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StartSportTHC macht großen Sprung zur Meisterschaft

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Rücktritt in Neckarsulm

Der Thüringer HC konnte das Spitzenspiel in der Handball Bundesliga Frauen für sich entscheiden und einen großen Schritt in Richtung siebter Meisterschaft machen. Auch im Tabellenkeller gab es ein Duell zweier Tabellennachbarn, die HSG Bensheim/Auerbach festigte ihren zwölften Platz, bei Neckarsulm hingegen gab es einen Rücktritt der Trainerin.

Der Thüringer HC hat das Spitzenspiel bei der SG BBM Bietigheim mit 26:23 (9:7) für sich entschieden und damit den Vorsprung gegenüber dem Titelverteidiger auf sieben Zähler ausgebaut. „Das war ein Dreisprung in die richtige Richtung. Ich kann der Mannschaft nur ein riesiges Kompliment machen, das war ganz ganz toll“, freute sich THC-Trainer Herbert Müller, während Bietigheims Trainer Martin Albertsen einräumen musste: „Wir haben heute leider die erste Halbzeit verschlafen. In der zweiten Halbzeit haben wir eine tolle Reaktion gezeigt. Leider konnten wir in den entscheidenden Situationen aber nicht treffen und haben am Ende den Fokus verloren.“

Drei Zähler hinter Bietigheim ist nun der Buxtehuder SV auf Rang 3, der das Nordderby gegen den VfL Oldenburg mit 31:24 (15:14) für sich entscheiden konnte. Wir haben zu viele Fehler gemacht und einige Dinge nicht so umgesetzt, wie wir es uns vorgenommen hatten. Am Ende aber steht ein Sieben-Tore-Sieg und mit dem Ergebnis bin ich zufrieden“, so BSV-Coach Dirk Leun. Oldenburgs Trainer Niels Bötel erklärte: „Mit der ersten Dreiviertelstunde bin ich mehr als zufrieden. Da haben wir das umgesetzt, was wir vorher besprochen hatten. Endlich sind wir mal wieder als Team aufgetreten. Die Einstellung hat voll und ganz gestimmt. In der letzten Viertelstunde hat sich dann der Kräfteverschleiß aufgrund der fehlenden Alternativen bemerkbar gemacht und die Unkonzentriertheiten haben sich gehäuft.“

Einen Zähler hinter Buxtehude bleibt die TuS Metzingen, die bei Borussia Dortmund zu einem 32:28-Auswärtserfolg kam. „Es war wichtig, dass wir Dortmund nicht auf drei Punkte haben davonziehen lassen. Jetzt wollen wir am Samstag auch gegen Bietigheim unsere Chance nutzen“, so Metzingens Manager Ferenc Rott. Dortmunds Trainerin Ildiko Barna bilanzierte: „Über 28 Tore können wir am Ende nicht meckern, aber 32 Gegentore sind zu viel.“

Der BVB bleibt bei 24 Zählern stehen. Gleichauf mit den Schwarz-Gelben ist auch die HSG Blomberg-Lippe, die beim TV Nellingen mit 36:26 triumphierte. „Blomberg war uns in allen Belangen überlegen. Wir hatten keine Chance“, musste TVN-Trainer Pascal Morgant einräumen. Louisa Wolf nannte als Grund für die Niederlage in erster Linie die schlechte Leistung in der Abwehr: „Wir waren nicht mehr so aggressiv wie in den beiden vergangenen Spielen.“

In Schlagdistanz zu den internationalen Plätzen bleibt auch Frisch Auf Göppingen nach dem 24:17-Sieg beim HC Rödertal. „Ich bin sehr enttäuscht, weil ich von meiner Mannschaft einfach mehr erwartet hatte. Es waren einfache Sachen, die wir heute nicht umsetzen konnten. In der zweiten Halbzeit gab es eigentlich genug Möglichkeiten, um das Spiel noch zu drehen, aber wir konnten sie nicht nutzen“, ärgerte sich HCR-Trainer Maximilian Busch, dessen Team weiterhin auf den ersten Pluspunkt wartet.

Im Duell Zwölfter gegen Dreizehnter konnte die HSG Bensheim/Auerbach ihren Vorsprung gegenüber der Neckarsulmer Sport-Union von einem auf drei Zähler ausbauen und sich in Schlagdistanz zum TV Nellingen bringen. „Wir wollten heute unbedingt gewinnen, aber gerade diese Spiele sind verdammt schwer und ich bin absolut glücklich, dass wir das heute so gemacht haben“, freute sich Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm. Für einen Paukenschlag sorgte hingegen NSU-Trainerin Annamaria Ilyes, die nach der Partie ihren Rücktritt erklärte: „Es ist mir nicht gelungen, die sportlichen Ziele des Vereins umzusetzen und die Mannschaft zurück in die Erfolgsspur zu bringen. Es war mir klar, dass diese Aufgabe nicht einfach sein wird.“


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