TVB Stuttgart muss ohne Spielmacher in die kommenden Testspiele

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Mit Max Häfner und Egon Hanusz werden Cheftrainer Michael Schweikardt die beiden etatmäßigen Spielmacher des TVB Stuttgart kurzfristig nicht zur Verfügung stehen.

Schon in der vergangenen Woche hatte sich Hanusz im Mannschaftstraining eine muskuläre Verletzung an der Wade zugezogen, wodurch er den S-Cup in Altensteig verpasste. Der Ungar, der seit 2021 für die WILD BOYS aufläuft, wird voraussichtlich Ende der nächsten Woche wieder ins Training seiner Teamkollegen einsteigen können. Auch Max Häfner, der beim TVB wie Hanusz die Position des Spielmachers bekleidet, wird Michael Schweikardt kurzfristig nicht zur Verfügung stehen. Der 27-Jährige hatte sich am Samstag im Halbfinale des S-Cups gegen FRISCH AUF! Göppingen eine Verletzung am Sprunggelenk zugezogen. Nach Untersuchungen am Montag gab es aber Entwarnung – Häfner wird vermutlich zur nächsten Woche in den Kreis der Mannschaft zurückkehren.

“Gerade in dieser Phase der Vorbereitung, in der man viel taktisch arbeitet, ist es natürlich nicht optimal, dass wir keinen Spielmacher zur Verfügung haben. Wir sind aber froh, dass die Verletzungen nicht schwerwiegender sind und hoffen, dass beide schnellstmöglich zurück sind”, so Cheftrainer Michael Schweikardt zu den Verletzungen seiner Spielgestalter.

Damit werden Hanusz und Häfner den Testspiel-Doppelpack am kommenden Wochenende verpassen. Am Freitag sind die WILD BOYS um 19:00 Uhr zu Gast beim  Baden-Württemberg-Oberligisten, dem  TSV Heiningen. Einen Tag später tritt das Team von Schweikardt beim Drittligisten, der SG Pforzheim/Eutingen an. Anpfiff ist um 20:00 Uhr.


Region stellt 11,6 Millionen Euro für drei KI-Projekte zur Verfügung

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KI-Allianz Baden-Württemberg ist gestartet, relevante regionale Projekte sind definiert. Erste Anträge für das Kofinanzierungsprogramm “KI in die Umsetzung bringen” werden vorangetrieben.

Die Region Stuttgart und ihre Partner sehen in der Förderung von KI-Initiativen und -Innovationen eine Chance, die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu stärken. Zudem bietet KI die Chance, den Technologiestandort Baden-Württemberg in diesem zukunftsweisenden Bereich weiter auszubauen. In der Sitzung der Regionalversammlung wurde beschlossen, Mittel in Höhe von 11,6 Mio. Euro aus dem regionalen Kofinanzierungsprogramm “KI in die Umsetzung bringen” für drei Projekte freizugeben. Die Beratung und Beschlussfassung der tatsächlichen Förderungen erfolgt im Ausschuss für Wirtschaft, Infrastruktur und Verwaltung. Der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) Dr. Walter Rogg betonte: „Die regionalen Unternehmen werden künftig gerade auch durch die Förderung der Region Stuttgart substanziell neue Infrastrukturen und Angebote im Bereich Künstliche Intelligenz nutzen können. Umgesetzt wird das Ganze durch die Städte Stuttgart und Böblingen, die Universität Stuttgart und das Softwarezentrum Böblingen/Sindelfingen mit Unterstützung der WRS. Ergänzend baut jetzt die KI-Allianz Baden-Württemberg ihre Angebote aus.“

Die KI-Allianz Baden-Württemberg wurde von den Regionen Karlsruhe, Stuttgart, Neckar-Alb, Freiburg, Nordschwarzwald und dem Ostalbkreis gegründet. Sie bündelt ihre Kernkompetenzen im Bereich KI und bietet branchenfokussierte Knotenpunkte, in denen dezentrale KI-Aktivitäten in Wirtschaft und Wissenschaft verknüpft sind. Dadurch wird die gesamte KI-Innovationskette abgedeckt, von der Grundlagenforschung bis zur industriellen Anwendung. Die Allianz schafft optimale Voraussetzungen für Unternehmen, insbesondere den Mittelstand, um KI-Innovationen lokal umzusetzen und zu nutzen.

Um diese Ziele zu erreichen, sollen verschiedene Projekte in der Region Stuttgart realisiert werden. Für die ersten drei sollen die Anträge für das regionale Kofinanzierungsprogramm noch in diesem Jahr vorangetrieben werden:

Projekt “AI Transform” in Böblingen:

Für „AI Transform“ wird auf dem Gelände des Softwarezentrums Böblingen/Sindelfingen ein klimagerechtes Gebäude errichtet, das Produktivflächen, Büroräume und Kommunikationszonen für junge Unternehmen und nationale und internationale Firmen mit KI-Schwerpunkt bietet. AI Transform baut auf dem niederschwelligen Ansatz des KI-Innovationshub AI xpress und auf dem Softwarezentrums Böblingen/Sindelfingen auf: Erfolgreiche Start-ups aus dem AI xpress sollen im AI Transform dauerhaft etabliert werden. Dort finden sie hervorragende Bedingungen für weiteres Wachstum. Zugleich sollen im AI Transform nationale und internationale Unternehmen mit KI-Schwerpunkt angesiedelt werden.

