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K1638 zwischen Sersheim-Hohenhaslach: Verkehrsunfall mit leicht verletzter Pedelec-Fahrerin
Am Samstagabend befuhr eine 54-jährige Pedelec-Fahrerin gegen 18.00 Uhr die Kreisstraße K1638 von Sersheim in Richtung Hohenhaslach. Der 20-jährige Fahrer eines VW Passats befuhr hinter der Radfahrerin die Kreisstraße in die gleiche Fahrtrichtung. Etwa 700 Meter nach dem Ortsende Sersheim bog die Pedelec-Fahrerin nach links in einen Feldweg ab, gleichzeitig überholte der Passat-Fahrer die Radfahrerin. Hierbei kam es zur Kollision zwischen Pkw und Fahrrad. Die Radfahrerin stürzte und verletzte sich hierbei leicht. Sie wurde mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht, konnte aber nach ambulanter Versorgung wieder entlassen werden. Bei dem Verkehrsunfall entstand am Passat ein Sachschaden in Höhe von ca. 5.000 Euro, am Pedelec ein Sachschaden in Höhe von ca. 200.-Euro. Während der Unfallaufnahme musste die K1638 halbseitig gesperrt werden. Es kam zu keinen größeren Verkehrsbehinderungen.

Bietigheim-Bissingen Kammgarnspinnerei: Verkehrsunfall mit drei Verletzten
Ein 35-jähriger Audi-Fahrer fuhr am Samstagabend um 20:05 Uhr von Bietigheim-Bissingen in Richtung Besigheim und kam beim Ortseingang Kammgarnspinnerei in der Heilbronner Straße (B27), vermutlich aufgrund alkoholischer Beeinflussung und nicht angepasster Geschwindigkeit, nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer angebrachten Schutzplanke. Der Audi-Fahrer leitete daraufhin eine Bremsung ein, konnte jedoch ein Zusammenstoß mit einem ordnungsgemäß vorausfahrenden 34-jährigen BMW-Lenker nicht vermeiden. Der BMW wurde in der Folge durch die Wucht des Aufpralls nach rechts abgewiesen und kollidierte mit einem Zaun. Der Audi fuhr wiederum nach dem Aufprall gegen eine auf der linken Seite angebrachten Steinmauer. Beide Fahrzeuge kamen schlussendlich auf der Fahrbahn zum Stehen. Ein beim Audi-Lenker durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,5 Promille. Eine gültige Fahrerlaubnis konnte er nicht vorweisen. Der Audi-Fahrer wurde beim Unfall schwer verletzt. Der 31-jährige Beifahrer des Audi, sowie der BMW-Lenker wurden leicht verletzt. Alle Beteiligten wurden in umliegende Krankenhäuser verbracht. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 60.000 Euro. Die B27 war zur Unfallaufnahme und Bergung für mehrere Stunden gesperrt. Eine Umleitung wurde eingerichtet.

B27 Ludwigsburg: Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden
Ein 22-jähriger befuhr mit seinem Porsche 911 Turbo S die BAB 81 in Fahrtrichtung Heilbronn und verließ diese an der Ausfahrt Ludwigsburg-Nord. Aus bislang ungeklärter Ursache kam er hierbei in einer Linkskurve alleinbeteiligt nach rechts von der Fahrbahn ab, kollidierte mit der Leitplanke und kam schlussendlich quer auf der Fahrbahn zum Stehen. Der Fahrzeugführer wurde bei dem Unfall schwer verletzt und ins nächstgelegene Krankenhaus verbracht. Zur Bergung des verunfallten Fahrzeugs musste die Autobahnausfahrt Ludwigsburg Nord kurzzeitig gesperrt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 150.000 Euro.

