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Stuttgart-Mitte: Hunderte Partygänger verstoßen mutmaßlich gegen Corona-Regelungen – mehr als 30 Streifenwagen im Einsatz
Zu mehreren größeren öffentlichkeitswirksamen Polizeieinsätzen kam es in der Nacht auf Pfingstsonntag in der Innenstadt. Während einerseits mehr als 500 junge Menschen und Feierwillige am Kleinen Schlossplatz die Corona-Regeln missachteten und sich die Situation trotz Polizeiaufforderung nicht besserte, täuschte nach den bisherigen Feststellungen ein 18-jähriger im Bereich der Theodor-Heuss-Straße einen Messerangriff vor und provozierte seine Festnahme sowie das Anlegen von Handschließen, während er am Boden lag.
Am Samstag (30.05.2020) kurz vor 24.00 Uhr beobachteten Kräfte der Sicherheitskonzeption Stuttgart eine Menge von rund 500 Personen auf und um die Treppen am Kleinen Schlossplatz, die in der überwiegenden Mehrzahl das Abstandsgebot nicht einhielten und den Platz vermüllten. Als die Streifen nach Mitternacht begannen, die Personen auch mit Lautsprecherdurchsagen anzusprechen, wurden aus der Menge heraus Flaschen auf die Beamten geworfen. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt. Allerdings wurde ein Streifenwagen an mehreren Stellen leicht beschädigt. Nachdem die Personen keine Einsicht zeigten und gegen die Beamten verbal aggressiv waren und den Anweisungen trotzig und ablehnend missachteten, bedurfte es schließlich des Einsatzes von mehr als einem Dutzend Streifenwagenbesatzungen, darunter Hundeführer, Gruppen der Sicherheitskonzeption und Kriminalbeamten, um die Menge vom Kleinen Schlossplatz zu drängen und sie im Bereich der Theodor-Heuss-Straße und dem Rotebühlplatz aufzulösen.
Gegen 02.00 Uhr meldete schließlich ein Anrufer eine Auseinandersetzung mit Messerangriff in der Büchsenstraße. Ein Mann habe ihn angesprochen und mitgeteilt, er sei „abgestochen“ worden und benötige einen Krankenwagen. Nach den bisherigen polizeilichen Ermittlungen stellt sich der Sachverhalt wie folgt dar: Schnell eintreffende Streifenbesatzungen nahmen sich dem angeblichen Opfer an. Das 18-jährige vermeintliche Opfer, selbst zu Verletzungen befragt, gab zu verstehen, dass er sich einen Spaß erlaubt habe. Nachdem vom vorgeblichen Opfer nun, wegen des Vortäuschens einer Straftat, die Personalien erhoben werden sollten, gab es tumultartige Szenen. Der Mann schrie um sich und sperrte sich gegen die Polizeimaßnahmen. Erst am Boden liegend konnten ihm Handschließen angelegt werden. Das Polizeipräsidium Stuttgart geht beim derzeitigen Ermittlungsstand davon aus, dass der 18-jährige polizeibekannte Dunkelhäutige die Situation absichtlich herbeigeführt hat. Die mehreren hundert Schaulustigen solidarisierten sich, offenbar ohne konkrete Kenntnis des Sachverhalts sofort mit dem 18-Jährigen, kreisten die eingesetzten Beamten ein und beschimpften sie u.a. als Rassisten. Mehr als 30 Streifenwagen waren vom Lagezentrum zu dieser aggressiven Menschenmenge beordert worden, um die Lage in den Griff und Ruhe in die Situation zu bekommen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und wertet unter anderem auch vorhandene Aufnahmen von Bodycams der eingesetzten Streifen aus. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +497118990 5778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Mitte/-Bad Cannstatt: Polizeieinsatz wegen Kundgebungen
Polizeibeamte waren am Samstag (30.05.2020) wegen mehrerer angemeldeter Demonstrationen in Stuttgart im Einsatz. Im Bereich der Innenstadt fanden am Kleinen Schlossplatz sowie im Oberen Schlossgarten zwei Kundgebungen statt. Ab 14.00 Uhr startete am Kurpark in Bad Cannstatt ein Aufzug mit Versammlungsteilnehmern in Richtung des Wasengeländes. Ab 15.30 Uhr fand dort eine weitere Kundgebung unter dem Thema „Für das Grundgesetz und die Freiheit“ statt. Alle angemeldeten Kundgebungen verliefen störungsfrei.

