W&W-Gruppe dreifach als Arbeitgeber ausgezeichnet

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Sowohl bei ihren Beschäftigten als auch bei externen Zielgruppen ist die W&W-Gruppe als Arbeitgeber sehr geschätzt: So berief das FAZ-Institut die W&W-Gruppe unter „Deutschlands begehrteste Arbeitgeber“ wie auch unter „Deutschlands Ausbildungs-Champions“. Darüber hinaus verlieh die Zeitschrift Focus Money der W&W-Gruppe das Prädikat „Deutschlands beste Jobs mit Zukunft“.

Die Studie „Deutschlands beste Jobs mit Zukunft“ hatte die Focus-Money-Einheit Deutschlandtest zusammen mit dem Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) initiiert. Mehr als 6.000 Firmen wurden untersucht, wie nachhaltig und wirtschaftlich sie agieren und welches Arbeitsklima sie damit bieten. Die W&W-Gruppe erreichte mit 100 Punkten die volle Punktzahl und ist damit Sieger in der Branche „Finanzdienstleister“.

Ebenfalls zusammen mit dem IMWF hat das FAZ-Institut „Deutschlands begehrteste Arbeitgeber 2023“ sowie „Deutschlands Ausbildungs-Champions 2023“ ermittelt: Auch in diesen beiden Studien erzielte die W&W-Gruppe mit jeweils 100 Punkten die Maximalwertung. W&W siegte damit in der Finanzdienstleistungs-Branche sowohl als Arbeitgeber wie auch als Ausbildungsunternehmen.


Bauarbeiten auf der Schönbuchbahn

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Schienenersatzverkehr wird eingerichtet

Von Samstag, 19. August, bis Sonntag 10. September, werden verschiedene Instandhaltungsmaßnahmen auf der Strecke der Schönbuchbahn durchgeführt. Unter anderem werden an mehreren Stellen Stopfarbeiten zur Verbesserung der Gleislage durchgeführt. Außerdem werden alte Schwellen, insbesondere im Bereich Böblingen-Zimmerschlag und Dettenhausen erneuert. Die gesamte Strecke muss deshalb gesperrt werden. Während dieser Zeit wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Die Ersatzbusse fahren vom ZOB Böblingen (Bahnsteig 9) und halten in der Berliner und Tübinger Straße und Schönbuchstraße. In Holzgerlingen werden die Haltestellen Achalmstraße, Bahnhof und Buch (G.-Binder-Straße) angefahren, in Weil im Schönbuch die Haltestellen Troppel, Haupt-, Wilhelmstraße und Turnhalle. In Dettenhausen wird an den Haltestellen Altes Rathaus, Schule und Tübinger Str. zum Aussteigen angehalten, Endstation Bahnhof. Auf der Rückfahrt von Dettenhausen Bahnhof nach Böblingen hält der Bus auch an den Haltestellen Schule und Altes Rathaus zum Einsteigen.

Der Fahrplan für den Schienenersatzverkehr hängt an den Haltestellen der Schönbuchbahn und an den Bus-Ersatzhaltestellen aus. Im Internet ist der Fahrplan auf den Seiten des VVS (www.vvs.de), der WEG (www.weg-bahn.de) und des Zweckverbandes Schönbuchbahn (www.schoenbuchbahn.de) abrufbar.

Der Zweckverband Schönbuchbahn und die Württembergische Eisenbahn-Gesellschaft möchten die Anwohner darauf hinweisen, dass es im Bereich der Baumaßnahmen, insbesondere im Bereich Böblingen Danziger Straße, zwischen Zimmerschlag und Hülben sowie in Dettenhausen auch nachts zu erhöhten Lärmpegel kommen kann und bitten für die Unannehmlichkeiten um Verständnis.


Stuttgart-Süd: Möhringer Straße ist dem Radverkehr gewidmet

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Stuttgart.| Stuttgart ist um eine Fahrradstraße reicher. Jetzt ist ein wichtiger Abschnitt der Hauptradroute 1, der Vaihingen mit der Innenstadt verbindet, dem Radverkehr gewidmet: Radfahrende genießen nun im Bezirk Süd auf der Möhringer Straße Vorfahrt.