Ludwigsburg: Verkehrsunfall aufgrund Rotlichtverstoß
Der 44-jährige Fahrer eines Mazda CX-3 fuhr am 08.10.2021 gegen 19:18 Uhr auf der L 1140 in Richtung Ludwigsburg. An der Kreuzung zur neu gebauten Westrandstraße missachtete der von links kommende 44-jährige VW Polo-Fahrer das Rotlicht der dortigen Lichtzeichenanlage. Es kam zur Kollision im Kreuzungsbereich. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 22.000 Euro. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Ludwigsburg: Brand auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses
Am Freitagabend um 18.59 Uhr geriet die Fettfangschale eines Gasgrills in der Jägerstraße in Ludwigsburg in Brand. Das Feuer ging auf Balkonmöbel über, jedoch konnte die Ausbreitung des Feuers durch Nachbarn mittels Feuerlöscher verhindert werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 300 Euro. Die 35-jährige Bewohnerin konnte mit ihrer Mutter und den beiden Kindern die Wohnung des Mehrfamilienhauses eigenständig verlassen. Verletzt wurde niemand. Nach der Belüftung der betreffenden Bereiche durch die Feuerwehr war die Wohnung wieder bewohnbar. Am Einsatzort waren die Feuerwehr Ludwigsburg mit drei Einsatzfahrzeugen und 13 Einsatzkräften, ein Rettungswagen sowie vier Streifenwagenbesatzungen des Polizeipräsidiums Ludwigsburg.

Marbach am Neckar: Stadthalle besprüht
Mit weißem Farbspray besprühten noch unbekannte Täter zwischen Mittwoch 19.00 Uhr und Donnerstag 08.30 Uhr eine Außenwand der Toilettenanlage der Stadthalle in der Straße „Schillerhöhe“ in Marbach am Neckar. Die Sprayer hinterließen verschiedene Buchstaben- und Zahlenkombinationen. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf etwa 1.000 Euro belaufen. Das Polizeirevier Marbach am Neckar, Tel. 07144 900-0, sucht Zeugen.

A81 Asperg: Unfall mit knapp 20.000 Euro Sachschaden
Zwischen den Anschlussstellen Ludwigsburg-Süd und -Nord kam es am Donnerstag gegen 17.00 Uhr zu einem Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Im stockenden Verkehr fuhr ein 43 Jahre alter Ford-Lenker vermutlich aus Unachtsamkeit auf dem linken Fahrstreifen einem 48 Jahre alter VW-Lenker auf. Ein von hinten herannahender 56-jähriger BMW-Fahrer bemerkte den Unfall mutmaßlich zu spät und versuchte nach links auszuweichen, um ein Auffahren zu verhindern. Nun geriet er zwischen die links verlaufende Leitplanke und die beiden vor ihm verunfallten Fahrzeuge, die im Anschluss beide seitlich streifte. Der entstandene Gesamtsachschaden dürfte sich auf knapp 20.000 Euro belaufen.

Besigheim: Raub in der Hauptstraße
Ein alkoholisierter, 26-jähriger Fußgänger ist in der Nacht zum Freitag gegen 02:25 Uhr in der Hauptstraße in Besigheim von einem Unbekannten angegriffen, schwer verletzt und beraubt worden. Den bisherigen polizeilichen Ermittlungen wurde er von dem Täter zunächst angesprochen und anschließend zu Boden geschlagen und getreten. Der Angreifer raubte die Geldbörse des 26-Jährigen und flüchtete in Richtung Alte Kelter. Er wurde als etwa 20 bis 25 Jahre alter und 175 bis 180 cm großer Mann beschrieben, der mit einem hellen Sweatshirt bekleidet war und eine dunkle Basecap trug. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen der Polizei, in die auch ein Polizeihubschrauber eingebunden war, führten im Verlauf der Nacht nicht zum Erfolg. Der erheblich verletzte 26-Jährige musste stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Personen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder Hinweise zur Identität des unbekannten Täters geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Ludwigsburg, Tel. 0800 1100225, zu melden.

A81 Mundelsheim: Mit über drei Promille auf der Autobahn
Aufgrund ihrer unsicheren und sehr langsamen Fahrweise ist die 43-jährige Fahrerin eines BMW am Donnerstagabend Verkehrsteilnehmern auf der A 81 Heilbronn-Stuttgart aufgefallen. Verständigte Polizeibeamte schlossen gegen 19:10 Uhr an der Anschlussstelle Mundelsheim zu dem BMW auf und leiteten die Fahrerin zur Kontrolle von der Autobahn. An der Einmündung auf die L 1115 gab sie plötzlich Gas und bog nach rechts in Richtung Ottmarsheim ab. Dabei kam sie nach rechts von der Fahrbahn ab, wo der BMW an der angrenzenden Böschung zur Seite kippte und schließlich auf dem Dach liegen blieb. Dabei zog sich die 43-Jährige leichte Verletzungen zu. An ihrem Auto entstand Sachschaden von etwa 30.000 Euro. Die augenscheinlich deutlich alkoholisierte Frau wurde zur Blutentnahme in ein Krankenhaus gebracht. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 3,5 Promille.
Zur Bergung des BMW musste die L 1115 bis gegen 21:15 Uhr halbseitig gesperrt werden.

