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Schwieberdingen: Porsche beschädigt und von der Unfallstelle weggefahren
In der Talstraße in Schwieberdingen kam es am Samstagmittag gegen 13.20 Uhr zu einer Verkehrsunfallflucht. Die Fahrerin eines Porsche kam nach einem Spaziergang gerade zu ihrem geparkten Fahrzeug zurück, als sie einen Knall hörte, ein Fahrzeug wenden und wegfahren sah. In der Folge konnte sie an ihrem eigenen Fahrzeug einen Schaden feststellen. Der zunächst unbekannte Unfallverursacher hatte beim Ausparken offenbar den Porsche übersehen, war auf ihn aufgefahren und hatte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle entfernt. Da eine aufmerksame Zeugin sich das Kennzeichen notiert hatte, konnte als Verursacherin die 66-jährige Fahrerin eines VW Polo ermittelt werden. Diese muss nun mit einer Anzeige wegen Verkehrsunfallflucht rechnen. Am Porsche entstand ein Sachschaden von circa 4.500 Euro. Der Schaden am Polo wird auf 3.000 Euro geschätzt.

Bietigheim-Bissingen: Alkoholisiert auf Fahrzeug aufgefahren
Sachschaden in Höhe von circa 14.000 Euro entstand bei einem Auffahrunfall, welcher sich am Samstag gegen 14.50 Uhr auf der Bundesstraße 27 ereignet hat. Offenbar ungebremst fuhr der 47-jährige Lenker eines 3er BMW auf eine Mercedes-Benz C-Klasse auf, welche aus Richtung Ludwigsburg kommend auf Höhe eines Autohauses im Stadtteil Buch an einer roten Ampel gehalten hatte. Während der Unfallaufnahme konnte durch die Streife des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen festgestellt werden, dass der Unfallverursacher deutliche Anzeichen einer Alkoholisierung zeigte. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte dies, weshalb beim BMW-Fahrer im weiteren Verlauf eine Blutentnahme durchgeführt und dessen Führerschein einbehalten wurde. Die Insassen der C-Klasse, ein 51-jähriger Familienvater, dessen 44-jährige Frau sowie die im Fond des Pkw sitzende 11-jährige Tochter wurden, wie auch der Unfallverursacher, durch den Unfall nicht verletzt. Durch die Wucht der Kollision waren beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Ditzingen-Heimerdingen: Unfall mit einem Traktor und zwei Leichtverletzten
Am Samstag gegen 17:11 Uhr befuhr ein 26 Jahre alter Traktorfahrer die Landesstraße 1177 von Heimerdingen in Richtung Hirschlanden. Kurz nach dem Ortsausgang Heimerdingen wollte der Traktor nach links in einen Feldweg abbiegen. Direkt hinter dem Traktor fuhr ein 48-Jähriger mit seinem Fiat. Als der Traktor zum Linksabbiegen ansetzte, wollte der Fiat-Fahrer diesen links überholen und prallte frontal gegen das Heck des Traktors. In der Folge überschlug sich der Traktor und kam seitlich zum Liegen. Der Fiat wurde seitlich auf den Gehweg abgewiesen. Durch den Zusammenstoß wurden beide Fahrer jeweils leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich insgesamt auf schätzungsweise 25.000 EUR. Für die Unfallaufnahme und die Bergung der Fahrzeuge musste die Strecke für ca. eine Stunde in beide Richtungen gesperrt werden. Insgesamt befanden sich zwei Streifenwägen der Polizei, ein Rettungswagen und zwei Fahrzeuge mit neun Wehrleuten der Feuerwehr Ditzingen.

Ludwigsburg: Verkehrsunfallflucht
Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker streifte am Freitag, in der Zeit zwischen 11:00 Uhr und 21:00 Uhr, einen BMW in der Friedrichstraße und entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle. Der Schaden an dem am rechten Fahrbahnrand geparkten BMW wurde auf rund 10.000 Euro geschätzt. Hinweise zum Verursacher nimmt das Polizeirevier Ludwigsburg unter der Rufnummer 07141 18-5353 entgegen.

Bietigheim-Bissingen: Männer gehen aufeinander los
Mehrere Streifenwagenbesatzungen rückten am Freitag gegen 08.45 Uhr zum Bahnhof Bietigheim-Bissingen aus. Eine Passantin hatte zuvor die Polizei alarmiert, da sie Zeugin einer handfesten Auseinandersetzung zwischen zwei Männer geworden war. Als die Beamten des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen vor Ort eintrafen, hatten die Tatverdächtigen bereits voneinander abgelassen. Die beiden 40 und 37 Jahre alten Männer waren zunächst in der Bahnhofshalle in einen Streit geraten und hatten sich dann auf den Bahnhofsvorplatz begeben. Dort sollen der 40- und der 37-Jährige schließlich aufeinander losgegangen sein. Im Zuge dessen stieß der Ältere den Roller des Jüngeren um. Da der 40-jährige Tatverdächtige Verletzungen davontrug, wurde ein Rettungswagen hinzugezogen. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurden beide Männer auf freien Fuß entlassen. Was ursächlich für den Streit war, konnten die Polizeibeamten nicht ermitteln.