Die Fahrradstraße führt auf 1,4 Kilometern vom Marienplatz (Einfahrt Tannenstraße) bis zur Böheimstraße. Der Abschnitt vom Marienplatz zur Matthäuskirche ist schon seit einigen Wochen zu befahren. Jetzt – einige Wochen früher als geplant – wurde auch der Bereich zwischen Karl‐Kloß‐Straße und Böheimstraße fertiggestellt. Der Leiter des Tiefbauamts, Jürgen Mutz, stellte das Projekt am Dienstag, 15. August, bei einem Ortstermin der Öffentlichkeit vor. Er sagte: „Jede Woche wird ein Projekt für den Radverkehr in Stuttgart fertig: manche sind recht klein, andere millionenschwer. Ich bin stolz darauf, dass wir diesen Abschnitt so schnell fertigstellen konnten. Hier wird das Radfahren bequemer, Autofahrer sind quasi Gäste in dieser Straße. Kommendes Jahr führen wir die Arbeiten ab der Burgstaller Straße bis zur Seilbahn fort.“ Konkrete Planungen gibt es in seinem Amt für sechs Fahrradstraßen, weitere sind in der Prüfung.

In einer Fahrradstraße ist eine Fahrtgeschwindigkeit von 30 Kilometer pro Stunde erlaubt. Um den Vorrang für den Radverkehr sichtbar zu machen, sind die Kreuzungsbereiche voll türkisblau markiert. Auf der Strecke finden sich türkisblaue Linien am Straßenrand.

Die Stadt Stuttgart hat dafür rund zwei Millionen Euro investiert. Die neue Fahrradstraße ist ein Beitrag zur Förderung des Radverkehrs. Die Stadt will den Anteil des Radverkehrs auf 25 Prozent erhöhen, so wie es der Gemeinderat 2019 durch einen Zielbeschluss festgelegt hat. Dafür wurden zahlreiche Projekte und Maßnahmen angestoßen. So gibt es derzeit drei Fahrradstraßen in Stuttgart: in der Tübinger Straße, Eberhardstraße und Wiesbadener Straße.


Weiterer Neuzugang für Regionalligisten Freiberg

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Mittelfeldstratege Joel Gerezgiher verstärkt SGV-Offensive

Freiberg a. N.| Joel Gerezgiher stieß im vergangenen Sommer vom Regionalliga-Absteiger SG Sonnenhof-Großaspach, für den der gebürtige Frankfurter 49 Spiele in der Regionalliga Südwest und 16 Partien in der 3. Liga bestritt, zum FC 08 Homburg und absolvierte in der vergangenen Saison 32 Pflichtspieleinsätze für die Saarländer, in denen er 7 Tore erzielte. Zuvor kam der Deutsch-Eritreer bei Eintracht Frankfurt zu drei Einsätzen in der Bundesliga und für den FSV Frankfurt zu zwei Spielen in der Zweiten Liga.

Mit seinen 27 Jahren ist Joel auf seiner offensiven Mittelfeldposition bereits sehr erfahren. Er ist ein Spieler, der ein Spiel lesen kann und dem das Offensivspiel des SGV Freiberg Fußball sicher gut tun wird. Joel soll dem SGV mit seiner Übersicht weiterhelfen und Freibergs Stürmer hoffentlich gut in Szene setzen. Die Namensgleichheit zu Kadermitglied Filimon Gerezgiher hat keinen familiären Hintergrund.


Spatenstich für Zentrum für Künstliche Intelligenz in Ulm

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Mit dem Aufbau des „KICU – Künstliche Intelligenz Campus Ulm“ unterstützt die Stadt Ulm die regionale Wirtschaft bei der Hebung des Potentials von Künstlicher Intelligenz. Das Land fördert das Exzellenzzentrum mit drei Millionen Euro.

