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Vor Jahren waren Tankkarten zwar bekannt, haben aber noch nicht so eine große Beliebtheit erfahren, wie aktuell. Sie werden sowohl von Privatleuten, hauptsächlich aber von Firmenkunden verwendet. Da die Tankkarten mittlerweile so beliebt sind, gibt es auch immer mehr Unternehmen, die Tankkarten anbieten. Genau aus diesem Grund ist es gar nicht so einfach, noch den Überblick zu behalten.

Wie wir im Tankkarten Test und Vergleich gesehen haben, ist es wichtig, sich mit den Rahmenbedingungen genauer auseinanderzusetzen. Auch ist es notwendig, sich über den Anbieter hinter der Tankkarte zu informieren. Es gibt immer wieder Betrüger, die Tankkarten anbieten, um an die Gelder und Daten der Leute zu kommen. Wozu ist aber ist eine Tankkarte gut? Welche Vorteile bietet sie? Worin liegen die Unterschiede? Was gibt es überhaupt für Karten?

Wie funktioniert eine Tankkarte?
Eine Tankkarte ist von der Funktionsweise mit einer Kreditkarte zu vergleichen. Es wird mit einem Anbieter (beispielsweise Tankstellenkonzern) ein Vertrag abgeschlossen. Mit der zur Verfügung gestellten Tankkarte kann im Anschluss an den Tankstellen tanken, die im Vertrag aufgelistet werden. Manche Anbieter gewähren sogar die Inanspruchnahme diverser Serviceleistungen oder das Einkaufen im Tankstellenshop.

Abgerechnet wird erst nach geraumer Zeit. In den Vereinbarungen sind die Zahlungsmodalitäten enthalten. Vielmals wird wöchentlich oder monatlich mit einem zuvor festgelegten Preis abgerechnet. Manche Anbieter vereinbaren aber auch eine 14-tägige Abrechnung. Möglich ist zudem ein Pumpenabgabepreis, der möglicherweise aber höher ausfällt, als bei der Festpreisabrechnung.

Für wen bietet sich die Tankkarte an?
Tankkarten können sich für alle Kundengruppen anbieten, sodass jeder Kunde von günstigeren Konditionen und sonstigen Rahmenbedingungen profitiert. Deswegen wird unterschieden zwischen:

  • Tankkarte für Autoflotte (Firmen)
  • Tankkarte für Privatleute

Hauptsächlich nutzen Firmeninhaber die typischen Tankkarten, die einer Kreditkarte ähneln. Sie erhalten Karten für die einzelnen Mitarbeiter, damit diese bequem tanken können. Meistens werden die Tankkarten für Firmenkunden als Flottenkarten bezeichnet, weil es für mehrere Nutzer eine Karte gibt. Die Abrechnung wird zusammen an die Firma gesendet, sodass das Unternehmen über die Spritkosten stets den Überblick behält. Für Firmen sind die speziellen Flottenkarten wie Aral CardPlus oder OMV BusinessCard interessant, worüber sich jeder bei iCompario einen Überblick verschaffen kann.

Doch auch Privatkunden können sich Tankkarten organisieren. Es gibt ein paar vereinzelte Tankstellenkarten, die auch an Privatkunden Karten ausgeben. Hier wären unter anderem die Shell und die Aral Card zu nennen. Vielmals ist es aber eher so, dass die Kunden eine eigene Kreditkarte haben, über die möglicherweise bequem getankt werden kann, sodass sie darauf verzichten, Tankkarten auszuwählen.

