Ludwigsburg.| Wie geht es auf der riesigen Baustelle des Bildungszentrums West (BZW) voran? Dazu gibt es bei einer Baustellen-Führung am Donnerstag, 23. April, Antworten. Start ist um 17 Uhr. Bauexperten aus dem städtischen Fachbereich Hochbau und Gebäudewirtschaft führen über die Baustelle und geben spannende Einblicke in die Arbeiten.
Die Teilnehmerzahl für die kostenlose Führung ist aus Sicherheitsgründen begrenzt. Eine Anmeldung auf bzw.ludwigsburg.de/baustellenfuehrung ist zwingend notwendig und ab sofort möglich. Festes Schuhwerk ist Voraussetzung für die Teilnahme. Helm und Warnweste werden leihweise von der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellt. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren dürfen nur in Begleitung von Erwachsenen teilnehmen.
Das BZW wird bis 2032 komplett umgestaltet und in weiten Teilen neu gebaut. Hier erhalten unter anderem das Otto-Hahn-Gymnasium, die Gottlieb-Daimler-Realschule und die Stadtteilbibliothek ein neues Domizil.
Die vorbereitenden Arbeiten haben im Frühjahr 2023 begonnen. Um Platz für den Neubau zu schaffen, wurde die Stadtteilbibliothek teilweise abgerissen und Interimsräumlichkeiten für die Bibliothek im Otto-Hahn-Gymnasium geschaffen. Anschließend wurde die Baugrube für den Neubau des Otto-Hahn-Gymnasiums und des Mittelbaus, in dem zentrale Einrichtungen wie die Mensa, Räume für die Ganztagsbetreuung und die Stadtbibliothek untergebracht sind, ausgehoben.
Im März vergangenen Jahres haben die Rohbauarbeiten für die ersten beiden Gebäude begonnen. Diese sind bereits weit fortgeschritten. Im Mittelbau wird bereits an den Decken über dem zweiten Obergeschoss gearbeitet. Vom Neubau des Otto-Hahn-Gymnasiums stehen schon erste Wände im Erdgeschoss.
Die Planung sieht vor, dass Anfang 2028 der erste Bauabschnitt abgeschlossen ist. Bis 2030 soll im zweiten Bauabschnitt das neue Gebäude der Gottlieb-Daimler-Realschule fertiggestellt sein. Nach Abbruch aller Altbauten werden der Pausenhof und die Außenanlagen neu angelegt.
Die gesamten Bauarbeiten erfolgen im laufenden Schulbetrieb. Die Schüler*innen müssen nicht in Container ausweichen. Möglich ist das, weil der Neubau näher an die Kaiserstraße rückt als das Bestandsgebäude und alte Gebäudeteile erst dann abgerissen werden, wenn ein neuer Gebäudeteil fertig ist.