Vorfälligkeitsentschädigung im Rahmen der Erbschaft abzugsfähig

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Erben können Kosten, die im Zusammenhang mit der Abwicklung, Regelung und Verteilung eines Nachlasses entstehen, steuerlich geltend machen. Auf eine entsprechende Entscheidung des Finanzgerichts Münster verweist die Wüstenrot Bausparkasse AG, eine Tochter der Wüstenrot & Württembergische-Gruppe.

Im vorliegenden Fall hatte eine Verstorbene kein Testament hinterlassen – zunächst schienen auch keine Erben vorhanden zu sein. Das zuständige Amtsgericht ordnete daher eine sogenannte Nachlasspflegschaft an, die sich um mehrere Grundstücke der Verstorbenen zu kümmern hatte. Um Kosten zu verringern, ließ die Nachlasspflegschaft Darlehen für die Grundstücke vorzeitig zurückzahlen, wofür Vorfälligkeitsentschädigungen anfielen.

Nachdem mittlerweile Erben der Verstorbenen ermittelt waren, wollten diese die gezahlten Vorfälligkeitsentschädigungen für die Grundstücksdarlehen als Nachlassregelungskosten steuerlich geltend machen. Das zuständige Finanzamt verweigerte jedoch die Anerkennung mit der Begründung, Kosten der Grundstücksverwaltung seien nicht steuerlich abzugsfähig.

Dieser Einschätzung schloss sich das Finanzgericht Münster (Az. 3 K 3662/16 Erb) nicht an. Es entschied: Gezahlte Vorfälligkeitsentschädigungen im Zusammenhang mit der Abwicklung, Regelung oder Verteilung des Nachlasses sind als Kosten der Erben steuerlich abzugsfähig. Die im konkreten Fall von der Nachlasspflegschaft getroffenen Maßnahmen seien im Sinne der Erben, somit gehöre auch die Vorfälligkeitsentschädigung zu den abzugsfähigen Kosten für die Abwicklung des Nachlasses.


Stuttgart 21: Eisenbahnbrücke auf den Fildern fertiggestellt

  • Bahn baut am Wochenende Hilfsgerüst ab
  • Landesstraße zwischen Plieningen und Neuhausen gesperrt

Im Zuge der Anbindung der Neubaustrecke auf den Fildern an den künftigen Stuttgarter Hauptbahnhof hat die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH zwischen Ostfildern-Scharnhausen und Neuhausen eine 18,5 Meter lange Eisenbahnüberführung gebaut. Dazu war im Kreuzungsbereich Neuhauser Straße (L 1204)/Nürtinger Straße ein sogenanntes Lehrgerüst errichtet worden, das nun wieder abgebaut werden kann. Um die Behelfskonstruktion entfernen zu können, muss die Neuhauser Straße während des kommenden Wochenendes gesperrt werden.

Die Sperrung der Neuhauser Straße beginnt am Freitag, 14. September 2018, um 20 Uhr und endet am Montag, 17. September 2018, um 4 Uhr.

Die Umleitung aus Richtung Osten erfolgt auf der L 1202 und durch Nellingen (Denkendorfer/Hindenburg- und Kreuzbrunnenstraße) nach Scharnhausen/Scharnhauser Park sowie auf der L 1209 über Filderstadt-Bernhausen nach Stuttgart-Plieningen. In Gegenrichtung von Plieningen aus führt die Umleitung auf derselben Route.

Um die Fahrbahn unter der Eisenbahnbrücke wieder auf ihr ursprüngliches Niveau anheben zu können, muss die Neuhauser Straße im Oktober/November ein viertes und letztes Mal gesperrt werden. Der Zeitraum dieser Sperrung wird in Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Stuttgart auf die Woche der Herbstferien ausgedehnt, damit zusätzlich eine Entwässerungsleitung verlegt werden kann. Diese Sperrung beginnt am Freitag, 26. Oktober, um 20 Uhr und endet am Montag, 5. November um 4 Uhr.

Alle Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.


 

Aktuelles zum Musical Stuttgart: Übernahme Stage Entertainment und Deutschland-Premiere von „Anastasia“

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Die Stage Entertainment Beschäftigten am Musical-Standort Stuttgart können aufatmen. Nach der Übernahme durch den amerikanischen Medienkonzern Advance Publications bleibt Stuttgart als zweifacher Musical-Standort erhalten. Mit der Broadway-Inszenierung „Anastasia“, die am 15. November Deutschland-Premiere im Palladium Theater feiert, blickt das Stuttgarter Musical auf einen neuen Publikumsmagneten.