„Künstliche Intelligenz (KI) ist keine Zukunftstechnologie mehr, sondern eine Gegenwartstechnologie. Sie verändert unsere Wirtschaft bereits heute in vielerlei Hinsicht grundlegend“, betonte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, am 10. August 2023 anlässlich des Spatenstichs für das Gebäude des Künstliche Intelligenz Campus Ulm (KICU). Der „KICU – Künstliche Intelligenz Campus Ulm“ hat den Anspruch, Transferdrehscheibe für Vernetzung und Vermittlung von Unterstützungsangeboten, insbesondere durch Expertinnen und Experten sowie Wissensbroker für Unternehmen, Gründende, Beratungseinrichtungen und Wissenschaft zu sein.

Keine Zeit beim Thema KI verlieren

Am 10. Mai 2023 erhielt die Projektentwicklungsgesellschaft Ulm mbH einen Förderbescheid des Landes über drei Millionen Euro. Drei Monate später wird schon mit dem Bau begonnen. „Beim Thema KI dürfen wir keine Zeit verlieren. Es gilt, die gewaltigen Chancen dieser Technologie jetzt zu ergreifen. Mit dem Aufbau des ‚KICU – Künstliche Intelligenz Campus Ulm‘ unterstützt die Stadt die regionale Wirtschaft bei der Hebung des Potentials“, sagte die Wirtschaftsministerin im Hinblick auf den ambitionierten Zeitplan der Umsetzung, der vorsieht, in diesem Jahr bereits erste Angebote, unter anderem Veranstaltungen zur Vernetzung von Unternehmen mit Interesse an KI und vertiefter Wissenstransfer anhand von Use Cases, zu schaffen. Ziel müsse es sein, die vorhandene wissenschaftliche Exzellenz auch in wirtschaftliche Erfolge umzuwandeln. „Hierfür bietet der Künstliche Intelligenz Campus Ulm (KICU), der inmitten renommierter Forschungseinrichtungen und innovativer Unternehmen angesiedelt wird ideale Voraussetzungen“, so Hoffmeister-Kraut. Nach der Fertigstellung des Gebäudes im Sommer 2024 werden die Flächen unter anderem als Testfelder für KI-Anwendungen, Co-Working-Büros für Startups, als Begegnungsräume für Events und für den Austausch rund um das Thema KI zur Verfügung stehen.

Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch betonte: Der Campus für Künstliche Intelligenz (KICU) den die städtische Projektentwicklungsgesellschaft konzipiert hat und betreiben wird, ergänzt die Ulmer Wissenschaftsstadt in hervorragender Weise und stärkt die Zukunftsfähigkeit des Standorts deutlich.” Die Kooperation zwischen wissenschaftlicher Forschung und innovativen Unternehmen sei von Anfang an eine Grundidee der Wissenschaftsstadt gewesen. Der Künstliche Intelligenz Campus Ulm (KICU) setze diese Idee vorbildlich um, er habe das Potential, zu einem Nukleus der KI-Forschung und -Anwendung zu werden. “Wir wollen die komplette Wertschöpfungskette von der Forschung bis zur Produktion und den damit verbundenen Dienstleistungen in der Region halten und fördern. KI als Querschnittstechnologie wird in allen Branchen künftig eine immens wichtige Rolle spielen”, unterstrich Oberbürgermeister Czisch. Die finanzielle Förderung des Landes, für die er sich ausdrücklich bedankte, sei daher für Stadt und Region von großer Bedeutung.

Regionale KI-Exzellenzzentren

Das Land Baden-Württemberg stellt bis zu 15 Millionen Euro für die Errichtung von regionalen KI-Exzellenzzentren an den Standorten Stuttgart, Karlsruhe, Neckar-Alb, Freiburg, Ostalbkreis, Nordschwarzwald und Ulm bereit.