Projekt “KI für zukunftsfähiges und nachhaltiges Planen und Bauen: LCRL Gebäude, Universität Stuttgart”

Das Gebäude „Large Scale Robotics Laboratory“ (LCRL) auf dem Campus der Universität Stuttgart sieht sich als Vorgriff auf die Zukunft des Planens und Bauens mit KI. Es soll nicht nur ein Demonstrator für KI im Bauwesen, sondern auch Heimat und Anlaufstelle für KI-Forschende und KI-Anwenderinnen und Anwender sein. Beim LCRL kommen KI in der digitalen Gebäudeplanung, neuartige, hoch materialeffiziente und zugleich leistungsstarke Bausysteme wie auch digitale Fertigungs- und robotische Bauprozesse zum Einsatz. Damit werden die entsprechenden KI-Kompetenzen rapide in die beteiligten Industrieunternehmen transferiert. Mit Unterstützung der Region Stuttgart wird das ursprünglich nur für Grundlagenforschung konzipierte Gebäude jetzt auch für den Transfer von KI-Kompetenz in die Region und in die Praxis geöffnet und damit zu einem echten Standort-Vorteil aufgebaut. Zusammenfassend bietet das LCRL-Gebäude durch seine Gestaltung, Planung und Ausführung mit KI den optimalen Rahmen, um exzellente Forschung aus Stuttgart international sichtbar zu machen, „KI und Nachhaltigkeit im Bauwesen“ einen physischen Ort zu geben und den Transfer in die Region, in Start-ups und in die Bauindustrie anzukurbeln.

Projekt “KI in Bestandsgebäuden”

Gemeinsam mit der Stadt Stuttgart wird ein erlebbarer KI-Showcase-Hub entwickelt. Das Anwendungs- und Experimentierfeld soll Unternehmen und Start-ups im Bereich Gebäude- und Steuerungstechnik, die sich mit KI in der Bauwirtschaft befassen, unterstützen und Potenziale neuartiger KI-Technologien erfahrbar machen.

Weitere Projekte in Fellbach und in Stuttgart aus den Bereichen KI für industrienahe Gesundheitstechnik und Biointelligenz sind aktuell in Vorbereitung.

Die WRS wurde von der Regionalversammlung damit beauftragt, die Chancen von Künstlicher Intelligenz (KI) aufzuzeigen, Unternehmen auf diesem Gebiet zu vernetzen und ein Ökosystem der Akteure in der Region Stuttgart auf- und auszubauen sowie mit anderen starken Regionen in Baden-Württemberg zu verknüpfen. Zudem soll sie konkrete Transferprojekte als Wettbewerbsvorteil für ansässige Unternehmen, Start-ups und ansiedlungswillige Firmen entwickeln. Eine wichtige Grundlage für die Entwicklung zielgerichteter KI-Angebote und Initiativen sind die konkreten Bedarfe der Unternehmen im Land hinsichtlich Künstlicher Intelligenz. Dazu wurden Mitgliederbefragungen durchgeführt, die zeigen, dass der Einsatz von KI-Lösungen in Unternehmen noch ausbaufähig ist.

Stimmen der Fraktionen

„Im Moment befinden wir uns gerade noch im Säuglingsalter dieser Technologie. Wird sie erst einmal erwachsen, kann man getrost davon ausgehen, dass sie einen wesentlichen Einfluss auf unseren Alltag ausüben wird“, so Andreas Koch (CDU/ÖDP) Wie so oft gebe es auch hier die Möglichkeit von Fehlentwicklungen und Missbrauch. Deswegen sei es wichtig, „frühzeitig über Gefahren zu reden und Leitplanken bei der Nutzung der KI einzuziehen.“ Koch sei sicher, dass die Technologie einige bahnbrechende Umwälzungen mit sich bringen werde und damit auch Chancen zur wirtschaftlichen Nutzung und Sicherung des Wohlstands. Diese Chancen gelte es für die Wirtschaft in der Region Stuttgart zu nutzen. „Unternehmen, die in diese Technologie investieren, werden dies dort tun, wo sie optimale Rahmenbedingungen vorfinden. Dazu gehört auch eine Unterstützung durch die öffentliche Hand“, so Koch. Die regionalen Voraussetzungen mit einer engen Verzahnung von Hochschulen und Hi-Tech-Unternehmen, die eine KI-Innovationskette von der Grundlagenforschung bis zur industriellen Anwendung garantieren“, könnten laut Koch als perfekt bezeichnet werden. Seiner Fraktion sei wichtig, bei der Ausgestaltung der Verträge mit den Projektträgern darauf zu achten, dass Fördermittel tatsächlich KI-Projekten zugutekommen. Dies gelte insbesondere, wenn es um den Bau von Immobilien geht. „Hierauf werden wir dann auch achten“, betonte Koch.

