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Freiberg am Neckar: Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen
Am Samstag gegen 19:55 Uhr ereignete sich auf der K1672 zwischen Freiberg und Benningen ein Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Ein unbeteiligter Pkw-Lenker befuhr die Strecke in Richtung Benningen, wollte wenden und fuhr dazu in einen Feldweg. Die hinter ihm fahrende 48 Jahre alte Fahrerin einer B-Klasse sowie der darauffolgende 24-jährige Focus Fahrer merkten dies und bremsten bis zum Stillstand ab. Der wiederum folgende 30 Jahre alte Fahrer eines Dacia fuhr nahezu ungebremst auf den Focus auf und schob diesen in der Folge auf die B-Klasse. Der Dacia Fahrer wurde durch den Unfall leicht verletzt und kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Weiterhin stellte sich heraus, dass er alkoholisiert war, weswegen bei ihm eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Es entstand insgesamt ein Sachschaden von schätzungsweise 6000 Euro.

Möglingen: Alkoholisierter Pkw-Fahrer verursacht Verkehrsunfall
Ein 39 Jahre alter Fahrer eines Opel Movano befuhr am Samstag die Bahnhofstraße in Möglingen und streifte beim Vorbeifahren einen geparkten Daimler-Benz. Hierbei entstand an beiden Fahrzeugen erheblicher Sachschaden. Der Halter des geparkten Fahrzeugs konnte den Zusammenstoß akustisch wahrnehmen und kam nach draußen hinzu. Bei der Unfallaufnahme konnte festgestellt werden, dass der Opelfahrer stark alkoholisiert war. Er musste sich daher einer Blutentnahme unterziehen und sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

Steinheim an der Murr: Vorfahrtsunfall an der Forsthofkreuzung
Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro entstand bei einem Verkehrsunfall, der sich am Samstag, kurz nach 8 Uhr, auf der Forsthofkreuzung (Gemarkung Steinheim a.d. Murr) ereignete. Ein 47 Jahre alte Lenker eines Kia wollte von der Kreisstraße 1608 aus Kleinbottwar kommend nach rechts in die Landesstraße L 1115 einbiegen und missachtete dabei die Vorfahrt eines 57 Jahre alten Ford-Lenkers der aus Richtung Großbottwar heranfuhr. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Walheim: Private Fahrstunde führt zu Personen- und Sachschaden
Am Freitagabend gegen 23:15 Uhr wurde die Polizei auf einen öffentlich zugänglichen Parkplatz eines Walheimer Unternehmens zu einem Verkehrsunfall mit Personen- und hohem Sachschaden gerufen. Hier war ein Fahrzeug gegen die Seitenwand des dortigen Firmengebäudes gefahren. Am Unfallort stellte sich heraus, dass eine 47-jährige Frau mit ihrer 17-jährigen Tochter verbotenerweise Fahrübungen mit einem Seat durchführte. Aufgrund der Unerfahrenheit im Umgang mit dem Kraftfahrzeug, verwechselte die 17-Jährige das Gaspedal mit der Bremse und kollidierte ungebremst mit der Wand. Aufgrund des Aufpralls lösten die Airbags des Fahrzeuges aus und die auf dem Beifahrersitz befindliche Mutter zog sich leichte Verletzungen zu. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 10.000 Euro, an der Seitenwand des Gebäudes entstand ein Schaden in Höhe von circa 20.000 Euro. Die verletze Mutter wurde durch eine Rettungswagenbesatzung versorgt und anschließend in ein Krankenhaus verbracht.

K1600 zwischen Bietigheim und Freiberg: Pkw-Fahrer übersieht Motorradfahrer
Am gestrigen Freitag kam es gegen 20:50 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen Freiberg-Geisingen und Bietigheim- Bissingen. Ein 66-jähriger Fahrer eines VW wollte aus der Parkäckerstraße nach links in Richtung Bietigheim auf die K1600 einfahren, als ein 21-Jähriger auf seinem Motorrad diese von Freiberg herkommend befuhr. Aus noch unbekannter Ursache übersah der 66-Jährige den Motorradfahrer und fuhr vor ihm auf die Straße ein. Der Motorradfahrer konnte nichtmehr rechtzeitig bremsen und fuhr dem VW nahezu ungebremst hinten auf. Der Motorradfahrer stürzte hierbei und zog sich schwere Verletzungen zu. Er wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Der Fahrer des VW blieb unverletzt. Am Motorrad entstand Totalschaden in Höhe von 8.000 Euro, am VW entstand Sachschaden von ca. 7.000 Euro. Während der Unfallaufnahme war die Straße teilweise gesperrt, der Verkehr wurde örtlich umgeleitet. Es kam zu keinen größeren Verkehrsbehinderungen. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen und einem Notarzt im Einsatz, das Polizeipräsidium Ludwigsburg mit 3 Streifenwagen.

