Doppelsieg für Porsche bei den 24 Stunden von Le Mans

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Bild: Porsche 911 RSR, Porsche GT Team (92), Michael Christensen (DK), Kevin Estre (F) Laurens Vanthoor (B), Le Mans 2018 | Foto: © Dr. Ing. h. c. F. Porsche AG

Stuttgart. Porsche gewinnt die 86. Auflage der 24 Stunden von Le Mans in den Kategorien GTE-Pro und GTE-Am und baut seine Führung in der Weltmeisterschaft FIA WEC aus. Im werksseitig eingesetzten Porsche 911 RSR mit der Startnummer 92 überquerten Kévin Estre (Frankreich), Michael Christensen (Dänemark) und Laurens Vanthoor (Belgien) am Sonntagnachmittag als Erste der Klasse GTE-Pro die Ziellinie. Zweiter wurde das Schwesterauto mit der Nummer 91 und dem Fahrertrio Richard Lietz (Österreich), Frédéric Makowiecki (Frankreich) und Gianmaria Bruni (Italien).

In der Klasse GTE-Am triumphierten Porsche Young Professional Matt Campbell (Australien), Christian Ried (Schöneburg) und Porsche-Junior Julien Andlauer (Frankreich) für das Porsche-Kundenteam Dempsey-Proton Racing. Der 18 Jahre alte Andlauer ist damit der jüngste Klassensieger in der Geschichte von Le Mans.

Die Le-Mans-Klassensiege Nummer 106 und 107 feiert Porsche im Jubiläumsjahr „70 Jahre Porsche Sportwagen“. „Wir freuen uns riesig, dass wir uns im harten Wettbewerb gegen fünf andere Automobilhersteller durchsetzen konnten, nachdem wir von der Pole-Position ins Rennen gegangen sind. Die beiden Erfolge unterstreichen einmal mehr, weshalb Porsche in Le Mans Rekordsieger ist“, sagt Dr. Frank-Steffen Walliser, Leiter Motorsport und GT-Fahrzeuge. Keine andere Marke weist beim härtesten Langstreckenrennen der Welt so viele Erfolge auf und ist so eng mit dem Mythos Le Mans verknüpft wie Porsche. Bereits 2013 konnte Porsche mit dem 911 RSR einen Doppelsieg in Le Mans feiern.