L1125/ Vaihingen an der Enz/ Kleinglattbach/ Sersheim: 31-Jährige torkelt alkoholisiert über Fahrbahn
Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten der Polizei am Donnerstag gegen 19:15 Uhr eine spärlich bekleidete Frau, die alkoholisiert über die Fahrbahn der Landesstraße 1125 zwischen Kleinglattbach und Sersheim torkeln würde und dabei versuche Fahrzeuge anzuhalten. Die mit Sondersignal beschleunigt anfahrenden Einsatzkräfte trafen auf eine augenscheinlich erheblich alkoholisierte Frau, die winkend und schwankend mittig auf der Fahrbahn stand. Es handelte sich um eine einschlägig bekannte 31-Jährige aus Vaihingen an der Enz. Da die Frau immer wieder auf die Fahrbahn laufen wollte, musste sie durch die Polizisten mit Handschließen gefesselt werden. Ein Richter ordnete den Gewahrsam an und Beamte brachten die 31-Jährige in die Gewahrsamseinrichtung beim Polizeirevier Ludwigsburg.

Korntal-Münchingen: Alkoholisierter Pedelec-Fahrer unterwegs
Am Donnerstagabend, gegen 20:10 Uhr, war ein 46-Jähriger in Korntal auf den Bahngleisen unterwegs. Ein Lokführer konnte seinen Zug noch rechtzeitig abbremsen und verständigte die Polizei. Im Rahmen der Fahndung konnten Beamte des Polizeireviers Ditzingen den gesuchten 46-Jährigen im Bereich der Straße „Am Lotterberg“ feststellen. Der Mann fuhr auf einem Pedelec auf die Polizisten zu. Während der Kontrolle stellten sie bei ihm Anzeichen für eine Alkoholisierung fest. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht. Der Test ergab einen Wert von über zwei Promille. Dies führte dazu, dass sich der Pedelec-Fahrer einer Blutentnahme unterziehen musste. Nach der Durchführung der Blutentnahme wurde er auf freien Fuß entlassen. Er muss nun mit einer Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr rechnen. Bezüglich seines Ausfluges auf die Bahngleise dauern die Ermittlungen an. Die Gleise waren während des Einsatzes zwischen 20.20 Uhr und 20.45 Uhr gesperrt.

Schwieberdingen: 28-Jähriger randaliert in Linienbus
Das Verhalten eines polizeibekannten 28-Jährigen am Donnerstag in einem Linienbus der Linie 502 zwischen Hochdorf und Schwieberdingen hat strafrechtliche Konsequenzen. Der Tatverdächtige selbst meldete sich gegen 22:40 Uhr über Notruf bei der Polizei und teilte mit, dass der 32-jährige Busfahrer ihn in Schwieberdingen in der Stuttgarter Straße nicht aussteigen lassen wolle. Bei einem zweiten Anruf behauptete er dann, dass er jetzt aus dem Bus raus sei, der Busfahrer ihn aber mit dem Bus überfahren möchte.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte in Schwieberdingen flüchtete der 28-Jährige die Stettiner Straße entlang und verschwand in einem Wohngebiet. Eine sofortige Fahndung verlief erfolglos.
Die Beamten verifizierten den mutmaßlich tatsächlichen Sachverhalt durch die Aussagen des Busfahrers und vor Ort befindlichen Zeugen. Demnach sei der 28-Jährige am Rathaus in Hochdorf in den Linienbus der Buslinie 502 eingestiegen, hätte keine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung getragen und konnte offensichtlich keinen Fahrschein vorweisen. Er wollte wohl auch keinen Fahrschein kaufen und nach einigen Minuten Diskussion entschied der Busfahrer nicht noch mehr Zeit zu verlieren und fuhr los.
Als der Bus Schwieberdingen erreichte, sei der Mann dann zum Busfahrer vor und hätte aggressiv an der Plexiglasscheibe gerüttelt. In der Folge hielt der 32-Jährige den Bus an, woraufhin der 28-Jährige aufs Armaturenbrett gestiegen wäre und auf den Busfahrer eingetreten habe. Der Tatverdächtige verließ dann den Bus, als der 32-Jährige die Türen öffnete und stellte sich vor den Bus auf die Fahrbahn.
Die ermittelnden Beamten konnten den polizeibekannten Tatverdächtigen über ein Bild identifizieren, dass ein Zeuge während des Vorfalls gemacht hatte. Er muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Nötigung im Straßenverkehr und Erschleichen von Leistungen verantworten.