Laut Prof. Dr. André Reichel (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) werde KI alle Wirtschafts- und Lebensbereiche durchdringen und habe damit sogar schon begonnen. „Es geht nicht nur um technologische Fragen, sondern vor allem um gesellschaftliche Fragen und damit auch um politische Fragen“, so Reichel. Gleichzeitig dürfe nicht vergessen werden, welch großes Potenzial KI bietet, zur Verfolgung und Erreichung der globalen wie nationalen Nachhaltigkeitsziele. „Nachhaltigkeit als klare Rahmung der Technologieentwicklung, KI-Technologien als Ermöglicherinnen für die Umsetzung von Nachhaltigkeit. In dieser Doppelbewegung sehen wir auch Chancen für innovative neue Geschäftsmodelle und vielleicht sogar eine neue KI-getriebene Gründungswelle aus der Allianz heraus“, so Reichel. Dabei sei klar, dass man mit den ganz großen Entwicklungen aus dem Silicon Valley oder aus China nicht mithalten könne. „Hier müssen wir realistisch und nüchtern auf die uns zur Verfügung stehenden Ressourcen schauen. Aber es muss nicht immer das ganz große Rad sein, an dem wir drehen. Gerade der Fokus auf unmittelbar praktische und zu dieser Wirtschaftsregion passende Themen sollte uns bei der Weiterentwicklung der KI-Allianz leiten“, so Reichel. Seine Fraktion wolle deswegen den Weg in diese KI-Allianz mit dem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Beteiligung entschieden gehen.

Andreas Hesky (Freie Wähler) und seine Fraktion stimmten der Bereitstellung der Mittel „gerne und mit Überzeugung zu“. Mit der Umsetzung der Projekte baue die Region ihren Vorsprung aus. Laut Hesky könne man mit KI mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: „Wir können unsere Klimaziele besser und schneller erreichen und schneller und kostengünstiger Wohnraum und Gewerbeobjekte errichten“. Anfänglich sei er irritiert gewesen 11,6 Mio. vor allem in Stein, Holz und Beton investieren zu wollen, „auf die Irritation folgt aber Innovation und die nicht ganz so neue Erkenntnis, dass KI von Menschen gemacht wird, die zwar in der virtuellen Welt zu Hause sind, aber ganz real einen Arbeitsplatz brauchen“, so Hesky. Für die Freien Wähler sei KI keine verpuffende Eintagsfliege. „Wir wollen diesen wichtigen Bereich der Wirtschaftsförderung und Standortsicherung in der Region auch zukünftig finanziell flankieren. Dabei schließe ich für meine Fraktion die Bereitschaft zur Aufstockung oder gar Verstetigung der Mittel nicht aus“, resümierte Hesky.

Laut Dr. Jürgen Zieger (SPD) werde KI zunehmende im privaten und beruflichen Alltag eingesetzt, was damit gemeint sei, sei jedoch kontextabhängig. KI werfe Fragen auf und sorge bei Manchen für Skepsis. „Man muss es nicht mögen, gleichwohl wird KI zur Voraussetzung für wirtschaftliche Prosperität.“ Daher wolle man das Thema nicht nur verbal, sondern auch materiell dotieren. Da die zur Verfügung gestellten Mittel weitestgehend in Immobilien fließen würden, halte es die SPD-Fraktion für zwingend geboten, Zuschüsse zweckgebunden für die langfristige Nutzung für KI-Unternehmungen zu konditionieren. Die Förderung der Rahmenbedingungen für eine wettbewerbsfähige Wirtschaft und die Sicherung von qualifizierten Arbeitskräften ist eine vornehme, spannende, herausfordernde und nie endende Aufgabe. Sie steht in keinem Pflichtenheft kommunaler Körperschaften und ist dennoch existenziell und hochgradig komplex“, resümierte Zieger.

Die Gründung der KI-Allianz war ein Meilenstein in der Entwicklung unserer Region und wird die Zukunft unseres Landes maßgeblich beeinflussen“, KI sei zweifellos eine der „bahnbrechendsten Technologien unserer Zeit“, Daniel Lindenschmid (AfD/FR). Die Region habe sich stets durch Pioniergeist und Innovationsdrang ausgezeichnet. Mit der Gründung der KI-Allianz habe man einen weiteren Schritt in Richtung prosperierende Zukunft getätigt. „Gemeinsam können wir Lösungen entwickeln, die unsere Gesellschaft und Wirtschaft nachhaltig beeinflussen“, so Lindenschmid. Dabei dürfe nicht vergessen werden, dass der Erfolg der Initiative von den Menschen abhänge. „Wir müssen in die Bildung und Ausbildung investieren, um eine Generation von Fachkräften zu fördern, die die KI verstehen und sie verantwortungsbewusst einsetzen können“, betonte Lindenschmid.

„Wir haben eine Sammlung von Projekten. Aber haben wir eine Strategie? Haben wir einen Handlungskatalog?“, fragte Gabriele Heise (FDP) und nahm Bezug auf dieselbe Fragestellung ihres Parteikollegen vor einem Jahr. „Um die Region zu einem Leuchtturm für Künstliche Intelligenz zu machen, braucht es mehr strategische Ansätze und mehr Tempo bei deren Umsetzung. Wenn wir unsere Herangehensweise nicht ändern, laufen uns Zeit und andere Regionen davon.“ Die genannten Beispiele belegten es: „KI steckt in der Region, wenn auch nicht mehr in den Kinderschuhen, das muss sich ändern“, forderte Heise.

Die Fraktion DIE LINKE/PIRAT verstehe KI nicht als Ersatz für den Menschen, um effizienter zu wirtschaften, sondern als weitere Technologie in einer digitalen Gesellschaft, so Peter Rauscher. „Um dieses gesellschaftliche Potenzial zu entfalten, braucht KI als gemeinwohlorientierte Technik, mehr Grundlagenforschung und einen klaren Rechtsrahmen, vor allem in Bezug auf Fragen der Verantwortlichkeit und Haftungsfragen sowie Datenschutz und Datensicherheit“, betonte Rauscher. Seine Fraktion wolle eine KI, die der Mensch als Technologie nach Bedarf nutzen könne, ohne sich von ihr abhängig zu machen oder ihr ausgeliefert zu sein.