Advance Publications übernimmt Stage Entertainment
Die Zukunft des SI-Centrum ist gesichert. Der US-Konzern Advance Publications Inc. übernimmt den Musicalbetreiber Stage Entertainment vollständig. Wie die Konzernzentrale von Stage Entertainment in Hamburg mitteilte, sind die primären Ziele des neuen Investors Wachstum, langfristige Investitionen, Markterweiterung sowie die Stärkung der Kreativität. Beide Stuttgarter Bühnen, sowohl Stage Apollo als auch das Stage Palladium Theater sollen erhalten bleiben. Das Musical-Imperium freut sich, dass die Arbeit von Gründer Joop van den Ende vom neuen amerikanischen Besitzer geschätzt wird. Das 1922 gegründete familien- und inhabergeführte Unternehmen achte auf Inhalte und lege Wert auf Qualität.

Das Potenzial von Stage Entertainment hat überzeugt. Das Unternehmen mit 20 Theatern weltweit, allein 13 in Deutschland und 3.000 Mitarbeitern entwickelte sich seit der Gründung vor 20 Jahren zu einem der Marktführer in der globalen Musical-Branche. Dass sich in der Musicalmetropole Stuttgart nach dem Inhaberwechsel größere Veränderungen ergeben, scheint derzeit unwahrscheinlich. Das SI-Centrum vereint Entertainment mit Gastronomie, Hotellerie, Business sowie Wellness und ist aus der Landeshauptstadt Baden-Württembergs nicht mehr wegzudenken. „Das Konzept des Erlebniszentrums geht auf, jedes Jahr besuchen rund 2 Millionen Gäste das SI-Centrum“, fasst das Musical-Portal Musical1 zusammen, das Informatives zum Musical Stuttgart arrangiert hat. Mit zwei Hotels, elf Restaurants, drei Cafés und sieben Bars direkt im SI-Centrum sowie weiteren Übernachtungsmöglichkeiten in Stuttgart Möhringen sei die Großstadt ein Anziehungspunkt für Musicalreisen und Kurztrips. Eine Tatsache, die Advance Publications sicherlich nicht entgangen ist. Stillschweigen vereinbarten die Beteiligten der Übernahme hinsichtlich des Kaufpreises. Grünes Licht seitens der Kartellbehörden wird zwischen Oktober und Dezember erwartet.

„Anastasia – Das Broadway Musical“ feiert Deutschland-Premiere
Ab 15. November 2018 gewinnt das SI-Centrum eine neue vielversprechende Aufführung hinzu: Das Musical „Anastasia“ feiert im Herbst Deutschland-Premiere im Stage Palladium Theater und entführt das Publikum in die Welt des russischen Zarenreiches. Bislang konnten Musical-Fans das Highlight ausschließlich in New York und Madrid sehen. Jetzt kommt es nach Baden-Württemberg und bereichert die deutsche Musicalszene um ein faszinierendes Erlebnis mit aufwändigen Kostümen und eingängigen Melodien. Die Geschichte um die Straßenkehrerin Anya beruht auf einer wahren Begebenheit und soll die Zuschauer nicht zuletzt aufgrund dieser Tatsache in jeglicher Hinsicht berühren.

Die Hauptrolle der Anya übernimmt Judith Caspari, eine 24-Jährige aus Kassel, die durch ihre Titelrolle Maria im Musical „West Side Story“ am Staatstheater Kassel Bekanntheit erlangte. „Die Charaktere dieser Familie finde ich spannend, weil es sich dabei um keine heile Disney-Familie handelt, sondern eine echte und auch brutale Zarenfamilie – aber die Töchter hatten für mich immer etwas Magisches“, erklärt die Sopranistin im Interview gegenüber der Hessischen Niedersächsischen Allgemeine. Caspari setzte sich gegen 1.700 Sängerinnen durch und wurde für ein Jahr engagiert. Acht Shows wöchentlich wird sie geben. „Eine große Herausforderung“, wie die Hauptdarstellerin selbst sagt. Das Einteilen der Kräfte sei wichtig, um auch noch am nächsten Tag singen zu können. Anastasia war der erste Kinofilm, den die Kasselerin als Kind sah. Seither hat sie sich viel mit der Zarenfamilie und dessen jüngster Tochter Anastasia beschäftigt. Unter anderem über zahlreiche Bücher zur Romanow-Familie. Mittelpunkt der Inszenierung von Stephen Flaherty, Terrence McNally und Lynn Ahrens ist der Mythos, wonach Anastasia die Einzige war, welche die Ermordung der Familie Romanow überlebt haben soll. Die Großfürstin Maria Fjodorowna setzte nach der Oktoberrevolution eine hohe Belohnung für Denjenigen aus, der ihre Enkelin findet. Den größten „Gänsehautmoment“ erwartet Judith Caspari kurz vor Ende des ersten Aktes, wenn sie den Lieblingssong ihrer Kindheit „Reise durch die Zeit“ inszenieren darf. Ein Vorgeschmack liefert Stage.TV