Remseck-Neckargröningen: Reifen zerstochen
Ein bislang unbekannter Täter trieb zwischen Mittwoch 19:00 Uhr und Donnerstag 06:30 Uhr in der Straße „Rainwiesen“ im Stadtteil Neckargröningen sein Unwesen und beschädigte dort einen abgestellten Mini. An dem Auto, das alleine auf einem abgelegenen Parkplatz stand, zerstach der Unbekannte alle vier Reifen. Hierdurch entstand ein Sachschaden von rund 500 Euro. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Remseck, Tel. 07146 280820, in Verbindung zu setzen.

Markgrönigen: kompletter Zigarettenautomat gestohlen
In der Nacht zum Donnerstag schlugen noch unbekannte Täter im Hans-Grüninger-Weg in Markgröningen zu. Den Unbekannten gelang es einen kompletten Zigarettenautomaten von seinem Standpfosten zu entfernen. Lediglich der Pfosten blieb zurück. Der Automat samt den enthaltenen Zigarettenpackungen und des Bargelds haben einen Wert von knapp 4.000 Euro. Die derzeitigen Ermittlungen deuten darauf hin, dass der Automat in den frühen Morgenstunden entwendet wurde. Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Tel. 07145 9327-0 beim Polizeiposten Markgröningen zu melden.

Ludwigsburg: PKW-Reifen zerstochen
Eine unschöne Überraschung wartete am Donnerstagmorgen auf den Besitzer eines BMW, der zwischen Mittwoch 18.00 Uhr und Donnerstag 09.45 Uhr in der Bismarckstraße in Ludwigsburg abgestellt war. Ein bislang unbekannter Täter hatte alle vier Reifen des PKW zerstochen, so dass ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro entstand. Hinweise nimmt das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, entgegen.

Bietigheim-Bissingen: 24-Jähriger in Asylunterkunft schwer verletzt
Noch unklar sind die Umstände eines körperlichen Angriffs, der sich am Donnerstag gegen 01:35 Uhr in der Geisinger Straße in Bietigheim zugetragen hat. Nach bisherigen Erkenntnissen habe ein 24-Jähriger in einer Asylunterkunft mit weiteren Bewohnern Alkohol konsumiert. Im Anschluss soll der 24-Jährige eingeschlafen sein. Als er wieder wach wurde, stellte er Verletzungen und eine Schnittwunde an seinem Kopf fest. Aufgrund dessen ging er zu einem Sicherheitsdienstmitarbeiter, der im Anschluss die Polizei über den Vorfall informiert hatte. Ein hinzugezogener Rettungsdienst brachte den schwer verletzten 24-Jährigen im weiteren Verlauf in ein Krankenhaus. Derzeit wird davon ausgegangen, dass ein 31-jähriger Mitbewohner mutmaßlich als Täter infrage kommt. Dieser hatte aber bei Eintreffen der Einsatzkräfte die Asylunterkunft bereits verlassen. Mehrere Streifenwagenbesatzungen führten anschließend Fahndungsmaßnahmen, in die auch ein Polizeihubschrauber eingebunden war, durch. Die intensive Suche führte allerdings nicht zur Ergreifung des Tatverdächtigen. Die genauen Tatumstände der gefährlichen Körperverletzung sind derzeit Gegenstand kriminalpolizeilicher Ermittlungen.

Gerlingen: Reklamation eines Wasserkochers eskaliert
Am Mittwoch eskalierte gegen 17:50 Uhr die Reklamation eines Wasserkochers in einem Einkaufsmarkt in der Weilimdorfer Straße in Gerlingen. Eine 47-Jährige hatte drei Wochen zuvor den besagten Wasserkocher gekauft und wollte ihn nun reklamieren, da er wohl zu laut sei. Hierzu suchte sie die Infotheke auf und wollte das Gerät zurückbringen. Ein 27-jähriger Mitarbeiter kam der Frau entgegen und testete das Gerät auf eventuelle Schäden. Hierzu befüllte er den Wasserkocher mit Wasser und schaltete es ein. Da das Gerät einwandfrei funktionierte, gab es keinen Reklamationsgrund. Als er dies der 47-Jährigen mitteilte, wurde die Frau so zornig, dass sie den Wasserkocher griff und versuchte das heiße Wasser über den Mitarbeiter zu schütten. Der konnte sich mit einem Sprung zur Seite retten und der Frau anschließend den Wasserkocher abnehmen. Nach einem Streitgespräch und der Erteilung eines Hausverbotes zog man die Polizei hinzu. Die 47-Jährige muss sich nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung verantworten.