Stuttgart-Mitte: Mutmaßlicher Exhibitionist vorläufig festgenommen – Zeugen gesucht
Polizeibeamte haben am Samstagabend (30.05.2020) einen 21 Jahre alten Mann vorläufig festgenommen, der im Verdacht steht, sich vor mehreren Passanten entblößt zu haben. Der Tatverdächtige hielt sich gegen 17.45 Uhr im Oberen Schlossgarten auf, als zwei Passanten bemerkten, wie dieser auf der Wiese liegend offenbar an seinem Geschlechtsteil manipulierte. Mehrere Familien mit Kindern sollen sich im dortigen Bereich aufgehalten haben. Alarmierte Polizeibeamte nahmen den jungen Mann vorläufig fest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903100 an die Beamtinnen und Beamten des Polizeireviers 1 Theodor-Heuss-Straße zu wenden.

Stuttgart-Heslach: Autos beschädigt und Motorroller umgeworfen – Zeugen und Geschädigte gesucht
Zwei Jugendliche haben in der Nacht zum Samstag (30.05.2020) in der Böblinger Straße mindestens zwei Autos beschädigt und einen Motorroller umgeworfen. Die offensichtlich unter Alkoholeinfluss stehenden 16- und 17-jährigen Täter traten gegen 00.20 Uhr an einem BMW 1er und einem Opel Astra gegen den rechten Außenspiegel, wodurch ein Schaden von zirka 800 Euro entstanden ist. Ob an dem umgeworfenen Motorroller der Marke Benzhou ein Schaden entstanden ist, ist noch unbekannt. Die beiden Jugendlichen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an ihre Eltern übergeben. Zeugen und weitere Geschädigte werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903300 bei den Beamtinnen und Beamten des Polizeireviers 3 Gutenbergstraße zu melden.

Stuttgart-Freiberg: Von der Fahrbahn abgekommen – schwer verletzt
Bei einem Verkehrsunfall, der sich am Samstag (30.05.2020) gegen 04.50 Uhr in der Mönchfeldstraße ereignet hat, ist die Fahrerin schwer verletzt worden. Eine 20-jährige fuhr mit ihrem VW Lupo auf der Mönchfeldstraße in Richtung Freiberg. Aus bislang unbekannter Ursache verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug, kam nach links auf die Gegenfahrbahn und prallte in die dort befindliche Baustelle. Rettungskräfte waren im Einsatz, kümmerten sich um die Verletzte und brachten sie in ein Krankenhaus. An ihrem Lupo entstand ein Schaden von zirka 2.000 Euro und an der Baustelle ein Schaden von zirka 5.000 Euro.

BAB 8/ Gemarkung Stuttgart: Unfallflucht mit zwei leichtverletzten
Am Freitagmittag, gegen 13:15 Uhr, kam es auf der A8 zu einem Verkehrsunfall mit zwei leichtverletzten Personen und anschließender Unfallflucht. Ein bislang unbekannter Fahrer eines mutmaßlichen Land Rovers wechselte am Kreuz Stuttgart von der A81 aus Singen kommend auf die A8 in Fahrtrichtung München. Im Bereich der dortigen Überleitung zur A8 zog er nach starker Beschleunigung auf die linke Fahrspur. Diese wurde jedoch bereits durch einen mit vier Personen besetzten Ford befahren. Durch ein abruptes Bremsmanöver konnte der 44-jährige Ford-Fahrer gerade noch eine Kollision verhindern, kam hierbei jedoch von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Mittelgleitwand. Anschließend kam das Fahrzeug auf dem mittleren Fahrstreifen zu stehen. Aufgrund des Aufpralls zogen sich der Ford-Fahrer sowie seine 38-jährige Beifahrerin leichte Verletzungen zu. Die beiden weiteren Insassen blieben unverletzt. Der Ford musste anschließend abgeschleppt werde, an ihm entstand ein Schaden in Höhe von ca. 4000 Euro. Auf der A8 kam es aufgrund des Unfalles zu einem Rückstau von zwei Kilometer. Die Ermittlungen zum Unfallverursacher dauern bislang noch an. Die Feuerwehr Stuttgart war mit einem Fahrzeug mit vier Wehrleuten und der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagenbesatzungen vor Ort. Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg wurde mit der Unfallaufnahme beauftragt.