SGV Freiberg hat ein Torwarttrainerproblem

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Torwarttrainer Martin Topp verlässt den SGV zur Unzeit!

Die Entscheidung von Topp, den Verein aus privaten Gründen – verbunden mit einem Umzug von Stuttgart nach Karlsruhe – zu verlassen, traf den Freiberger Regionalligisten unvorbereitet und bringt den Verein, kurz vor Saisonstart, in die Bredouille. Dem Sportlichen Leiter Dieter Gerstung bleibt nur wenig Zeit die Lücke im Trainerteam adäquat, als Festanstellung oder auf Honorarbasis, neu zu besetzen.

Abdul Karim Sankoh kommt an den Wasen!

Der 23-jährige Niederländer ist auf der rechten Flügelposition zu Hause und spielte zuletzt für den FC 08 Homburg 14 Mal in der Regionalliga SW. Ausgebildet wurde er in der Jugend von Sparta Rotterdam und durchlief die Junioren Auswahlteams der Niederlande, wechselte dann auf die Insel zu Stoke City in die U21, bevor er ins Saarland wechselte. Der Name Sankoh ist in der Region bekannt, zumindest bei den VfB-Fans. Abdul Karim ist der vier Jahre ältere Bruder von Mohamed im BL-Kader des VfB. Beide hatten in Rotterdam die identische Ausbildung und bis zur Station Stoke City den fast identischen Werdegang. Die Nähe zum Bruder mag ein nicht unwesentlicher Aspekt für den Wechsel zum Freiberger Regionalligisten gewesen sein. Wir freuen uns riesig mit Abdul Karim einen schnellen Flügelstürmer verpflichtet zu haben und begrüßen ihn ganz herzlich auf dem Freiberger Wasen.

Özkaya-Zwillinge kehren zurück zum TuS Mechtersheim

Mert und Kaan Özkaya werden nicht mehr für den SGV Freiberg auflaufen. Das Brüder-Duo, das erst im Winter aus der Oberliga zum SGV gewechselt war, verlässt den Verein mit sofortiger Wirkung und kehrt zu ihrem Ex-Klub, dem TuS Mechtersheim, in die Oberliga RLP/Saar, zurück. Die beiden konnten sich in der Regionalliga nicht durchsetzen und kamen im letzten halben Jahr nicht über den Status Ergänzungsspieler hinaus. Der SGV bedankt sich für ihr Engagement und wünscht sportlich und Privat alles Gute!

Antonio Babic löst seinen Vertrag beim SGV Freiberg Fußball auf

Der 19-jährige Kroate kam erst in der Winterpause an den Freiberger Wasen, hatte aber nur zwei Kurzeinsätze in der Regionalliga. Wohin es den Linksaußen zieht ist nicht bekannt. Freiberg wünscht ihm alles Gute und bedankt sich für sein Engagement.


Zulassungsstelle: Wartezeiten weiterhin hoch

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Software-Umstellung sorgt für Rückstau

Stuttgart.| Entgegen den Erwartungen entspannt sich die Situation vor und in der Kfz- Zulassungsstelle leider noch nicht: Nachdem im Juni die Software zur Bearbeitung der Zulassungen umgestellt wurde, müssen die Kundinnen und Kunden oft lange warten und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kämpfen um eine zügige Bearbeitung.

Die Leiterin der Abteilung Straßenverkehr, Susanne Scherz, sagte: „Die Situation ist für alle extrem belastend. Wir wissen um den Stress der Menschen, die wir gerne bedienen würden. Leider stoßen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer wieder an technische Grenzen, die ihre Arbeit merkbar erschweren. Wir arbeiten mit dem Softwareanbieter mit Hochdruck daran, die Probleme zu lösen und die Bearbeitung der Vorgänge zu verschlanken. Die Kundinnen und Kunden bitten wir bei allen Einschränkungen im Service um einen respektvollen Umgang mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um einen bestmöglichen Betriebsablauf zu ermöglichen.“

Derzeit können täglich zwischen rd. 100 und 230 Zulassungen an den Schaltern für Privatkunden bearbeitet werden – deutlich weniger als vor der Umstellung. Die neue Software bringt weiterhin für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ungewohnte, aber auch zeitaufwändigere Arbeitsprozesse mit sich. Der Realbetrieb mit seinen vielfältigen Fallkonstellationen zeigt, dass die Software und den darin abgebildeten Prozessen an bestimmten Stellen zu verbessern sind. Dies war zuvor im Testbetrieb nicht erkennbar.

Derzeit werden für die Zulassungsstelle in verschiedenen Zeitslots Wartemarken ausgegeben. Die Anzahl der Wartemarken richtet sich nach der Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am jeweiligen Tag. Kundinnen und Kunden sollten sich vor dem Besuch der Kfz-Zulassungsstelle unter www.stuttgart.de/organigramm/verwaltungseinheit/kfz-zulassungsstelle.php informieren, da es zur konzertierten Abarbeitung von Rückständen auch zu Schließtagen kommen kann. Bei großem Andrang muss vor Ort mit Einschränkungen bei der Zufahrt gerechnet werden. Wartende Kundinnen und Kunden werden vom Servicepersonal bestmöglich beraten, damit diese nicht unnötig in der Schlange warten. Zudem arbeitet die Stadt an der Einführung einer digitalen Terminvergabe, die im September zur Verfügung stehen soll.

