A 81-Deckel sehnlichst erwartet und dringend nötig

Landrat Roland Bernhard begrüßt die Finanzierungszusage des Bundes für den sechsstreifigen Ausbau und die Überdeckelung der A81.

Kreis Böblingen.| Landrat Roland Bernhard begrüßt die gestern veröffentlichte Finanzierungszusage des Bundes für den sechsstreifigen Ausbau und die Überdeckelung der A81: „Ich freue mich sehr, dass der Ausbau der A 81 zwischen Sindelfingen-Ost und Böblingen-Hulb nun endlich in greifbare Nähe rückt“, so Bernhard. „Er ist überfällig und wichtig für die Sicherung unseres Wirtschaftsstandorts.“

Die Unternehmen im Landkreis Böblingen, aber auch in der Region Stuttgart, seien darauf angewiesen, schnell und verlässlich zu agieren. „Staus bremsen die Wirtschaft und ärgern die Pendler“, weiß Roland Bernhard. „Eine staufreie Verbindung ist untrennbar mit dem sechsstreifigen Ausbau der Autobahn bis zum Vaihinger Kreuz verknüpft.“

Der Ausbau betrifft den Abschnitt der A81 zwischen den Anschlussstellen Böblingen-Hulb und Sindelfingen-Ost. Darüber hinaus wird in diesem Bereich und in beiden Richtungen die Standspur als zusätzliche vierte Fahrspur genutzt werden können. Und – für die Städte Böblingen und Sindelfingen von großer Bedeutung – auch der 850 Meter lange Lärmschutzdeckel im Bereich der beiden Städte ist Teil der Maßnahme. Rd. 226 Millionen Euro kostet das Gesamtpaket. Der Bund trägt rd. 174 Millionen, den Rest teilen sich das Land Baden-Württemberg, der Landkreis Böblingen sowie die Städte Böblingen und Sindelfingen. 5 Jahre Bauzeit sind angesetzt, Start soll in 2020 sein.

„Das ist eine sehnlichst erwartete und tolle Nachricht“, so Roland Bernhard. „Wir werden alles dafür tun, dass diese Maßnahme im kommenden Jahr termingerecht beginnen kann.“


Microsoft Patchday Juni 2019

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Warnmeldung Risikostufe 4

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) informiert

Betroffene Systeme:
Microsoft ChakraCore
Microsoft Edge
Microsoft Internet Explorer
Microsoft Office
Microsoft Windows

Das BürgerCERT empfiehlt die zeitnahe Installation der vom Hersteller bereitgestellten Sicherheitsupdates, um die Schwachstellen zu schließen.

Microsoft hat im Juni zahlreiche Schwachstellen geschlossen. Betroffen sind alle aktuellen Windows Versionen, die Internet Browser Edge und Internet Explorer, verschiedene Office Programme und Entwicklerprogramme. Diese Schwachstellen beziehen sich unter anderem auf interne Fehler beim Öffnen von speziell  manipulierten Dateien oder Webseiten.
Ein Angreifer kann diese Schwachstellen ausnutzen, um beliebigen Schadcode mit den Rechten des angemeldeten Benutzers oder sogar mit administrativen Rechten auszuführen, um den Rechner des Opfers zum Absturz zu bringen (Denial of Service) oder um Informationen offenzulegen oder zu manipulieren.
Hierzu muss vom Benutzer in einigen Fällen eine speziell manipulierte Datei, E-Mail oder Webseite geöffnet werden. Der Benutzer kann z. B. in einer E-Mail oder beim Besuch einer Webseite dazu aufgefordert werden.


Schwachstelle im Adobe Flash Player

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Ausführen von beliebigem Programmcode mit Benutzerrechten möglich

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt!

Betroffene Systeme:
Adobe Flash Player < 32.0.0.207
Adobe Flash Player for Chrome users < 32.0.0.207
Adobe Flash Player for Linux < 32.0.0.207

Das BürgerCERT empfiehlt die zeitnahe Installation der vom Hersteller bereitgestellten
Sicherheitsupdates, um die Schwachstellen zu schließen.

