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Neuer qualifizierter Mietspiegel gilt ab 1. November

LokalesWinnendenNeuer qualifizierter Mietspiegel gilt ab 1. November

Winnenden.| Der neue qualifizierte Mietspiegel für die Stadt Winnenden tritt am 1. November 2023 in Kraft. Er gibt Mietern und Vermietern verlässlich Auskunft über die örtlichen Mieten und ist eine gute Grundlage und Orientierungshilfe für die Einstufung der jeweiligen Wohnung. Wer weiß, wie hoch die ortsübliche Vergleichsmiete ist, kann beispielsweise eine Mieterhöhung oder einen Neumietvertrag besser beurteilen.

„Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum ist unverändert hoch. Mit dem neuen Mietspiegel tragen wir zur Transparenz am Markt bei. Zusätzlich weisen wir auch Bauflächen für Nachverdichtung und Neubau aus mit stets einem Fünftel sozialem Wohnungsbau“, kommentierte Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth die Lage am Wohnungsmarkt.

Mit Hilfe des Mietspiegels kann ermittelt werden, wie hoch die ortsübliche Miete für eine Wohnung ist. Als Miete wird die monatliche Nettomiete errechnet, in denen die ortsüblichen Betriebskosten nicht enthalten sind. Besonderheiten bei der Ausstattung, der Beschaffenheit, der Art der Wohnung und der Wohnlage werden über individuelle Zu- und Abschläge berücksichtigt.

Qualifizierter Mietspiegel 2023

Der vorliegende qualifizierte Mietspiegel wurde mithilfe von wissenschaftlich begleiteten Umfragen und mit eigenen kommunalen Daten in den Kommunen Fellbach, Kernen im Remstal, Leutenbach und Winnenden erhoben.

Der Mietspiegel wurde durch einen Arbeitskreis aus Wohnungsmarktexperten erstellt. In dem Gremium waren neben den Vertretern der vier Gemeinden, die lokalen Interessensverbände der

Vermieter und Mieter sowie des EMA-Instituts. 5.000 Fragebogen wurden in den vier Kommunen versendet. Gut jeder zweite Angeschriebene hat an der Umfrage teilgenommen und so zur Erstellung des qualifizierten Mietspiegels beigetragen.

Mit der Datenbasis des Mietspiegels wird die Nettokaltmiete in Abhängigkeit von Baujahr und Fläche wiedergegeben. Zugrunde gelegt werden die Nettokaltmieten aus Bestandsmietverträgen der letzten sechs Jahre. Darüber hinaus enthält der Mietspiegel bezifferbare Kriterien zur Ausstattung, Sanierung und Wohnlage. Diese werden über Zu- beziehungsweise Abschläge bei der Ermittlung der neuen Miete miteingerechnet und haben damit Einfluss auf die ortsübliche Vergleichsmiete. Zusätzlich zu den Umfragen wurden auch Geodaten verarbeitet.

Mieten steigen weiter

Im Mietspiegel ist als Ergebnis über alle Wohnungsgrößen und Baujahre eine Erhöhung der Nettomieten zum letzten Mietspiegel mit Befragung aus 2019 von 7,96 Euro pro Quadratmeter auf eine durchschnittliche Miete von 9,71 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2023 festzustellen. Das entspricht im Gesamtdurchschnitt einer Erhöhung um 18 Prozent. Die starke Erhöhung ist auch darauf zurückzuführen, dass 2021 die Fortschreibung des Mietspiegels durch den sogenannten Verbraucherpreisindex erfolgte.

Mietspiegel bis Ende Oktober 2025 gültig

Der nun erscheinende Mietspiegel ist für zwei Jahre – also bis 2025 – gültig. Die nächste Fortschreibung 2025 soll durch eine Stichprobe erfolgen.

Die Stadt Winnenden bedankt sich bei allen T eilnehmerinnen und Teilnehmern der Umfrage, die es ermöglicht haben, dass ein qualifizierter Mietspiegel erstellt werden konnte.

Der qualifizierte Mietspiegel 2023 der Stadt Winnenden und das dazugehörige Straßenverzeichnis kann ab dem 1. November 2023 unter www.winnenden.de/mietspiegel heruntergeladen werden. Ebenfalls auf der städtischen Homepage zu finden ist der Online-Rechner. Mit ihm lässt sich schnell und unkompliziert die ortsübliche Vergleichsmiete einer Wohnung berechnen.


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