2019 konnte die Wüstenrot Immobilien GmbH (WI) erneut einen Rekord bei den Vermittlungen verbuchen. Mit Wohnimmobilien im Wert von 570 Millionen Euro (2018: 474 Millionen Euro) wurde das Vorjahr um knapp 100 Millionen Euro übertroffen. Die Provisionserlöse legten auf 27,4 Millionen Euro (Vorjahr: 22,5 Millionen Euro) zu. Für das Jahr 2020 sieht die WI weiter positive Perspektiven, zumal hohe Qualität bei der Beratung durch einen Makler sehr gefragt bleibt. Die WI ist Teil des Geschäftsfelds Wohnen der W&W-Gruppe. Ihre rund 200 Makler sind deutschlandweit aktiv.

Den größten Zuwachs verbuchte das Kerngeschäft der WI, die Vermittlung von Wohnimmobilien, mit 2.039 erfolgreichen Transaktionen (2018: 1.898) zu Preisen von 570 Millionen Euro (Vorjahr: 474 Millionen Euro). Inklusive eines kleinen Beitrags aus dem Geschäft mit Immobilienverwertungen in Höhe von 5,6 Millionen Euro (Vorjahr: 7,7 Millionen Euro) betrug der Wert der Immobilienvermittlungen insgesamt knapp 576 Millionen Euro (2018: 482 Millionen Euro). Die Zahl der Vermietungen war mit 289 Wohnungen (Vorjahr: 302) leicht rückläufig. Mit 64 Prozent Steigerung zum Vorjahr und einer neuen Höchstmarke von 203 Millionen Euro (2018: 124 Millionen Euro) war die Vermittlung von Finanzprodukten so erfolgreich wie nie. Hauptsächlich betrifft dies Baufinanzierungen und Bausparverträge.

„Der Ansatz, sich in der Kundenbearbeitung mit den Außendiensten von Wüstenrot und der Württembergischen weiter zu vernetzen und für schlanke Arbeits-und Ablaufprozesse zu sorgen, war ein wichtiger Erfolgsfaktor. Das Potenzial ist aber noch lange nicht ausgeschöpft, sodass wir stetig an Verbesserungen arbeiten“, sagt Jochen Dörner, Geschäftsführer der WI. Gleiches gilt für die sich ebenfalls erfolgreich entwickelnde Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern aus dem Finanzsektor, die Immobilienangebote der WI und deren Maklerdienstleistungen für ihre Kunden nutzen. Hinzu kommt, dass die WI viele langjährige Maklerinnen und Makler von hoher Qualität beschäftigt, die sich in den örtlichen Märkten etabliert haben. Dies zeigt sich unter anderem auch daran, dass die Abschlüsse bei hochwertigen Wohnimmobilien im einstelligen Millionen-Preisbereich mehr als verdoppelt werden konnten.

Für das Geschäftsjahr 2020 erwartet die WI weiteres Wachstum. Das geplante „Gesetz über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser“, das sich zurzeit im Gesetzgebungsverfahren befindet, wird laut der WI den Wettbewerbsdruck in der Branche verstärken. Das Gesetz sieht vor, dass ein Makler, der für Käufer und Verkäufer tätig wird, die Provision nur zu gleichen Teilen von diesen verlangen darf. Damit muss ein Makler mit dem Verkäufer eine Provision verhandeln, auch wenn der Käufer diese aufbringen soll.

„Makler müssen mit umfassendem Wissen, Können und Erfahrung die Parteien vom Wert ihrer Dienstleistung überzeugen und fair sowie unparteilich handeln. Professionelle Werbung, Marketing und gutes Kommunikationsverhalten unterstützen ebenso wie die Digitalisierung. Der Qualitätsmakler vor Ort mit seinen Marktkenntnissen und den persönlichen Dienstleistungen bleibt aber unersetzlich und behält einen festen Platz“, ist sich Dörner sicher.