Adobe Flash Player ist eine Software zur Wiedergabe von multimedialen aktiven Inhalten. Die Software ist Bestandteil zahlreicher Adobe Produkte. Adobe AIR ist eine plattformunabhängige Laufzeitumgebung für Applikationen die ohne einen Browser selbstständig auf dem Desktop laufen können.

Ein Angreifer kann eine Schwachstelle im Adobe Flash Player ausnutzen, um Schadcode auszuführen.
Zur erfolgreichen Ausnutzung genügt es, eine bösartige Flash-Datei zu öffnen, bzw. einen Link zu einer solchen Datei anzuklicken.


Perfektes Raumklima mit Luftreinigern

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Geschäftliche Empfehlung

Nicht immer ist das Raumklima perfekt zum Arbeiten, auch in Wohnräumen ist die Luft oft belastet. Besonders im Winter trocknet die Luft in vielen Zimmern aus. Schuld daran sind unter anderem die Heizungen. Manchmal ist es in Räumen eindeutig zu warm, war wiederum die Luftfeuchtigkeit senkt. Das hat massive Auswirkungen auf die Bewohner oder die Menschen, die in solchen Räumen arbeiten. Abhilfe Schaffen Luftreiniger, die Schadstoffe filtern.

Wie Luftreiniger arbeiten
Ganz vereinfacht gesagt arbeitet ein Luftreiniger nach dem Filterprinzip. Der Aufbau des Geräts ist gar nicht so komplex wie man vielleicht vermuten mag. Hier einige Details zur Funktionsweise:

  • Ein Ventilator saugt die Lust an und leitet sie in das Innere weiter. Je größer der Ventilator ist, umso langsamer dreht er sich. Eine niedrigere Drehgeschwindigkeit ist deswegen von Vorteil, weil die Geräuschbelastung dann geringer ist.
  • Im Innenraum des Luftreinigers befindet sich ein oder mehrere Filter
  • Hier wird die Luft von Schadstoffen befreit
  • In einigen modernen Geräten wird die Luft darüber hinaus Ionisiert
  • Über einen Auslass gelangt die gereinigte Luft wieder zurück in den Raum

Obwohl es sich um ein relativ simples Prinzip handelt, punkten Luftreiniger mit vielen Vorteilen.

Luftreiniger – Die Vorteile
Aufgabe eines Luftreinigers ist es, Gase und kleine Partikel aus der Luft aufzunehmen und diese in einem Filter aufzufangen. Somit ist das Gerät ideal für den Einsatz in Haushalten geeignet, wo Allergiker wohnen. Sie belasten Staub und andere Kleinteile in der Luft mitunter massiv. Durch einen Luftreiniger befinden sich weniger der Reizstoffe in der Luft, die verschiedene Symptome wie Niesen oder Augentränen auslösen. Beliebt sind Luftreiniger außerdem in Raucherhaushalten. Sie sorgen nämlich dafür, dass sich der Qualm schneller verflüchtigt. Generell sind Luftreiniger überall dort eine Investition wert, wo schlechte Gerüche entstehen. Gerade in den modernen Bauten, wo Wohnzimmer und Küche nur durch eine halbhohe Mauer getrennt sind, machen sie Sinn. Lästige Küchengerüchte sind dank eines Luftreinigers kein Problem mehr. Luftreiniger gibt es in verschiedenen Größen, meistens sind sie jedoch so handlich, dass man sie gut tragen kann. Somit sind sie mobil und können in unterschiedlichen Räumen eingesetzt werden.