Schwieberdingen: Alkoholisierter 46-Jähriger legt sich mit Polizisten an
Nachdem sich ein alkoholisierter 46-Jähriger am Mittwoch in Schwieberdingen mit Polizeibeamten anlegte, verbrachte er die Nacht in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Leonberg. Eine Streifenbesatzung des Polizeireviers Ditzingen wurde zunächst gegen 15:50 Uhr in der Markgröninger Straße von einem Passanten angesprochen und darauf hingewiesen, dass der Tatverdächtige ihn zuvor angepöbelt hatte und mit Prügel drohte. Die Polizisten trafen dann auf den 46-Jährigen im Bereich eines Restaurants bei den Sportanlagen in der Markgröninger Straße. Bei Erkennen der Beamten kam er direkt bedrohlich auf sie zu und beleidigte sie schon von Weitem. Während der Personalienfeststellung folgte er nicht den Anweisungen und unterschritt immer wieder Gewalt androhend den Sicherheitsabstand zu den Einsatzkräften. In der Folge mussten die Polizisten den Tatverdächtigen zu Boden bringen und mit Handschließen fesseln. Am Boden liegend beleidigte er die Beamten fortwährend. Aufgrund seines Verhaltens und der Aussage einer hinzugekommenen Angehörigen war damit zu rechnen, dass der 46-Jährige in diesem Zustand weiter Passanten anpöbeln würde. Während des Transports zum Polizeirevier Ditzingen setzte der Mann seine Beleidigungen fort und drohte einem der Polizisten in den Kopf zu schießen. Ein dort durchgeführter Atemalkoholtest ergab eine Atemalkoholkonzentration von rund 2,6 Promille. Nach Anordnung des Beseitigungsgewahrsams durch eine Bereitschaftsrichterin brachten die Polizisten den 46-Jährigen in die Gewahrsamseinrichtung beim Polizeirevier Leonberg. Auf der Fahrt dorthin versuchte er noch die Beamten zu bestechen, damit diese die Handschließen öffnen und ihn gehen lassen.

Ludwigsburg: Vermisste 82-Jährige tot aufgefunden
Eine 82-jährige Frau, die seit Dienstagabend aus Ludwigsburg vermisst war, wurde am Mittwochvormittag gegen 11:00 Uhr im Neckar bei Alt-Hoheneck tot aufgefunden. Nachdem Angehörige den Pkw der Vermissten am Neckarufer entdeckt hatten, leitete die Polizei umfangreiche Suchmaßnahmen ein, an denen neben mehreren Streifenbesatzungen und einem Polizeihubschrauber über 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr Ludwigsburg mit neun Fahrzeugen und zwei Booten, 25 Mitglieder – darunter fünf Taucher – des DLRG-Ortsverbandes Ludwigsburg und die Mantrailer-Staffeln des DRK und des Malteser Hilfsdienstes beteiligt waren. Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden haben sich nicht ergeben.

BAB 81 Steinheim an der Murr: Schwerer Unfall führt zu längerem Rückstau
Eine schwer verletzte Person und einen Sachschaden in Höhe von etwa 45.000 Euro forderte ein Unfall, der sich am Mittwoch gegen 11.30 Uhr zwischen den Anschlussstellen Pleidelsheim und Mundelsheim in Fahrtrichtung Heilbronn ereignete. Ein 52 Jahre alter Iveco-Fahrer, der auf der rechten Spur unterwegs war, übersah aus noch unbekannter Ursache einen Stau. Der 52-Jährige versuchte nun nach links auszuweichen. Hierbei streifte er noch das Heck eines Sprinter, der sich vor ihm auf der rechten Spur befand. Der 52-Jährige, der sich nun auf dem mittleren Fahrstreifen befand, lenkte anschließend vermutlich gegen, kam wieder auf die rechte Spur und kollidierte dort mit dem Heck eines 40-Tonners. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Iveco-Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Der Mann musste mit schwerem Gerät aus dem Transporter befreit werden. Anschließend wurde der Schwerverletzte durch einen Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der 36 Jahre alte Sprinter-Fahrer und der 55-jährige LKW-Lenker wurden nicht verletzt. Während der LKW-Lenker lediglich einen platten Reifen wechseln musste und anschließend weiterfahren konnte, waren der Iveco und der Sprinter nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme musste die BAB 81 in Fahrtrichtung Heilbronn bis gegen 13.00 Uhr voll gesperrt werden. Es entstand ein Rückstau von bis zu zehn Kilometern Länge. Zunächst konnte der linke Fahrstreifen frei gegeben werden. Gegen 14.00 Uhr konnte die restliche Sperrung ebenfalls aufgehoben werden. Die Freiwilligen Feuerwehren Pleidelsheim, Murr und Marbach am Neckar befanden sich mit 40 Wehrleuten und acht Fahrzeugen im Einsatz. Die Autobahnmeisterei Ludwigsburg kümmerte sich um Absperr- und Reinigungsmaßnahmen.

