und ‚gläsern‘ erleben, wie ein Konzert wirklich ‚gemacht‘ wird“, sagt Krämer.