Kauftipps für den Luftreiniger
Heute gibt es zahlreiche Modelle, die sich zur Luftreinigung eignen. Damit Konsumenten damit auch glücklich sind, gilt es einige wichtige Dinge zu beachten. Dazu zählt z.B. dass man sich genau darüber informiert, für welche Raumgröße das in Frage kommende Gerät konzipiert wurde. Empfehlenswert ist eine Umwälzung der gesamten Luftmasse innerhalb von 30 Minuten Betriebszeit. Ein zu kleiner Luftreiniger schafft diese Vorgaben nicht. Wichtig ist außerdem, sich vor dem Kauf über die Geräuschentwicklung zu informieren. Am besten ist es natürlich, wenn man das Gerät in einem Elektrofachmarkt testen kann. Ein weiterer Aspekt, den man nicht außer Acht lassen sollte ist der Stromverbrauch. Immerhin kommen Luftreiniger meistens täglich zum Einsatz und da können sich die Energiekosten rasch summieren. Besser man investiert einige Euro mehr in ein Modell in einer guten Energieeffizienzklasse. So spart man auf lange Sicht bei den Folgekosten. Im Internet findet man zahlreiche Tests gängiger Marken, die eine wertvolle Orientierung für die Kaufentscheidung bilden. Auch die Rezensionen anderer Kunden zu lesen, die ihre Meinungen in vielen Onlineshops kundtun, macht Sinn. Darin findet man oft Hinweise, die in keiner Gebrauchsanweisung nachzulesen sind.


Pink Ribbons

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3.000 Golferinnen spielen für die Brustkrebs-Früherkennung unter dem Motto „Pink Ribbon Deutschland Damentag-Serie 2019“. Die Aktion geht weit über die Grenzen Deutschlands hinaus und fokussiert sich auf das Thema Brustkrebs – Chancen zur Früherkennung. Die rosa Farbe ist das Wahrzeichen der Teilnehmerinnen. Es ist nicht nur Spaß und Vergnügen; das Ziel der Damen ist, den betroffenen Frauen einen Lichtblick zu verschaffen. Das ist ihnen wahrlich gelungen. Darüber hinaus werden Spendengelder gesammelt, deren Erlöse beispielsweise für das Projekt PINK KIDS gedacht sind. Jugendliche, deren Mütter an dieser Krankheit leiden, möchten anderen Jugendlichen helfen, die gleiches durchmachen müssen.

Golfclub Schloss Monrepos e.V.
Der Golfclub ist sozusagen die Grundlage dieser gemeinnützigen Projekte. Einige Einzelheiten zum Golfclub sind sicherlich von Interesse. Außer Golfspielen bringt ein Spielchen wie auf Mr Bet Online Casino Echtgeld auch Ablenkung und sorgt für Entspannung. Nun zurück zum 18-Loch-Golfplatz, der sich direkt am Rande des Monrepos Sees in der Nähe des Schlosshotels befindet. Der Naherholungspark umschließt das gesamte Gelände, welches trotz ringsumher Natur als zentrale Lage angesehen wird. Kurze und bequeme Anfahrtswege sorgen für enorme Zeitersparnis.

Umgebung des Golfplatzes
Die 18 Bahnen werden mittig von der Autobahn 81 geteilt. Über die Autobahn führt eine Brücke, die von Fußgängern, Reitern, Joggern und letztendlich auch von den Golfspielern genutzt wird. 11 Bahnen befinden sich auf der südlichen Seite, 7 Bahnen auf der nördlichen Seite der Autobahn. Der öffentliche Golfplatz gilt als Möglichkeit zum Golfspielen für Jedermann. Wenn das Wetter schlecht ist, bringt Golfspielen keinen Spaß, dann ist eine Abwechslung im Internet Slots online spielen ebenso spannend.

Wann wurde Pink Ribbon Deutschland bekannt
Bereits in den 90er Jahren wurden die rosafarbenen Schleifen weltweit als Symbol gesehen. Die US-Amerikanerin Charlotte Haley gab den Anstoß zu dieser Aktion. Die Aufmerksamkeit der gesunden Frauen soll geweckt, auf die Früherkennung hingewiesen werden. Die betroffenen Frauen und ihre Familien sind ebenfalls im Blickpunkt. Schonende Therapieverfahren erleichtern bei der Früherkennung die Behandlung, die Patientinnen werden nicht unnötig belastet. Nachdem laut Experten jede achte Frau von dieser schrecklichen Krankheit heimgesucht wird, gerade in den westlichen Staaten, sind derartige Aktionen durchaus wirkungsvoll und effizient. Die Überlebensrate ist recht hoch, allerdings ist eine mögliche Heilung nur durch die Früherkennung der Krankheit realisierbar. Prominente Frauen unterstützen diese bundesweite Aktion nach dem Motto, „der Brustkrebsmonat Oktober“ sollte nicht der einzige Monat sein, in dem sich Frauen aufraffen, zum Arzt zu gehen und sich untersuchen lassen. Die Früherkennung und entsprechende Therapien helfen jederzeit, nicht nur im Oktober.