Die regionalen KI-Exzellenzzentren sind Ansprechpartner für Unternehmen, Gründende, Beratungseinrichtungen und Wissenschaft. Sie unterstützen die Unternehmen des Landes, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, entlang der gesamten KI-Innovationskette, von der Grundlagenforschung bis hin zur marktreifen Anwendung. Die regionalen und überregionalen Projekte wirken darauf hin, die Wirtschaft in der Region und im Land zielgerichtet zu diversifizieren und neue Wachstumspotentiale zu erschließen. Damit tragen sie maßgeblich zum Ausbau des KI-Ökosystems bei, um Baden-Württemberg nachhaltig als Standort für KI-Wertschöpfung zu sichern.


Obere Weinsteige in Degerloch wird saniert

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Stuttgart.| Das Tiefbauamt erneuert in der Oberen Weinsteige in Degerloch derzeit die Fahrbahn. Die Arbeiten betreffen den Abschnitt von der Kreuzung Auf dem Haigst bis zur Karl-Pfaff-Straße. Für die Erneuerung der Fahrbahn im Kreuzungsbereich ist es notwendig, den Anschluss zum Stadtteil Haigst von Freitag, 18. August, bis Samstag, 9. September, zu sperren. Die Zufahrt zum Haigst wird in dieser Zeit durch die Umleitung U1 über den Bopser und die Alte Weinsteige ermöglicht. Die Abfahrt aus dem Haigst erfolgt über die Umleitung U2 in die Obere Weinsteige. Die B27 bleibt durchgängig in beide Richtungen befahrbar.

Die Arbeiten werden nach aktuellem Stand planmäßig Anfang September abgeschlossen sein. Für die Beeinträchtigungen, die während der Bauzeit unvermeidbar sind, bittet das Tiefbauamt Betroffene um Verständnis.


Belagssanierung in der Alten Dorfstraße in Birkach beginnt

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Stuttgart.| Die Fahrbahn und teilweise die Gehwege in der Alten Dorfstraße zwischen Welfenstraße und Alte Dorfstraße 51 werden im Auftrag des Tiefbauamts ab Montag, 21. August, saniert. Der vorhandene Belag wird dabei flächig im Vollausbau erneuert, die bisherigen Pflaster-Querriegel entfallen weitestgehend.

Die Bauarbeiten erfolgen in drei Bauabschnitten. Dafür ist in jedem Bauabschnitt eine Vollsperrung der Straße erforderlich. Die Zufahrt für die Anlieger wird, soweit baulich möglich, aufrechterhalten. Die Anlieger werden über mögliche Sperrungen informiert, Umleitungsstrecken werden ausgeschildert. Die Arbeiten sollen planmäßig bis Ende Dezember 2023 abgeschlossen sein.

Die Auswirkungen der Baumarbeiten werden so gering wie möglich gehalten. Betroffene werden für Beeinträchtigungen um Verständnis gebeten.


Was tun, wenn sich eine Fledermaus ins Wohnzimmer verirrt

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Höhepunkt der Fledermaus-Saison mit der Batnight am 26./27. August erleben

Stuttgart.| Fledermäuse sind lautlose Schatten am Nachthimmel. Jetzt im August sind alle 21 in Baden-Württemberg heimischen Arten aktiv und lassen sich beobachten. Ende des Monats lockt traditionell die Internationale Batnight viele Fledermausfans in ganz Europa in die Natur. Rund ums Wochenende vom 26./27. August bieten dann zahlreiche NABU-Gruppen Exkursionen und Vorträge an, bei denen man mehr über die spannenden Nachtschwärmer erfahren und sie live erleben kann.

