Historische Sportlerwahl der Stadt Ludwigsburg

Ludwigsburg.| Der Ludwigsburger Sportler der Jahres ist Timo van der Bosch vom SV Ludwigsburg. Diese Auszeichnung des 26-jährigen deutschen Wasserball-Nationalspielers konnte wegen der Corona-Pandemie nicht angemessen gewürdigt werden, leider war die Sportlerehrung der Stadt Anfang März eine der ersten Veranstaltungen, die abgesagt werden musste.

Jetzt hat der Kapitän der SVL-Wasserballer seine Medaille vom Präsidenten des Schwimmvereins, Volker Heyn, auf dem clubeigenen Gelände am Neckar überreicht bekommen.

Timo van der Bosch ist Polizist und wird von Mitte September an für die Vorbereitungen auf das Olympia-Qualifikationsturnier Anfang kommenden Jahres komplett vom Dienst freigestellt. Timo van der Boch hat sein Team in die höchste Spielkasse geführt, die Wasserball-Bundesliga Pro A.

Die Bundesliga-Wasserballmannschaft des SVL ist bei der Wahl der Sportmannschaft des Jahres auf Platz zwei gelandet, knapp hinter der Bundesligaschützen der Schützengilde. Sportler des Jahres und die Mannschaft auf Rang zwei: das ist das beste Ergebnis, das der SV Ludwigsburg jemals erreicht hat. Anfang und Mitte der 1970er-Jahre waren die SVL-Schwimmerinnen Brigitte Flemig beziehungsweise Marion Täsch insgesamt fünfmal zur Sportlerin des Jahres gewählt worden, im Jahr 2000 schaffte es die SVL-Triathletin Kerstin Mezger auf Platz eins. Sportler des Jahres wurde 1974 Kanut Dietmar Allgöwer und im Jahre 1996 Triathlet Uwe Wiedmann.

Ebenfalls bei der Sportlerehrung des Stadt ausgezeichnet wurde Martin Tschepe, er bekam eine Silbermedaille für seinen zweiten Platz bei den Offenen Deutschen Meisterschaften im Eisschwimmen über 50 Meter Freistil. Beim Eisschwimmen zählen die Rekorde nur, wenn das Wasser weniger als fünf Grad Celsius hat, geschwommen wird nur mit Badehose und Badekappe. Bei den Meisterschaften im bayerischen Veitsbronn hatte das Wasser knapp zwei Grad.