Ludwigsburg-Ost: 11-Jähriger von Hund gebissen
Ein 11 Jahre alter Junge befand sich am Donnerstag gegen 19:30 Uhr zwischen der Danziger Straße und der Kastanienallee in Ludwigsburg-Ost hinter einem Einkaufsmarkt. Als sich der Junge dort im Bereich eines Spielplatzes aufgehalten hatte, soll ihn ein angeleinter Hund in den Arm gebissen haben. Ohne sich im Anschluss um das leicht verletzte Kind zu kümmern, suchte ein noch unbekannter Mann, der zur Tatzeit mit dem Hund unterwegs war, das Weite. Bei dem Hund soll es sich um einen kleineren weißen Vierbeiner mit Schlappohren handeln. Er hat mutmaßlich kurzes Fell und eventuell braune Flecken. Zu dem Mann, der möglicherweise der Besitzer des Hundes ist, liegt keine Personenbeschreibung vor. Diesbezüglich bittet die Hundeführerstaffel des Polizeipräsidiums Ludwigsburg Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben oder weitere Hinweise geben können, sich unter der Tel. 07141 18-9 zu melden.

Ludwigsburg: Polizeibeamte als Rassisten beleidigt
Weil sie eine Personenkontrolle am Bahnhof Ludwigsburg durchführten, wurden Beamte des Polizeireviers Ludwigsburg am Donnerstagabend von einer Menschentraube umringt und als Rassisten beleidigt.
Insgesamt sechs Beamte bestreiften am Donnerstag gegen 21.00 Uhr im Rahmen der Sicherheitskonzeption Bahnhof den Zentralen Busbahnhof sowie das Bahnhofsgebäude. Als sich drei Polizisten den Bussteigen näherten, fielen ihnen zwei 21 Jahre alte Männer auf, die sich verdächtig verhielten. Sie wirkten nervös und wurden hektisch. Die Beamten sprachen die Männer, die aus Sierra Leone und Gambia stammen daraufhin an, was dazu führte, dass beide sofort laut, aggressiv und wild gestikulierend auf Englisch herumschrien. In kürzester Zeit bildete sich in der Folge eine etwa 20-köpfige Menschentraube um die Beamten. Einer der beiden 21-Jährigen beruhigte sich trotz des Versuchs, ihm die Maßnahme zu erklären, nicht. Er beleidigte die Polizisten als Rassisten und auch aus der umstehenden Menge wurden wiederholt Rufe laut, die die Kontrollmaßnahme kritisierten und diese ebenfalls als rassistisch bezeichneten. Im Zuge der sich zuspitzenden Situation wurden weitere Streifenwagenbesatzungen zur Unterstützung hinzugezogen. Die Menschenmenge konnte im weiteren Verlauf auf Abstand gebracht werden. Nach Abschluss der Kontrolle erhielten die beiden 21-Jährigen einen Platzverweis. Der Tatverdächtige muss mit einer Anzeige wegen Beleidigung rechnen.
Noch einen Tag zuvor hatte Polizeipräsident Metzger in einem Interview mit der Ludwigsburger Kreiszeitung deutlich gemacht, dass er nicht möchte, „dass meine Leute in entsprechenden Situationen wegschauen, weil sie befürchten, sich mit einer Kontrolle Rassismusvorwürfen auszusetzen.“
Er betonte nun erneut, dass sich Kontrollen dieser Art auf verdächtiges Verhalten stützen und ungeachtet der Hautfarbe oder Staatsangehörigkeit durchgeführt werden. „Unsere Polizistinnen und Polizisten leisten professionelle Arbeit. Es kann nicht sein, dass sie von unbeteiligten Dritten ohne jede Kenntnis des Kontrollanlasses als Rassisten beschimpft werden.“

Kornwestheim: Polizei sucht Zeugen zu Auseinandersetzung
Noch Zeugen sucht das Polizeirevier Kornwestheim, Tel. 07154 1313-0, zu einer Auseinandersetzung, die sich bereits am Dienstag, 30. Juni, gegen 19:30 Uhr in der Zeppelinstraße, im Bereich der Einmündung der Ludwig-Heer-Straße, ereignet hat. Ein 17-Jähriger war dort zusammen mit seiner Freundin unterwegs und traf dort auf einen 18-Jährigen, der sofort aggressiv auf ihn zuging. Mehrere Bekannte des 18-Jährigen kamen kurz darauf dazu und der 17-Jährige wurde bespuckt, getreten und geschlagen. Während der Auseinandersetzung fiel das Handy des Jugendlichen zu Boden und der 18-Jährige nahm es an sich. Als die Freundin des 17-Jährigen das Mobiltelefon zurückforderte, erhielt sie einen Schlag ins Gesicht, bevor der Tatverdächtige flüchtete. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Kornwestheim zu melden.