Achtung, Fledermausfalle Wohnräume

Die Zwergfledermaus ist die häufigste Art in Baden-Württemberg. Sie ist nur 33 bis 51 Millimeter lang und drei bis sieben Gramm leicht – und damit eine der kleinsten heimischen Fledermausarten. Im August werden die jungen, vier bis sechs Wochen alten Fledermäuse selbstständig und erkunden neugierig ihre Umwelt. Sie sind jetzt abgestillt und jagen nach Insekten. Den meisten Erfolg haben sie dabei an Gewässern, auf Streuobstwiesen sowie an Waldwegen und -rändern. Aber auch insektenreiche Gärten bieten ihnen ein üppiges Mahl. „Diese flatternden Zwerge haben ihre Sommerquartiere an Gebäuden in Dörfern und Städten. Dort nutzen die daumenkleinen Tiere Spalten, Nischen und Hohlräume als Quartier“, erklärt NABU-Fledermausexperte Robert Pfeifle. „Dabei könnten die Fledermäuse vor allem gekippte Fenster mit einem Quartier oder Unterschlupf verwechseln und hineinschlüpfen. Aus einer Fledermaus könnten dann mehrere werden. Denn das durch die Wohnung flatternde Tier könnte weitere Fledermäuse nach innen locken“, beschreibt Robert Pfeifle das Dilemma. Solche Einflüge sind im August und September keine Seltenheit, besonders in Städten, wo Mensch und Tier dicht beieinander leben.

Wie kommt die Fledermaus wieder raus aus dem Haus?

Haben sich Fledermäuse ins Haus verirrt, hilft nur: „Licht aus, Fenster und Türen weit öffnen und abwarten, bis alle ausgeflogen sind. Danach alle Fenster und Türen wieder schließen und bei Licht die Räume genau durchsuchen“, so Pfeifles Rat. „Fledermäuse suchen sich kleine dunkle Verstecke. Schauen Sie daher sorgfältig in Vorhängen, hinter Schränken, in engen Spalten und Vasen sowie anderen Gefäßen nach.“ Für die Urlaubszeit gilt: „Lassen Sie Fenster bitte nicht gekippt. Sollten sich Fledermäuse in die Wohnung verirren, finden sie alleine nicht mehr hinaus. Sie verdursten und verhungern dann.“

Vorsicht beim Anfassen

Fledermäuse sind wendige Insektenjäger. Mit ihren spitzen Zähnen und dank ihrer Flügel, die sie im Flug als Fanghilfe nutzen können, fangen sie Fluginsekten sicher aus der Luft. Mit den spitzen Zähnchen können sie auch uns wehtun. Daher besser vor dem Anfassen Handschuhe anziehen oder das Tier mit einem Tuch vorsichtig aufnehmen und in eine geschlossene Schachtel mit Luftlöchern setzen. Zum Trinken kann ein Schraubglasdeckel mit Wasser befüllt und hineingestellt werden. Bis zum Abend das Tier eher kühl aufbewahren. Ist es unverletzt, kann man es an einer katzensicheren Stelle freilassen. Bei Fragen hilft die Arbeitsgemeinschaft Fledermausschutz in Baden-Württemberg mit ihren Hotlines. Auf ihrer Internetseite www.AGF-BW.de finden sich zudem Praxistipps und Infos zum Umgang mit Fledermäusen. Wer eingefangene Tiere einfach aussetzt, riskiert, dass sie leichte Beute für Katzen und größere Vögel werden.

Terminhinweis: Fledermausführungen und Batnight

Fledermäuse in ihrer natürlichen Umgebung erleben, das bieten viele NABU-Exkursionen rund um die Internationale Batnight am 26./27.8.:

  • Batnight im Detail: Infos und Termine zur Batnight 2023: www.Batnight.de.
  • BUGA 23: Auf der Bundesgartenschau in Mannheim ist Fledermausexpertin Gabi Parthenschlager vom NABU Mannheim am 26.8. nachmittags am NABU-Vogelhaus der Artenvielfalt mit einem Infostand präsent. Sie gibt dort Tipps zum Fledermausschutz und klärt über Aussehen, Lebensweise und Besonderheiten auf. Um 20 Uhr geht es mit ihr und dem Fledermausdetektor auf Erkundung. Infos: www.NABU-BW.de/BUGA23
  • Am Federsee leben zwölf der 25 deutschen Fledermausarten: Am 11.8., 20 bis 22 Uhr, lädt das NABU-Naturschutzzentrum Federsee in Bad Buchau zum Fledermaus-Abend (Kontakt zum Anmelden). Weitere Infos: www.nabu-federsee.de