Stuttgart-Ost: Rollerfahrerin schwer verletzt
Schwere Verletzungen zog sich eine 31-jährige Rollerfahrerin bei einem Verkehrsunfall am Freitag (29.05.2020) in der Wangener Straße zu. Sie war gegen 19.15 Uhr mit ihrem Piaggio-Roller in Richtung Wangen unterwegs. Kurz vor der Landhausstraße musste ein vor ihr begleitet fahrender 17-Jähriger mit seinem Pkw Dacia wegen einer roten Ampel abbremsen. Die Rollerfahrerin fuhr aus Unachtsamkeit leicht auf den Dacia auf und stürzte. Sie kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Es entstand nur geringer Sachschaden.

Stuttgart-Stammheim: Nach Unfall weitergefahren – Zehnjährige leicht verletzt – Zeugen gesucht
Die Polizei sucht Zeugen zu einem Verkehrsunfall, bei dem am Freitagvormittag (29.05.2020) in der Freihofstraße ein zehnjähriges Mädchen leicht verletzt worden ist. Der Unbekannte fuhr gegen 10.20 Uhr mit seinem Fahrzeug auf Höhe der Hausnummer 35 aus einer Hofeinfahrt und stieß mit der Zehnjährigen zusammen, die mit ihrem Fahrrad auf dem Gehweg unterwegs war. Das Mädchen stürzte und verletzte sich dabei leicht. Der Fahrer öffnete nach dem Unfall offenbar kurz die Fahrertür, schaute nach dem Mädchen und fuhr weg. Die Zehnjährige fuhr weiter zur Schule und schilderte den Vorfall einem Lehrer. Der Fahrer soll kurze graue Haare haben und war bekleidet mit einem hellen Oberteil, das Auto kann nicht beschrieben werden. Zeugen, insbesondere eine Frau, die kurz nach dem Unfall mit dem Mädchen gesprochen hatte, werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903700 beim Polizeirevier 7 Ludwigsburger Straße zu melden.

Stuttgart-Ost: Verkehrskontrollen
Polizeibeamte haben am Donnerstagnachmittag (28.05.2020) in der Cannstatter Straße Verkehrskontrollen durchgeführt und dabei ihr Augenmerk insbesondere auf die Einhaltung des Rotlichts sowie die verbotswidrige Benutzung des Mobiltelefons gerichtet. Die Beamten kontrollierten zwischen 15.00 Uhr und 17.30 Uhr den Verkehr an der Kreuzung Cannstatter Straße und Heilmannstraße. In dem Zeitraum beobachteten die Polizeibeamten insgesamt 51 Ordnungswidrigkeiten. Unter anderem benutzen 29 Autofahrer während der Fahrt ein Handy, in zwölf Fällen missachteten sie das Rotlicht der Ampel. Die Fahrer müssen nun mit empfindlichen Geldbußen und Punkten in Flensburg rechnen.

Stuttgart-Feuerbach: Schaufenster eingeschlagen – Zeugen gesucht
Unbekannte sind am Mittwoch (27.05.2020) oder Donnerstag (28.05.2020) in einen Laden an der Stuttgarter Straße eingebrochen. Die Täter versuchten zwischen 19.30 Uhr und 07.00 Uhr zuerst die Eingangstür aufzuhebeln. Als das nicht gelang, schlugen sie das Schaufensters ein und hebelten die Kasse auf. Die Diebe erbeuteten Bargeld und mehrere elektronische Geräte. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903800 bei dem Polizeirevier 8 Kärntner Straße zu melden.

Stuttgart-Mitte: Mutmaßlicher Graffitisprayer vorläufig festgenommen
Ein Polizeibeamter hat am Mittwochmorgen (27.05.2020) auf dem Weg zum Dienst einen 35 Jahre alten Mann vorläufig festgenommen, der im Verdacht steht, in einer Stadtbahn ein Graffiti gesprüht zu haben. Der Polizeibeamte fuhr gegen 05.10 Uhr mit der Stadtbahn der Linie U2 in Richtung Neugereut, als er an der Haltestelle Rotebühlplatz den 35-Jährigen dabei beobachtete, wie er eine Spraydose aus seinem Rucksack holte und die Innenwand der Stadtbahn besprühte. Er sprach den Tatverdächtigen an, wies sich als Polizeibeamter aus und benachrichtigte seine uniformierten Kollegen. Diese fanden im Rucksack des Sprayers zudem kleine Mengen Amphetamin und Ecstasy. Der 35-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Er muss mit Schadensersatzforderungen und darüber hinaus mit Anzeigen wegen Sachbeschädigung und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz rechnen.