Kornwestheim: 19-Jähriger leistet Widerstand und beleidigt Polizeibeamte
Wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung wird sich ein 19 Jahre alter Mann verantworten müssen, der am Donnerstag gegen 23.30 Uhr in Kornwestheim aufgrund einer Ruhestörung kontrolliert werden sollte. Nachdem sich mehrere Anrufer bei der Polizei gemeldet und von lauten Personen und Knallen im Salamander Stadtpark berichtete hatten, überprüften Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Kornwestheim den Park. Die Beamten, die sich von einer Schule her näherten, bemerkten eine Person, die plötzlich in Richtung Schützenstraße davonrannte. In der Kantstraße blieb der 19-Jährige auf Zuruf eines Beamten stehen. Die erläuterte Kontrollmaßnahme zog er sogleich in Zweifel und verhielt sich den Polizisten gegenüber aggressiv. Einen Ausweis führte er nicht mit, so dass er zum Polizeirevier gebracht werden sollte. Als die Beamten ihm die Handschließen zum Zwecke des Transports und aufgrund seiner vorausgegangenen Aggressivität anlegen wollten, verweigerte er jegliche Kooperation, sperrte sich und versuchte sich aus den Griffen der Polizisten herauszuwinden. Die Beamten mussten ihn zu Boden bringen, wo der 19-Jährige weiterhin Widerstand leistete und nach verschiedenen Ausrüstungsgegenständen am Gürtel eines der Polizisten griff. Sein Aufbäumen und Herumwinden konnte mithilfe einer weiteren Streifenwagenbesatzung unterbunden werden, so dass es dann auch gelang ihm Handschließen anzulegen. Als der Tatverdächtige nun zu treten begann, mussten ihm auch Fußfesseln angelegt werden. Während der gesamten Maßnahme beleidigte der 19-Jährige, der offenbar unter dem Einfluss von Alkohol stand, die Polizisten auf das Übelste. Er musste anschließend einige Stunden in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Kornwestheim bleiben und wurde dann auf freien Fuß entlassen.

Löchgau: Zeitungsausträgerin attackiert – Polizei sucht Zeugen
Am Freitag gegen 03:20 Uhr befuhr eine 63-jährige Zeitungsausträgerin mit ihrem Fahrrad die „Lange Gasse“ in Löchgau. Laut ihren Angaben soll ein noch unbekannter Mann, der augenscheinlich alkoholisiert war, sie zunächst an ihrer Jacke festgehalten und versucht haben sie vom Fahrrad zu stoßen. Daraufhin soll sich die Frau losgerissen und ihre Fahrt in die Suhstraße fortgesetzt haben. Der Unbekannte lief der Frau mutmaßlich noch einige Meter hinterher und soll sie obendrein noch beschimpft haben. Anschließend entfernte er sich in Richtung Marienstraße. Bei dem Unbekannten soll es sich um einen schlanken Mann im Alter zwischen 65 und 75 Jahren handeln, der etwa 170 bis 175 cm groß ist. Zur Tatzeit trug er graue Haare, ein weißes Hemd mit leichten Streifen und eine olivfarbene Dreiviertelhose. Darüber hinaus hatte der Mann ein leicht blutverschmiertes Gesicht. Hierzu sind die Hintergründe allerdings nicht bekannt. Beamte des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen haben die Ermittlungen wegen versuchter Körperverletzung sowie Beleidigung aufgenommen. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zu dem unbekannten Täter machen können, melden sich bitte unter der Tel. 07142 405-0.

Eberdingen: Erneute Rauchentwicklung an Brandort
An einem Brandort in der Engestraße in Eberdingen stieg am Donnerstag gegen 12:30 Uhr erneut Rauch aus dem Dach auf, so dass die Feuerwehren aus Nussdorf, Vaihingen an der Enz und Ludwigsburg angefahren sind. Das Gebäude war nach einem vorangegangenen Brand nicht mehr bewohnt. Am Montag hatte eine Bewohnerin gegen 15:20 Uhr einen üblen Rauchgeruch aus ihrer Küche bemerkt. Die Dame hatte zuvor Marmelade eingekocht und diese wohl auf dem Herd vergessen. In der Folge geriet die Küche in Brand, so dass die Feuerwehr aus Vaihingen an der Enz anfahren musste und das Feuer löschte. Der verursachte Sachschaden schätzte man auf etwa 30.000 bis 40.000 Euro. Die Dame wurde am Montag leicht verletzt und durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die genaue Ursache der erneuten Rauchentwicklung ist bislang noch unklar. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern noch an.

Benningen am Neckar: Polizeilicher Einsatz nach Streitigkeit
Aufgrund einer Streitigkeit am Mittwoch gegen 11:15 Uhr in einer Flüchtlingsunterkunft in der Beihinger Straße in Benningen am Neckar kam es zu einem polizeilichen Einsatz mit mehreren Beamten. Nach den bisherigen Erkenntnissen entwickelte sich zunächst zwischen einem 28-Jährigen und einem 27-Jährigen eine verbale Auseinandersetzung, da der 28-Jährige wohl zu laut Musik gehört hatte. Die verständigten Polizeibeamten vermittelten in dem Streit und verließen die Unterkunft wieder. Kurz darauf gerieten die Streithähne wieder aneinander und bedrohten sich wohl gegenseitig mit Messern, so dass die Polizisten wieder anfahren mussten. Im weiteren Verlauf wurde der 27-Jährige vorläufig festgenommen, zum Polizeirevier gebracht und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort auf freien Fuß entlassen. Beide müssen nun mit einer Strafanzeige wegen Bedrohung rechnen.