EnBW setzt Fernwärmeleitung an der Aubrücke instand

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Eingeschränkte Versorgung am 14./15. Juni für rund 9.000 Haushalte in mehreren Stadtteilen

Stuttgart.| Wegen Instandsetzungsarbeiten müssen sich EnBW-Fernwärmekunden in Neugereut, Freiberg, Münster, Hofen und Steinhaldenfeld am 14. und 15. Juni auf eine vorübergehende Unterbrechung der Versorgung einstellen. Die Arbeiten finden im Bereich der Aubrücke zwischen Münster und Hofen statt.

Betroffen sind rund 9.000 Haushalte, die voraussichtlich zwischen 14 Uhr am Freitag und ca. 20 Uhr am Samstag auf warmes Wasser verzichten müssen. Die Eigentümer (die in der Regel Vertragspartner sind) wurden von der EnBW auch direkt angeschrieben und informiert. „Wir gehen davon aus, dass die Einschränkungen im Sommer nicht so gravierend sind wie das in der kalten Jahreszeit der Fall wäre. Aber natürlich bemühen wir uns auf jeden Fall, so schnell wie möglich fertig zu werden“, erklärte Vertriebsleiter Bernd Rieger. Für zwei Pflegeheime im betroffenen Bereich stellt das Unternehmen mobile Heizzentralen bereit.


Geldzuwendungen für Immobilienkauf ausdrücklich regeln

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Häufig erleichtern Partner und Verwandte die Finanzierung eines Immobilienkaufs, indem sie einen Geldbeitrag beisteuern. Um späteren Streit zu vermeiden, sollte dabei ausdrücklich – möglichst schriftlich – geregelt werden, ob die Zuwendung eine Schenkung darstellt oder als Darlehen zurückbezahlt werden soll. Die Wüstenrot Immobilien GmbH, ein Unternehmen der Wüstenrot & Württembergische-Gruppe, weist dabei auf ein aktuelles Urteil des Landgerichts Köln (19 O 224/17) hin.

Im entschiedenen Fall hatte ein Mann seine Freundin mehrfach mit insgesamt rund 85.000 Euro finanziell unterstützt. Damit kaufte sie sich eine Wohnung, zahlte ein Bafög-Darlehen zurück und glich eine Kontoüberziehung aus. Nach ihrer Trennung forderte der Mann das Geld zurück. Die Frau berief sich darauf, dass der Ex-Freund ihr das Geld geschenkt habe und er es nur wegen verschmähter Liebe zurückfordere. Vor Gericht konnte der Mann die Rückzahlung eines Teilbetrages von rund 74.000 Euro durchsetzen. Er legte dem Gericht Korrespondenz per WhatsApp vor, in der sich seine Ex-Freundin bereit erklärt hatte, den Zuschuss zum Kauf der Wohnung zurückzuzahlen. Insoweit wertete das Gericht die Zuwendung als Darlehen. Für die übrigen Zuwendungen konnte der Mann jedoch keinen entsprechenden Nachweis vorlegen. Das Gericht ging deshalb davon aus, dass diese Zahlungen Schenkungen darstellten, und wies die Klage insoweit ab.


Warnmeldung insbesondere für deutsch-französischen Grenzbereich

Waiblingen / Aspach: Entführung einer polnischen Pflegekraft aus Aspach

Wiederholung der Warnmeldung und Öffentlichkeitsfahndung, insbesondere für den deutsch-französischen Grenzbereich

Die Öffentlichkeitsfahndung nach Entführung und die Warnmeldung fremde Personen am deutsch-französischem Grenzbereich mitzunehmen gilt weiterhin!

QR Code Öffentlichkeitsfahndung

Die Polizei bittet die Öffentlichkeit weiterhin um Mithilfe.