Stuttgart-Nord: Autoaufbrecher unterwegs – Zeugen und weitere Geschädigte gesucht
Unbekannte haben in der Nacht zum Donnerstag (28.05.2020) an der Mönchhaldenstraße, der Gäubahnstraße und der Friedhofstraße mehrere Autos verschiedenster Marken aufgebrochen. Die Unbekannten schlugen zwischen 02.00 Uhr und 03.00 Uhr an den geparkten Autos jeweils eine Seitenscheibe ein und durchsuchten das Innere der Fahrzeuge. Bislang ist bekannt, dass sie zwei mobile Navigationsgeräte erbeuteten, die Ermittlungen zu weiterem Diebesgut dauern an. Die Beamten entdeckten 19 Fahrzeuge mit eingeschlagener Seitenscheibe. Eine Anwohnerin bemerkte gegen 03.00 Uhr zwei verdächtige Männer in der Nähe, nachdem sie einen Knall gehört hatte. Einer der Unbekannten hatte braune Haare, eine sportliche Figur, war etwa 20 Jahre alt und dunkel gekleidet. Ob die beiden etwas mit den Autoaufbrüchen zu tun haben, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Der Sachschaden kann bislang nicht beziffert werden. Zeugen und Geschädigte werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903200 bei den Beamtinnen und Beamten des Polizeireviers 2 Wolframstraße zu melden.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Fahrzeugbrand nach Unfall
Nach einem Verkehrsunfall in der Endersbacher Straße hat am Mittwochnachmittag (27.05.2020) ein Audi Feuer gefangen und ist offenbar komplett ausgebrannt. Die 84-jährige Fahrerin eines Audi A6 fuhr gegen 15.45 Uhr auf der Endersbacher Straße in Richtung Fellbach, als sie möglicherweise aufgrund eines technischen Defekts mit einem am rechten Fahrbahnrand geparkten VW Golf zusammenstieß. Kurz nachdem die 84-Jährige ihr Auto verlassen hatte, geriet es aus noch ungeklärter Ursache in Brand, den alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr löschten. Am Audi entstand offenbar Totalschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro, die Fahrerin blieb unverletzt. Das Feuer griff nicht auf den geparkten VW Golf über, allerdings entstand ein Sachschaden am Fahrbahnbelag in noch unbekannter Höhe.

Stuttgart-Mitte: Ohne Fahrschein unterwegs – Tatverdächtiger in Haft
Polizeibeamte haben am Dienstagmorgen (26.05.2020) einen 23 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht ohne Fahrschein gefahren zu sein und sich im Anschluss gegen das Festhalten durch das Sicherheitspersonal der SSB gewehrt zu haben. Die beiden Mitarbeiter des SSB-Sicherheitsdienstes sprachen den Tatverdächtigen gegen 06.45 Uhr in der Stadtbahn auf Höhe der U-Bahn-Haltstelle Charlottenplatz an, da er keine Mund-Nasen-Bedeckung trug. Als der Mann neben der Aufforderung seine Füße vom Sitzpolster zu nehmen auch die Aufforderung einen Fahrschein vorzuzeigen ignorierte, wollten sie ihn der Bahn verweisen. Der 23-Jährige stieß dem 25-jährigen SSB-Mitarbeiter daraufhin den Ellenbogen in seinen Bauch, trotzdem gelang es den Angestellten den Mann an der Haltestelle Neckartor aus der Bahn zu bringen. An der Haltestelle versuchte er über die Gleise zu flüchten, doch auch dieser Versuch blieb erfolglos. Die Beiden schafften es, den Mann bis zum Eintreffen der alarmierten Polizeibeamten festzuhalten. Der polizeibekannte und wohnsitzlose 23-jährige Rumäne wurde daraufhin am Dienstag mit Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt, der den Haftbefehl in Vollzug setzte.