Ingersheim-Kleiningersheim: 31.000 Euro Sachschaden nach Verkehrsunfall
Etwa 31.000 Euro Sachschaden und eine leicht verletzte Fahrzeuglenkerin ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Mittwoch gegen 19:00 Uhr in der Schreyerhofstraße in Ingersheim-Kleiningersheim. Mutmaßlich aufgrund der Sonneneinstrahlung und der durch Bäume verursachten Schatten nahm eine 78-Jährige den am Fahrbahnrand abgestellten Tesla zwar wahr, erkannte aber offensichtlich nicht, wie weit das Fahrzeug auf die Fahrbahn ragte. In der Folge prallte ihr Mazda ungebremst gegen den Tesla. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge war die Schreyerhofstraße kurzzeitig gesperrt. Es wurde eine örtliche Umleitung eingerichtet. Ein Rettungswagen versorgte die Seniorin vor Ort.

Ingersheim-Großingersheim: Unbekannter zerkratzt den Lack von sieben Pkw
Ein bislang unbekannter Täter zerkratze am Mittwoch zwischen 17:30 Uhr und 18:20 Uhr den Lack von fünf Fahrzeugen in der Goethestraße in Ingersheim-Großingersheim. Während der Anzeigenaufnahme wurden die Polizeibeamten vor Ort von zwei Passanten angesprochen, dass deren Fahrzeuge in den angrenzenden Straßen Friedrichstraße und Wilhelmstraße ebenfalls zerkratzt wurden. Beim Tatzeitraum dürfte es sich hier aber um das vergangene Wochenende gehandelt haben, weil die Schäden am Montag entdeckt worden waren. Vermutlich verwendete der Täter in allen sieben Fällen einen spitzen Gegenstand. Die Sachschäden sind abschließend noch nicht beziffert worden. Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter Tel.07142 405 0 um Zeugenhinweise.

Ludwigsburg-Oßweil: Zwei verletzte Pedelec-Fahrer
Im Bereich der Kaltentalstraße in Ludwigsburg-Oßweil, wo sich zwei Feldwege kreuzen, sind am Mittwoch gegen 10:25 Uhr zwei Radfahrer zusammengestoßen. In der Verlängerung zur Kaltentalstraße befuhr ein 74 Jahre alter Pedelec-Fahrer einen Feldweg, der sich in unmittelbarer Nähe eines Bolzplatzes befindet. Dort stieß der 74-Jährige vermutlich aus Unachtsamkeit mit einer von rechts kommenden 67-Jährigen zusammen, die aus Richtung einer Gaststätte kam und ebenfalls mit einem Pedelec unterwegs war. Im Kreuzungsbereich kam es schließlich zum Zusammenstoß der beiden Radfahrer. Während der 74-Jährige hierdurch leicht verletzt wurde, ist der Verletzungsgrad bei der 67-Jährigen noch nicht bekannt. Sie wurde durch einen hinzugezogenen Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden wurde auf rund 500 Euro geschätzt.

Ludwigsburg: Nach Vorfall am Bahnhof sucht Polizei eine Taxifahrerin und weitere Zeugen
Nach einem Vorfall, der sich am Montag zwischen 14:00 Uhr und 18:15 Uhr in der Bahnhofstraße in Ludwigsburg ereignet haben soll, sucht die Polizei nach Zeugen. Im Tatzeitraum hielt sich ein 42-Jähriger vermutlich im Eingangsbereich des Bahnhofs auf. Dort soll er nach eigenen Angaben von einem bislang unbekannten Täter angegriffen und mit einer Flasche auf den Kopf geschlagen worden sein. Obendrein soll der Unbekannte noch eine dreistellige Bargeldsumme aus der Hosentasche des 42-Jährigen entwendet haben. Möglicherweise könnte auch ein Sturzgeschehen seitens des 42-Jährigen, der im Tatzeitraum mutmaßlich alkoholisiert war, vorliegen. Eine bislang unbekannte Taxifahrerin habe gegenüber einer eingesetzten Streifenwagenbesatzung geäußert, dass der 42-Jährige in Begleitung von zwei unbekannten Personen war und gestürzt sei. Einer der bislang unbekannten Personen soll anschließend etwas aus der Hosentasche des 42-Jährigen entnommen haben. Da die Personendaten der Taxifahrerin nicht bekannt sind, wird sie gebeten, sich beim Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, zu melden. Obendrein werden Zeugen gesucht, die nähere Angaben zum Vorfall machen können. Ob der 42-Jährige, der sich gegen 18:15 Uhr selbstständig bei der Polizei gemeldet hatte, verletzt wurde, ist momentan nicht bekannt.