Ludwigsburg-Poppenweiler: 27-Jähriger mutmaßlich unter Drogeneinfluss unterwegs
Am Dienstag gegen 23:05 Uhr wartete in der Brünner Straße in Ludwigsburg eine Streifenwagenbesatzung verkehrsbedingt an einer Ampel. Dort fiel der Streife ein Mercedes-Lenker auf, der zeitgleich mutmaßlich mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Friedrichstraße stadtauswärts unterwegs war. Bei der unverzüglichen Hinterherfahrt, die über die Friedrichstraße, L 1140, K 1666, L 1100, Fraunhoferstraße, Hochberger Straße geführt hatte, fuhr der Mercedes-Lenker weiterhin mit sehr hoher Geschwindigkeit und überrollte noch eine rote Ampel. Zudem überfuhr der 27-jährige Autofahrer mehrfach die Mittellinie, benötigte die gesamte Fahrspurenbreite und schnitt regelmäßig die Kurven. Eine Gefährdung für andere Verkehrsteilnehmer lag offenbar nicht vor. Letztendlich wurde der Mercedes-Lenker in der Hochdorfer Straße in Ludwigsburg-Poppenweiler an der Bushaltestelle „Friedhof“ angehalten und kontrolliert werden. Während der Kontrolle stellten die Beamten bei dem 27-Jährigen ein auffälliges Verhalten fest, weshalb bei ihm ein Betäubungsmittel-Schnelltest durchgeführt wurde, der positiv verlief. Der Mann musste sich daraufhin einer Blutentnahme unterziehen und sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Auf staatsanwaltschaftlicher Anordnung wurde im weiteren Verlauf der Wagen des 27-Jährigen durchsucht. Hierzu wurde eine Streife der Hundeführerstaffel des Polizeipräsidiums Ludwigsburg angefordert. Schlussendlich schlug ein Rauschgiftspürhund im Bereich des Handschuhfaches an. Im Inneren befand sich vermutlich eine geringe Menge Kokain, dass einbehalten wurde. Zudem führten die Beamten noch Durchsuchungsmaßnahmen an der Wohnanschrift des Mannes durch. Diese brachten jedoch keine weiteren Betäubungsmittel zum Vorschein.

Bietigheim-Bissingen: 59-jährige Fußgängerin bei Unfall leicht verletzt
Wegen Straßenverkehrsgefährdung ermittelt das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen gegen einen 84 Jahre alten Audi-Fahrer, der am Dienstag gegen 11.30 Uhr im Bereich des Kreisverkehrs Buchstraßen und Gröninger Weg in Bietigheim-Bissingen beteiligt war. Der Audi-Fahrer wollte den Kreisverkehr von der Buchstraße kommend weiter in Richtung des östlichen Bereichs des Gröninger Wegs verlassen. Nahezu zeitgleich wollte eine 59 Jahre alte Fußgängerin den Fußgängerüberweg, der über den Gröninger Weg verläuft, nutzen. Als sie diesen bereits betreten hatte, überfuhr der 84-Jährige nach derzeitiger Ermittlungen einen Fuß der Frau, so dass diese stürzte und leichte Verletzungen erlitt. Unter dem lautstarken Protest des 84-Jährigen wurde dessen Führerschein beschlagnahmt. Da der Mann in der Folge mitteilte, dass er trotzdem weiterfahren werde und auch versuchte in seinen PKW zu steigen, stellten die Beamten den Fahrzeugschlüssel sicher. Der Audi wurde aufgrund dessen abgeschleppt.

Schwieberdingen: Unfall mit schwerverletztem Motorradfahrer
Am Dienstag, 02.03.2021, gegen 15:30 Uhr, befuhr ein 27-jähriger Motorradfahrer mit seiner Suzuki die B10 aus Richtung Vaihingen kommend und wollte an der Ausfahrt Hemmingen auf die L1140 abfahren. Dabei bremste er aus bislang ungeklärter Ursache im Abfahrtsbereich so stark ab, dass er ins Schleudern und schließlich zu Sturz kam. Der Fahrer wurde dadurch schwerverletzt und zur weiteren Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert. Am Motorrad, welches abgeschleppt werden musste, entstand ein Sachschaden in Höhe von ungefähr 2000 EUR. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg war mit zwei Streifenwagenbesatzungen im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen, einem Notarzt sowie dem Erstfahrzeug des Ortsvereins vor Ort.

Ditzingen: Unbekannter fällt 70 Jahre alte Douglasien
Ein bislang unbekannter Täter fällte zwischen Freitag, 00:00 Uhr und Samstag, 24:00 Uhr zwei etwa 70 Jahre alte Douglasien im Alemannenweg in Ditzingen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Tat im Zusammenhang mit den seit September 2020 immer wieder stattfindenden illegalen Baumfällungen im Bereich Heimerdingen und Hemmingen steht. Einer der gefällten Bäume stürzte auf einen daneben stehenden Waldarbeiterwagen. Der Sachschaden an den Bäumen und dem Waldarbeiterwagen wurde auf insgesamt etwa 7.000 Euro geschätzt.
Der Polizeiposten Schwieberdingen nimmt Zeugenhinweise unter Tel. 07150 352310 entgegen.