Ludwigsburg: Diebstahlsserie durch „Autorüttler“ aufgeklärt – 28-jähriger Tatverdächtiger in Haft
Seit März dieses Jahres ermittelte die Kriminalpolizei Ludwigsburg zu einer Diebstahlsserie in Ludwigsburg, Kornwestheim, Remseck am Neckar und mehreren weiteren Kommunen, bei der ein zunächst unbekannter Täter unverschlossene abgestellte Autos öffnete und daraus Bargeld, Kreditkarten und andere Wertgegenstände entwendete. Die Ermittlungen führten letztlich zur Identifizierung eines einschlägig vorbelasteten, 28-jährigen Tatverdächtigen aus dem Kreis Ludwigsburg, der am 23. September vorläufig festgenommen wurde. Bei der Durchsuchung seiner Wohnräume stellten die Einsatzkräfte umfangreiches Beweismaterial sicher.
Den polizeilichen Ermittlungen zufolge soll der Tatverdächtige in über 20 Fällen immer zur Nachtzeit mit seinem Fahrrad oder einem E-Scooter unterwegs gewesen sein und nach unverschlossen abgestellten Autos gesucht haben. Dabei soll er es vornehmlich auf Mobiltelefone, Bargeld sowie EC- und Kreditkarten abgesehen haben, die er in mehreren Fällen anschließend für nicht autorisierte Abbuchungen verwendet haben soll. Der dabei angerichtete Schaden beläuft sich nach derzeitigen Ermittlungsstand auf mehrere tausend Euro. Der mittlerweile geständige Tatverdächtige, der die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt und bereits 2019 wegen Eigentumsdelikten zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden war, wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter beim Amtsgericht Ludwigsburg vorgeführt, der den gegen ihn beantragten Haftbefehl in Vollzug setzte und ihn in eine Justizvollzugsanstalt einwies.
Ob der Tatverdächtige noch für weitere, gleichgelagerte Delikte verantwortlich ist, ist derzeit Gegenstand weiterer polizeilicher Ermittlungen.

Ludwigsburg: Auffahrunfall mit 19.000 Euro Sachschaden
Ein Gesamtsachschaden von etwa 19.000 Euro ist die Bilanz eines Unfalls, der sich am Mittwoch gegen 09.20 Uhr in der Daimlerstraße im Ludwigsburger Westen ereignete. Eine 18 Jahre alte Mitsubishi-Lenkerin kam vermutlich aufgrund Unachtsamkeit zu weit nach rechts und kollidierte mit einem am Straßenrand abgestellten Toyota, der durch die Wucht des Aufpralls auf den davor stehenden Peugeot geschoben wurde. Alle Fahrzeuge blieben fahrbereit.

Bönnigheim: Alkoholisiert zwei Autos gestreift
Vermutlich aufgrund von Alkoholeinwirkung hat ein 20-jähriger Autofahrer am Mittwochabend gegen 21:25 Uhr auf der K 1679 am Ortseingang von Hohenstein aus Richtung Kirchheim kommend mit seinem Mercedes zunächst einen geparkten VW Golf entlang der gesamten linken Fahrzeugseite gestreift und stieß anschließend noch gegen einen davor abgestellten VW Bora. An den Fahrzeugen entstand dadurch ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro. Zeugen zufolge war der 20-Jährige zuvor bereits in Schlangenlinien auf der Kreisstraße unterwegs. Polizeibeamte stellten bei ihm deutliche Anzeichen von Alkoholeinwirkung fest und veranlassten die Entnahme einer Blutprobe. Der in Rumänien wohnhafte 20-Jährige, der vermutlich keine Fahrerlaubnis besitzt, musste zudem eine vierstellige Sicherheitsleistung hinterlegen.