Kirchheim am Neckar: Straßenverkehrsgefährdung – Zeugen und weitere Geschädigte gesucht
Am vergangenen Freitag gegen 13:15 Uhr war ein 59-Jähriger mit einem roten VW Golf zunächst auf der Bundesstraße 27 von Lauffen am Neckar in Richtung Besigheim unterwegs. Auf dieser Strecke soll ihm ein noch unbekannter Fahrzeuglenker mehrfach dicht aufgefahren sein. Nachdem der VW-Lenker in Kirchheim am Neckar nach links in die Max-Eyth-Straße eingebogen war, soll der Unbekannte plötzlich beschleunigt und über die Abbiegespur zu einem Einkaufsmarkt den VW überholt haben. Anschließend zog er nach rechts, überquerte wohl noch eine durchgezogene Linie und leitete mutmaßlich eine Vollbremsung ein. Aufgrund dessen musste der 59-Jährige abbremsen, um einen Zusammenstoß mit dem Unbekannten zu vermeiden. Im weiteren Verlauf beschleunigte der unbekannte Autofahrer, überholte auf der Kreisstraße 1625 Höhe Gemmrigheim noch einen Pkw sowie Lkw und fuhr dann in Richtung der BAB 81/Anschlussstelle Mundelsheim davon. Während diesem Überholmanöver soll er ebenfalls über eine durchgezogene Linie gefahren sein und den Gegenverkehr vermutlich gefährdet haben. Derzeit ist bekannt, dass der Unbekannte zur Tatzeit möglicherweise am Steuer eines weißen Mercedes SUV, eventuell einem GLA, mit Heilbronner Zulassung (HN) saß. Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise zum Unbekannten geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 405-0, in Verbindung zu setzen. Darüber hinaus werden Verkehrsteilnehmer gebeten, die durch die Fahrweise des Unbekannten gefährdet wurden, sich ebenfalls bei der Polizei zu melden.

Kornwestheim: Aggressiver 30-Jähriger legt sich mit der Polizei an
Polizeibeamte des Polizeireviers Kornwestheim waren am Dienstag gegen 11:45 Uhr in der Solitudeallee in Kornwestheim eingesetzt, weil zuvor ein aggressiver Fahrgast in einem Linienbus gemeldet worden war. Im Rahmen der Suche nach dem Fahrgast trafen die Polizisten auf den auf dem Gehweg sitzenden 30-Jährigen. Als die Beamten ihn kontrollieren wollten, zeigte sich der Mann sofort aggressiv. Der augenscheinlich erheblich alkoholisierte 30-Jährige beleidigte die Polizisten auf vielfältige Weise, baute sich drohend vor ihnen auf, zog sein Hemd aus, hob die Fäuste und wollte offensichtlich mit den Beamten kämpfen. Die Beamten erklärten ihm daraufhin, dass er aufgrund seiner Alkoholisierung und seines Verhaltens in Gewahrsam genommen werde. Der Mann ließ sich zunächst widerstandslos abführen, versuchte dann aber im Streifenwagen einen der Polizisten zu treten. Die Beamten legten ihm Handschließen und Fußfesseln an. Er wurde nach seiner Ausnüchterung gegen 20:00 Uhr wieder auf freien Fuß entlassen.

Ditzingen: Nissan abgedrängt – 10.000 Euro Sachschaden
Im Tunnel bei Ditzingen auf der Landesstraße 1177 (L1177) kam es am Dienstag gegen 0:10 Uhr zu einem Vorfall und das Polizeirevier Ditzingen sucht nun dringend nach Zeugen. Ein 21-Jähriger fuhr mit seinem Nissan auf der L1177 aus Ditzingen kommend in Richtung Hirschlanden, als ihm im Tunnel bei Ditzingen nach etwa der Hälfte der Strecke ein Fahrzeug entgegenkam. Der bislang unbekannte Fahrzeuglenker war so weit auf der Fahrspur des 21-Jährigen, dass dieser nach rechts ausweichen musste und dabei mit den Reifen und den Felgen gegen den Bordstein schrammte. Das Ausweichmanöver reichte jedoch nicht, denn das unbekannte Fahrzeug streifte noch im Gegenverkehr an der kompletten linken Seite des Nissan entlang. Das Fahrzeug hielt nicht an und entfernte sich von der Unfallstelle. Der verursachte Sachschaden am Nissan wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Von dem unfallverursachenden Fahrzeug ist bekannt, dass es sich um einen größeren silberfarbenen Pkw oder SUV ähnlich einem Audi Q7 gehandelt haben könnte. Auffällig waren die LED-Scheinwerfer an der Front. Das Polizeirevier Ditzingen ist unter Tel. 07156 4352 0 erreichbar.