Die Software-Umstellung war durch die Kündigung des bisherigen Verfahrens notwendig geworden. Im Rahmen der bundesweiten Digitalisierung steht in den kommenden Monaten eine weitere Softwareanpassung an.

Neuer Standort für die KfZ-Zulassungs- und Führerscheinstelle beschlossen

Unabhängig von den aktuellen Einschränkungen arbeitet die Stadt Stuttgart daran, den Betrieb der Zulassungs- und Führerscheinstelle mit einem umfassenden Konzept zu stabilisieren und kundenfreundlich zu gestalten. Ein wesentlicher Baustein dieses Konzepts ist ein modernes und kundenfreundliches Gebäude.

So hat der Verwaltungsausschuss dieser Tage beschlossen, für die Zulassungs- und Führerscheinstelle ein Bürogebäude am Löwentorbogen zu mieten. Ab dem Jahr 2025 sollen die Dienste im Stadtteil Pragstraße angeboten und der bisherige Standort in Feuerbach aufgeben werden.

Am neuen Standort können Kundenströme besser gesteuert und die Bedarfe der Kundschaft und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besser erfüllt werden.

Der neue Standort ist nur etwa zwei Kilometer vom aktuellen Standort in der Krailenshaldenstraße entfernt. Die Anfahrt mit dem Auto oder dem Rad ist vergleichbar. Die Stadtbahnhaltestellen Löwentor bzw. Züricher Straße sind nahgelegen und die S-Bahnhaltestelle Nordbahnhof zu Fuß ebenfalls gut erreichbar.


Porsche AG erhöht Beteiligung an IT-Beratung MHP schrittweise auf 100 Prozent

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  • Hohes Wachstumspotenzial für Beratungsfeld digitale Transformation
  • Schrittweise Übernahme aller Anteile von MHP durch die Porsche AG bis Januar 2024
  • Strategie 2030: Die Management- und IT-Beratung MHP soll in Größe, Kundenstruktur und Portfolio global weiter wachsen
  • Commitment der Porsche AG zu Wachstumsplänen der IT-Beratungstochter
  • CEO von MHP bleibt Ralf Hofmann, Mitgründer und Vorsitzender der Geschäftsführung von MHP

Stuttgart/Ludwigsburg.| Die Porsche AG übernimmt bis Januar 2024 schrittweise alle Anteile der MHP GmbH. Damit möchte die bisherige Mehrheitseignerin das Wachstumspotenzial der Management- und IT-Beratung MHP konsequent nutzen. Bislang hält Ralf Hofmann, Mitgründer, Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung, 18,2 Prozent der Anteile. Hofmann wird als CEO weiterhin an der Spitze von MHP stehen. Mit der neuen Aufstellung soll MHP insbesondere schneller, und außerhalb des Konzerns, in Größe, Kundenstruktur und Portfolio global weiter wachsen.

„Wir haben mit MHP viel vor“, sagt Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Porsche AG und Vorstand für Finanzen und IT. „Die MHP soll weiter stark wachsen, auch in zusätzlichen Technologiebereichen wie zum Beispiel Software as a Service. Zudem sind wir offen für weitere Akquisitionen.“

Auch MHP-CEO Ralf Hofmann betont die Wichtigkeit dieses Schritts: „Mit der Strategie 2030 haben wir uns ehrgeizige Ziele gesetzt. Um diese zu erreichen, ist der Übertrag der Anteile an die Porsche AG ein notwendiger Schritt. Der Anspruch, Technologie für den Wandel zu einem besseren Morgen nutzbar zu machen, treibt uns an. Wir wollen eine noch größere Rolle spielen – als Unternehmen und als Teil der Gesellschaft.“

Die MHP Strategie 2030

Digitalisierung ist ein Zukunftsfaktor, der in einer zunehmend volatilen Welt großes Potenzial birgt. Der übergeordnete Unternehmenszweck der Management- und IT-Beratung MHP bleibt mit der Strategie 2030 unverändert.

MHP blickt auf eine lange Historie zurück und ist seit mehr als 27 Jahren konstant und nachhaltig gewachsen. 1996 in Karlsruhe-Ettlingen gegründet, beteiligte sich die Porsche AG schon im Jahr 1998 mit 51 Prozent an der Management- und IT-Beratung. Im Jahr 2011 erhöhte Porsche seine Anteile auf 81,8 Prozent. 2024 werden es nun 100 Prozent sein. MHP hat sich konsequent weiterentwickelt: vom SAP-Implementierungspartner über eine etablierte Prozess- und IT-Beratung hin zur weltweit agierenden und führenden Management- und IT-Beratung.


Volksbank Stuttgart gibt Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank an Sparer weiter

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Stuttgart.| Die Volksbank Stuttgart reagiert umgehend auf die Leitzinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) und erhöht die Sparzinsen für Festgeld-Angebote sowie für das VR-TerminGeld Plus, das das Sparen mit Termingeld und alternativen Anlageformen kombiniert.

Bei einer Festgeld-Anlage (VR-TerminGeld, Mindestanlage 2.500 Euro) für 12 Monate steigt der Zins auf 2,70 Prozent. Bei einer Anlage von 24 Monate beträgt die Verzinsung 2,75 Prozent.