Ludwigsburg: sechsjähriger Junge bei Unfall leicht verletzt
Leichte Verletzungen erlitt ein sechs Jahre alter Radfahrer, der am Mittwoch gegen 17.45 Uhr im Nussackerweg in Ludwigsburg in einen Unfall verwickelt war. Der Junge radelte den Nussackerweg entlang, als an die Kreuzung mit der Vaihinger Straße eine 52 Jahre alte PKW-Lenkerin heranfuhr. Die Frau hielt an, um dem Kind, das einen Helm trug, die Vorfahrt zu gewähren. Als der Junge den PKW seinerseits erkannte, bremste er. Allerdings griff er vermutlich zu stark in die Bremse, so dass er in der Folge nach vorne über den Lenker vom Fahrrad fiel. Der Sechsjährige wurde im Anschluss von den Polizeibeamten nach Hause gebracht.

Besigheim: Geldabholer auf frischer Tat ertappt
Am Montagnachmittag nahmen Beamte der Kriminalpolizei Ludwigsburg in Besigheim einen 21 Jahre alten Mann vorläufig fest, der im Verdacht steht, als Geldabholer bei einem Enkeltrick fungiert zu haben. Gegen 12.30 Uhr hatte eine noch unbekannte Täterin eine Besigheimer Seniorin telefonisch kontaktiert. Die Unbekannte gab sich als Enkelin aus, die im Zusammenhang mit einem Hauskauf kurzfristig einen fünfstelligen Betrag benötigen würde. Da sie selbst sich beim Notar befände, könne sie das Geld jedoch nicht persönlich abholen. Ein „Herr Bach“ würde sich stattdessen darum kümmern. Nachdem die Seniorin 40.000 Euro bei ihrer Bankfiliale abgehoben hatte und nach Hause zurückgekehrt war, klingelte der 21 Jahre alte Tatverdächtige an ihrer Haustür, wo die Geschädigte ihm das Bargeld aushändigte. Da die Kriminalpolizei jedoch bereits einen Hinweis auf den Tatverdächtigen erhalten hatte, konnte der Mann nur kurze Zeit später vorläufig festgenommen und die Beute sichergestellt werden. Am Dienstag erfolgte auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn die Vorführung bei einem Haftrichter. Dieser erließ Haftbefehl wegen Betruges, setzte diesen in Vollzug und wies den 21-Jährigen in eine Justizvollzugsanstalt ein.

Ludwigsburg: Mit präparierten Taschen im Einkaufsmarkt
Mit präparierten Taschen waren zwei 35 und 41 Jahre alte Männer am Mittwochvormittag in einem Einkaufsmarkt an der Schwieberdinger Straße unterwegs. Dabei wurden sie von einem Kaufhausdetektiv beobachtet, wie sie verschiedene Waren aus den Regalen nahmen und in den Taschen verstauten. Nachdem sie den Kassenbereich ohne zu bezahlen passiert hatten, wurden sie angesprochen und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Polizeibeamte fanden auf dem Parkplatz des Marktes in der Folge den von den Tatverdächtigen genutzten Pkw und stellten darin weiteres mutmaßliches Diebesgut sicher. Die Ermittlungen dauern an.

Bietigheim-Bissingen: 17-jähriger Tatverdächtiger nach Einbruch in Untersuchungshaft
Ein 17 Jahre alter Jugendlicher befindet sich seit Dienstagmittag in einer Justizvollzugsanstalt, da er im Verdacht steht, am Sonntag in ein Haus in der Beslauer Straße in Bietigheim-Bissingen eingebrochen zu sein. Mutmaßlich befand sich der 17-Jährige in Begleitung von zwei Mittätern und einer Mittäterin, als sie sich am Sonntagabend Zugang zu dem Wohnhaus verschafften. Gegen 23.00 Uhr kehrte ein 54 Jahre alter Bewohner zurück und überraschte die vier Personen, die bereits nahezu das gesamte Haus durchsucht und bereits Wertgegenstände abholbereit im Flur des Hauses abgestellt hatten. Während zwei der Täter sogleich die Flucht gelang, gerieten ein Mittäter und die Mittäterin zunächst in eine Rangelei mit dem 54-Jährigen, in deren Verlauf beide letztlich jedoch auch flüchten konnten. Im Zuge polizeilicher Fahndungsmaßnahmen, an denen auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war, konnte der 17-Jährige unweit des Tatorts in einem Garten festgestellt und vorläufig festgenommen werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn wurde der Jugendliche einem Haftrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl wegen Wohnungseinbruchsdiebstahls erließ und den 17-Jährigen in eine Justizvollzugsanstalt einwies. Die Ermittlungen dauern an.