Gerlingen: Unbekannte fährt Fußgänger auf Zebrastreifen an – Zeugen gesucht
Ein 60-Jähriger wollte am Samstag gegen 7:00 Uhr über den Zebrastreifen im Kreuzungsbereich der Hauptstraße und Kirchstraße in Gerlingen die Fahrbahn überqueren, als er von einer Unbekannten in einem Fiat angefahren worden sein soll. Der Mann hatte wohl bereits etwa ein Drittel des Weges über die Fahrbahn zurückgelegt, als eine bislang unbekannte Fahrzeuglenkerin in einem Fiat aus Richtung Ortsmitte über die Hauptstraße gekommen sei. Diese habe zwar noch gebremst, den 60-Jährigen aber trotzdem noch am Bein erfasst, so daß er in der Folge zu Boden geworfen worden wäre. Der Fiat sei kurzzeitig zum Stillstand gekommen, dann aber mit quietschenden Reifen wieder angefahren und von der Unfallstelle geflüchtet. Der 60-Jährige wurde bei dem Vorfall leicht verletzt. Die unbekannte Fahrzeuglenkerin sei etwa 30 Jahre alt und von mitteleuropäischem Erscheinungsbild gewesen, habe die dunkelbraunen Haare als kurzen Pagenschnitt getragen und eine mollige Figur gehabt. Bei ihrem Fahrzeug soll es sich um einen Fiat Punto in weiß mit einem Stuttgarter Kennzeichen (S) gehandelt haben. Das Polizeirevier Ditzingen bittet Zeugen sich unter Tel. 07156 4352 0 zu melden.

Ludwigsburg-Neckarweihingen: Pkw von der Fahrbahn abgekommen
In der Nacht zum Dienstag war ein 35 Jahre alter Mann mit einem Mazda auf der Landesstraße 1100 von Marbach am Neckar kommend in Richtung Ludwigsburg unterwegs. Gegen 01:30 Uhr kam der Autofahrer auf Höhe von Neckarweihingen, vermutlich aus Unachtsamkeit, nach links von der Fahrbahn ab. In der Folge fuhr er eine tiefe Böschung hinunter und kam in einem Gebüsch zum Stillstand. Nach bisherigen Erkenntnissen blieb der Fahrer unverletzt. Ein hinzugezogener Rettungsdienst kümmerte sich jedoch kurz nach dem Unfall vor Ort um den 35-Jährigen. An dem Mazda, der nicht mehr fahrbereit war, entstand ein Sachschaden von etwa 9.000 Euro. Mit einem normalen Abschleppfahrzeug konnte das Fahrzeug in der Nacht allerdings nicht geborgen werden. Aufgrund der Endposition im Bereich der tiefen Böschung musste ein Kran angefordert werden. Schlussendlich wurde die Bergung des Fahrzeugs am Dienstagvormittag durchgeführt. Hierzu musste die L 1100 von 10:00 Uhr bis 10:50 Uhr voll gesperrt werden. In dieser Zeit war eine örtliche Umleitung eingerichtet.

Ludwigsburg-Neckarweihingen: 48-Jährige von Mann belästigt
Eine 48-Jährige soll am Sonntag im Bereich der Straße „Leinpfad“ in Ludwigsburg-Neckarweihingen auf einen bislang unbekannten Mann getroffen sein, der sich ihr gegenüber unsittlich verhalten habe. Zwischen 18:00 Uhr und 18:30 Uhr war die Frau am Neckarufer spazieren, als der Unbekannte samt Mundschutz auf einem Fahrrad an ihr vorbeifuhr. Nachdem er die 48-Jährige passiert hatte, soll er sein Fahrrad in einer Garteneinfahrt abgestellt haben und der Fußgängerin gefolgt sein. Als sich die Frau daraufhin zu dem Mann umdrehte, soll der Reißverschluss seiner Hose geöffnet gewesen sein und er sein Geschlechtsteil in der Hand gehalten haben. Aufgrund der Gesamtumstände habe sie den Mann angeschrien. Er ging schließlich zu seinem Fahrrad zurück und fuhr davon. Bei dem Täter soll es sich um einen etwa 35 bis 40 Jahre alten Mann handeln, der 175 cm bis 178 cm groß ist. Er ist schlank, hat braune kurze Haare und wirkte sportlich. Zur Tatzeit war sein Gesicht mit einem schwarzen Mund- Nasenschutz bedeckt. Darüber hinaus trug er ein schwarzes T-Shirt, eine schwarze Jeanshose, schwarze Schuhe und führte ein gelb-weißes Fahrrad mit sich. Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben oder Hinweise zu dem Unbekannten geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, in Verbindung zu setzen.

Tamm: Ermittlungsverfahren gegen Autofahrerin eingestellt
Nach einem schweren Verkehrsunfall am 24. Juni 2019 an der Einmündung Asperger Straße/Hofäckerstraße in Tamm, bei dem ein 20-jähriger Motorradfahrer ums Leben gekommen und seine Sozia schwer verletzt worden war, hat die Staatsanwaltschaft Heilbronn das Ermittlungsverfahren gegen eine damals 38-jährige Autofahrerin eingestellt. Wie wir am 25.6.2019 berichteten, war die Autofahrerin gegen 19:30 Uhr von Asperg in Richtung Tamm unterwegs und war beim Linksabbiegen von der Asperger Straße in die Hofäckerstraße mit dem entgegenkommenden Motorradfahrer zusammengestoßen. Zur Klärung der Unfallursache hatte die Staatsanwaltschaft Heilbronn die Hinzuziehung eines Sachverständigen angeordnet. Das entsprechende Unfallrekonstruktionsgutachten ergab, dass der damals 20-jährige Motorradfahrer vor dem Zusammenprall mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gefahren war. Der Autofahrerin war daher nicht nachzuweisen, dass sie die beim Linksabbiegen erforderlichen Sorgfaltspflichten missachtet hatte.