Wie bereits berichtet stehen der 51 Jahre alte Maciej IWANCZYK und der 23 Jahre alte Krzystof TRZESICKI unter dem dringenden Tatverdacht die 47 Jahre alte Jolanta SZEWCZYK aus Aspach (Rems-Murr-Kreis) am Montag, 03.06.2019 mit einem Wohnmobil entführt zu haben.

Das von den Tätern benutzte Wohnmobil wurde in Frankreich bei Straßburg leer aufgefunden. Es wird davon ausgegangen, dass sie sich derzeit immer noch im Grenzgebiet aufhalten. Möglicherweise suchen die Täter nun einzeln oder zusammen eine Mitfahrgelegenheit, um auf diese Weise nach Polen zu gelangen. Die Polizei warnt Lkw- und Autofahrer und bittet keinesfalls fremde Personen im Fahrzeug mitzunehmen!

Ferner bittet die Polizei dringend um Zeugenhinweise und fragt:

– Mindestens einer der Beschuldigten war bis Montag, 14:00 Uhr mit einem dunkelgrünen Pkw, Renault Laguna, polnisches Kennzeichen unterwegs. Das Fahrzeug wurde am Montag in Aspach zurückgelassen. Wem ist der Renault bis Montag aufgefallen?
– Wer hat das Wohnmobil gesehen, mit dem die Täter die Frau verschleppten und welches inzwischen in Frankreich bei Straßburg leer aufgefunden wurde. Es handelt sich um ein Wohnmobil, Peugeot, Alkoven, Hobby.
– Wer hat die Vermisste und/oder die beiden Beschuldigten gesehen und kann Hinweise zum Aufenthaltsort geben?
– Wer hat sonst verdächtige Beobachtungen gemacht, die im Zusammenhang mit der Entführung stehen könnten?
– Wer hat die Frau und/oder die Beschuldigten nach Montag, 13:30 Uhr gesehen?
– Wer hatte seit Montag, 13:30 Uhr Kontakt (persönlich, telefonisch oder soziale Netzwerke) mit der Frau oder den Tätern?
Hinweistelefon: (0049) 7151 950 333

ACHTUNG: Bei Antreffen der Gesuchten an diese nicht herantreten! Bitte verständigen Sie unverzüglich über Notruf die nächste Polizeidienststelle! (ots)


Wo der Albabstiegstunnel gebaut wurde, ist bald wieder ein Maisfeld

  • Zwischenangriff im Lehrer Tal wird renaturiert
  • Erste Teile der Fahrbahn im Albabstiegstunnel werden betoniert

Stuttgart.| Seit einigen Monaten ist der Albabstiegstunnel, der auf der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm künftig den Ulmer Hauptbahnhof mit der Albhochfläche verbinden wird, im Rohbau fertiggestellt.

Der 5.940 Meter lange Tunnel wurde zum Großteil von zwei Punkten ausgehend gebaut: vom Tunnelportal bei Dornstadt und von einem Zwischenangriff im Lehrer Tal. Der Zwischenangriff war ein Zugangsstollen, der ungefähr in der Mitte des Tunnels lag.

Der Zwischenangriff ist mittlerweile zurückgebaut und verfüllt. Wo in den vergangenen Jahren auf 60.000 Quadratmeter Baustellenfläche zahlreiche Mineure arbeiteten, wird zurzeit das ursprüngliche Landschaftsbild wiederhergestellt – bald ist dort wieder ein Maisfeld zu sehen.

Der Zwischenangriff Lehrer Tal im Sommer 2015 (Foto: Arnim Kilgus/DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH)

Arbeiten seit Ende 2013
Bereits seit Ende des Jahres 2013 war der Bereich im Lehrer Tal Ort der Tunnelarbeiten. Zuerst wurde das Baufeld freigemacht und der Oberboden abgetragen. Seit April 2014 lief der Tunnelvortrieb am Zwischenangriff. Nun werden rund 15.000 Kubikmeter Unterboden und rund 10.000 Kubikmeter Oberboden, welcher während der Bauzeit in der Nähe der Baustelle gelagert wurde, wieder zurückgebracht, um damit den Zwischenangriff zu renaturieren.