Stuttgart-Stadtgebiet: Mutmaßliches Tötungsdelikt
Polizeibeamte haben am Dienstag (26.05.2020) einen 53 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, am vergangenen Wochenende (22.05.2020 bis 24.05.2020) in Stuttgart einen 45-Jährigen getötet zu haben. Der 45 Jahre alte, als zuverlässig bekannte Mann wurde von seiner geschiedenen Ehefrau am Samstagabend (23.05.2020) als vermisst gemeldet, nachdem er nicht wie vereinbart am Samstagmorgen die gemeinsamen Kinder zur Betreuung abgeholt hatte. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen der Polizei in Stuttgart und dem Stuttgarter Umland blieben zunächst erfolglos. In der Nacht zum Dienstag stellte sich der 53-Jährige in Begleitung seines Bruders bei der Polizei und gab an, seinen ehemaligen Schwager am vergangenen Wochenende getötet zu haben. Die Ermittler fanden einen Leichnam in einem Gartengrundstück im Ortsteil Freiberg, der später als der Vermisste identifiziert wurde. Die Ermittlungen der Kriminalbeamten, insbesondere zum Tatablauf und den Hintergründen der Tat, dauern an. Der 53 Jahre alte Tatverdächtige mit türkischer Staatsbürgerschaft wurde im Laufe des Mittwochs mit Antrag der Staatsanwaltschaft auf Erlass eines Haftbefehls dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der den Haftbefehl erließ und in Vollzug setzte.

Stuttgart-Mitte: Unbekannter versucht 34-Jährige zu vergewaltigen – Zeugen gesucht
Ein unbekannter Mann hat in der Nacht zum Mittwoch (27.05.2020) in einem Parkhaus an der Kronenstraße offenbar versucht, eine 34 Jahre alte Frau zu vergewaltigen. Die 34-Jährige saß gegen 00.30 Uhr auf einer Parkbank in der Königstraße, als der Unbekannte sich zu ihr setzte. Nachdem sie weggehen wollte, hielt sie der Mann offenbar fest und berührte sie unsittlich. Der Frau gelang es, sich loszureißen und in das Parkhaus zu flüchten. Der Täter folgte ihr, zog sie gewaltsam aus und legte sie auf den Boden. Nachdem er sie offenbar auch gewürgt hatte, gelang ihr die Flucht in die Königstraße. Dort machte sie Passanten auf sich aufmerksam, welche die Polizei alarmierten. Die 34-Jährige beschrieb den Unbekannten als etwa 175 bis 180 Zentimeter großen, sportlichen Mann mit südländischem Aussehen. Er soll dunkel gekleidet gewesen sein und eine dunkle Stoffmütze getragen haben. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-West: Frau bespuckt Passanten – Zeugen und Geschädigte gesucht
Polizeibeamte haben am Dienstag (26.05.2020) eine 33 Jahre alte Frau vorläufig festgenommen, die im Verdacht steht mehrere Passanten bespuckt und beleidigt zu haben. Die Passanten alarmierten gegen 16.45 Uhr die Polizei, da die 33-Jährige in der Rotebühlstraße auf Höhe des Feuersees laut herumschrie und mehrere Passanten mutmaßlich angespuckt und beleidigt hatte. Sie soll auch eine unbekannte Frau mit ihrem Rucksack geschlagen haben. Die Beamten nahmen die Frau vorläufig fest und brachten sie in eine psychiatrische Einrichtung. Zeugen und Geschädigte, insbesondere die mutmaßlich geschlagene Frau, werden gebeten, sich bei den Beamtinnen und Beamten des Polizeireviers 3 Gutenbergstraße unter der Rufnummer +4971189903300 zu melden.