Kornwestheim: 47 Jahre alte Frau in psychischem Ausnahmezustand
Am Montag kam es gegen 22.50 Uhr in der Baurstraße in Kornwestheim zu einem Einsatz von Polizei, Feuerwehr und des Rettungsdienstes, da sich eine 47 Jahre alte Frau mutmaßlich unter dem Eindruck einer psychischen Ausnahmesituation befand. Zunächst hatte sie wohl Gegenstände von ihrem Balkon geworfen und den Nachbarn gegenüber mitgeteilt, dass sie die Polizei benötige. Nachdem die Beamten des Polizeireviers Kornwestheim eingetroffen waren, versuchten diese eine Kommunikation zu der 47-Jährigen durch die geschlossene Wohnungstür aufzubauen. Als das Gespräch abbrach, forderten die Polizisten den Rettungsdienst sowie die Freiwillige Feuerwehr Kornwestheim an. Die Beamten brachen die Tür aufgrund einer möglichen hilflosen Lage der Frau schließlich selbst auf. Der Rettungsdienst kümmerte sich um die Frau, die im weiteren Verlauf in eine psychiatrische Einrichtung gebracht wurde.

Remseck am Neckar-Pattonville: rücksichtsloser Rollerfahrer unterwegs
Das Polizeirevier Kornwestheim, Tel. 07154/1313-0, sucht Zeugen, die am Montagnachmittag einen noch unbekannten Rollerfahrer beobachtet haben, der in rücksichtslos durch Pattonville fuhr. Kurz vor 17.00 Uhr meldeten Anwohner, dass eine Person mit einem orangenen Roller der Marke Peugeot in Pattonville hin und her rasen würde. Die Fahndung, die Beamte des Polizeireviers Kornwestheim anschließend durchführten, blieb jedoch ergebnislos. Gegen 18.15 Uhr traf schließlich ein 51 Jahre alter PKW-Fahrer im New-York-Ring auf vermutlich denselben Rollerlenker. Der 51-Jährige, der im südlichen Teil des New-York-Rings nach links in seine Grundstückeinfahrt einbiegen wollte, bemerkte hierbei, dass ein Roller von hinten mit hoher Geschwindigkeit angefahren kam. Um einen Zusammenstoß mit dem Rollerlenker, der ihn nun überholte, zu verhindern, musste der 51-Jährige seinen Abbiegevorgang abbrechen und bis zum Stillstand abbremsen. Der PKW-Lenker nahm nun die Verfolgung auf und konnte beobachten, dass der unbekannte Rollerfahrer im nördlichen Kreuzungsbereich des New-York-Rings und der John-F.-Kennedy-Allee beim Abbiegen nach rechts einen noch unbekannten PKW-Fahrer die Vorfahrt nahm. Genauso agierte der Zweiradfahrer schließlich als er nach links in die Arkansasstraße abbog und einem ebenfalls unbekannten Entgegenkommenden die Vorfahrt nahm. Im weiteren Verlauf musste der 51-Jährige die Verfolgung abbrechen, da sich der Rollerfahrer auf einem Fußweg in Richtung Ludwigsburg-Grünbühl entfernte. Hierbei beleidigte er seinen Verfolger mittels einer Geste. Der Roller dürfte von einer jüngeren, männlichen Person gelenkt worden sein, die eine Jeans, eine schwarze Jacke und einen Helm trug. Insbesondere bittet die Polizei die beiden Verkehrsteilnehmer, denen der Rollerfahrer die Vorfahrt nahm, sich zu melden.

Ludwigsburg-Oßweil: VW Golf zerkratzt
Ein Sachschaden von etwa 1.500 Euro hinterließ ein bislang unbekannter Täter an einem VW Golf, der am Montag zwischen 09:00 Uhr und 11:30 Uhr in der Straße „Auf der Schanz“ in Ludwigsburg Oßweil abgestellt war. Der Unbekannte zerkratzte den Wagen ringsherum und suchte anschließend das Weite. Der Polizeiposten Ludwigsburg-Oststadt bittet Zeugen, die Angaben zum Täter machen können, sich unter der Tel. 07141 29920-0 zu melden.

Bietigheim-Bissingen: Motorroller entwendet
Auf einen Motorroller hatte es ein bislang unbekannter Dieb abgesehen, der das Fahrzeug zwischen Freitag 16:00 Uhr und Samstag 16:00 Uhr aus der Kleinsachsenheimer Straße im Stadtteil Metterzimmern entwendete. Das rote Zweirad der Marke Yamaha XC 125 T war vor einer Doppelhaushälfte abgestellt und hat einen Wert von mehreren hundert Euro. Darüber hinaus war an dem Fahrzeug ein Ludwigsburger Kennzeichen (LB) angebracht. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 405-0, in Verbindung zu setzen.