Hintergrund: Fledermäuse im Südwesten

Von den weltweit etwa 1.400 Fledertier-Arten leben 25 in Deutschland und 21 im Südwesten – die alle auf der Roten Liste stehen. Einige sind vom Aussterben bedroht, wie Graues Langohr, Große Hufeisennase und Nymphenfledermaus. Ihnen fehlt es vor allem an Insekten als Nahrung. Über die Nahrungskette nehmen die Tiere Giftstoffe wie Pestizide auf, die ihre Gesundheit belasten kann und die sie über die Muttermilch auch an ihre Jungtiere weitergeben können. Auch fehlen geeignete Quartiere. Je nach Art leben die Fledermäuse in naturnahen Wäldern, in Spalten und Ritzen an Gebäuden oder auf Dachböden. Ihre Winterquartiere sind in Baumhöhlen, Gewölbekellern, Tunneln und Höhlen.


Steuerbefreiung auch bei Renovierung ererbter Immobilie möglich

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Das Vererben einer Wohnimmobilie unterliegt grundsätzlich der Erbschaftsteuer. Allerdings sieht der Fiskus unter bestimmten Umständen von einer Besteuerung ab, wenn ein Wohngebäude innerhalb der eigenen Familie vererbt und anschließend vom Erben kurzfristig selbst bezogen wird. Die Wüstenrot Bausparkasse AG verweist hierzu auf ein Urteil des Finanzgerichts Münster (Az. 3 K 3184/17 Erb). Dieses hatte sich mit der Frage zu befassen, ob eine Steuerbefreiung auch dann gewährt werden muss, wenn das ererbte Gebäude nicht sofort bezogen, sondern vor dem Einzug zunächst umfangreich renoviert wird.

Wichtig für die Steuerbefreiung ist unter anderem, dass Erben die Selbstnutzung der geerbten Wohnimmobilie unverzüglich, also ohne zeitlichen Verzug, aufnehmen. Oftmals möchte die nächste Generation aber das geerbte Familienheim vor dem Einzug renovieren – was dann?

Im konkreten Fall bewohnten Vater und Sohn jeweils eine Doppelhaushälfte eines Gebäudes. Nachdem der Sohn nach dem Tod des Vaters dessen Doppelhaushälfte erbte, wurden beide Wohneinheiten per Durchbruch im Keller zu einem Gesamtobjekt vereint. Für die weitergehenden Tätigkeiten, unter anderem zur Zusammenlegung der Haustechnik und der Heizungsanlagen, wurden zeitnah Angebote eingeholt und Aufträge vergeben. Aufgrund der angespannten Auftragslage im Handwerk und der erforderlichen Beseitigung eines Wasserschadens in der geerbten Immobilie kam es aber zu Verzögerungen, so dass die Renovierungsarbeiten am Gebäude erst nach zwei Jahren abgeschlossen waren. Bis dahin konnte der Immobilienerbe die geerbte Doppelhaushälfte nach eigener Angabe nicht beziehen.

Das zuständige Finanzamt vertrat die Ansicht, die Selbstnutzung sei damit zu spät aufgenommen worden: Der Einzug in die ererbte Immobilie müsse innerhalb der ersten sechs Monate nach Eintritt der Erbschaft erfolgen, um die Steuerbefreiung in Anspruch nehmen zu können. Gegen diese Entscheidung des Fiskus klagte der betroffene Erbe – und das Finanzgericht Münster gab ihm recht.

Nach Ansicht des Gerichts hat der Erbe die Durchführung fälliger Renovierungsarbeiten so zu unterstützen, dass es nicht zu unangemessenen Verzögerungen kommt. Im konkreten Fall hatte er darauf bei der geerbten Doppelhaushälfte jedoch keinen Einfluss, denn er konnte belegen, dass er die erforderlichen Handwerkerarbeiten umgehend beauftragt hatte und die folgenden Verzögerungen nicht seinem Einfluss unterlagen. Unverschuldete zeitliche Verzögerungen seien dem Erben nicht anzulasten, befand auch das Finanzgericht – und gewährte die Steuerbefreiung.