Bietigheim-Bissingen: 65-Jähriger Opfer von Betrug gewordenMit einem Gewinnversprechen brachten bislang unbekannte Betrüger zwischen Dienstag, 16.02.2021 und Sonntag, 21.02.2021 einen 65-Jährigen aus Bietigheim-Bissingen um eine fünfstellige Geldsumme. Ein Unbekannter hatte sich telefonisch bei dem Mann gemeldet und ihn aufgefordert, dass er 250 Euro investieren soll, um jeden Tag bis zu 2.000 US-Dollar gewinnen zu können. Der 65-Jährige gewährte dem Unbekannten in der Folge Fernzugriff über seinen PC, was dieser ausnutzte und per Online-Banking zunächst 250 Euro abbuchte. Einige Tage später wurde der Mann erneut kontaktiert und die Unbekannten buchten eine weitere Summe im niedrigen fünfstelligen Bereich per Fernzugriff über das Online-Banking ab. Wiederrum ein paar Tage später erfolgte eine weitere Abbuchung in Höhe eines mittleren vierstelligen Euro-Betrages. Der Gesamtschaden beläuft sich auf eine Summe im niederen fünfstelligen Bereich. Die Ermittlungen zu den Tätern dauern noch an.
Die Polizei rät auf keinerlei Angebote oder Forderungen am Telefon einzugehen. Nennen Sie nie persönliche Daten oder Bankdaten am Telefon. Erstatten Sie im Schadensfall Anzeige bei der Polizei und lassen Sie Ihre betroffenen Kreditkarten und das Online-Banking sofort sperren. Kam es zu einem Fernzugriff auf ihren Computer, lassen Sie ihn auf Schadsoftware überprüfen.
Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie hier: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/

Ludwigsburg: 55-Jähriger alkoholisiert mit Pedelec unterwegs
Am Dienstag gegen 09:30 Uhr suchte ein 55 Jahre alter Pedelec-Fahrer in der Friedrich-Ebert-Straße das Polizeipräsidium Ludwigsburg auf. Grund hierfür war ein Anruf, den der Mann kurz zuvor in seiner Wohnung von einem falschen Polizeibeamten erhalten hatte. Diesbezüglich wollte der Mann bei der Polizei eine Anzeige erstatten. Beim Schildern des Sachverhalts erweckte der Mann jedoch den Eindruck, alkoholisiert zu sein. Ein Atemalkoholtest bestätigte die Vermutung: Demnach war der 55-jährige Pedelec-Lenker mit knapp 1,9 Promille unterwegs. Der Mann musste sich im Anschluss einer Blutentnahme unterziehen. Zudem wurde ihm die Weiterfahrt untersagt.

Korntal-Münchingen: Jugendliche mit Motocross Rädern und ohne Führerschein unterwegs
Dank dem Hinweis eines aufmerksamen Bürgers gingen der Polizei am Montag gegen 17:45 Uhr zwei Jugendliche, die mit Motocross Rädern im Waldgebiet „Withau“, das sich zwischen Kallenberg und Stuttgart-Stammheim befindet, unterwegs waren, ins Netz. Im Zuge der Fahndung konnten Beamte des Polizeireviers Ditzingen die beiden 15- und 17-Jährigen auf einem Feldweg in Müllerheim im Bereich der Kornwestheimer Straße feststellen und einer Kontrolle unterziehen. Es stellte sich heraus, dass sie ohne Versicherungskennzeichen und ohne Fahrerlaubnis unterwegs waren. Im weiteren Verlauf wurden die Eltern der Jugendlichen kontaktiert. Die beiden müssen nun mit einer Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz rechnen.

K1673/ Ludwigsburg – Poppenweiler: Opel kollidiert bei Wildunfall mit Baum und gerät in Brand
Als ein 34-jähriger Opel-Lenker am Montag gegen 22:00 Uhr auf der Kreisstraße 1673 (K1673) von Ludwigsburg – Poppenweiler nach Remseck am Neckar – Hochdorf unterwegs war, kreuzte auf halber Strecke Wild die Fahrbahn. Bei dem anschließenden Ausweichmanöver kam der Mann mit seinem Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab und der Opel kollidierte mit einem Baum. Der 34-Jährige wurde bei dem Aufprall leicht verletzt und konnte sich noch selbst aus dem Fahrzeug befreien. Kurz nach der Kollision geriet der Opel in Brand. Das Feuer wurde durch die verständigte Feuerwehr Ludwigsburg gelöscht. Der Rettungsdienst versorgte den Verletzten vor Ort und brachte ihn anschließend in ein Krankenhaus. Am Opel entstand ein Schaden in Höhe von etwa 20.000 Euro. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Kreis Ludwigsburg: Aktuelle Welle von Anrufen falscher Polizeibeamter
Aktuell registriert die Polizei in mehreren Kommunen im Kreis Ludwigsburg eine ganze Welle von Anrufen falscher Polizeibeamter, die versuchen, insbesondere lebensältere Menschen um ihr Erspartes zu bringen. Dabei treten die Unbekannten zumeist mit der bekannten Masche auf und berichteten von in der Nähe festgenommenen Einbrechern und bei ihnen aufgefundenen Hinweisen auf den Wohnort der Angerufenen. In anderen Fällen Diese Anrufserie hält zur Stunde noch an.
Die Polizei warnt erneut eindringlich vor den Betrügern.
Niemals rufen Polizeibeamte, Staatsanwälte oder andere Amtspersonen bei Ihnen an und fragen Sie nach ihren persönlichen Verhältnissen oder bestehendem Vermögen aus. Geben Sie niemandem derartige Auskünfte und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
Notieren Sie die angezeigte Telefonnummer, den angeblichen Namen und die angebliche Dienststelle des Anrufers und legen Sie auf. Nehmen Sie stattdessen Kontakt mit der Ihnen bekannten Polizeidienststelle in Ihrer Nähe auf oder wählen sie den Polizeinotruf 110 und teilen sie den Vorfall mit. Benutzen Sie nicht die Rückruftaste, da Sie sonst wieder bei den Tätern landen.
Lassen Sie sich nicht davon täuschen, wenn auf ihrem Display eine Rufnummer erscheint, die scheinbar mit der Telefonnummer einer Polizeidienststelle übereinstimmt oder wie eine Notrufnummer aussieht – diese Anzeige kommt durch technische Manipulationen der Betrüger zustande, die tatsächlich von einem ganz anderen Anschluss anrufen.“