Stuttgart-Stadtgebiet: Einsatz gegen Rauschgiftkriminalität und Organisierte Kriminalität – Zwölf Haftbefehle erwirkt
Mehrere Hundert Polizeibeamte haben am Dienstag (26.05.2020) im Rahmen eines groß angelegten Einsatzes 23 Objekte im Großraum Stuttgart durchsucht. In Kooperation mit den Polizeipräsidien Ludwigsburg, Reutlingen und Einsatz sowie der Staatsanwaltschaft Stuttgart haben Beamte des Polizeipräsidiums Stuttgart elf mit Haftbefehl gesuchte Hauptverdächtige festgenommen. Gegen eine Mittäterin wurde im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen ebenfalls ein Haftbefehl erlassen. Fünf weitere zunächst vorläufig festgenommene Tatverdächtige setzten die Polizisten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß.
Umfangreiche Ermittlungen der Kriminalpolizei Stuttgart führten im Juli 2019 auf die Spur der mutmaßlichen Rauschgifthändler. Die Festgenommen stehen im Verdacht, im großen Stil mit Rauschgift, insbesondere mit Kokain und Marihuana, gehandelt zu haben. Dabei agierte die Bande in festen Strukturen und war stark hierarchisch organisiert. Die Mitglieder nahmen innerhalb dieser Hierarchieebenen unterschiedliche Aufgaben wahr, um die Maschinerie des organisierten Rauschgifthandels am Laufen zu halten. Auch drei Minderjährige sollen in die Geschäfte involviert gewesen sein.
Die Polizeibeamten betraten bereits in den frühen Morgenstunden die Objekte, darunter Privatwohnungen, Arbeitsstätten und Garagen und nahmen die elf Hauptverdächtigen fest. Für eine 22-jährige Mittäterin wurde ebenfalls ein Haftbefehl erwirkt.
Die Ermittler beschlagnahmten bei den Durchsuchungsmaßnahmen am Dienstagmorgen mehrere Hundert Gramm Marihuana, geringe Mengen Kokain und Haschisch sowie mehrere Zehntausend Euro Bargeld. Darüber hinaus fanden sie Munition, Elektroschocker sowie Mobiltelefone, die noch ausgewertet werden müssen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Die elf 17- bis 42-jährigen tatverdächtigen Männer mit deutschen und türkischen Staatsangehörigkeiten, welche teilweise miteinander verwandt sind sowie die 22 Jahre alte Deutsche werden im Laufe des Dienstags einem zuständigen Haftrichter vorgeführt.

Stuttgart-Süd: Motorradfahrer bei Unfall leicht verletzt
Bei einem Verkehrsunfall am Viereichenhautunnel ist am Dienstag (26.05.2020) ein 20-jähriger Motorradfahrer leicht verletzt worden. Der 28 Jahre alte Fahrer einer Mercedes E-Klasse fuhr gegen 08.50 Uhr auf der linken Spur im Viereichenhautunnel in Richtung Innenstadt. Offenbar sah er den 20-jährigen Fahrer einer Kawasaki, der auf der Abbiegespur zur Burgstallstraße an der roten Ampel wartete zu spät und stieß mit ihm zusammen. Der Motorradfahrer stürzte und zog sich leichte Verletzungen zu. Rettungskräfte kümmerten sich vor Ort um den jungen Mann und brachten ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Stuttgart-Ost: Vor Polizeikontrolle geflüchtet – Zeugen und Geschädigte gesucht
Die Polizei sucht Zeugen und Geschädigte zu einem Vorfall, bei dem ein 20 Jahre alter Renault Fahrer sowie sein 20-Jähriger Mitfahrer am späten Donnerstagabend (21.05.2020) vor einer Polizeikontrolle geflüchtet sind und dabei möglicherweise mehrere Verkehrsteilnehmer gefährdet haben. Die Beamten wollten den Renault Twingo gegen 23.15 Uhr an der Kreuzung Talstraße/Hackstraße kontrollieren, als dieser plötzlich Gas gab und über eine rote Ampel in Richtung Rotenbergstraße davonfuhr. An der Stadtbahnhaltestelle Karl-Olga-Krankenhaus fuhr der 20-Jährige über den Gleisbereich auf die Gegenfahrbahn und setzte seine Flucht in Richtung Neckarstraße fort. In der Hackstraße fuhr er erneut über den Gleisbereich, bevor er in der Neckarstraße stoppte und beide zu Fuß flüchteten. In einer nahegelegenen Baustelle nahmen die Beamten die beiden Tatverdächtigen vorläufig fest. Ermittlungen ergaben, dass der Fahrer offenbar nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und die angebrachten Kennzeichen mutmaßlich gestohlen sind. Auch die Besitzverhältnisse des Renaults sind Gegenstand weiterer Ermittlungen. Zeugen und Geschädigte werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903600 beim Polizeirevier 6 Martin-Luther-Straße zu melden.

Stuttgart-Möhringen: Mit drei Fahrzeugen kollidiert
Am frühen Dienstagmorgen (26.05.2020) ist ein 24 Jahre alter Autofahrer mit drei Fahrzeugen zusammengestoßen und hat hohen Sachschaden verursacht. Der 24-Jährige war gegen 3.25 Uhr mit seinem Opel in der Plieninger Straße in Richtung Vaihingen unterwegs, als er mutmaßlich infolge von Übermüdung nach links auf die Gegenspur fuhr und mit einem am Fahrbahnrand geparkten VW Passat kollidierte. Durch die Kraft des Aufpralls wurde der VW Passat auf einen dahinter stehenden VW Up sowie einen Citroen geschoben. Der 24-Jährige fuhr nach dem Zusammenstoß wieder nach rechts und kam schließlich quer zur Fahrbahn zum Stehen. Er verletzte sich bei dem Zusammenstoß leicht, benötigte allerdings keine weitere medizinische Versorgung. Durch den Unfall entstand ein Sachschaden von zirka 60.000 Euro. Da die vier Autos starke Beschädigungen aufwiesen, brachten Abschleppwagen die Fahrzeuge zu einem Verwahrplatz.