Noch bis 20. Oktober 2023 Härtefallhilfen beantragen

Private Haushalte, die mit Öl, Pellets und anderen nicht leitungsgebundenen Energieträgern heizen und im Jahr 2022 besonders stark von Preissteigerungen betroffen waren, können noch bis zum 20. Oktober 2023 Härtefallhilfen beantragen. Ministerin Thekla Walker ruft insbesondere Vermieterinnen und Vermieter dazu auf, Anträge zu stellen und ihre Mieterinnen und Mieter zu entlasten.

Die Bundesregierung hat dem Land rund 234 Millionen Euro zur Auszahlung an Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung gestellt, die 2022 in Folge des russischen Angriffskrieges von einer extremen Preissteigerung bei nicht leitungsgebundenen Energieträgern betroffen waren. Bis zum 4. August 2023 gingen beim für die Auszahlung verantwortlichen Umweltministerium über 60.000 Anträge mit einem Gesamtvolumen von 30,3 Millionen Euro ein. Davon konnten bereits knapp 45.000 Anträge bewilligt und ausgezahlt werden. Etwa 78 Prozent der Anträge wurden für Heizöl gestellt, weitere 20 Prozent entfallen auf Holzpellets. Private Haushalte, die mit Öl, Flüssiggas, Holzpellets, Holzhackschnitzel, Holzbriketts, Scheitholz und Kohle heizen, können noch bis zum 20. Oktober 2023 Härtefallhilfen rückwirkend für das Jahr 2022 beantragen.

Nur Eigentümer können Anträge auf Härtefallhilfen stellen

Anträge auf Härtefallhilfen können grundsätzlich nur Eigentümerinnen und Eigentümer stellen, da diese in der Regel das Heizöl oder andere Energieträger einkaufen. Erhaltene Hilfen müssen sie an die Mieterinnen und Mieter weitergeben; zum Beispiel über die nächste Nebenkostenabrechnung. „Ich appelliere an alle Eigentümerinnen und Eigentümer, die Zeit bis zum Oktober zu nutzen. Stellen Sie Anträge und entlasten Sie Ihre Mieterinnen und Mieter. Das Land unterstützt bei der Antragsstellung“, so Energieministerin Thekla Walker.

Die Härtefallhilfe kann über ein Online-Portal beantragt werden, auf dem Rechnungen und weitere rechtlich notwendige Nachweise hochgeladen werden. Über einen Online-Rechner kann bereits vorab ermittelt werden, ob eine Antragstellung in Frage kommt. Bei neu eingehenden vollständigen Anträgen liegt die Bearbeitungszeit aktuell bei wenigen Tagen.

Für Fragen hat das Land eine Telefonhotline unter der Nummer 0711 126-1600 eingerichtet. Hier können auch Papieranträge bestellt werden.

Härtefallhilfen für Privathaushalte mit mehr als verdoppelten Energiekosten

Die Härtefallhilfe ist vorgesehen für Privathaushalte, die vom 1. Januar 2022 bis 1. Dezember 2022 mindestens eine Verdoppelung ihrer Energiekosten hinneh­men mussten. Erstattet werden 80 Prozent der Mehrkosten, die über diesen verdoppelten Betrag hinausgehen. Basis der Berechnung ist ein bundesweit festgelegter Referenzpreis des jeweili­gen Energieträgers im Jahr 2021.

Bei Wohnungseigentümergemeinschaften mit Verwaltungen beantragt die jeweilige Verwaltung die Härtefallhilfen und reicht diese an die Eigentümerinnen und Eigentümer weiter. Bei Vermietung reichen die Eigentümerinnen und Eigentümer diese an ihre Mieterinnen und Mieter weiter.

Das Land Baden-Württemberg nutzt das zentrale Antragsportal der Kasse.Hamburg, die für 13 Bundesländer die technische Umsetzung übernimmt. Nach der Beantragung der Hilfen über das Online-Portal entscheidet das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft als Bewilligungsstelle für Baden-Württemberg über die Anträge.