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eSports liegt heute in vielen Ländern der Welt im Trend. Hier sieht man immer mehr Zuschauer, Preisgelder und eine wachsende Spielerbasis. Wie ist es in Deutschland? Ist eSport hier die beliebteste Sportart?

Während es in Amerika und vor allem in asiatischen Ländern viele Top-Teams gibt, investiert Deutschland derzeit wenig Ressourcen in diesen Bereich. Es gibt aber auch sehr erfolgreiche Spieler und Teams aus Deutschland.

Das gilt vor allem für diejenigen, die selbst keine Videospiele spielen, aber dennoch alles über eSports-Favoriten wissen. Solche Benutzer haben immer ein paar Wettstrategien auf Lager. Um keine Minute wertvoller Zeit zu verlieren, greifen Fortgeschrittene gerne auf Neuerungen zurück, die beispielsweise Wettanbieter mit Apple Pay bieten. Viele Internetnutzer in Deutschland haben die Vorteile dieser Technologie bereits zu schätzen gewusst.

Wer mehr darüber erfahren möchte, wie eSports in Deutschland funktioniert und welche Perspektiven er hat, kann im Folgenden viele nützliche Informationen lesen.

eSport – die beliebteste Sportart Deutschland?

Wie viele aktive eSportler es in Deutschland gibt und wie viele Teams, ist noch schwer zu sagen, denn ohne eine offizielle Verbandsstruktur lässt sich das kaum richtig messen. Außerdem stellt sich die Frage, wann ist eine Person, die Videospiele spielt, ein E-Sportler? Gibt es eine klare Grenze zwischen Gamer-Amateur und -Profi?

Der Deutsche eSport Bund (ESBD) unterscheidet zwischen Leistungs- und Breitensport. Zu letzteren zählen Vereine und Einzelspieler, die regelmäßig an Sportveranstaltungen teilnehmen und Mannschaften bilden.

Hier wächst das Interesse, denn laut ESBD wurden allein im Jahr 2018 22 neue eSport-Vereine gegründet, das sind etwa 100 deutsche eSport-Vereine insgesamt. Wie viele Spieler genau, ist schwer abzuschätzen. Verschiedene Statistiken in Deutschland weisen auf hohe sechsstellige Zahlen hin.

Auf der anderen Seite gibt es viel über die Zuschauer zu sagen, weil es aufgrund des hohen Sponsoring-Anteils zahlreiche Marktstudien gibt. eSport hat alle Chancen, beliebteste Sportart Deutschland zu werden:

  • Laut einer Umfrage des Videospielverbands aus dem Jahr 2018 gaben 67% an, schon einmal von eSport gehört zu haben
  • 20% der Deutschen haben schon einmal ein eSport-Spiel gesehen, die meisten davon FIFA
  • Der Nationalsport gewinnt auch elektronisch an Popularität, weil größere Spiele wie League of Legends und WoW nur etwa die Hälfte der Zuschauer anziehen

eSport weist deutliche Parallelen zu anderen Zuschauersportarten wie Fußball, Basketball und Boxen auf, was voll und ganz beweist, dass es ein vollwertiger Sport ist.

So viel verdienen heute eSportler

Sportlerhonorare, Preisgelder, um die es sich zu kämpfen lohnt, und Teams, die Spieler kaufen, um den größtmöglichen Erfolg zu erzielen, das alles kommt einem sehr bekannt vor. So sieht der Alltag in vielen Sportarten in Deutschland aus. Auch wenn eSport hierzulande (noch) nicht als Sport anerkannt ist, tut sich auch hier nichts Neues. Mit steigender Popularität und Preisgeldern dürfen sich immer mehr eSportler Millionäre nennen, aber nicht jeder kann ein Gewinner werden – Le Sport. Die Teilnahme an E Sportveranstaltungen erfordert viel Investition. Doch wie verdient man im eSport Geld und wie viel kann ein eSportler verdienen?

Neben dem Preisgeld arbeiten professionelle Esportspieler in Teams und erhalten ein normales Gehalt. Je nach Team kann ein FIFA-Profi zusätzlich zum Preisgeld ein Festgehalt von 12.000 EUR pro Monat verdienen. In anderen Spielen sind sogar Gehälter im höheren fünfstelligen Bereich möglich.

Die meisten Disziplinen werden von Spielern aus Südkorea dominiert, aber sie sind immer noch nicht die bestbezahlten Spieler:

  • In StarCraft II zeigte der Südkoreaner Cho „Maru“ Seong-ju seine Fähigkeiten am besten. Allein bei der World Championship 2017 gewann der Profi über 200.000 USD an Preisgeldern, was seine Gesamtgewinne auf über 820.000 USD brachte.
  • Einer der bekanntesten Esportler ist der Südkoreaner Lee „Faker“ Sang-hyeok. Er ist auch der erfolgreichste LoL-Spieler mit einem Preisgeld von über 1.250.000 USD. So erstaunlich dieser Betrag auch aussehen mag, es gibt immer noch reichere Spieler.
  • Der erfolgreichste Spieler bei PUBG ist der Südkoreaner Park „Loki“ Jung-young mit einem Preispool von über $750.000

Wenn es um Fortnite geht, kann man den Amerikaner Kyle „Bugha“ Giersdorf nicht unerwähnt lassen, der bereits 3.000.000 USD gewonnen hat.

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Kein anderes Spiel hat so viele professionelle Spieler wie CS:GO. Mit 10.000 Spielern hat dieser Titel etwa viermal so viele eSportler wie Dota 2. Der dänische Profi Andreas „Xyp9x“ Højsleth und sein Team führen seit langem die Weltspitze an und haben insgesamt über $1.700.000 verdient.

Unter den 40 reichsten eSports-Spielern der Welt befinden sich laut Weltrangliste 3 Fortnite-Spieler und 37 Spieler von Dota 2. Das liegt vor allem an der extrem profitablen The International, einer der Top-Ligen im eSport. Mit fast 7.000.000 USD ist der Däne Johan „N0tail“ Sundstein der erfolgreichste und reichste eSports-Spieler der Geschichte.

Fazit: „Le Sport c’est la vie“– was sind die Prognosen für den eSport in Deutschland?

Alle Statistiken zum eSport in Deutschland zeigen Wachstum, sowohl in Bezug auf Popularität als auch auf Umsatz. Die Prognosen sind daher sehr positiv. eSport-Interessierte werden in den nächsten Jahren immer mehr Informationen und Angebote in diesem Bereich finden.

Schenkt man den ESBD-Daten Glauben, darf man sogar hoffen, dass in Zukunft eine stabile Vereinsstruktur entsteht. Da mit der Relevanz des eSports auch der Handlungsbedarf weiter wächst, stehen die Chancen gut, dass er hier in 3-4 Jahren die beliebteste Sportart sein wird.