Unterstützung bekommt Caspari von Daniela Ziegler, TV-Star und eine der bekanntesten Schauspielerinnen des deutschen Fernsehens. Die 70-Jährige wird in die Rolle der Zarenmutter schlüpfen. Dank ihrer Erfahrung mit Charakterrollen im TV sowie ihren Erfolgen auf Musicalbühnen dürfte auch Ziegler eine Bereicherung für das Broadway-Musical in Stuttgart sein.


Online Casinos – unendliches Spielvergnügen

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Schon seit vielen Jahrhunderten begeistern Casinos die Menschen. Als frühe Metropolen haben sich Monaco in Europa und Las Vegas in den Vereinigten Staaten etabliert. Doch in den letzten Jahren hat sich die Casinolandschaft massiv gewandelt. Man muss nicht mehr in eine der mondänen Spielhallen gehen, um Roulette, Black Jack & Co spielen zu können. Viel bequemer ist es, sich vor den PC oder Laptop zu setzen und sein Glück zu versuchen.

Womit online Casinos punkten
Nicht jeder hat Erfahrung mit Casinos, die Regeln von manchen Spielen sind gar nicht so einfach zu durchschauen. Für manche scheint das Casino in der virtuellen Welt noch komplizierter zu sein. Doch so wie in einem traditionellen Casino hat man hier auch die Möglichkeit, nachzufragen wenn man sich bei bestimmten Punkten nicht auskennt. Seriöse Betreiber punkten mit einem Kundenservice, der für Fragen und Beschwerden zum Teil sogar rund um die Uhr zur Verfügung steht. Erreichbar sind die kompetenten Mitarbeiter meistens auf verschiedenen Kanälen wie zum Beispiel:

  • Per E-Mail
  • Telefonisch
  • Per live-Chat

Wer sich neu bei einem online Casino registriert, sollte sich für einen Anbieter entscheiden, der Kundenservice in deutscher Sprache anbietet. Selbst wenn die Webseite auf Deutsch übersetzt ist, heißt das nicht dass auch alle Mitarbeiter diese Sprache beherrschen. Einer der großen Vorteile von online Casinos ist, dass sie ganz Tag und Nacht verfügbar sind. Man ist nicht an die Öffnungszeiten gebunden und auch Menschen, die fern von einer großen Stadt leben, können die Chance auf den großen Gewinn wahren – und das täglich. Um Roulette, Black Jack & Co zu spielen, muss man nicht einmal das Haus verlassen. Man setzt sich in bequemer Freizeitkleidung vor den PC oder Laptop und ist nicht an Kleidungsvorschriften gebunden, die es in renommierten Spielhäusern oft gibt. Außerdem entfällt die lange Anfahrt zum Casino ebenso wie die Parkplatzsuche. Rasch loggt man sich in den Account in seinem online Casino ein und schon steht die virtuelle Spielewelt offen – vorausgesetzt man ist mindestens 18 Jahre alt. Jugendliche und Kinder dürfen sich nämlich in online Casinos nicht anmelden.

Warum online Casino?
Ein Blick in das Internet genügt und schon steht einem eine Vielfalt an Angeboten offen. Online Casinos wie Unibet überzeugen mit einer breiten Palette an Spielmöglichkeiten. Neben den Klassikern wie Roulette, Black Jack und Poker stehen auch unzählige Automatenspiele zur Wahl. In der virtuellen Welt gibt es eine deutlich bessere Auswahl an Games. Die Webseiten übertreffen sich mit aufwendigen Grafiken. Wichtig ist jedoch, dass man sich auf der Homepage des online Casinos schnell zurechtfindet. Wer erst minutenlang nach dem Spiel seiner Wahl suchen muss, wird rasch frustriert. Am besten sieht man sich die Webseite genau an, bevor man im Rahmen seiner Anmeldung heikle Daten preisgibt. Ein weiterer Tipp ist, mehrere Betreiber zu vergleichen. Mit attraktiven Willkommensgeschenken versuchen online Casinos, Kunden anzulocken. Doch diese Boni sind oft mit Konditionen verbunden. So gilt der Rabatt zum Beispiel nur für einen bestimmten Zeitraum oder ist nicht für alle Spiele freigeschalten. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um einen Bonus auf die erste Einzahlung. Dabei wird der Betrag, den der Neukunde auf das Spielerkonto überweist, verdoppelt oder manchmal sogar verdreifacht. So kann man wesentlich länger mit dem ersten Einzahlungsbetrag setzen.