Bei der Kombinationsanlage VR-TerminGeld Plus (Mindestanlage 5.000 Euro), erhalten die Sparer künftig für die Hälfte der Anlagesumme für 14 Monate einen Zinssatz von 3,55 Prozent. Die andere Hälfte des Betrages wird nach individuellem Bedarf in einen Fonds, eine Versicherungsanlage oder eine Vermögensverwaltung investiert. Beide Zinserhöhungen gelten bereits ab Freitag, 28.07.2023.

„In einer Zeit, die von Unsicherheit und Volatilität geprägt ist, möchten wir unseren Kundinnen und Kunden Zuversicht und Vertrauen in ihre finanzielle Zukunft geben“, sagt Kristina Becker, Generalbevollmächtigte der Volksbank Stuttgart. „Mit dieser Zinserhöhung bieten wir ihnen eine bessere Rendite, um die langfristigen finanziellen Ziele schneller zu erreichen.”

Weitere Informationen über die aktuellen Zinssätze bietet die Website unter www.volksbank-stuttgart.de/sparzinsen sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volksbank Stuttgart.


HBF-Spielplan für 2023/24 steht fest

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Die Handball Bundesliga Frauen (HBF) veröffentlicht die offiziellen Spielpläne der 1. und 2. Handball Bundesliga für die kommende Saison 2023/24. Meister und Pokalsieger Bietigheim eröffnet die Erstligasaison gegen Aufsteiger Solingen, in der 2. Bundesliga kommt es zum Auftaktduell zwischen Aufsteiger Kirchhof und Absteiger Waiblingen.   

Dortmund, 25. Juli 2023.| Die offiziellen Spielpläne der 1. und 2. Handball Bundesliga Frauen für die Spielzeit 2023/24 sind bekannt. Der amtierende Deutsche Meister und Pokalsieger SG BBM Bietigheim begrüßt am Mittwoch, 6. September den letztjährigen Zweitligameister HSV Solingen-Gräfrath 76 zum ersten Spiel im deutschen Oberhaus. Anwurf in der MHPArena ist um 19 Uhr. Die restlichen Partien des ersten Spieltages werden am darauffolgenden Wochenende des 9./10. September ausgetragen. Zum Duell zweier EHF European-League-Teilnehmer kommt es am Samstag um 19 Uhr, wenn Borussia Dortmund den VfL Oldenburg in der Sporthalle Wellinghofen empfängt. Der dritte Teilnehmer der European League, die HSG Bensheim/Auerbach, beschließt den Spieltag mit einem Auswärtsspiel in Buxtehude. Die Partie in der Halle Nord beginnt um 15 Uhr.

Neben der Pause vom 20. November bis 17. Dezember aufgrund der Weltmeisterschaft in Dänemark, Norwegen und Schweden legt die Bundesliga im April 2024 eine weitere längere Nationalmannschaftspause ein. In die Zeit vom 1. bis zum 14. April fallen EM-Qualifikationsspiele sowie die Qualifikationsturniere für die Olympischen Spiele in Paris. Der letzte Spieltag der Saison findet am Samstag, den 25. Mai 2024 um 19 Uhr statt.

Der 1. Spieltag im Überblick:

Mittwoch, 6. September
19.00 Uhr: SG BBM Bietigheim – HSV Solingen-Gräfrath 76

Samstag, 9. September
18.00 Uhr: Sport-Union Neckarsulm – TuS Metzingen
18.00 Uhr: BSV Sachsen Zwickau – HSG Blomberg-Lippe
18.00 Uhr: Thüringer HC – TSV Bayer 04 Leverkusen
19.00 Uhr: Borussia Dortmund – VfL Oldenburg
19.00 Uhr: SV Union Halle-Neustadt – HSG Bad Wildungen Vipers

Sonntag, 10. September
15.00 Uhr: Buxtehuder SV – HSG Bensheim/Auerbach

Für die 16 Teams der 2. Bundesliga beginnt die neue Spielzeit ebenfalls am Wochenende des 9. und 10. Septembers. Die Saison eröffnen Aufsteiger SG 09 Kirchhof und Absteiger VfL Waiblingen – die Partie in der Stadtsporthalle Melsungen beginnt am Samstag um 18 Uhr. Die Liga-Neulinge der HSG Freiburg bekommen es um 19 Uhr in der heimischen Gerhard-Graf-Sporthalle mit dem HC Leipzig zu tun, während der HCD Gröbenzell seinen neuen Anlauf in Liga 2 eine halbe Stunde später mit einem Auswärtsspiel bei den Füchsen Berlin beginnt. Zur einzigen Partie am Sonntag reisen die Dynamites des 1. FSV Mainz 05 zum TuS Lintfort.

Der 1. Spieltag im Überblick:

Samstag, 9. September
18.00 Uhr: SG 09 Kirchhof – VfL Waiblingen
18.30 Uhr: TSV Nord Harrislee – FRISCH AUF Göppingen
18.30 Uhr: SV Werder Bremen – HC Rödertal
19.00 Uhr: HL Buchholz 08-Rosengarten – Kurpfalz Bären
19.00 Uhr: HSG Freiburg – HC Leipzig
19.30 Uhr: TG Nürtingen – ESV 1927 Regensburg
19.30 Uhr: Füchse Berlin – HCD Gröbenzell

Sonntag, 10. September
16.00 Uhr: TuS Lintfort – 1. FSV Mainz 05

Im Zuge der Umstellung auf das Playoff-System zur Saison 2024/25 in der 1. Bundesliga und der Anpassung der Ligagrößen gibt es für die anstehende Spielzeit angepasste Regelungen zu Auf- und Abstiegen: Die drei letztplatzierten Mannschaften der 1. Bundesliga steigen zum Ende der Saison 2023/24 ab, während der Zweitligameister in das Oberhaus aufsteigt.
In der 2. Bundesliga steigen wiederum die vier letztplatzierten Mannschaften fest ab. Der Tabellenzwölfte spielt in einer Relegation mit Hin- und Rückspiel um den Verbleib in Liga 2 gegen die Mannschaft, die die Aufstiegsrunde der 3. Liga als Dritter abschließt.

