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Alle, die in der guten alten Zeit „Star Trek“ geschaut haben, warten schon lange auf diese Technologie. Denn wie oft tauchen Data, Seven-of-Nine und Geordi La Forge in irgendeine virtuelle Welt ab, in der sie Dinge erkunden oder sich einfach mal einen Karibikurlaub vom Outer Space gönnen können? Oft. Und genauso oft wünschen sich Erdenbürger die gleiche Technologie. Wohl auch deshalb wird Virtual Reality seit der Erfindung der ersten Oculus Rift so gehyped. Kulturoptimisten sehen schon die Möglichkeiten vor sich, die diese Technologie mit sich bringt. Wer VR noch nie ausprobiert hat, für den wird es spätestens jetzt Zeit. Wie? Das erklärt dieser Artikel.

Probieren geht über Studieren
Eine VR-Brille ist kein Billigteil. Sie kann in der Anschaffung gut und gerne eine Monatsmiete verschlingen; man will sich also vor dem Kauf sicher sein, dass das Ergebnis auch wirklich zufriedenstellend ist. Glücklicherweise gibt es einige Orte, an denen man die kostspieligen Brillen testen kann. MediaMarkt ist in solchen Sachen ziemlich zuvorkommend: Sowohl die Oculus Rift als auch die noch teurere HTC Vive können hier anhand einer Demo ausprobiert werden. Ein Mitarbeiter berät dabei ausführlich, welches Modell am besten für einen passen könnte. Der Tech-Vertreiber mit dem rot-weißen Logo macht sogar regelrechte Events daraus, seinen Kunden die neue Technologie nahezubringen. Mit seinem VR Truck geht er regelmäßig auf Tour – die Termine gibt’s online.

Mit unterschiedlichen Anwendungen testen
VR wird mittlerweile in den unterschiedlichsten Domänen eingesetzt. Vom simplen Handy-Game bis hin zum Live-Casino oder Online-Blackjack kann man sich per Technik in eine andere Welt schalten, während man gleichzeitig fest in der hiesigen verwurzelt bleibt. Aber auch zu Therapiezwecken wird die Technologie schon verwendet. Um festzustellen, ob man alles aus der Brille herausholen kann, was man möchte, testet man sie am besten mit den unterschiedlichsten Anwendungen. Denn vielleicht läuft das eine Game spitzenmäßig auf dem Gerät, das andere wiederum nicht so. Und vielleicht sitzen beide Brillen zu Anfang bequem, die eine fängt aber bei einer langen Spielsession an zu drücken.  – all das muss man in Betracht ziehen, bevor man die Kaufentscheidung trifft.

Mieten statt kaufen
Wer derzeit einfach keine solche Investition wagen will oder kann, begnügt sich einfach mit einer VR-Brille auf Zeit. Wieder ist es MediaMarkt, der mit gutem Beispiel vorangeht: Hier kann man die schicke neue Technologie für mindestens vier Wochen mieten und sie dann zurückgeben, wenn man sich ausgetobt hat. Immer noch ein sicherer Weg, als nach dem tatsächlichen Kauf festzustellen, dass VR nichts für einen ist. Und wer nur gelegentliche Ausflüge in die VR-Welt unternehmen will, dem bleibt immer noch der Besuch in VR-Spielhallen. Diese Erfindung aus den USA schwappt langsam über den großen Teich herüber. Sie ist auf die Tatsache zugeschnitten, dass nicht alle, die im virtuellen Raum zocken wollen, sich die nötigen Geräte leisten können. Und noch einen Vorteil hat der Trend zu VR-Arcades: Man lernt schnell Gleichgesinnte kennen.

Virtual Reality muss noch wachsen, bis es zu Haushalten gehört wie die PlayStation Vier. Die Zeit bis dahin kann man aber mit allerlei Interimslösungen überbrücken – und daran genauso seine Freude haben.