Rund 60 Meter tiefer hat der Gleisbau begonnen
Im Albabstiegstunnel, der auf Höhe des künftigen Maisfelds in rund 60 Meter Tiefe verläuft, hat derweil der Gleisbau begonnen. Erste Teile der Fahrbahn wurden bereits betoniert und die Gleise verlegt.


BSI warnt erneut vor vorinstallierter Schadsoftware auf Smartphones

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Erneut hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) auf mehreren Smartphones vorinstallierte Schadsoftware nachgewiesen. Die Geräte wurden auf unterschiedlichen Online-Marktplätzen gekauft und auf eine bereits im Februar nachgewiesene Schadsoftware-Variante überprüft. Das BSI warnt daher auf Grundlage von §7 des BSI-Gesetzes vor dem Einsatz der Geräte Doogee BL7000 und M Horse Pure 1 und rät allen Anwenderinnen und Anwendern zu besonderer Vorsicht. Auch auf dem Gerät Keecoo P11 wurde die Schadsoftware in der Firmware-Version V3.02 (V362HH.SHWY.HB.HJ.P3.1130.V3.02) nachgewiesen. Für dieses Gerät steht eine Firmware V3.04 (V362HH.SHWY.HB.HJ.P3.0315.V3.04) ohne diese Schadsoftware über die Updatefunktion „Wireless Update“ des Herstellers zur Verfügung. Daneben hat das BSI auf dem Gerät VKworld Mix Plus die gleiche Schadsoftware nachweisen können, diese wurde allerdings nicht aktiv. Auch in diesen Fällen ist für Verbraucherinnen und Verbraucher besondere Vorsicht geboten.

“Unsere Untersuchungen zeigen ganz deutlich, dass IT-Geräte mit vorinstallierter Schadsoftware offensichtlich keine Einzelfälle sind. Sie gefährden die Verbraucherinnen und Verbraucher, die diese günstigen Smartphones kaufen und letztlich womöglich mit ihren Daten draufzahlen. Eine besondere Gefährdung entsteht zudem, wenn das infizierte Smartphone genutzt wird, um das smarte Zuhause inklusive Fenstersicherung oder Alarmanlage zu steuern. Um solche Angriffsszenarien zu verhindern, brauchen wir eine gemeinsame Anstrengung insbesondere seitens der Hersteller und der Händler, damit künftig derartig unsichere Geräte gar nicht erst verkauft werden können”, so BSI-Präsident Arne Schönbohm.

Einzelne Handelsplattformen haben die von der BSI-Warnung betroffenen Geräte bereits bis auf Weiteres aus dem Sortiment genommen. Was Verbraucherinnen und Verbraucher jetzt tun können, haben wir hier zusammengefasst.

Hintergründe zur Schadsoftware
Dem BSI liegen sogenannte Sinkhole-Daten vor, die pro Tag Verbindungsversuche zu über 20.000 unterschiedlichen deutschen IP-Adressen mit einem maliziösen C&C-Server nachweisen. Es muss daher von einer größeren Verbreitung von Geräten mit dieser Schadsoftware-Variante in Deutschland ausgegangen werden. Das BSI hat deutsche Netzbetreiber bereits mittels CERT-Bund Reports über infizierte Geräte in deren jeweiligen Netzen informiert. Die Provider wurden gebeten, ihre betroffenen Kunden entsprechend zu benachrichtigen.

Die von der IT-Sicherheitsfirma Sophos als “Andr/Xgen2-CY” bezeichnete Schadsoftware übermittelt ad hoc verschiedene kennzeichnende Daten des Geräts an einen C&C-Server und verfügt daneben auch über eine Nachladefunktion. Darüber könnten weitere Schadprogramme wie etwa Banking-Trojaner auf den jeweiligen Geräten platziert und ausgeführt werden. Eine manuelle Entfernung der Schadsoftware ist aufgrund der Verankerung im internen Bereich der Firmware nicht möglich. Nutzerinnen und Nutzer haben daher keine Möglichkeit, die Geräte zuverlässig zu bereinigen und ohne Schadfunktionalität zu betreiben, so lange kein entsprechendes Firmwareupdate zur Verfügung steht.