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Montag, 20. April , 2026

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Stuttgart bereitet Transformationsprozess vor

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Soziale Infrastruktur der Zukunft

Stuttgart.| Die Stadt Stuttgart initiiert einen Transformationsprozess zur Weiterentwicklung ihrer sozialen Infrastruktur. Ziel ist es, Angebote künftig wirksamer zu steuern, Ressourcen effizienter zu nutzen und die Zusammenarbeit mit freien Trägern sowie der Zivilgesellschaft zu stärken.

Die Landeshauptstadt Stuttgart setzt auf eine umfassende Weiterentwicklung ihrer sozialen Infrastruktur. Eine Neuausrichtung ist erforderlich, um die kommunale Daseinsvorsorge und Handlungsfähigkeit angesichts künftiger Herausforderungen wie anhaltender Sparzwänge zu sichern.

Dafür hat der Stuttgarter Gemeinderat in den Beratungen zum Stuttgarter Doppelhaushalt 2026/2027 einen extern begleiteten Transformationsprozess beauftragt. Am 20. April 2026 berichtete die Verwaltung im Sozial- und Gesundheitsausschuss über den aktuellen Stand der Vorbereitungen dieses vielschichtigen Vorhabens.

Dr. Alexandra Sußmann, Bürgermeisterin für Soziales, Gesundheit und Integration: „Die aktuelle Haushaltslage verlangt uns allen viel ab. Vor diesem Hintergrund ist der Transformationsprozess auch eine Chance für Stuttgart. Gemeinsam gilt es zu erarbeiten, wie soziale Angebote und Bedarfe künftig nachhaltig priorisiert und gesteuert werden können.“

Isabel Fezer, Bürgermeisterin für Jugend und Bildung: „Eine moderne soziale Infrastruktur muss Menschen befähigen, ihre Chancen zu nutzen und ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten. Dafür brauchen wir Angebote, die wirksam sind, ineinandergreifen und bei den Menschen und Familien ankommen, die sie benötigen. Genau darauf richten wir unsere Strukturen nun aus.“

Seit Anfang des Jahres stehen die Ämter und Abteilungen des Referats Soziales, Gesundheit und Integration sowie des Referats Jugend und Bildung und die Liga der freien Wohlfahrtspflege Stuttgart in engem Austausch, um Erwartungen und Leitlinien für den bislang beispiellosen Prozess abzustimmen. Nach Abschluss des anstehenden Ausschreibungsverfahrens für die externe Begleitung wird der Prozess voraussichtlich im dritten Quartal 2026 beginnen und bis Ende 2027 laufen.

Das Vorhaben geht dabei über die Suche nach einzelnen Verbesserungsmöglichkeiten bestehender Strukturen hinaus. Vielmehr beinhaltet es grundlegende Fragen der kommunalen Zusammenarbeit im Sinne einer Verantwortungsgemeinschaft, der Prävention, Wirkungsorientierung, Sozialraumorientierung sowie der zukünftigen Rolle und Beteiligung der Zivilgesellschaft. Auch Möglichkeiten der Bündelung von Ressourcen sowie die Vereinfachung und Standardisierung von Verwaltungsverfahren werden ausgelotet. Von Beginn an werden dazu die Träger der freien Wohlfahrtspflege und weitere zivilgesellschaftliche Partner (u. a. Stiftungen, bürgerschaftliches Engagement) beteiligt.

Des Weiteren ist geplant, die Analysen und Diskurse zeitnah in pilothaften Erprobungen zu testen.


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