Kornwestheim: Frontalzusammenstoß mit zwei verletzten Personen
Zwei verletzte Personen, drei beschädigte Fahrzeuge und ein Gesamtsachschaden in Höhe von circa 18.000 Euro ist das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am Montag gegen 10:15 Uhr in der Stammheimer Straße in Kornwestheim ereignete. Eine 43-jährige Fiat Idea-Lenkerin befuhr die Stammheimer Straße in Fahrtrichtung Bahnhofstraße und wollte dann nach links in die Salamanderstraße abbiegen. Hierbei übersah sie mutmaßlich eine entgegenkommende 26-jährige Fiat 500-Fahrerin und es kam zu einem Frontalzusammenstoß beider Fahrzeuge. Ein 34-jähriger BMW-Lenker, der sich hinter dem Fiat Idea befand, konnte nicht mehr ausweichen und fuhr auf diesen auf. Beide Fiat waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Zudem wurden die beiden Fiat-Fahrerinnen leicht verletzt.

Bönnigheim/Erligheim: 29-Jähriger alkoholisiert unterwegs
Ein BMW Mini befuhr am Sonntag gegen 20:00 Uhr die Erligheimer Straße in Bönnigheim in sehr auffälliger Fahrweise. Zuerst fuhr der 29-Jährige sehr langsam und starke Schlangenlinien. Hierbei überfuhr er mehrmals den Mittelstreifen und beschleunigte kurz darauf seinen PKW auf über 100 km/h. Aufgrund dieser Feststellungen wurde er von der hinter ihm fahrenden Streifenwagenbesatzung in der Bönnigheimer Straße in Erligheim einer Verkehrskontrolle unterzogen. Diese ergab, dass der Fahrer unter Alkoholeinfluss stand, woraufhin der Führerschein beschlagnahmt wurde und er sich einer Blutentnahme unterziehen musste.

Freiberg-Heutingsheim: PKW-Lenker gehen aufeinander los
Zwei 28 und 35 Jahre alte PKW-Fahrer gerieten am Sonntag gegen 21.30 Uhr in der Straße „Am Pflaster“ in Heutingsheim in einen Streit, worauf die Polizei alarmiert wurde. Zunächst sei der 28-Jährige mit seinem Smart vor dem 35-Jährigen hergefahren. Dieser saß in einem VW und hatte eine 37 Jahre alte Beifahrerin an Bord. Nach einer Baustelle soll der VW-Lenker den Smart-Fahrer überholt haben, da dieser sehr langsam unterwegs gewesen sei. Beide Fahrer gaben an, anschließend von dem jeweils anderen, durch dichtes Auffahren bzw. ausbremsen, genötigt worden zu sein. Als die beiden Männer an einer Ampel anhalten mussten, stiegen sie aus ihren Fahrzeugen aus und es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Der VW des 35-Jährigen und die Kleidung des 28 Jahre alten Mannes wurden hierbei beschädigt. Das Polizeirevier Marbach am Neckar, Tel. 07144 900-0, ermittelt gegen beide Männer und bittet Zeugen sich zu melden.