A8 Stuttgart: Rumänischer Sattelzug auf der A 8 bei Stuttgart beschlagnahmt
Die richtige Nase hatten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, denen auf der A 8 Stuttgart-München, zwischen den Anschlussstellen Flughafen-Messe und Stuttgart-Plieningen ein rumänischer Sattelzug aufgefallen war, dessen Auflieger eine gewisse Schräglage aufwies. Bei der anschließenden Kontrolle des Zuges und seines 33-jährigen Fahrers sahen sich die Polizisten das Fahrzeug auch von unten an und entdeckten dabei einen zweiten Boden, der unter dem Hauptboden des Aufliegers eingezogen worden war. Darunter verbargen sich zahlreiche miteinander verbundene und mit Dieselkraftstoff gefüllte Kanister. Daneben stellten die Beamten eine Schlauchleitung mit entsprechenden Verlängerungen sowie zwei elektrisch betriebene Pumpen fest, die mutmaßlich zum Abzapfen von Diesel aus anderen Tanks Verwendung fanden. Auch das ursprüngliche Batteriefach hatte Kanistern weichen müssen und die Fahrzeugbatterien waren an anderer Stelle platziert worden. Neben dem mit 1200 Liter gefüllten Tank führte der 33-Jährige in den Kanistern weitere knapp 1.000 Liter Diesel mit. Weder das Fahrzeug noch der Fahrer erfüllten die Voraussetzungen für den Transport dieser Kraftstoffmenge. Neben den gefahrgutrechtlichen Verstößen stellten die Ermittler zusammen mit einem Sachverständigen zudem gravierende technische Mängel an dem Sattelzug fest, die zur Verkehrsunsicherheit führten. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde das Fahrzeug beschlagnahmt. Der Fahrer musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von mehreren tausend Euro hinterlegen. Die polizeilichen Ermittlungen, auch zu den mutmaßlichen Dieseldiebstählen, dauern an.

Stuttgart-Mitte: Angestellte in Tankstelle bedroht – Zeugen gesucht
Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Samstag (23.05.2020) in einer Tankstelle an der Kriegsbergstraße eine Angestellte bedroht und dabei Bargeld erbeutet. Vermutlich acht junge Männer betraten gegen 00.10 Uhr die Tankstelle, kauften dort mehrere Lebensmittel und verließen die Tankstelle wieder. Kurze Zeit später kamen drei der Männer zurück und bezichtigten die Angestellte, einen zu hohen Betrag berechnet zu haben. Einer der Männer sprang in der Folge über die Theke, bedrohte die 24-jährige Verkäuferin und forderte von ihr die Auszahlung des vermeintlich zu viel berechneten Geldes. Die dadurch verängstigte Angestellte händigte dem Täter das Geld aus, woraufhin er mit seinen Begleitern die Tankstelle wieder verließ. Der Mann war 23 bis 25 Jahre alt und zirka 180 Zentimeter groß. Er hatte eine normale Statur, trug einen hellen Pullover, eine dunkelblaue Jeans, ein Basecap und eine Kette mit einem Kreuzanhänger. Alle jungen Männer hatten laut der Angestellten ein südländisches Aussehen. Zeugen werden gebeten, sich mit den Beamtinnen und Beamten der Kriminalpolizei unter der Rufnummer +4971189905778 in Verbindung zu setzen.

Stuttgart-Hedelfingen: Unfall mit Radfahrer
Am Sonntagmittag (24.05.2020) ist an der Ecke Schulwinkel und Heumadener Straße ein Autofahrer mit einem Radfahrer kollidiert. Ein 47 Jahre alter Mann wollte gegen 13.35 Uhr mit seinem schwarzen BMW aus der Straße Schulwinkel in die Heumadener Straße einfahren. Hierbei passierte er die durch geparkte Lieferwagen unübersichtlich beschaffene Einmündung in die Heumadener Straße. Im Moment des Passierens kollidierte er mit einem 44-jährigen Radfahrer, der mit seinem schwarzen Rennrad von rechter Seite kommend die Heumadener Straße entlangfuhr. Der Radfahrer verlor hierdurch die Kontrolle über sein Rad und stürzte, dabei erlitt er schwere Kopfverletzungen. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus, es entstand ein Sachschaden von insgesamt etwa 2000 Euro.