Freiberg am Neckar: Tatverdächtiger nach versuchtem Totschlag in Untersuchungshaft
Am Dienstagabend, gegen 19:00 Uhr, soll es auf dem Bahnsteig des Bahnhofs Freiberg am Neckar zu einem versuchten Tötungsdelikt gekommen sein. Ein 19-Jähriger soll zunächst mit seiner 18-jährigen Freundin vom Bahnhof Ludwigsburg aus mit der S-Bahn in Richtung Freiberg am Neckar gefahren sein. In der Bahn soll der 19-Jährige auf seine Freundin eingeschlagen haben, woraufhin ein mitfahrender 20-Jähriger den Mann angesprochen und ihn aufgefordert haben soll, von der Frau abzulassen. Der 19-Jährige habe infolgedessen eine Drohung in Richtung des 20-Jährigen ausgesprochen und sei mit diesem sowie weiteren Personen am Bahnhof Freiberg am Neckar ausgestiegen.
Auf dem Bahnsteig soll der 19-Jährige u.a. versucht haben, den 20-Jährigen die Treppe zur Unterführung hinunterzustoßen sowie in Richtung Bahnsteigkante zu ziehen, als eine S-Bahn einfuhr. Eine bislang unbekannte Person habe den 19-Jährigen nach hinten wegziehen können, sodass das Vorhaben scheiterte. In der Folge soll der 19-Jährige versucht haben, den am Boden liegenden 20-Jährigen gegen den Kopf zu treten, was dieser jedoch verhindern konnte. Schließlich soll der 19-Jährige den 20-Jährigen an Schulter und Hose ergriffen und erneut in Richtung Bahnsteigkante gezogen haben. Nach dem Eingreifen zweier weiterer Personen soll der Tatverdächtige einem 18-Jährigen ins Gesicht geschlagen haben und daraufhin mit seiner Freundin geflüchtet sein.
Die Bundespolizei Stuttgart konnte den 19-Jährigen und dessen Freundin kurz darauf noch im Bereich des Bahnhofes feststellen. Die Beamten nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde der afghanische Staatsangehörige am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags erließ, diesen in Vollzug setzte und den Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt einwies. Die Ermittlungen dauern an.
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg bittet Zeugen und insbesondere die unbekannte Person, die den Tatverdächtigen von dem 20-Jährigen wegzog, sich unter Tel. 0800 1100225 zu melden.

Sersheim: Gefährliche Körperverletzung auf einem Discounterparkplatz
Am Dienstag kam es gegen 20:20 Uhr in einem Discounter in der Industriestraße in Sersheim zu einer heftigen Auseinandersetzung. Im Innern des Einkaufsmarkts kam es zunächst zu Streitereien zwischen zwei Männern. Auf dem Discounterparkplatz begannen sich der bislang unbekannte Tatverdächtige und der vermutlich stark alkoholisierter 41-Jährige wohl gegenseitig zu schlagen. Dabei habe der Unbekannte die Überhand gewonnen und brachte seinen 41-jährigen Kontrahenten zu Boden. Laut Zeugenaussagen soll der Unbekannte auf seinen Kontrahenten weiter eingetreten und ihn auch mit einem Stuhl und einem Werbeaufsteller geprügelt haben. Daraufhin flüchtete der Unbekannte, der circa 180 cm groß ist und eine Glatze hat. Der 41-Jährige wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Ursache des Streits ist bislang nicht bekannt. Nach derzeitiger Ermittlungen besteht zwischen den beiden Männern keine Vorbeziehung. Zeugen, die Hinweise zu dem Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042 941-0, in Verbindung zu setzen.

Schockanrufe: Falsche Krankenhausmitarbeiter derzeit verstärkt aktiv
Das Polizeipräsidium Ludwigsburg registriert in in den Landkreisen Ludwigsburg und Böblingen derzeit verstärkte Aktivitäten von Telefonbetrügern, die sich als Mitarbeitende von Kliniken ausgeben. Ihre Opfer konfrontieren sie dabei mit der Nachricht, dass ein Verwandter in lebensbedrohlichem Zustand ins Krankenhaus gebracht wurde. Letzte Hoffnung bestehe in einem teuren Medikament, für das der oder die Angerufene aufkommen soll. Damit verbunden ist zumeist eine Forderung im fünfstelligen Bereich.
Die Polizei warnt eindringlich davor, auf solche Forderungen einzugehen. Es kommt natürlich vor, dass Angehörige im Falle eines Notfalls von Krankenhausmitarbeitenden telefonisch informiert werden. Solche Anrufe sind aber niemals mit Forderungen nach Bargeld verbunden, das dann von angeblichen Mitarbeitenden abgeholt werden soll.
Fragen Sie den Anrufer nach dem Namen des angeblich erkrankten Angehörigen
Rufen sie im Zweifel das genannte Krankenhaus unter einer Rufnummer an, die sie selbst ermittelt haben.
Kommen Sie keinen Forderungen nach und informieren sie stattdessen die Polizei.