Welche Vorteile bieten Tankkarten Firmenkunden?
Eine Tankkarte bringt einige Vorteile mit sich, was jedoch auch von den im Vertrag vereinbarten Leistungen abhängt. Firmen profitieren beispielsweise von den folgenden Vorteilen, wenn sie sich für einen Flottenvertrag entscheiden:

  • Bargeldloser Bezug von Diesel oder Benzin an entsprechenden Tankstellen
  • Preisliche Vorteile zum Normalpreis
  • Weniger Belege – geringerer Aufwand für die Buchhaltung
  • Kostenübersicht mehrerer Fahrzeuge

Die Vorteile der Tankkarten für Firmenkunden liegen ganz klar auf der Hand. Für Firmen mit mehreren Firmenfahrzeugen ist es auf jeden Fall eine enorme Erleichterung, über die Tankkarte abzurechnen. Es müssen keine Quittungen mehr gesammelt werden. Wichtige Belege kommen demzufolge nicht weg. Außerdem wird alles bequem im vorgegebenen Rhythmus abgerechnet. Auch der Benzin- und Dieselpreis fällt normalerweise niedriger aus, sodass es sich für Vielfahrer und kleine bis große Flotten richtig lohnt.

Welche Unterschiede der Tankkarte gibt es?Tankkarten unterscheiden sich in ihrem Leistungsumfang. Manchen Firmen ist es ausreichend, einfach nur Karten zum Tanken zu haben und hierbei von einem günstigeren Preis zu profitieren. Es gibt aber auch Unternehmen, die sich einen erweiterten Leistungsumfang wünschen und beispielsweise Artikel im Tankstellen-Shop einkaufen möchten. Andere Unternehmen möchten weitere Serviceleistungen wie Autoreinigung nutzen und darüber abrechnen. Dafür muss ganz einfach das richtige Paket ausgewählt werden. Manche Tankstellenketten bieten ein Rundum-Paket an, sodass im Prinzip eine breite Palette an Leistungen über die Tankkarte abgerechnet werden kann. Andere Anbieter beschränken es nur auf das reine Tanken.

Auch hinsichtlich der Abrechnung gibt es einige Unterschiede. Wählen können Unternehmen meistens zwischen einem Pumpabgabemodell und dem Festpreisangebot.

  1. Bei dem Pumpabgabemodell ist es so, dass normalerweise der normale Zapfsäulenpreis herangezogen wird. Wie viel Rabatt es zum Schluss gibt, hängt von der abgenommenen Spritmenge ab. Allerdings sollten immer genau die AGB durchgelesen werden. Es gibt auch schwarze Schafe, die Gebühren bei solch einem Modell erheben, sodass der Spareffekt zu wünschen übrig lässt.
  2. Wurde jedoch ein Festpreis vereinbart, wird der Preis für den Kraftstoff nach dem Einkaufspreis berechnet. Für eine Woche wird der Preis festgelegt, sodass dieser Preis relevant ist, egal, wie sich die Preise in der Woche entwickeln. Erfahrungsgemäß sind die Preise laut dem Tankkarte Test bei einem Festpreis niedriger als bei einem Pumpabgabepreis. Besonders für Unternehmen mit einer großen Flotte ist der Festpreis eine gute Wahl, da zum festgelegten Preis an allen teilnehmenden Tankstellen getankt werden kann, auch wenn der Spritpreis normalerweise wesentlich höher ausfällt.

Wer bietet Tankkarten an?
Anbieter für Tankkarten gibt es mittlerweile viele. Sowohl seriöse als auch unseriöse Anbieter sind am Start. Wichtig ist es, sich vorzugsweise für bekannte Tankstellenketten oder Clubkarten zu entscheiden. In den Fällen braucht sich niemand Gedanken über unseriöse Anbieter zu machen.

Es gibt viele Anbieter, die Karten für den nationalen Einsatz anbieten. Unter anderem gehören dazu ESSO, Shell und Aral. Diese sind sehr bekannt und im Prinzip sehr weit verbreitet, sodass sich eine Tankstelle in fast jeder Region finden lassen sollte. Außerdem gibt es auch Tankkarten beispielsweise von Novofleet, die über ein breit angeschlossenes Tankstellennetz verfügen.

Wer sich eine Tankkarte organisieren möchte, sollte also zunächst überlegen, in welcher Region die Karten benötigt werden. Sind die Fahrzeuge hauptsächlich regional unterwegs? Oder gibt es auch nationale oder sogar internationale Einsätze? Dementsprechend sollte die Auswahl getroffen werden, um möglichst überall bequem tanken zu können.