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Drei Wochen lang in die Pedale steigen und gewinnen

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Stadtradeln 2022: der gute und gesunde „Tritt“ von 3. bis 23. Juli

Waiblingen.| „Stadtradeln“, das ist der in den Städten ausgelobte Wettbewerb des Klima-Bündnisses für Fahrradförderung, Klimaschutz und Lebensqualität. Zum 13. Mal ist auch die Stadt Waiblingen mit ihren Kooperationspartnern mit von der Partie und ruft von 3. bis 23. Juli 2022 dazu auf, möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen – ob zur Arbeit, bei den alltäglichen Besorgungen oder in der Freizeit. Mit von der Partie sein können all jene, die in Waiblingen leben, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen.

Der offizielle Auftakt zum CO2-freien Kilometersammeln ist am Donnerstag, 7. Juli, um 16.30 Uhr auf dem Rathausplatz. Dort erwartet die Teilnehmenden ein „Verpflegungsstand“ und kleine „Motivationshelfer“ zum Mitnehmen. Um 17.30 Uhr können sich die Fahrerinnen und Fahrer bei einem offiziellen Grußwort auf die Tour, die vom ADFC angeführt wird, einstimmen, um 17.45 Uhr wird das Peloton gestartet.

Oberbürgermeister Sebastian Wolf freut sich darüber, dass es in diesem Jahr wieder eine Auftakt- und Abschlussveranstaltung geben kann. Das Fahrrad sei nicht nur ein Sportgerät, sondern auch ein alltagstaugliches Fortbewegungsmittel, das sich immer größerer Beliebtheit erfreue. Somit sei es ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Mobilität. Die Stadtverwaltung unterstütze solche Aktivitäten, als zukunftsweisend gelten, so Wolf, auch die Planungen für Radschnellwege, die den Alltagsverkehr förderten. Zahlreiche Sponsoren unterstützten das Stadtradeln mit attraktiven Preisen – „schwingen Sie sich auf’s Rad“, ermuntert der Oberbürgermeister.

Ob mit dem Rad oder dem Pedelec, wer bei der Fahrt zur Arbeit auf das Auto verzichtet, trägt dazu bei, bedeutende Verkehrsmengen von der Straße abzuziehen. Um am Wettbewerb teilzunehmen, muss man entweder einem Stadtradel-Team beitreten oder ein eigenes gründen. Die Radler sollten so oft wie möglich das Fahrrad privat und beruflich nutzen. Besonders die Fahrten, die das Auto tatsächlich ersetzen, sind es, die aktiven Klimaschutz ausmachen. Wer mitradelt, engagiert sich nicht nur für die Umwelt und für sein Wohlbefinden, sondern hat die Chance auf attraktive Preise. Sie reichen vom Hochdruckreiniger über Handsauger, Rucksäcke, Power Banks bis hin zu Taschenlampen, Gürteltaschen und anderem mehr. Die Preise werden zum einen nach der Platzierung in den verschiedenen Gewinnkategorien vergeben, zum anderen aber auch zufällig in der Wochenziehung sowie unter den aktiven Teilnehmern verlost.

Die Gewinnkategorien sind wie folgt unterteilt: Team mit den meisten Gesamtkilometern/Team mit den meisten Kilometern pro Teilnehmerin, Teilnehmer/Team mit den meisten Teilnehmenden/bester Einzelradler/beste Einzelradlerin.

Radelstars gesucht mitmachen!

Als besonders beispielhafte Vorbilder sucht Waiblingen auch sogenannte „Stadtradel-Stars“, welche an den 21 Stadtradel-Tagen kein Auto von innen sehen und komplett auf das Fahrrad umsteigen. Diese sollen nach Möglichkeit während der Aktionsphase von lokalen und/oder überregionalen Medienpartnern begleitet werden, denn die Erfahrungen als Alltagsradler können im Stadtradel-Blog geschildert werden.

Wer teilnehmen möchte, registriert sich auf stadtradeln.de/waiblingen, tritt dann einem Team bei oder gründet ein eigenes. Dann heißt es nur noch, möglichst viele Kilometer zu machen und dabei den Spaß an der Sache im Auge zu behalten. Die Radkilometer können bequem online eingetragen oder per Tracking über die Stadtradel-App übertragen werden.

Ideal: dauerhaft „am Ball“ bleiben

Teilnehmende, die die Vorzüge des Rads erleben, sollten, so der Wunsch der Veranstalter, dauerhaft für das Fahrrad im Alltag gewonnen werden können, wodurch ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet würde. Denn etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Straßenverkehr; ein Viertel der Kohlendioxid-Emissionen des gesamten Verkehrs verursacht der Innerortsverkehr. Wenn etwa 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren würden, ließen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid vermeiden. Die Abteilung Umwelt hofft auf eine rege Teilnahme am Stadtradeln, um dadurch aktiv ein Zeichen für mehr Klimaschutz und mehr Radverkehrsförderung zu setzen.

Die Abschlusstour ist am Donnerstag, 21. Juli, Start ist um 17.30 Uhr auf dem Rathausplatz. Auskunft zum Waiblinger Stadtradeln geben in der Abteilung Umwelt Klaus Läpple, Tel. 5001-3260, oder Marion Sannwald, Tel. 5001-3261; E-Mail [email protected].

Lokal unterstützt

Die Waiblinger Kampagne wird unterstützt von der Firma Stihl, von Zweirad Seeger, der Firma Kärcher, der AOK und den Vereinen „pro Velo“ sowie dem ADFC. Gefördert ist die Aktion auch vom Ministerium für Verkehr, dessen Initiative „RadKULTUR“ und von der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen.

www.stadtradeln.de; facebook.com/stadtradeln; twitter.com/stadtradeln


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