Ludwigsburg: Tatverdächtige nach Diebstählen in Untersuchungshaft
Nach Diebstählen in drei Einkaufszentren am Donnerstag und Samstag sind drei Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Zunächst fielen Polizeibeamten des Polizeireviers Ludwigsburg am Donnerstag gegen 19:00 Uhr auf dem Akademiehof in Ludwigsburg drei Personen auf. Als die Polizisten die Gruppe kontrollieren wollten, flüchtete eine Person zu Fuß. Bei den anderen beiden handelte es sich um einen 16-jährigen algerischen Staatsangehörigen und einen 21-jährigen marokkanischen Staatsangehörigen. Bei den beiden fanden die Beamten eine mutmaßlich für Diebstähle besonders präparierte Tasche. Darin befanden sich gestohlene Kleider und Parfüm im Wert von etwa 800 Euro, die im weiteren Verlauf der Ermittlungen zwei Einkaufszentren in der Ludwigsburger Innenstadt zugeordnet werden konnten.
Die beiden Tatverdächtigen wurden am Freitag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart Ermittlungsrichtern des Amtsgerichts Ludwigsburg vorgeführt, die gegen beide Beschuldigte Haftbefehle erließen. Im Fall des 21-Jährigen wurde der Haftbefehl in Vollzug gesetzt. Der Haftbefehl gegen den 16-Jährigen wurde gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.
Am Folgetag, Samstag, wurde der 16-Jährige gegen 15:05 Uhr in Begleitung eines 16-jährigen Staatenlosen und eines 30-jährigen afghanischen Staatsangehörigen dann wieder bei einem Diebstahl in einem Einkaufszentrum in der Heinkelstraße in Ludwigsburg erwischt. Erneut versuchte er mit einer besonders präparierten Tasche Parfüm zu stehlen. Das Diebesgut hatte einen Wert von etwa 600 Euro. Der Diebstahl konnte diesmal allerdings durch Zeugen beobachtet werden. Die beiden 16-Jährigen wurden am Sonntag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Bereitschaftsrichter vorgeführt, der den bereits vom Vortag bestehenden Haftbefehl in Vollzug setzte und gegen den weiteren 16-jähigen Beschuldigten einen Haftbefehl erließ und in Vollzug setzte.

Bietigheim-Bissingen: 31-Jähriger von Unbekanntem mit Reizstoff attackiert
Die Meldung, dass es in der Borsigstraße in Bietigheim-Bissingen zu einer Schussabgabe gekommen sei, führte am Montag kurz vor 11.00 Uhr zu einem Großaufgebot der Polizei im Bietigheimer Bahnhofsbereich. Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass es zunächst im Bereich einer baustellenbedingten Engstelle in der Borsigstraße zu einem Aufeinandertreffen zwischen einem 31 Jahre alten Paketdienstfahrer und einem noch unbekannten Fußgänger mit Hund kam. Die beiden Männer gerieten im weiteren Verlauf aus noch unbekannter Ursache in einen Streit. Im Zuge der Auseinandersetzung beleidigte der Unbekannte den 31 Jahre alten Mann und attackierten in schließlich aus nächster Nähe mit einem Reizstoff, den er mutmaßlich mit einem pistolenähnlichen Gerät versprühte. Die rötlich gefärbte Flüssigkeit, die den Paketdienstfahrer vor allem im Gesicht traf, führte zu Reizungen der Haut und Augen. Eine 48 Jahre alte Frau, die dem Attackierten zur Hilfe eilte, kam hierbei mit der Flüssigkeit in Kontakt und wurde ebenfalls leicht verletzt. Beide Verletzten mussten in einem Krankenhaus behandelt werden. Der Tatverdächtige flüchtete indes in Richtung des Bahnhofs. Er wurde als etwa 175 bis 180 cm groß und 40 bis 50 Jahre alt beschrieben. Der Mann hat blondes oder hellbraunes mittellanges Haar, einen Drei-Tage-Bart und ist an Armen und Beinen tätowiert. Er trug eine kurze Jeans, eventuell ein blau-weißes T-Shirt und möglicherweise eine Jacke. Der Hund, der den Mann begleitete, dürfte kniehoch und mittelbraun gewesen sein. Das Tier soll einem Bullterrier geähnelt haben. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen, an denen rund 30 Streifenwagenbesatzungen des Polizeipräsidiums Ludwigsburg beteiligt waren, die durch die Polizeipräsidien Stuttgart, Pforzheim und Heilbronn sowie einen Polizeihubschrauber unterstützt wurden, blieben ohne Ergebnis. Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142/405-0, hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung übernommen und bittet um Hinweise zu dem noch unbekannten Täter.

Marbach am Neckar – Rielingshausen: Gullideckel entfernt
Zwischen Samstag und Sonntag entfernte ein bislang unbekannter Täter in Rielingshausen in der Hauptstraße vier Gullideckel und stapelte sie vor dem Eingang einer Bäckerei. Durch die verständigten Polizeibeamten wurden die Gullideckel wieder an ihrem Bestimmungsort eingesetzt. Das Polizeirevier Marbach am Neckar nimmt unter Tel. 07144 900 0 Zeugenhinweise entgegen.