Schwieberdingen: Zwei Todesopfer durch Schwelbrand
Ein 72-jähriger Mann und seine 69-jährige Ehefrau wurden am Montag gegen 14:10 Uhr in der vollständig verrußten Wohnung im Erdgeschoss ihres Hauses in der Frankenstraße in Schwieberdingen tot aufgefunden. Nachdem ein Taxifahrer den 72-Jährigen zu einem Arzttermin abholen sollte, ihm aber auf Klingeln nicht geöffnet worden war, hatte er Polizei und Feuerwehr alarmiert. Nach einer Wohnungsöffnung fanden die Einsatzkräfte das leblose Ehepaar.
Den bisherigen polizeilichen Ermittlungen zufolge, war aus noch ungeklärter Ursache im Schlafzimmer der Wohnung zu einem noch unbestimmten Zeitpunkt am Wochenende ein Schwelbrand mit starker Rauchentwicklung entstanden. Infolge dieser Rauchentwicklung war es den beiden Anwohnern mutmaßlich nicht mehr gelungen, die Wohnung zu verlassen. Das Kriminalkommissariat Ludwigsburg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Eine Fremdeinwirkung schließen die Ermittler unterdessen aus.

Ludwigsburg-Neckarweihingen: Bremse und Gas verwechselt
Vier nicht mehr fahrbereite Fahrzeuge und ein Sachschaden von mehreren tausend Euro sind die Bilanz eines Unfalls, der sich am Montag gegen 10.00 Uhr in der Landäckerstraße in Neckarweihingen ereignete. Ein 88 Jahre alter Opel-Fahrer war in Richtung der Hauptstraße unterwegs und wollte auch Höhe eines Geschäfts seinen automatikgetriebenen PKW einparken. Vermutlich verwechselte er hierbei das Gas- mit dem Bremspedal, so dass er zunächst auf den Gehweg hinauf fuhr. Im weiteren Verlauf streifte der 88-Jährige einen geparkten Mercedes sowie einen geparkten VW und schob schließlich einen ebenfalls geparkten Audi aus einer Parklücke auf die Fahrbahn. Alle vier Fahrzeuge mussten im Anschluss abgeschleppt werden.

Großbottwar: 44-Jähriger verursacht zwei Unfälle und flüchtet
Am Sonntag zwischen 20:00 Uhr und 20:25 Uhr verursachte ein 44-Jähriger auf den Landesstraßen 1115 und 1100 im Bereich Großbottwar mindestens zwei Verkehrsunfälle und entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle. Zunächst war der 44-Jährige mit seinem schwarzen VW Golf-Cabrio auf der L1115 aus Richtung Backnang kommend in Fahrtrichtung Großbottwar unterwegs und kollidierte mit einem Land Rover, der an einer Baustellenampel, an der Einmündung Kleinaspacher Straße, wartete. Durch die Kollision wurden der 38-jährige Fahrer und dessen 35-jährige Beifahrerin leicht verletzt. Anschließend legte der 44-Jährige den Rückwärtsgang ein und gefährdete mehrere Verkehrsteilnehmer, die dem Golf ausweichen mussten. Daraufhin wendete er und fuhr in Richtung Backnang zurück.
Gegen 20:25 Uhr fuhr der 44-Jährige mit dem Golf auf der L1100 von Großbottwar kommend in Richtung Steinheim an der Murr. Zwischen dem dortigen Kreisverkehr und dem Tunnel Hochbergfeld überholte er in einer Rechtskurve einen Sattelzug. Dabei musste ein entgegenkommender 33-jähriger VW-Polo-Fahrer stark abbremsen und in den angrenzenden Grünstreifen ausweichen. Dennoch wurde der linke Außenspiegel des Polo abgerissen. Der 44-Jährige fuhr nach der Kollision weiter in Richtung Steinheim an der Murr. Der Polo-Fahrer wendete daraufhin sein Fahrzeug und nahm die Verfolgung auf. Er konnte den Golf kurz nach dem Tunnel in einer Parkbucht feststellenh, wo auch der Sattelzug stand. Jedoch stieg der 44-Jährige nach kurzem Gespräch wieder in seinen Golf und fuhr davon.
Der 44-Jährige konnte in der Folge ermittelt werden. Nachdem er jedoch seine Wohnungstür nicht öffnete, verschafften sich die Polizeibeamten auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Zugang. Ein Alkoholtest ergab eine Alkoholisierung von knapp zwei Promille. Der Führerschein des 44-Jährigen wurde beschlagnahmt. Er musste sich einer Blutentnahme im Krankenhaus unterziehen und muss nun mit Anzeigen wegen Straßenverkehrsgefährdung, fahrlässiger Körperverletzung und Unfallflucht rechnen.
Am Golf konnten frische, gelbe Lackspur festgestellt werden, die den beiden bekannten Unfällen nicht zuzuordnen ist.
Das ermittelnde Polizeirevier Marbach am Neckar, Tel. 07144 900-0, bittet Zeugen oder etwaige weitere Unfallbeteiligte sich zu melden.

