In der Liga und im Pokal gefordert

Ludwigsburg.| Die Bundesligawasserballer des SV Ludwigsburg erwartet nach den ersten Saisonerfolg bei der SG Neukölln Berlin (10:8) nun beim OSC Potsdam an diesem Samstag (16 Uhr) die nächste schwerere Hürde. Ehe dann am Sonntag (16 Uhr) beim ASC Duisburg um ein Ticket für das Final Four im Deutschen Pokal gefightet wird.

Von Punktesammeln beim deutschen Bundesliga-Vorjahresdritten OSC Potsdam zu sprechen, wäre aus Ludwigsburger Sicht vielleicht gewagt. Geht es nach SVL-Trainer Adrian Jakovcev aber, stehen die Chancen für den SVL gar nicht mal so schlecht beim zweiten Rückrundenspiel in der Pro A-Bundesliga gegen die Potsdamer Wasserballer um den ehemaligen Nationaltorhüter und heutigen Trainer Alexander Tchigir zu punkten.

„Potsdam ist für seine sehr konsequente Spielweise, vor allem bei ihren Heimspielen, bekannt. Sie können leichtfertige Fehler des Gegners schnell mit Kontern bestrafen“, sagt SVL-Trainer Adrian Jakovcev und fügt hinzu: „Wenn wir aber konzentriert und intelligent bis zum Schluss spielen, dann können wir sie ärgern und auch etwas Zählbares nach Ludwigsburg mitnehmen“.

Die Vorzeichen stehen für die Ludwigsburger Wasserballer nicht schlecht und mit Maksim Osyka gibt ein weiterer Neuzugang am Samstag sein Debüt im DWL Team der Schwarz-Gelben. „Wir sind uns bewusst, dass wir gegen die aktuell drittbeste Wasserball-Mannschaft Deutschlands spielen. Deswegen aufgeben werden wir sicherlich nicht.“ Gibt sich der SVL-Coach kämpferisch. Im engen Kampf um den Klassenerhalt zählt jeder Punkt und sein Team möchte sich nach der knappen Niederlage in der Hinrunde, bei der Jakovcev neben Timo van der Bosch noch auf weitere Stammkräfte verzichten musste, revanchieren.

Nach der Partie geht es dann direkt weiter in den Westen der Republik, wo am Sonntag die nächste Aufgabe im Pokal wartet. Dem engen Terminplan geschuldet, dürfen die Schwaben am Wochenende auf ihrer Deutschland Tour knappe 1500 km zurück legen, was sicherlich weit entfernt von idealen sportlichen Bedingungen einzuordnen ist.

Chance auf eine weitere Revanche am Sonntag
Erneut Viertelfinale, erneut gegen den ASC Duisburg. Wie in der Vorsaison geht es gegen den Pro A Vertreter aus dem Ruhrgebiet um den Einzug in das Final Four Turnier um den Deutschen Wasserballpokal. Mit einem 10:12 musste sich der damalige Pro B Ligist geschlagen geben.

Die DWL-Partie in der Hinrunde endete mit einem 15:15 Unentschieden. Nicht zuletzt der Erfolg des SSV Esslingen am letzten DWL Spieltag bei den Duisburgern macht Hoffnung, dass es dieses Mal auch für die Barockstädter mit einem Sieg gegen den Altmeister klappen und ein weiterer Meilenstein gesetzt werden könnte. Eine Teilnahme am Pokalfinalturnier fehlt dem Traditionsverein aus dem Süden noch in seiner 112-jährigen Historie. Es wäre also an der Zeit Geschichte zu schreiben.