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StartWirtschaftMAHLE erzielt Vereinbarung für Stuttgarter Standorte

MAHLE erzielt Vereinbarung für Stuttgarter Standorte

WirtschaftMAHLE erzielt Vereinbarung für Stuttgarter Standorte
  • MAHLE Geschäftsführung und Arbeitnehmervertreter schließen Gespräche zu einem Ergänzungstarifvertrag erfolgreich ab
  • Kostensenkungsprogramm in Verwaltung und Entwicklung kann damit umgesetzt werden
  • Vereinbarung über Mitarbeiterbeiträge bis Ende 2029 getroffen
  • Sonderkündigungsschutz für Belegschaft bis 31. Dezember 2029
  • Keine betriebsbedingten Kündigungen
  • CEO Arnd Franz: „Vereinbarte Mitarbeiterbeiträge stärken die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.“
  • CEO sieht Wettbewerbsfähigkeit deutscher Industriestandorte ohne massive Reformen und bessere Standortbedingungen in Deutschland weiter bedroht

Die MAHLE Geschäftsführung und Arbeitnehmervertreter haben ihre Gespräche zu einem Ergänzungstarifvertrag für die Stuttgarter Standorte erfolgreich abgeschlossen. Damit kann das Ende 2025 angekündigte Kostensenkungsprogramm in der Verwaltung und Entwicklung umgesetzt werden. MAHLE hatte das Programm angesichts einer deutlich nachlassenden Markt- und Umsatzentwicklung sowie des zunehmenden Kostendrucks in einem verschärften Geschäftsumfeld initiiert, um die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns zu stärken. Der Ergänzungstarifvertrag definiert unter anderem Mitarbeiterbeiträge bis Ende 2029. Im Gegenzug erhält die Belegschaft einen Sonderkündigungsschutz, der bis 31. Dezember 2029 gilt. Zu betriebsbedingten Kündigungen wird es somit nicht kommen.

„Die Einigung ist elementar, um MAHLE an die verschärften Marktbedingungen anzupassen. Denn wir stehen vor immens großen Herausforderungen, die wir als Unternehmen stemmen müssen. Die vereinbarten Mitarbeiterbeiträge weiß ich deshalb sehr zu schätzen. Sie stärken die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens“, sagte MAHLE CEO und Arbeitsdirektor Arnd Franz. „Das erzielte gemeinsame Verständnis darüber, dass wir das schaffen können, wenn alle an einem Strang ziehen und Verantwortung übernehmen, ist eine positive Botschaft in unsicheren Zeiten.“

Gleichzeitig betonte Franz, dass die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Industriestandorte ohne weitere massive Reformen und bessere Standortbedingungen in Deutschland weiter bedroht bliebe.

Bei den vereinbarten Mitarbeiterbeiträgen handelt es sich im Wesentlichen um eine Verschiebung der in 2026 vorgesehenen Entgelterhöhung für die Dauer der Laufzeit und eine Senkung von Einmalzahlungen.

Der Abschluss des Ergänzungstarifvertrages wurde möglich, weil das seit April in Stuttgart laufende Personalabbau- und Abfindungsprogramm zum 30. Juni 2026 erfolgreich endete. Das erforderliche Abbauziel konnte sowohl durch natürliche Fluktuation als auch durch den Abschluss zahlreicher Aufhebungsvereinbarungen erreicht werden.

„Es ist als Erfolg für MAHLE zu werten, dass die äußerst intensiven und durchaus kontroversen Verhandlungen zum Abschluss des Ergänzungstarifvertrags führten sowie das parallel laufende Abbau- und Abfindungsprogramm die erforderlichen Ergebnisse erbrachte“, sagte Efstratios Kostoglou, Vice President Corporate Human Resources. „Dafür gebührt allen Beteiligten unser Dank. Der Vertrag gibt dem Unternehmen und den Mitarbeitenden Planungssicherheit.“

Abhängig von der Entwicklung des Betriebsergebnisses von MAHLE in Europa haben die Vertragsparteien ein beidseitiges Sonderkündigungsrecht mit vorzeitiger Beendigung des Tarifvertrages zum 31. Dezember 2028 vereinbart.


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