Sachsenheim-Großsachsenheim: Opel-Lenker versucht vor Polizeikontrolle zu flüchten
Vermutlich weil er unter Alkoholeinfluss stand und zudem nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, versuchte ein 17 Jahre alter Opel-Lenker am frühen Samstagmorgen vor der Polizei zu flüchten. Das Fahrzeug war einer Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen gegen 03.45 Uhr aufgefallen, da es mit überhöhter Geschwindigkeit die Landesstraße 1125 befuhr. Der Opel kam den Beamten auf Höhe des Gewerbeparks Eichwald entgegen und fuhr weiter in Richtung Bietigheim-Bissingen. Nachdem die Beamten gewendet hatten, konnten sie beobachten, dass der Fahrer des Opel im Kreuzungsbereich mit der Oberriexinger Straße über eine rote Ampel fuhr und anschließend Gas gab. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf. Auf Höhe des Gewerbegebiets Holderbüschle bog der Opel nach links in die Industriestraße ab. Als die Beamten hinzukamen, waren die beiden Insassen, ein 17- und ein 18-Jähriger, bereits aus dem PKW ausgestiegen und entfernten sich von dem Opel. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der 17-Jährige das Fahrzeug gelenkt haben dürfte. Ein Atemalkoholtest verlief positiv. Er musste sich einer Blutentnahme unterziehen und wurde anschließend von seinen Eltern beim Polizeirevier in Bietigheim-Bissingen abgeholt. Das Polizeirevier Bietigheim-Bissigen ermittelt nun wegen verbotenem Kraftfahrzeugrennen, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Fahrens unter Alkoholeinfluss. Zeugen, die die rasante Fahrweise des Opel beobachtet haben oder gar gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter Tel. 07142 405-0 bei der Polizei zu melden.

Ludwigsburg: Nachbarn mit Messer bedroht
Vermutlich unter dem Eindruck einer psychischen Ausnahmesituation hat sich ein 32-jähriger Mann am Samstagabend gegen 21:30 Uhr in Poppenweiler Zugang zur Wohnung eines Hausmitbewohners verschafft. Er ging den 46-jährigen Wohnungsinhaber los und bedrohte ihn mit einem mitgebrachten Küchenmesser. Nachbarn trennten die beiden Männer und alarmierten die Polizei. Der 32-jährige wurde widerstandslos festgenommen und nach Vorstellung bei einem Arzt in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.

Asperg: 33-Jähriger außer Rand und Band
Mit einem äußerst aggressiven 33-Jährigen bekamen es Polizeibeamte der Polizeireviere Vaihingen an der Enz, Kornwestheim und Ludwigsburg am Sonntagnachmittag in Asperg am Bahnhof zu tun. Gegen 13.30 Uhr wurde die Polizei alarmiert, nachdem ein Mann Kunden des Bahnhofkiosks angepöbelt, die Mitarbeiterin beleidigt und ein alkoholisches Getränk aus dem Kühlschrank gestohlen hatte. Zudem trug er keinen Mund-Nase-Schutz. Die Beamten trafen vor Ort auf den renitenten 33-Jährigen, der sich jeder polizeilichen Weisung widersetzte. Ihm wurden Handschließen angelegt. Doch da er weiterhin nach den Beamten trat und versuchte Kopfstöße durchzuführen, musste er zu Boden gebracht werden, wobei er sich weiter heftig wehrte. Ein 27 Jahre alter Polizist wurde währenddessen leicht verletzt. Auch am Boden beruhigte sich der 33-Jährige nicht. Er beleidigte die Polizisten und begann nach ihnen zu spucken. Aufgrund dessen wurden ihm eine Spuckschutzhaube aufgesetzt. Anschließend sollte er zu einem Polizeirevier gebracht werden. Während der Fahrt übergab sich der 33-Jährige, worauf ein Rettungswagen hinzugezogen wurde, der den Tatverdächtigen in ein Krankenhaus bringe sollte. Im Krankenwagen beleidigte er nun auch das Personal des Rettungsdienstes. Bereits während der Fahrt und auch im Krankenhaus mussten mehrere Beamte und Pflegekräfte den randalierenden Mann fixieren, bis dieser unvermittelt einschlief. Mutmaßlich stand der 33-Jährige unter dem Einfluss von Alkohol. Eine Blutentnahme wurde im Krankenhaus durchgeführt. Der polizeibekannte 33-Jährige muss nun mit einer Anzeige unter anderem wegen Diebstahls, Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

Sachsenheim: Jugendlicher leistet Widerstand
Am frühen Montagmorgen gegen 03:45 Uhr meldete sich in Zeuge beim Polizeirevier Vaihingen/Enz, nachdem er beobachtet hatte, wie zwei Jugendliche versucht hatten, über ein Tor auf das Gelände des Obst- und Gartenbauvereins am Grundweg in Kleinsachsenheim zu gelangen. Als er sich bemerkbar machte, ergriffen sie die Flucht. Im Verlauf einer Fahndung machte eine Polizeistreife die Tatverdächtigen noch in der Nähe ausfindig. Bei Erkennen der Polizei flüchteten sie sofort, einer der beiden konnte jedoch festgehalten werden. Der 15-Jährige setzte sich heftig zur Wehr und musste schließlich mit einer Handschließe gefesselt werden. Er wurde zum Polizeirevier gebracht und dort seinen Eltern übergeben.