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Viele Bundesligisten haben sich in letzter Zeit mit dem Thema der eSports auseinandergesetzt. So hat der Verein Schalke 04 unlängst ein eigenes Team in die eSport-Liga geschickt und möchte auch hier in der ersten Liga mitmischen. Hier hat man sich insbesondere zum Ziel gesetzt, in der Liga zum Computerspiel „League of Legends“ zukünftig zu den Top-Mannschaften zu gehören. Gerade ist Schalke allerdings aus der ersten Liga abgestiegen und muss wieder in die LCS aufsteigen.

Schalke plant den Wiederaufstieg in die erste Liga für „League of Legends“
Dass man sich in Gelsenkirchen nicht so sehr für den Liga-Betrieb der eSports in eine, Konsolen-Fußballspiel wie FIFA interessiert, liegt daran, dass im Bereich der eSports League of Legends von weitaus mehr Zuschauern verfolgt wird. Bei League of Legends im Ligabetrieb treten mehrere Teams gegeneinander an und müssen in diesem Echtzeit-Strategiespiel ein Match bestreiten und dabei die gegnerische Basis zerstören. So ermitteln sich die Sieger. Schalke scoutet derzeit passende Spieler für das eigene Team, das den Wiederaufstieg in die LCS anvisieren soll. Auch im Ausland stiegen namhafte Clubs bereits in die eSports ein: Paris St. Germain beispielsweise oder Manchester City.

Borussia Dortmund entscheidet sich gegen die eSports
Einen anderen Weg geht dagegen Borussia Dortmund. Die Verantwortlichen entschieden sich dagegen, in den eSport einzusteigen. Der BVB-Sportdirektor Hans-Joachim Watzke lehnte ein zukünftiges Engagement in diesem Bereich deutlich ab. Andere Mannschaften wie der FC Ingolstadt oder der HSV denken zur Zeit darüber nach, im eSport aktiv zu werden, der FC Bayern und Borussia Mönchengladbach sind ebenfalls noch unschlüssig, ob die eSports eine gute Erweiterung in ihrem Portfolio darstellen.

Denn die einzelnen Sportvereine haben neben ihren Fußballmannschaften meist noch einige andere Sportarten, in denen sie in den zugehörigen Ligen aktiv sind – warum also nicht zusätzliche Zuschauer und Werbeeinnahmen durch die eSports gewinnen? Der Markt boomt, jährlich werden hunderte Millionen Euro in diesem Segment umgesetzt, und Experten erwarten in den nächsten Jahren enorme Wachstumsraten in diesem Markt. Auch könne eine junge Zielgruppe über die eSports für einzelne Fußballvereine begeistert werden.

Für den VfB Stuttgart sind eSports momentan kein Thema
Beim VfB Stuttgart ist das Thema der eSports momentan allerdings wenig aktuell. Der Verein hat andere Ziele, möchte erst einmal wieder in die Bundesliga aufsteigen, bevor vielleicht die Entscheidung revidiert wird, in diese Sparte nicht zu investieren. Denn der Aufbau einer Mannschaft für eSports ist teuer: Es müssen Spieler gescoutet werden, und natürlich wollen diese dann auch ein Gehalt für ihre Tätigkeit. Zudem muss ihr Trainingsbetrieb organisiert werden und der Spielplan der Liga erfordert ebenfalls viel Organisation. Diese Kapazitäten hat man derzeit beim VfB Stuttgart nicht zur Verfügung, und setzt die Prioritäten anders. Gleichwohl kann man davon ausgehen, dass derzeit alle deutschen Profivereine die Entwicklung im eSport ganz genau verfolgen.

Sport, Wettbewerb und Spiel – diese Tätigkeiten hängen eng miteinander zusammen. Wer nicht nur bei Sportereignissen zu sehen möchte, sondern selbst spielen möchte, sollte einen Blick werfen auf die Top 10 der besten Online Casino Bonusse auf serioes.org.

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