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StartLebenRatgeberDas Geheimnis des Glücks ist die Freiheit

Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit

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und das Geheimnis der Freiheit ist der Mut

Zitate können in vielen Lebenssituationen eine Stütze sein. Viel zu oft werden sie einfach dazu verwendet, Eindruck zu schinden. Aber wenn sie im richtigen Augenblick angewandt werden, kann man mit einem Zitat die Stimmung aufhellen und seine Mitmenschen inspirieren.

Das Zitat „Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit, und das Geheimnis der Freiheit ist der Mut.“ Oder auch in der kürzeren Version „Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit“ wird dem General und Politiker Perikles aus dem antiken Athen zugeschrieben.

Natürlich verlangt es einem einiges ab, wenn man sich über Zitate und Philosophie den Kopf zerbricht. Wenn man einmal die Oberfläche durchbrochen hat, kann man hinter Sprüchen, Zitaten und philosophischen Strömungen viele Ebenen entdecken. Wenn Sie Ihre grauen Zellen zwischendurch ein wenig schonen möchten, kann ein Spaziergang helfen oder können Sie sich mit einem 15 Euro Bonus ohne Einzahlung Casino eine kleine Auszeit im Online Casino gönnen.

Weitere Zitate von Perikles

Dem griechischen Feldherrn und Strategen werden noch einige weitere Zitate zugeschrieben:

  • Das größte Denkmal ist das Gedächtnis
  • Die Gefallenen sind durch die Taten schon geehrt
  • Wer Ideen hat, sie aber nicht mitteilen kann, ist genauso bedauernswert wie der, dem gar nichts einfällt
Die Verbindung zu Berthold Beitz

Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck bezog den Satz von Perikles in einer seiner Reden auf Berthold Beitz. Dieser rettete im zweiten Weltkrieg etwa 1500 jüdische Zwangsarbeiter. Er stufte sie als essentiell für die Erdölindustrie ein, damit sie in den vom ihm geleiteten Fabriken arbeiten konnten. So konnten sie dem Tod im Konzentrationslager entgehen. Israel zeichnete ihn daher 1973 mit der Ehrung „Gerechter unter den Völkern“ aus. Damit werden nichtjüdische Personen geehrt, die Juden im Verlauf des zweiten Weltkriegs vor der Ermordung retteten. Obwohl Beitz damals erst in seinen Zwanzigern war und politisch noch keine klare Richtung hatte, konnte er dem Morden nicht tatenlos zusehen.

Joachim Gauck drückte in seiner Rede vollste Bewunderung für Beitz aus. Er gehöre für ihn zu einer Generation, die Widerspruch und Reibung gewagt hat und die Mut und Verantwortungsbewusstsein nicht in einem Führungsseminar, sondern in einer harten, unerbittlichen Realität gelernt hatten.

Die Aktualität des Zitats

Das Zitat passt zum Engagement von Beitz wie die Faust aufs Auge und seine Familie hat den Satz auch auf seinem Grabstein verewigt. Freiheit kann nie als selbstverständlich angesehen werden, das wird in diesen Tagen angesichts des kriegerischen Überfalls auf die Ukraine wieder klar. Freiheit ist die Grundlage einer demokratischen Gesellschaft, doch Freiheit muss immer aufs Neue gefestigt und teilweise auch verteidigt werden. Ohne Anstrengungen und Mühe verliert man seine Freiheit schnell an jene, die nur nach dem eigenen Vorteil streben und die Freiheit und Souveränität anderer nicht respektieren.

Die Gerechten unter den Völkern

Zu den Gerechten unter den Völkern gehören beispielsweise auch die Geschwister Sophie und Hans Scholl, die Teil der Studentenbewegung „Weiße Rose“ waren. Insgesamt befinden sich unter den 27.712 Gerechten auch 638 Deutsche.

Wenn jemand für den Kampf für die Freiheit steht, dann sind es die Gerechten unter den Völkern. Sie scheren sich nicht darum, welcher Ethnie oder Nationalität ein Mensch angehört, sondern setzen sich für die Freiheit von allen Menschen ein. Für diese selbstlosen Taten riskieren sie selbst ihre Privilegien oder setzen gar ihr Leben aufs Spiel. Aber die Bedeutung dieser Helden reicht über das dunkelste Kapitel Deutschlands hinaus. Heute noch sind sie ein Beispiel für das ewige Leuchtfeuer, das den Menschen Hoffnung spendet. Es werden immer Menschen gebraucht, die für ihre Ideale kämpfen und sich nicht vom Strom der Gleichgültigkeit treiben lassen. Das heißt nicht, dass man in einem Land wie Deutschland eine Revolution vom Zaun brechen soll, sondern eher, wie mit den Betroffenen von schweren Konflikten umgegangen wird und wie Unterstützung gewährt wird.

Jeder Mensch kann sich die Frage stellen, ob er an der Stelle der Gerechten unter Völkern damals dasselbe getan hätte. Und für jene mit unterdrückten Meinungen in Russland, die den Feldzug gegen das unschuldige Nachbarland missbilligen, stellt sich diese Frage ganz akut. Stehe ich für meine Werte ein oder ordne ich mich gehorsam unter? Mit Sicherheit ist es in Anbetracht der politischen Situation in Russland kein Leichtes, Widerstand zu leisten. Aber die plötzliche Häufung von Großbränden und Überschwemmungen in Russland lässt den Schluss zu, dass zumindest einige der Menschen dort den Mut aufbringen und sich wehren.

Das Buch „Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit“

Karin Sorger bezieht die Situation auf die Zeit des geteilten Deutschlands und beschreibt in diesem Buch das Leben einer alleinerziehenden Pathologin, die die stark gesicherte Grenze zwischen der DDR und Westdeutschland überwinden muss. Sie bringt den Mut auf und lässt ihre scheinbar privilegierte Situation hinter sich. Doch die Staatssicherheit nimmt sie gefangen und ihr droht eine Freiheitsstrafe. Die Bundesregierung kauft sie und ihre Tochter 1977 frei, wodurch sie im Westen ein neues Leben voller Freiheit, aber auch Verantwortung beginnen kann.


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