Die gesamten Spielpläne der 1. Bundesliga und der 2. Bundesliga sind als Download unter https://www.handball-bundesliga-frauen.de/info/downloads abrufbar.

Bitte beachten Sie, dass es im Bereich der 1. Bundesliga aufgrund der Teilnahme einiger Mannschaften an internationalen Wettbewerben noch zu Änderungen am derzeitigen Spielplan kommen wird.

Die Spiele der 1. Bundesliga sind in der Saison 2023/24 bei Sportdeutschland.TV im Pay-Angebot zu sehen. Abonnenten des neuen Streaming-Anbieters Dyn haben ebenfalls Zugriff auf alle Partien im deutschen Oberhaus.
Die Spiele der 2. Bundesliga sind ebenso bei Sportdeutschland.TV im Pay-Angebot zu sehen.
Informationen zu den Pay-Angeboten von Sportdeutschland.TV erhalten Sie hier.

Weitere Informationen über die Handball Bundesliga Frauen finden sie hier.


Mieterinnen und Mieter müssen Besichtigungen zulassen

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Mieterinnen und Mieter müssen den Zutritt zu ihrer Wohnung gestatten, wenn ein Verkauf der Wohnung beabsichtigt ist oder ein sonstiger sachlicher Grund besteht. Die Wüstenrot Immobilien GmbH, ein Unternehmen der W&W-Gruppe, weist auf ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH VIII ZR 420/21) hin.  

Im entschiedenen Fall war im Mietvertrag geregelt, dass dem Vermieter oder seinem Beauftragten aus besonderem Anlass, insbesondere beim Verkauf der Mietsache, die Besichtigung nach vorheriger rechtzeitiger Ankündigung an Werktagen inklusive samstags freistehe. Der BGH betonte in der Entscheidung, dass Mietparteien auch ohne eine entsprechende Klausel im Mietvertrag den Eigentümerinnen und Eigentümern, Kaufinteressierten sowie Maklerinnen und Maklern eine Besichtigung gestatten müssen, wenn diese vorher angekündigt wurde. Dabei ging das Gericht davon aus, dass die Mietparteien durch die Besichtigungen nicht übermäßig belastet werden. In der Regel stellten nämlich Besichtigungen nur eine geringfügige Beeinträchtigung der Mieterinnen und Mieter dar, sodass ihr Wunsch, nicht gestört zu werden, weniger wiege als das Interesse der Vermieter, das Mietobjekt wertentsprechend zu veräußern.

Im konkreten Fall hatte sich die Mieterin gegen eine Besichtigung gewehrt, da ihr gesundheitlicher Zustand dies nicht zulasse. Das sei nur in ganz besonders gelagerten Ausnahmefällen relevant, entschied der BGH. Aber auch dann sei zu prüfen, ob die Besichtigung in Anwesenheit einer Vertrauensperson durchgeführt werden könne.


Stuttgart Reds: Zwei schnelle Siege gegen den Tabellenletzten aus Mannheim

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Nachdem die Baseballer des TV Cannstatt die Playoffs knapp verpasst haben, spielen sie nun eine Platzierungsrunde mit den Teams aus Hünstetten und Mannheim um die Plätze 5, 6 und 7 der 1. Baseball-Bundesliga Gruppe Süd. Zum Auftakt gelangen den Stuttgart Reds mit 12:2 und 13:3 zwei deutliche Siege gegen das überforderte Tabellen-Schlusslicht Mannheim Tornados.

Wie meist in der Saison 2023 startete Johnaikel Acosta als Pitcher im Spiel 1. Er musste allerdings im 3. Inning mit Problemen im Wurfarm gegen Christoph Ehrich ausgewechselt werden. Beide Stuttgarter Pitcher hatten die gegnerische Lineup gut im Griff. Die Reds dagegen profitierten teils von den unpräzisen Würfen der Mannheimer (9 Walks), zeigten aber auch solide Schlagleistungen (11 Hits). Bereits im ersten Spieldurchgang ging Stuttgart mit 3:0 in Führung, nach 4 Innings stand es 8:0. Mannheim konnte nur durch einen Homerun zwei Punkte erzielen, während Stuttgart den Vorsprung vergrößerte. Das Spiel wurde nach 6 Innings auf Grund eines 10-Run-Abstands vorzeitig beendet. Moritz van Bergen hatte mit vier Hits einen perfekten Auftritt, Danilo Weber schlug ein Triple. Er hatte, ebenso wie Xavi Gonzalez, zwei Hits.

