Die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH (WHS) wurde dieser Tage von der Architektenkammer Baden-Württemberg für ihr Projekt Urbanstraße 36 mit einem Preis für „Beispielhaftes Bauen in Stuttgart“ ausgezeichnet. Im Zuge einer umfassenden Revitalisierung wandelte die WHS dort ein ehemaliges Bürogebäude in ein Wohnensemble mit 19 attraktiven Stadtwohnungen um. Zusätzlich wurde bestehende Wohnbebauung durch Sanierung und Aufstockung aufgewertet. Die Bodenversiegelung konnte die WHS deutlich reduzieren, stattdessen schuf sie Grün- und Aufenthaltsflächen.

Peter Pätzold, Baubürgermeister von Stuttgart, und Robert Piotrowski, Vorsitzender der Jury, übergaben die Auszeichnung im Rahmen einer feierlichen Ehrung an die WHS. „Umnutzung eines leerstehenden Bürogebäudes, hohe Energiestandards und hochwertiger Wohnraum in zentraler Innenstadtlage: Für die WHS ist die Urbanstraße 36 ein echtes Modellprojekt. Umso mehr freuen wir uns, dass unsere Bemühungen von der Architektenkammer Baden-Württemberg in dieser Form gewürdigt werden“, sagt Marcus Ziemer, Geschäftsführer der WHS. Mit der WHS wurde auch das verantwortliche Architekturbüro PLANFORWARD für sein zukunftsweisendes Konzept ausgezeichnet.

Das bestehende Bürogebäude wurde bis auf die Außenmauern zurückgebaut und danach unter Berücksichtigung aktueller energetischer Maßstäbe wieder neu aufgebaut. In erster Reihe entstanden so 19 moderne Wohnungen, die sich über ein bis vier Zimmer erstrecken und ein großzügiges Penthouse mit Dachterrasse. In zweiter Reihe wurden durch Modernisierung und Aufstockung der bereits bestehenden Bebauung drei Townhouses mit vier und fünf Zimmern geschaffen. Diese sind über einen begrünten Innenhof zugänglich und vermitteln ein besonderes Lebensgefühl: wohnen wie im eigenen Haus, und das mitten in Stuttgart.

Vor allem in angespannten Wohnungsmärkten wie Stuttgart sind Innenentwicklung, Umnutzung und innerstädtische Nachverdichtung seit vielen Jahren wichtige Werkzeuge für die WHS, um trotz schwieriger Rahmenbedingungen dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. „Die WHS hat den Trend zum nachhaltigen Bauen und Wohnen früh erkannt – sowohl im Hinblick auf den Flächen-, als auch den Ressourcenverbrauch. So konnten wir mit der Urbanstraße 36 bereits 2016 ein Projekt abschließen, das noch heute Maßstäbe setzt“, sagt Marc Bosch, ebenfalls Geschäftsführer der WHS.