Stuttgart-Nord: Autoscheibe eingeschlagen – drei Tatverdächtige vorläufig festgenommen
Polizeibeamte haben am frühen Samstagmorgen (23.05.2020) drei junge Männer im Alter von 16, 21 und 22 Jahren vorläufig festgenommen, die im Verdacht stehen, eine Autoscheibe eingeschlagen und aus dem Fahrzeug eine Tasche gestohlen zu haben. Ein Anwohner hörte gegen 02.50 Uhr einen Knall und rief die Polizei. Alarmierte Polizeibeamte stellten an einem Ford Focus, der in der Mönchhaldenstraße geparkt war, fest, dass eine Seitenscheibe eingeschlagen war. Ermittlungen führten auf die Spur des Trios. Die Beamten nahmen die drei kurz darauf an ihrer Wohnadresse vorläufig fest und entdeckten bei ihnen die mutmaßlich gestohlene Damenhandtasche. Bei dem 21-Jährigen fanden die Beamten noch eine geringe Menge Marihuana. Die Beamten setzten die Tatverdächtigen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß.

Stuttgart-Weilimdorf: Jugendliche sexuell belästigt – Zeugen gesucht
Ein unbekannter Mann hat am Freitagabend (22.05.2020) auf einem Spielplatz am Zaunkönigweg ein 17-jähriges Mädchen sexuell belästigt. Die Jugendliche sah gegen 21.50 Uhr, wie der Unbekannte auf einer Bank saß, seine Hand in der Hose hatte und offenbar sexuelle Handlungen an sich vornahm. Das Mädchen rannte nach Hause und offenbarte sich ihren Eltern. Alarmierte Polizeibeamte fahndeten ohne Ergebnis nach dem Unbekannten. Er soll eine sehr helle Hautfarbe, kurze braune Haare und eine schmale Statur haben. Er hat geraucht und trug zur Tatzeit eine hellgraue Stoffhose mit einem hellbraunen Gürtel, dunkle Oberbekleidung und hatte ein helles Mountainbike mit schwarzer Aufschrift dabei. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Ost: Offenbar betrunken Auto gefahren – Zeugen gesucht
Ein 27 Jahre alter Mann ist am Samstagabend (23.05.2020) offenbar betrunken Auto gefahren und hat auf seiner Fahrt möglicherweise andere Verkehrsteilnehmer gefährdet. Ein Zeuge fuhr gegen 22.55 Uhr hinter dem schwarzen Mazda des 27-Jährigen vom Pragsattel bis in die Rotenbergstraße her. Dabei fiel ihm dessen unsichere und riskante Fahrweise auf. Eine Polizeistreife kontrollierte den Mann, nachdem er durch einen gescheiterten Einparkversuch in der Rotenbergstraße aufgefallen war. Der 27-Jährige zeigte vor den Beamten starke Anzeichen von Trunkenheit. Er musste die Beamten zu einer Blutentnahme begleiten, ihn erwartet eine entsprechende Anzeige. Zeugen und mögliche gefährdete Verkehrsteilnehmer werden gebeten, sich beim Polizeirevier 5 Ostendstraße unter der Rufnummer +4971189903500 zu melden.

Stuttgart-West: Radfahrerin schwer gestürzt – Zeugen gesucht
Schwere Verletzungen zog sich eine 30-jährige Radfahrerin zu, als sie am Sonntagabend (24.05.2020) gegen 18.40 Uhr beim Bärenschlössle schwer stürzte. Bislang ist bekannt, dass die Frau einen Abhang bei der Rückseite des Bärenschlössle in Richtung Bärensee hinabfuhr, als sie vermutlich alleinbeteiligt zu Fall kam und sich unter anderem schwere Kopfverletzungen zuzog. Die Radfahrerin wurde mit einem Rettungswagen und einem Notarzt in ein Krankenhaus transportiert. Zeugen, insbesondere die Mitglieder einer Fahrradgruppe, mit der die Verletzte zuvor unterwegs gewesen sein soll, werden gebeten, sich beim Polizeirevier 3 Gutenbergstraße unter der Rufnummer +4971189903300 zu melden.