Im zweiten Spiel des Tages startete Dustin Ward auf dem Wurfhügel. Bereits mit einer 5:1-Führung im Rücken machten es die Hausherren im 3. Inning spannend, als sie dreimal hintereinander vergeblich versuchten, Mannheimer Runner auf den Bases „aus“ zu werfen. Die Tornados konnten deshalb auf 5:2 verkürzen. Zwei Strikeouts und ein Flyout sorgten dann aber dafür, dass nichts anbrannte. Ein Halbinning später bauten die Stuttgarter ihre Führung auf 11:2 aus – unter anderem durch einen 3-Run-Homerun von Moritz van Bergen Ein weiterer Schlag über den Zaun durch Danilo Weber sorgte für das 13:3 und sicherte auch in Spiel 2 den Überlegenheitssieg – dieses Mal schon nach 5 Innings. Neben den beiden Homerun-Hittern hatte Oscar Hundt mit zwei Hits aus drei At-Bats einen bemerkenswerten Auftritt.

Das 1.-Bundesliga-Team der Stuttgart Reds hat nun eine längere Spielpause, bevor man am 19. August zu einem Double Header ins hessische Hünstetten reisen muss.


Wärmewende nimmt in Stuttgart Form an

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  • Erster Entwurf und weitere Schritte für die Wärmeplanung vorgestellt
  • Die Wärmeplanung der Stadt Stuttgart nimmt immer konkretere Form an.

Stuttgart.| In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Klima und Umwelt wurde der Entwurf für die Einstufung des Stadtgebiets in Eignungsgebiete für Wärmenetze vorgestellt und die weiteren Schritte skizziert, die nötig sind, damit der Gemeinderat die Wärmeplanung noch in diesem Jahr beschließen kann. Eine Bürgerbeteiligung ist für den Herbst geplant.Dafür, dass Stuttgart ab 2035 klimaneutral sein kann, ist eine nachhaltige Wärmeversorgung von zentraler Bedeutung. Die Voraussetzungen dafür sind in den 23 Stadtbezirken jedoch sehr unterschiedlich. Über deren Bewertung und den Stand der gemeinsam erarbeiteten Planung haben das Amt für Umweltschutz (AfU) und die Stadtwerke Stuttgart dem Gremium berichtet. Dieses Leitbild soll den Transformationsprozess in den nächsten Jahren begleiten und bei allen städtebaulichen Entwicklungen Berücksichtigung finden.„Das Potenzial lokaler erneuerbarer Energie ist auf dem Stadtgebiet begrenzt“, sagt Dr. Jürgen Görres, Leiter der Abteilung Energie beim AfU, „daher ist es wichtig, jedes Potenzial – ob Abwasserwärme, Abwärme, Geothermie, Solarenergie und anderes mehr – zu nutzen. Dabei ist es unbedingt notwendig, auch einen Großteil der Gebäude energetisch zu sanieren und damit den Wärmebedarf zu minimieren.“Die klimaneutrale Wärmeversorgung ist sowohl über eine Einzelversorgung als auch über einen Wärmeverbund zu realisieren. Dabei spielt die bestehende Fernwärmeversorgung auch eine wichtige Rolle. Für den Ausbau des Verbunds gilt es, Zonen zu identifizieren, in denen ein Wärmenetz praktikabel wäre.Der im Ausschuss für Klima und Umwelt vorgestellte Entwurf für Eignungsgebiete zeigt, dass sich die in Stuttgart bestehenden Wärmenetze verdichten und zum Teil erweitern lassen. Hinzu sollen Gebiete kommen, die sich aufgrund ihrer Struktur und möglicher Wärmequellen für ein neues klimaneutrales Wärmenetz eignen. Sie sind nach ihrem zeitlichen und planerischen Status in zwei Prioritäten eingeteilt. Daneben gibt es auch Gebiete, die aufgrund ihrer sehr hohen Bebauungsdichte und des geringen Gebäudeabstands wenig Möglichkeiten für eine klimaneutrale Einzelversorgung haben, sodass auch hier Wärmenetze als Option zu prüfen sind.

Außerhalb dieser Wärmenetz‐Eignungsgebiete und ‐Versorgungsgebiete ist eine Einzelversorgung der Gebäude erforderlich. In beiden Fällen unterstützt die Stadt Stuttgart schon heute mit zahlreichen Förderprogrammen die Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger bei der Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes, zum Beispiel durch Förderung von Gebäudesanierung, Photovoltaik, Balkonkraftwerken, Wärmepumpen oder dem Anschluss an ein Wärmenetz.
Schritte bis zur fertigen Wärmeplanung
Die Landeshauptstadt will die vorläufigen Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung am 29. September wiederum im Ausschuss für Klima und Umwelt vorstellen. Unmittelbar danach sollen die Bürgerinnen und Bürger in die Wärmeplanung eingebunden werden. Eine Informationsveranstaltung am 5. Oktober präsentiert dafür den Planungsstand der breiten Öffentlichkeit und erläutert die Methodik.Die vorläufigen Ergebnisse werden dann auf der Internetseite  www.stuttgart.de veröffentlicht und auch im Amt für Umweltschutz einsehbar sein. Im Oktober besteht die Möglichkeit, Anregungen, Rückmeldungen und Stellungnahmen an das Amt für Umweltschutz zu schicken, die in die Beratung der Endfassung des kommunalen Wärmeplans einfließen. Vorgesehen ist, dass der Gemeinderat die Wärmeplanung für das Stadtgebiet Stuttgart im Dezember beschließt.
Fragen zur Aufstellung des kommunalen Wärmeplans können Interessierte an  waermeplanungstuttgartde senden.