A81 Gerlingen: Taxifahrer nach Unfall schwer verletzt
Am Sonntag kam es gegen 02:55 Uhr auf dem Parkplatz Engelberg, an der Bundesautobahn 81 zu einer Kollision einer Taxe mit einem Sattelzug. Der 32-jährige Taxifahrer war vermutlich mit zu hoher Geschwindigkeit auf den Parkplatz auf und stieß mit einem am rechten Fahrbahnrand ordnungsgemäß geparkten Lkw zusammen, dessen 48-jähriger Fahrer im Führerhaus schlief. Der Taxifahrer wurde durch den Unfall schwer verletzt und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 72.000 Euro. Die Freiwillige Feuerwehr Leonberg war mit drei Fahrzeugen und 16 Einsatztkräften vor Ort. Der Parkplatz Engelberg blieb bis zur Beendigung der Maßnahmen gegen 04:50 Uhr gesperrt.

Bietigheim-Bissingen-Kammgarnspinnerei: zwei Pkw stoßen frontal zusammen
Zu einem Frontalzusammenstoß zweier Pkw kam es am Sonntag gegen 14:10 Uhr auf der Heilbronner Straße im Bereich Kammgarnspinnerei. Ein 27-jähriger Toyota-Fahrer war von Bietigheim-Bissingen kommend in Richtung Besigheim unterwegs, als er nach eigener Aussage auf Höhe des Ortsausgangsschilds „Kammgarnspinnerei“ gesundheitliche Probleme bekam. Er kam daraufhin in den Gegenverkehr, wo er mit einer 18-jährigen Opel-Fahrerin zusammenstieß. Beide Pkw waren infolge des Unfalls nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 11.000 Euro.

Ludwigsburg: Vorfälle auf dem Akademiehof – Polizei räumt den Platz
In der Nacht von Freitag auf Samstag befanden sich gegen Mitternacht bis zu 600 Personen auf dem Ludwigsburger Akademiehof. Der Platz wurde regelmäßig durch Polizei und Ordnungsamt bestreift. Zunächst kam es lediglich zu Beanstandungen wegen zu lauter Musikanlagen. Im Verlauf des Abends nahm mutmaßlich auch wegen steigenden Alkoholkonsums die Zahl der Einsätze und deren Schwere zu. So kam es zu Streitigkeiten zwischen etwa 20 Personen, bei der jedoch keine strafbaren Handlungen festgestellt werden konnten. Gegen 00:15 Uhr schlug eine 36-Jährige einer 31-Jährigen mit der flachen Hand ins Gesicht. Grund war wohl eine Streitigkeit zwischen anderen Personen, in die die 31-Jährige schlichtend eingreifen wollte. Etwa eine Stunde später gerieten dann Personen zweier verschiedener Gruppen in eine handgreifliche Auseinandersetzung. Hierbei sollen auch Glasflaschen und Scherben im Spiel gewesen sein. Als Polizisten dazwischen gingen, gelang es ihnen nur die Personen unter Androhung von unmittelbarem Zwang zu trennen. Im Zuge dessen schlug ein 17-Jähriger einem 27-jährigen Polizeibeamten mit der Faust ins Gesicht. Der Beamte erlitt leichte Verletzungen. Der stark alkoholisierte Jugendliche konnte nach kurzer Flucht gestellt werden. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurde er seinen Eltern übergeben. Wohl aufgrund einer Vergiftung durch Rauschmittel stürzte ein 18-Jähriger kurz vor 02.00 Uhr zu Boden und verlor das Bewusstsein. Es erfolgte eine Erstversorgung durch Beamte der Polizeihundeführerstaffel des Polizeipräsidiums Ludwigsburg. Der 18-Jährige zog sich schwere Verletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Die Polizei nahm ferner eine Unterschlagung einer Handtasche auf.
Aufgrund der Vorfälle wurde der Platz um 02:30 Uhr durch die Polizei geräumt. Die Räumung verlief ohne weitere Zwischenfälle und betraf noch rund 50 bis 60 Personen.