Vergleichsplattformen leisten wertvolle Dienste
Bei der Fülle an Angeboten ist es nicht so einfach, sich für ein bestimmtes online Casino zu entscheiden. Eine große Hilfe dabei sind Plattformen, die sich auf den Casinovergleich spezialisiert haben. In übersichtlich gestalteten Listen findet man alle wichtigen Informationen wie die Auszahlungsquoten, die beliebtesten Spiele oder die bereits angesprochenen Rabatte. Auch die Zahlungsmodalitäten werden erwähnt. Außerdem gibt es regelmäßige Testberichte, die ausführlich über die Leistungen der unterschiedlichen Betreiber berichten. Für Spieler besonders relevant ist die Gegenüberstellung an Zahlungsmöglichkeiten. Meist sind Kreditkarte, E-Wallets und Überweisung möglich. Da die Testportale in der Regel unabhängig arbeiten, findet man hier wertfreie Tipps und kann innerhalb weniger Minuten möglichst viele Anbieter miteinander vergleichen. Durch einen direkten Link gelangt man zu den Webseiten der online Casinos und kann hier weitere Informationen einholen.


Stuttgart 21: „SUSE“ ist rum ums Eck

Schild der Tunnelvortriebsmaschine im Fildertunnel erfolgreich gewendet

Stuttgart.| Die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH hat im Fildertunnel den ersten Teil der Tunnelvortriebsmaschine (TVM) „SUSE“ erfolgreich unter Tage gewendet. Der Fildertunnel wird im Zuge von Stuttgart 21 seit 2014 in vier Abschnitten weitgehend maschinell aufgefahren. Nach dem kompletten Wendevorgang für Schild und Nachläufer beginnt die bauausführende Arge ATCOST 21 voraussichtlich im Herbst mit der letzten der vier Schildfahrten.

Eine Tunnelvortriebsmaschine tief im Berg zu wenden, ist ein spektakulärer und auch für erfahrene Mineure außergewöhnlicher Vorgang. Die DB Stuttgart–Ulm GmbH praktiziert dieses seltene Manöver derzeit im rund 9, 5 Kilometer langen Fildertunnel. Nach dem Ende ihrer dritten Schildfahrt wird TVM „SUSE“ derzeit unter Tage in sieben Teile zerlegt und in einer eigens dafür gebauten Kaverne um 180 Grad gedreht.

Wendemanöver auf Luftkissen
Der erste und wichtigste Teil von „SUSE“, der Schild mit Schneidrad, war Ende voriger Woche sprichwörtlich rum ums Eck. Auf mit Stickstoff gefüllten Luftkissen war der 1400 Tonnen schwere Schild an zwei Tagen während mehrerer Stunden durch die kathedralenartige, etwa 12 Meter breite und 13 Meter hohe Wendekaverne geglitten. In den nächsten Wochen werden dort auch die Nachläufer der 120 Meter langen TVM gedreht.

Nach der nun erfolgten Fertigstellung des maschinellen Vortriebs in der Weströhre des Fildertunnels, in der später das Streckengleis Stuttgart–Ulm verlaufen wird, werden nun noch rund 3.400 Meter der Oströhre des Tunnels in einer vierten Schildfahrt vom Talkessel aus aufgefahren. Rund sechs Kilometer der Oströhre des Fildertunnels wurden bereits von den Fildern aus vorgetrieben. Die beiden Röhren des Tunnels verbinden künftig den umgebauten Stuttgarter Hauptbahnhof mit dem Flughafen Stuttgart und der Hochgeschwindigkeitstrasse auf den Fildern.

Zahlen, Daten, Fakten zu Tunnelvortriebsmaschine „SUSE“ (Stuttgart–Ulm schneller erreicht)
– Bei „SUSE“ handelt es sich um eine Tunnelvortriebsmaschine S-738 der in Schwanau ansässigen Herrenknecht AG
– Schilddurchmesser: 10,82 Meter
– Schneidradleistung/ Antriebsleistung: 4.200 Kilowatt
– Länge: rund 120 Meter
– Gewicht: rund 2.000 Tonnen