Foto: OLYMP Bezner KG
Bietigheimer Bekleidungsspezialist ist klimaneutrales Unternehmen 2019

Bietigheim-Bissingen: Die OLYMP Bezner KG aus Bietigheim-Bissingen bei Stuttgart (Kreis Ludwigsburg, Baden-Württemberg, Deutschland) ist sich ihrer unternehmerischen Verantwortung gegenüber Mensch, Tier, Natur und Umwelt seit jeher bewusst. Im Bestreben zu mehr Klimaschutz konnte der Mittelständler nun durch weitreichende Nachhaltigkeitsaktivitäten seine Treibhausgasemissionen für das Jahr 2018 am Firmensitz in Bietigheim-Bissingen komplett kompensieren und vollständige Klimaneutralität am Standort erlangen.

Die renommierte Klimaschutzberatung ClimatePartner GmbH aus München hat im Auftrag der OLYMP Bezner KG für die Jahre 2016 bis 2018 einen Corporate Carbon Footprint (CCF) in Anlehnung an die Richtlinien der privaten transnationalen Initiative Greenhouse Gas Protocol (GHG), welche die Treibhausgasemissionen bilanziert und protokolliert, erstellt. Der dadurch ermittelte ökologische Fußabdruck stellt einen wichtigen Baustein in der Umsetzung einer weitreichenden Klimaschutzstrategie dar. Durch die umfassende Analyse ist es möglich, Potenziale zu identifizieren, um effektive Maßnahmen zur Erreichung konkreter Klimaschutzziele zu definieren. Auf diese Weise konnten in 2018 über 3.000 Tonnen an Kohlendioxid durch OLYMP ausgeglichen werden.

Mark Bezner, Geschäftsführender Gesellschafter der OLYMP Bezner KG, stellt klar: „Das Thema Nachhaltigkeit im OLYMP formuliert unsere eindringlichen Bestrebungen, den ökologischen Fußabdruck unseres Unternehmens so klein wie möglich zu halten. In diesem Zusammenhang war es uns wichtig, sämtliche Aspekte in den Bewertungsprozess einzubeziehen. Entgegen der gängigen Praxis haben wir aus diesem Grund die Mitarbeitermobilität gleichfalls berücksichtigt, da der Kohlenstoffdioxidausstoß bei mehr als 500 Beschäftigten am Standort Bietigheim-Bissingen erheblich ins Gewicht fällt. Immerhin fast die Hälfte aller CO2-Emissionen werden durch Fahrtwege unserer Beschäftigten zum Arbeitsplatz und wieder zurück verursacht. Insofern liefert unser Standortbericht reelle Daten, wodurch die erlangte Klimaneutralität zusätzlich an Bedeutung gewinnt.“

Der Beitrag zu mehr Klimaschutz gestaltet sich bei OLYMP höchst vielfältig. Auf Grundlage einer ökologischen und nachhaltigen Baukörperstruktur wird ein Wärmedämmsystem, ein Energiekonzept mit Abwärmenutzung bzw. Wärmerückgewinnung, ein innovatives Kühlkonzept (Absorber-Prinzip) sowie Geothermie genutzt. Der Einsatz energieeffizienter Lager- und Fördersysteme ermöglicht es, durch ein Blockheizkraftwerk (200 kW) und Fotovoltaik (300 kW) bei Sonnenschein nahezu den gesamten Strombedarf der Logistik selbst zu erzeugen. Um Emissionen und CO2-Ausstoß weiter zu minimieren, erfolgen Warentransporte so umweltfreundlich wie möglich, wird ausschließlich Ökostrom bezogen und werden die Rechnungen ausschließlich elektronisch verschickt. Außerdem werden naturnahe Lebensräume für Tiere und Pflanzen am Firmensitz erhalten und zusätzlich Maßnahmen zur Abfallvermeidung bzw. -verwertung ergriffen.