Kornwestheim: Unfall mit schwer verletztem Radfahrer
Zu einer Kollision zwischen einem Radfahrer und einem Pkw-Lenker kam es am Sonntag gegen 12:35 Uhr in der Kornwestheimer Bogenstraße. Der 15-jährige Radfahrer fuhr zunächst auf einem rechts neben der eigentlichen Fahrbahn befindlichen Streifen stadtauswärts. In die gleiche Richtung fuhr ein 85-jähriger Mercedes-Fahrer. Wohl ohne dies anzukündigen bog der Jugendliche plötzlich nach links ab, um in einen Weg einzubiegen, der die Bogenstraße mit der Straße „Am Sportplatz“ verbindet. Der 85-Jährige konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern und der 15-Jährige fiel mitsamt seinem Rad auf die Straße. Der Jugendliche kam schwer verletzt mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 7.000 Euro. Beim Mercedes-Fahrer konnte eine Alkoholisierung festgestellt werden. Er musste sich einer Blutentnahme im Krankenhaus unterziehen. Er muss nun mit einer Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung rechnen.

Ditzingen-Heimerdingen: Trafohausbrand hat derzeit Stromausfall in der Umgebung zur Folge
Um 21.56 Uhr wurde der Integrierten Leitstelle des Landkreises Ludwigsburg mitgeteilt, dass in Ditzingen-Heimerdingen aus bislang unbekannter Ursache ein Trafohaus in Brand geraten ist. Der Brand konnte durch die Feuerwehr rasch gelöscht und unter Kontrolle gebracht werden. Derzeit befinden sich die Einsatzkräfte der Feuerwehr, der Polizei und des Energieversorgers vor Ort, um den Stromausfall zu beheben. Der Stromausfall betrifft derzeit Ditzingen-Heimerdingen, Ditzingen-Hirschlanden, Ditzingen-Schöckingen sowie Eberdingen.
Bezüglich des Stromausfalls gingen unmittelbar nach Bekanntwerden des Brands zahlreiche Anrufe beim Führungs- und Lagezentrum beim Polizeipräsidium Ludwigsburg, beim Polizeirevier Ditzingen, dem zuständigen Energieversorger bzw. bei der Störungsauskunft auf deren Meldeportal ein. Die Feuerwehr Ditzingen war mit sieben Fahrzeugen und vierzig Einsatzkräften vor Ort und löschte den Brand mit speziellem Löschmittel. Ersten Ermittlungen zufolge handelt es sich um einen technischen Defekt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 50.000 Euro. Personen wurden nicht verletzt. Am Sonntagabend waren bereits Techniker des Energieversorgers vor Ort, um den Stromausfall sukzessive zu beheben. Gegen 22.45 Uhr wurde die Stromversorgung in den besagten Orten größtenteils wiederhergestellt. Allerdings müssen die in der unmittelbaren Umgebung des Trafohauses gelegenen Haushalte bis auf Weiteres vorläufig noch auf die Wiederherstellung der Stromversorgung zuwarten, da möglicherweise mitunter auch Erdarbeiten im Laufe der frühen Morgenstunden des heutigen Montags erforderlich werden könnten. Im Moment erfolgen zudem Abklärungen bezüglich der Versorgung mit Notstrom. An der Einsatzörtlichkeit waren vorsorglich zwei Fahrzeuge des Rettungsdienstes. Bürgermeister Ulrich Bahmer war ebenfalls vor Ort, um sich ein Bild von der Lage zu verschaffen. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg hatte zwei Streifenbesatzungen im Einsatz.