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StartWirtschaftWHS-begleitete Kommunen präsentierten sich am Tag der Städtebauförderung 

WHS-begleitete Kommunen präsentierten sich am Tag der Städtebauförderung 

WirtschaftWHS-begleitete Kommunen präsentierten sich am Tag der Städtebauförderung 

Die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH (WHS) begleitet Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg und Sachsen bei der zukunftsfähigen Weiterentwicklung ihrer Stadt- und Ortskerne. Als erfahrene Sanierungsträgerin unterstützt sie Kommunen dabei, bestehende Strukturen behutsam zu erneuern und zukunftsfähige Lebensräume zu schaffen. Dieses Engagement wurde auch in diesem Jahr am Tag der Städtebauförderung sichtbar.

Der bundesweite Aktionstag am 9. Mai 2026 rückte die Bedeutung der Städtebauförderung für lebenswerte und zukunftsfähige Städte und Gemeinden in den Fokus. Kommunen nutzten den Anlass, um Einblicke in Planungen zu geben und mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. So wurde Stadterneuerung transparent und greifbar und zeigte, wie sich Orte Schritt für Schritt weiterentwickeln.

„Städtebauförderung wirkt dort, wo Menschen leben. Sie stärkt Ortskerne, schafft Begegnungsräume und gibt Kommunen die Möglichkeit, ihre Zukunft aktiv zu gestalten. Der Tag der Städtebauförderung macht diese Entwicklung für Menschen vor Ort sichtbar und erlebbar“, sagte Marcus Ziemer, Geschäftsführer der WHS.

Breites Engagement

Am Tag der Städtebauförderung 2026 beteiligten sich 25 von der WHS betreute Kommunen mit unterschiedlichen Formaten – von Informationsveranstaltungen über Führungen bis hin zu Einweihungsfeiern modernisierter Gebäude und Festen mit buntem Rahmenprogramm: Albstadt, Alpirsbach, Altdorf, Blaubeuren, Deizisau, Dürnau, Göppingen, Großbottwar, Heidenheim an der Brenz, Horb am Neckar, Jettingen, Langenau, Loßburg, Pforzheim, Reutlingen, Rietschen, Rothenburg (Oberlausitz), Sachsenheim, Scheer, Schwarzenberg (Erzgebirge), Sindelfingen, Tuttlingen, Wildberg, Winnenden und Wurmlingen.

Einblicke in ausgewählte Veranstaltungen

In Sindelfingen beispielsweise stand die Erweiterung der KiTa Liegnitzer Weg im Mittelpunkt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie Projektbeteiligte informierten vor Ort über die Planungen und den Bauablauf, begleitet von einem familienfreundlichen Rahmenprogramm. Die Gesamtkosten der Erweiterung belaufen sich auf rund 1,4 Millionen Euro. Davon werden etwa 400.000 Euro über das Bund-Länder-Programm „Sozialer Zusammenhalt“ mit Mitteln der Städtebauförderung finanziert. Der Baubeginn ist für Sommer 2026 geplant, die Fertigstellung soll 2027 erfolgen. Die Maßnahme zeigt, wie Städtebauförderung nicht nur die Gebäudesubstanz verbessert, sondern gezielt soziale Infrastruktur stärkt, Raum für Bildung und Begegnung schafft und Quartiere zukunftsfähig macht.

Ein weiteres Beispiel ist Wurmlingen, wo die Gemeinde gemeinsam mit dem Architekten und der WHS als Sanierungsträger das modernisierte Rathaus wiedereröffnete. Seit Juni 2024 wurde der Innenbereich des Rathauses umfassend modernisiert. Neben barrierefreien Zugängen und einer zeitgemäßen Gestaltung der Arbeitsplätze wurden auch energetische Maßnahmen umgesetzt. Das Projekt steht beispielhaft für die Verbindung von Funktionalität, Nachhaltigkeit und langfristiger Nutzungsperspektive.


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